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	<title>Changing Cities</title>
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		<title>Wir biegen nicht rechts ab</title>
		<link>https://changing-cities.org/wir-biegen-nicht-rechts-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 07:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem entsetzlichen Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt die Berliner Zivilgesellschaft mit der Hand-in-Hand-Demo am Samstag, den 12. September, dass es Alternativen zur braunen AfD-Politik gibt: Empathie, Solidarität und Bereitschaft, begrenzte Ressourcen gerecht zu teilen. Die Fahrraddemo von Changing Cities bekennt sich zur pluralistischen Gesellschaft und erklärt: „Zeit, dass sich was dreht!“.&#160; Wann: Samstag, den 12. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem entsetzlichen Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt die Berliner Zivilgesellschaft mit der Hand-in-Hand-Demo am Samstag, den 12. September, dass es Alternativen zur braunen AfD-Politik gibt: Empathie, Solidarität und Bereitschaft, begrenzte Ressourcen gerecht zu teilen. Die Fahrraddemo von Changing Cities bekennt sich zur pluralistischen Gesellschaft und erklärt: „Zeit, dass sich was dreht!“.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann</strong>: Samstag, den 12. September, 13 Uhr<br><strong>Start</strong>: Savignyplatz<br><strong>Zwischenziel</strong>: Großer Stern<br><strong>Ziel</strong>: Rotes Rathaus</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fahrradzubringer fährt über die Kantstraße, wo der CDU-SPD-Senat, wie an unzähligen anderen Orten in der Hauptstadt, einseitig autofreundliche Lösungen auf Hauptverkehrsstraßen durchgesetzt hat – entgegen der geltenden Gesetzgebung. Aber auch in den Nebenstraßen, für die die Bezirke eigentlich zuständig sind, hat die Senatsverwaltung Verkehrsberuhigungs- und Kiezblockmaßnahmen blockiert und die Finanzierung gestoppt. Der Senat hat acht von neun Planungen zu Radschnellverbindungen ausgebremst – das Pendeln mit dem Rad ins Zentrum soll beschwerlich und gefährlich bleiben. Nahezu alle Radprojekte wurden gestoppt, die Verkehrssicherheit der Radfahrenden und der Fußgänger*innen leidet immens darunter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir machen uns Sorgen um unsere Stadt. Wir leben hier, weil wir eine offene, solidarische Stadt möchten, in der die Straßen fair verteilt sind. In den letzten Jahren hat die CDU die Stadt unsozialer, ungerechter und unsicherer gemacht. Sie ignoriert selbst in diesem rekordwarmen Jahr die Klimakrise – die CDU kennt keine Zukunft. Wir, die Zivilgesellschaft, sagen: Zeit, dass sich was dreht!“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://sterndemo.de/">Informationen über die Demo</a></p>
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		<title>Rekord-Hitze, Rekord-Versäumnisse &#8211; jetzt gegen Extremwetter wappnen</title>
		<link>https://changing-cities.org/rekord-hitze-jetzt-gegen-extremwetter-wappnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:45:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Rekord-Hitzesommer droht ohne politische Konsequenzen zu enden. Denn trotz tausender Toter, trotz enormer Belastung für die Bevölkerung und die Wirtschaft bleibt die Bundesregierung konkrete Antworten weiterhin schuldig. Deshalb wenden wir uns erneut mit dem dringlichen Appell an die Bundesregierung, jetzt die nötigen Maßnahmen und die nötige Finanzausstattung zu beschließen, um Deutschland klimaresilienter zu machen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Dieser Rekord-Hitzesommer droht ohne politische Konsequenzen zu enden. Denn trotz tausender Toter, trotz enormer Belastung für die Bevölkerung und die Wirtschaft bleibt die Bundesregierung konkrete Antworten weiterhin schuldig. Deshalb wenden wir uns erneut mit dem dringlichen Appell an die Bundesregierung, jetzt die nötigen Maßnahmen und die nötige Finanzausstattung zu beschließen, um Deutschland klimaresilienter zu machen und um insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen besser zu schützen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities hat mit vielen, vielen anderen Organisationen einen Appell an die Bundesregierung geschrieben. Den vollen Text findet Ihr <a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/09/03092026_Forderungspapier_Rekord_Hitze_Rekord_Versaeumnisse.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sichere Straßen! Kidical Mass Aktionsbündnis fordert Tempo 30 jetzt</title>
