Im August 2025 wurde in Berlin der 16. Bauabschnitt der A100 eröffnet. Für diese 3,2 Kilometer Straße wurden bisher 720 Millionen Euro ausgegeben, damit handelt es sich um die teuerste Autobahn Deutschlands. Vor der Eröffnung hatten Planer*innen vor einem drohenden Verkehrschaos gewarnt. Wir haben uns angesehen, wie es aktuell vor Ort aussieht und die Situation dokumentiert.
Die Autos bleiben nicht auf der Autobahn

Mit dem Bündnis “A100 wegbassen” haben wir in den vergangenen Jahren mehrmals zu Demos aufgerufen und gefordert, die Autobahn nicht weiterzubauen. Warum? Weil die Planung der A100 aus einer längst vergangenen Zeit stammt und eine autozentrierte Stadtplanung zementiert. Mehr Autos in der Stadt bedeuten mehr Lärm, mehr Luftverschmutzung und mehr gefährliche Unfälle.
Leider haben wir Recht behalten und die Situation an der Ausfahrt von der A100 ist eine verkehrsplanerische Katastrophe. In diesem Video zeigen wir euch, wo die Probleme liegen.
Auf der zugestauten Kreuzung blockieren Autos die Busse der BVG, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen werden gefährdet. Unsere Befürchtungen sind also wahr geworden: Die autozentrierte Planung bremst den ÖPNV aus und macht die Straßen unsicherer. Das nehmen wir nicht hin!
Wir waren mehrmals vor Ort und haben die Situation dokumentiert und die Verkehrsverwaltung zum Handeln aufgefordert. Eines unserer Videos wurde auf Instagram mehr als 400.000 Mal angeschaut. Damit erzeugen wir Handlungsdruck.


Das müssen wir auch weiterhin tun. Es gilt noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten. Ganz konkret unterstützen wir die Kiezblocks-Initiativen vor Ort, die sich gegen den seit der Eröffnung der A100 massiv zunehmenden Durchgangsverkehr in ihren Wohnstraßen wehren.
Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 war ein Rückschlag für die Verkehrswende. Aber Aufgeben ist nicht unsere Stärke. Wir bleiben – jetzt erst recht – stark für ein lebenswertes Berlin. Unterstütze uns dabei und werde Fördermitglied!
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