		<link>https://changing-cities.org/kidical-mass-aktionsbundnis-fordert-tempo-30-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Changing Cities Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2020 finden bundesweit Familienfahrraddemos für kindgerechte Straßen mit zehntausenden Teilnehmenden statt. Zum Schulbeginn rückt die Sicherheit von Schulwegen jedes Jahr politisch in den Fokus – an der Situation vor Ort ändert sich bisher aber nur wenig. Ein breites Bündnis fordert mit den Demonstrationen eine zügige Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Bei den Kidical Mass-Aktionstagen vom 12. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit 2020 finden bundesweit Familienfahrraddemos für kindgerechte Straßen mit zehntausenden Teilnehmenden statt. Zum Schulbeginn rückt die Sicherheit von Schulwegen jedes Jahr politisch in den Fokus – an der Situation vor Ort ändert sich bisher aber nur wenig. Ein breites Bündnis fordert mit den Demonstrationen eine zügige Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Bei den Kidical Mass-Aktionstagen vom 12. bis 27. September können die Kinder mit ihrem Fahrrad sicher auf der Straße fahren.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die Kinder müssen vorsichtiger werden, sondern die Straßen sicherer: <strong></strong>Zu viel Autoverkehr und mangelhafte Infrastruktur erschweren die eigenständige Mobilität von Kindern und verringern so ihren Bewegungsradius. Eine <a href="https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Logos/2509_forsa-Bericht_Schulwegsicherheit.pdf">forsa-Umfrage</a> aus dem Jahr 2025 zeigt: Jedes fünfte Elternteil schätzt den Schulweg des eigenen Kindes als unsicher ein. In Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie bei Eltern unter 40 Jahren sind es sogar 25 Prozent. Ein Drittel der Befragten hat bereits gefährliche Situationen durch Elterntaxis erlebt. Gleichzeitig befürworten mehr als 90 Prozent der Eltern konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit, darunter sichere Querungsmöglichkeiten, Tempo 30 und verkehrsberuhigte Zonen vor Schulen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung wurde die Einführung von Tempo 30 zwar auf dem Papier vereinfacht, auf der Straße ist davon allerdings bisher wenig angekommen. Auch die anderen erforderlichen Veränderungen sind schon seit langem bekannt: sichere und dichte Fuß- und Radwegenetze, verkehrsberuhigte Schulstraßen sowie gut einsehbare Querungen.<br><br>Für Kinder sollte es selbstverständlich sein, selbst zu erfahren, dass Radfahren Spaß macht und eigenständige Mobilität ermöglicht. Doch die Sorgen um ihre Sicherheit im Straßenverkehr sind bei Eltern groß, und damit Kinder sich sicher im Straßenverkehr bewegen können, muss dringend gehandelt werden.<br>Das Kidical-Mass-Bündnis will die Menschen für eine kindgerechte Mobilität begeistern. Fahrradfahren muss sicher und bequem werden, damit alle Generationen aufsatteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, Changing Cities, sagt: „Als ich Kind war, bin ich seit der ersten Klasse mit meinem gelben Rad zur Schule gefahren. Das war das erste Gefühl von Freiheit und Selbständigkeit. Diese Freude soll jedes Kind erleben dürfen, denn es ist wegweisend für ein erfülltes Leben. Das geht aber nur, wenn wir Erwachsenen den Rahmen dafür setzen: mit sicheren Rad- und Fußwegen und maximal Tempo 30 für den Autoverkehr. Verkehrsplanung für das gute Leben, sozusagen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Kurzeck, VCD-Bundesvorsitzender, sagt: „Kinder brauchen keine leeren Versprechungen, sondern sichere Straßen – und zwar jetzt. Tempo 30 innerorts, dichte Fuß- und Radwegenetze, autofreie Schulstraßen und sichere Querungen machen den Verkehr nachweislich sicherer und ermöglichen Kindern, eigenständig unterwegs zu sein. Es darf nicht sein, dass Eltern ihre Kinder aus Angst mit dem Auto zur Schule fahren müssen und damit das Problem noch verschärfen. Die Lösungen sind längst da, jetzt muss die Politik handeln.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, sagt: „Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad bewegen können. Kinder, die sich selbstständig im Straßenverkehr bewegen und beispielsweise mit dem Rad zur Schule kommen, tun etwas für ihre Gesundheit und entwickeln vor allem ein Gefühl für ihren Sozialraum und ihre Mitmenschen. Das stärkt ihre Eigenständigkeit und fördert ihr Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen in der Wahrnehmung unterschiedlicher Lebensverhältnisse. Daher fordern wir eine an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtete Verkehrspolitik und eine echte Mobilitätswende.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trump und Bonde sind sich einig: Radwege sind Mist</title>
		<link>https://changing-cities.org/trump-und-bonde-finden-radwege-mist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie Senatorin Bonde (CDU) tut auch Trump alles dafür, Radwege abzubauen. Die New York Times berichtet, dass mehrere Programme zum Radwegebau von der Trump-Administration gestoppt werden. Erste Radwege werden auch in den USA zurückgebaut, um die Städte „zu revitalisieren“. Die Trump-Administration und die Bonde-Verwaltung nutzen fast identische Behauptungen: Radwege erzeugen längere Fahrwege und mehr Staus [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie Senatorin Bonde (CDU) tut auch Trump alles dafür, Radwege abzubauen. Die New York Times berichtet, dass mehrere Programme zum Radwegebau von der Trump-Administration gestoppt werden. Erste Radwege werden auch in den USA zurückgebaut, um die Städte „zu revitalisieren“. Die Trump-Administration und die Bonde-Verwaltung nutzen fast identische Behauptungen: Radwege erzeugen längere Fahrwege und mehr Staus (für Autos).&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Washington, Nashville und Fairfield (Alabama) wurden bundesweite Programme zum Radwegebau ohne Begründung gestoppt. Verkehrsminister Sean Duffy rüstet rhetorisch auf und versucht Radwege als links oder woke abzustempeln: Linke wollen, „… dass bitte schön jeder mit dem Rad zu seiner winzigen Schuhkarton-Wohnung fahren und dort Insekten fressen soll, nur um eine verlogene Klimaschutz-Agenda durchzudrücken.“ Dabei zeigte eine YouGov-Umfrage aus 2025, dass 76 Prozent der Amerikaner*innen den Radwegebau im Umfeld ihres Wohnorts unterstützen – selbst unter Republikaner*innen sind es 66 Prozent!</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Berliner Radverkehr hat sich von 2013 bis 2026 mehr als verdoppelt. Die Zahl der Wege mit dem Auto ist im selben Zeitraum von 30 Prozent auf unter 20 Prozent gesunken. Statt dieses Verhalten der Bevölkerung als Auftrag zu sehen, mehr Menschen eine gesunde und aktive Mobilität zu ermöglichen, ideologisieren CDU und Frau Bonde – wie Trump in den USA – den Verkehr. Damit versuchen sie, das Thema Verkehr emotional aufzuladen, statt sich mit den Fakten auseinanderzusetzen –&nbsp;denn diese sind mit der eigenen Politik nicht vereinbar. Trump wütet gegen „queere Radwege“, Bonde und die CDU agieren mit rechten Kampfbegriffen wie „Poller-Irrsinn“ und „Autoverbot“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities. „Und beide haben unfassbar schlechte Umfragewerte!“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Identitätspolitik und Kulturkampf die Maßstäbe der Verkehrspolitik sind, verlieren alle Menschen – und der Klimaschutz. Denn dann wird Verkehrsinfrastruktur nicht mehr nach ihrem Nutzen für die Verkehrsteilnehmer*innen bewertet, sondern nach ihrer populistischen Schlagkraft. Völlig realitätsfern werden Fortbewegungsarten politischen Lagern zugeordnet. Diese Polarisierung nützt niemandem.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.nytimes.com/2026/08/31/us/politics/trump-bike-lanes-funding-dei.html?smid=nytcore-ios-share">N.Y.Times-Artikel vom 31. August, „Do D.E.I. Bike Paths Exist? The Trump Administration Says Yes.“</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Berlins Senior*innen wählen – sichere Radwege!</title>
		<link>https://changing-cities.org/berlins-seniorinnen-waehlen-sichere-radwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Senior Mass]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, Dreiräder, Tandems, Handbikes und Rikschas.<br><br>Es ist schon etwas länger her: Auf dem Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg winken zwei Seniorinnen müde ab, als sie merken, dass es an dem Infostand ums Radfahren geht. Radfahren? Nein, das sei nichts für sie, der Verkehr wäre viel zu gefährlich und ihre Räder stünden doch schon seit Jahren unbenutzt im Keller</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schlüsselmoment war das für die ehrenamtlich Aktiven des Netzwerks Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und damit quasi die Geburtsstunde der SENIOR MASS. Denn so viel ist klar: So wie der Straßenverkehr derzeit organisiert ist, schließen wir tatsächlich Menschen aus. Wenn wir Berlin inklusiv denken wollen, brauchen wir ein durchgängiges Netz geschützter Radwege, die breit genug sind für die ganze Vielfalt an Fahrrädern, Radelnden, Mitfahrenden: Radwege, auf denen sich Menschen aller Altersgruppen sicher bewegen und fühlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl-Heinz Wanke vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB), einem Dachverband des Berliner Behindertensports, der die SENIOR MASS nun bereits zum zweiten Mal unterstützt, hebt die Bedeutung eines durchgängigen Netzes noch einmal aus anderer Perspektive hervor: „<em>Eine Sportstätte kann noch so barrierefrei sein. Wenn der Weg dorthin nicht sicher und barrierearm zurückgelegt werden kann, hilft das den Menschen nur begrenzt. Deshalb gehört für uns zur Inklusion auch eine barrierearme und sichere Mobilität in der Stadt. Und dabei spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle. (…) Es ist für viele Menschen ein Verkehrsmittel, das Selbstständigkeit ermöglicht. Und das gilt auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung</em>.“<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten, in denen die ersten, über Jahre hart erkämpften Radwege wieder zurückgebaut werden sollen, ruft Changing Cities daher gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, dem VCD, adfc Tempelhof, adfc Schöneberg, Radeln ohne Alter, fLotte Sozial, den Verkehrsschulen des Team Wendepunkt sowie weiteren Unterstützenden auf zur SENIOR MASS.<br><br><strong>Datum</strong>: Samstag, 26. September 2026<br><strong>Treffpunkt und gemeinsame Abfahrt:</strong> 11 Uhr S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße)<br><strong>Rückkehr und Ende</strong>: ca. 13 Uhr S/U Yorckstraße<br><strong>Gesamtlänge der Strecke</strong>: etwa 10 km<br><strong>Pause</strong>: inkl. Möglichkeit zum Austausch und mit Kurzbeiträgen zum Thema<br><strong>Voraussichtliche Route</strong>: <a href="https://bkrtr.de/97gSF">https://bkrtr.de/97gSF</a><br><strong>Schirmherrin</strong>: Dota Kehr<br><strong>Weitere Infos</strong>: <a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden radeln in langsamem Tempo, frei vom KFZ-Verkehr und durch die Polizei geschützt über den Ku&#8217;damm und durch den Kiez wieder zurück zur Yorckstraße. Mit ihrem bunten Tross zeigen sie: Auf sicheren, barrierefreien Radwegen fahren zu können, bedeutet für viele Menschen Erhalt (oder Gewinn) eigenständiger Mobilität und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch künftige Senior*innen sind herzlich eingeladen! Gemeinsam drehen wir Berlin!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senatorin Bonde fordert umfassende Poller-Kontrolle</title>
		<link>https://changing-cities.org/bonde-fordert-umfassende-poller-kontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Niemand kennt ihre genaue Anzahl, aber eine Zählung kam bereits 2014 auf 344.600 Poller in Berlin. Heute sind es vermutlich wesentlich mehr – und jeder einzelne soll regelmäßig überprüft werden. Auch das Aufstellen neuer Poller soll erst nach aufwändigen Prüfungen erfolgen. Changing Cities fragt sich, ob Frau Bonde (CDU) sich mit ihrem vermeintlichen Wahlgeschenk „keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Niemand kennt ihre genaue Anzahl, aber eine Zählung kam bereits 2014 auf 344.600 Poller in Berlin. Heute sind es vermutlich wesentlich mehr – und jeder einzelne soll regelmäßig überprüft werden. Auch das Aufstellen neuer Poller soll erst nach aufwändigen Prüfungen erfolgen. Changing Cities fragt sich, ob Frau Bonde (CDU) sich mit ihrem vermeintlichen Wahlgeschenk „keine Durchfahrtsverbote“ vielleicht verschätzt hat. Denn eine neue Studie, die Verkehrsberuhigung in vier Berliner Kiezen untersucht hat, stellt eine Zustimmung von 61 bis 88 Prozent fest.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Probleme zu kontrollieren, die die Berliner*innen tatsächlich belasten, wie Löcher in Gehwegen, Falschparker*innen und Geschwindigkeitsverstöße, sollen die Auswirkungen von Pollern auf Anwohnende, den Wirtschaftsverkehr, das angrenzende Gewerbe und insbesondere auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste „belastbar ermittelt“ werden. Mit einer Verwaltungsvorschrift will die Senatorin noch vor der Wahl in die Arbeit der Bezirke eingreifen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Studie, in der 1.480 Personen befragt wurden, zeigt sehr hohe Zustimmungswerte zu Kiezblockmaßnahmen (61 bis 88 Prozent). Maßnahmen wie mehr Bäume, Verkehrsberuhigung und Schulstraßen sind mit bis zu 88 Prozent Zustimmung am populärsten. Poller finden 75 Prozent der Befragten gut. Selbst Maßnahmen wie Rückbau und Umnutzung von Parkplätzen zu Lieferzonen, Gastronomiebetrieb und Parkplätze für Sharingfahrzeuge bewerten mehr als 61 Prozent positiv.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Narrativ über die Ablehnung von Pollern und verkehrsberuhigende Maßnahmen wird oft einfach übernommen und muss dringend korrigiert werden. Diese Studie zeigt wiederholt, dass Gegner*innen keine Mehrheitsmeinung vertreten. Sie sind nur lauter als die Befürworter*innen und werden von rechten Medien und Parteien tatkräftig unterstützt. Die Menschen vor Ort aber freuen sich mehrheitlich über die Verbesserung der Situation. Und das sind Wähler*innen, Frau Bonde!“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verkehrsberuhigung ja, aber ohne Poller – so stellt sich Senatorin Bonde (CDU) effiziente Verkehrslenkung vor. Wie das umgesetzt werden soll, verrät sie allerdings nicht. Im Mai 2025 führte sie einen Finanzierungsstopp von Kiezblocks ein. Ihre damalige Begründung: „Poller gefährden Menschenleben”. Auch in diesem Fall war die Senatorin auf dem Holzweg: Eine weitere Berliner Studie belegt, dass die Unfallzahlen durch Verkehrsberuhigung drastisch zurückgehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1024x774.png" alt="Gestapeltes Balkendiagramm mit 13 Superblock-Maßnahmen, meist überwiegend positiv bewertet; Legende in Grün bis Rot" class="wp-image-32030" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1024x774.png 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-300x227.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-768x581.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1536x1162.png 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1280x968.png 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1400x1059.png 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen.png 1576w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://findingspress.org/article/164948-public-support-for-limiting-through-traffic-and-reallocating-public-space-in-four-residential-neighborhoods-in-berlin-and-its-correlates-results-from">Studie zu Kiezblockmaßnahmen</a><br><a href="https://github.com/ulid000/berlin-bollards">Poller-Zählung aus 2014</a><br><a href="https://publish.fid-move.qucosa.de/api/qucosa%3A101409/attachment/ATT-0/">STRATMO-Studie</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Straßen sind für alle da!</title>
		<link>https://changing-cities.org/strassen-sind-fuer-alle-da-aktionstage-vom-1-bis-10-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktionstage vom 12. bis 27. september Im September 2026 gehört die Straße Kindern, Familien und Nachbarschaften! Unter dem Motto “Straßen sind für alle da” starten bunte Aktionstage für sichere Kindermobilität. In ganz Deutschland rollen Kidical Mass Kinderfahrraddemos durch die Straßen, mit Bicibussen kommen wir sicher zur Schule und vor vielen Schulgebäuden starten wir Aktionen für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Aktionstage vom 12. bis 27. september</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im September 2026 gehört die Straße Kindern, Familien und Nachbarschaften! Unter dem Motto “Straßen sind für alle da” starten bunte Aktionstage für sichere Kindermobilität. In ganz Deutschland rollen Kidical Mass Kinderfahrraddemos durch die Straßen, mit Bicibussen kommen wir sicher zur Schule und vor vielen Schulgebäuden starten wir Aktionen für Schulstraßen. Alle zusammen fordern wir eine gerechte Verkehrswende, damit  Groß und Klein sicher unterwegs sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns gemeinsam zeigen, wie Straßen aussehen können, wenn Menschen statt Autos im Mittelpunkt stehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Stadt, die gut für Kinder ist, ist gut für alle.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Plant auch bei Euch vor Ort Aktionen! Ob groß oder klein: Jedes Event macht die Verkehrswende lebendig und erlebbar. Dafür müsst Ihr keine Expert*innen sein: Auch ein kleines Team kann richtig viel bewegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hinter den Aktionstagen steht das Kidical Mass Aktionsbündnis, von der Kidical Mass Köln initiiert, mit seinen Partner*innen ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Parents for Future Germany, Pro Velo Schweiz, VCD und Zukunft Fahrrad.</em></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/kidical-mass-berlin">Kidical Mass in Berlin</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/schulstrassen-tool-kit/">So organisierst Du eine Schulstraßen-Aktion</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/fragen-und-antworten-zu-schulstrassen/">Fragen und Antworten zu Schulstraßen</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/senior-mass-fahrraddemo/">Längst aus den Kinderschuhen herausgewachsen? Starte eine Senior Mass!</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Du willst mitmachen? Schreib uns eine Nachricht! &gt;&gt;&gt; <a href="mailto:info@changing-cities.org">info@changing-cities.org</a></p>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldseeviertel: Wer darf für Verkehrsberuhigung klagen?</title>
		<link>https://changing-cities.org/waldseeviertel-wer-darf-fuer-verkehrsberuhigung-klagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Waldseeviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.Das Verwaltungsgericht urteilte [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.<br></strong><br>Das Verwaltungsgericht urteilte Mitte Juni: Motorisierter Durchgangsverkehr mag lästig sein, es gibt aber für Einzelpersonen kein Recht, die Verwaltung auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu verklagen. Damit  hat das Gericht <em>nicht</em> entschieden, dass Modalfilter, also Durchgangssperren für den motorisierten Verkehr, im Waldseeviertel unrechtmäßig wären. Der Vorsitzende Richter machte unmissverständlich deutlich, dass die beantragte Maßnahme, nämlich den motorisierten Durchgangsverkehr umzuleiten, mit Bezug zum Berliner Straßen- und Berliner Mobilitätsgesetz ohne Zweifel möglich wäre. Es bleibt also dem Bezirksamt unbenommen, endlich Schritte zum Schutz der Anwohner*innen einzuleiten.<br><br>„Statt sich der gerichtlichen Prüfung zu stellen, bestreitet das Bezirksamt Reinickendorf die Klagebefugnis der Betroffenen. So kann die Verwaltung handeln, ohne dass ihre Entscheidung in der Sache überprüft wird. Selbst der Konsensbeschluss der Bezirksverordnetenversammlung zur Erprobung von Modalfiltern ließ es ins Leere laufen . Das alles ist ein alarmierendes Signal für den Rechtsstaat. Wer Gesetze und demokratische Beschlüsse der gerichtlichen Kontrolle entzieht, schwächt das Vertrauen in unsere Demokratie. Wir wünschen uns, dass unser Antrag auf Umleitung des Durchgangsverkehrs vom Oberverwaltungsgericht Berlin geprüft und entschieden wird“, sagt Dr. Michael Ortmann von der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung, ein Projekt von Changing Cities e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kfz-Fahrerinnen und -Fahrer gegen jedes Verkehrsschild klagen können, eine Klage <em>für</em> Verkehrslenkung jedoch nicht einmal zugelassen wird.</p>
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		<title>Machterhalt ist CDU wichtiger als eine funktionierende Stadt</title>
		<link>https://changing-cities.org/machterhalt-ist-cdu-wichtiger-als-eine-funktionierende-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 10:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Entscheidung, mehr Platz für den Autoverkehr in der Kantstraße, in der Torstraße, in der Ollenhauer Straße und Unter den Eichen zu schaffen, versucht die CDU kurz vor der Wahl verzweifelt, von ihrer verheerenden verkehrspolitischen Bilanz abzulenken. Eine extra Spur klingt für den Laien nach weniger Stau. Diese Schlussfolgerung ist jedoch seit etwa einem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Entscheidung, mehr Platz für den Autoverkehr in der Kantstraße, in der Torstraße, in der Ollenhauer Straße und Unter den Eichen zu schaffen, versucht die CDU kurz vor der Wahl verzweifelt, von ihrer verheerenden verkehrspolitischen Bilanz abzulenken. Eine extra Spur klingt für den Laien nach weniger Stau. Diese Schlussfolgerung ist jedoch seit etwa einem halben Jahrhundert in der Forschung widerlegt: „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“. Changing Cities kritisiert die wissenschaftsignorierende Täuschung der Berliner*innen von Seiten der Verkehrsverwaltung: Wir haben gutes und fundiertes Wissen, und damit könnten wir unsere Stadt optimal gestalten.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Spruch aus den 1970er Jahren stammt von Daniel Goeudevert, einem früheren Manager der Automobilindustrie (u. a. Chef bei Citroën und VW-Vorstand). In der Verkehrsplanung spricht man von induziertem Verkehr und meint damit, dass eine für Pkw ausgebaute Straße eine schnellere Reisezeit als zuvor verspricht. Wer bis dahin vielleicht mit Bus oder Bahn unterwegs war, steigt nun um, weil das Auto als Verkehrsmittel plötzlich attraktiver erscheint. Langfristig steigt so das Verkehrsaufkommen im Straßenabschnitt – und somit kehrt der Stau zurück. Was nach Problemlösung aussieht, verschlimmert die Situation, die man ursprünglich beheben wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wissen die Planer*innen in der Senatsverwaltung natürlich – es sind ja weitestgehend ausgebildete Ingenieur*innen, Geograph*innen etc. Trotzdem handeln sie wider besseres Wissen wenige Wochen vor der Wahl – denn sie wissen auch, dass die Bürger*innen den verkehrsplanerischen Kontext nicht kennen. Für den Machterhalt kann man in der aktuellen Politik schon mal die Wissenschaft leugnen. Respekt und Achtung gegenüber der eigenen Wählerschaft hat die CDU offensichtlich nicht. Die CDU nutzt Wissenslücken in der Wählerschaft gezielt aus, um Stimmung zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was Senatorin Bonde (CDU) sich im Endspurt vor der Wahl erlaubt, ist dreister als alles bisher. Man mag alles für die Autofahrenden tun wollen. Konsequent wäre dann allerdings, Alternativen mit allen Kräften auszubauen und sie so attraktiv zu gestalten, dass ein Großteil der Autofahrenden zum Umsteigen quasi verführt würde. Erst dann werden die Straßen leerer – und nebenbei auch sicherer – und alle, die wirklich auf ihr Auto angewiesen sind, hätten freie Fahrt. Stattdessen setzt die CDU auf Populismus und Betrug der Wählerinnen und Wähler – weil ihnen der Machterhalt wichtiger ist als eine funktionierende Stadt”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ideologisch aufgeladene Verkehrspolitik der CDU produziert auf diskursiver Ebene falsche Beschreibungen von Verkehrsflüssen und ein unnötiges Gegeneinander. Die Verkehrssenatorin möchte es vor der Wahl noch möglichst konkret machen und produziert auch ganz real auf den Straßen gefährliche Situationen. Damit ist wirklich niemandem geholfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ivs/voeko/die-professur/news/neue-studie-analysiert-induzierten-verkehrs-und-klimawirkungen-von-fernstrassenprojekten-in-deutschland">Studie der TU Dresden vom Januar 2026, „Mehr induzierter Verkehr und CO2-Emissionen bei Fernstraßenbau – Studie für Hessischen Klimabeirat“</a><br>FGSV, „Hinweise zum im induzierten Verkehr“, 2025: <a href="https://www.fgsv-verlag.de/h-induzierter-verkehr">https://www.fgsv-verlag.de/h-induzierter-verkehr<br></a>Forschungsprojekt „Analyse der verkehrsprognostischen Instrumente der Bundesverkehrswegeplanung“, Juni 2010, im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums, S. 39 ff.: <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-2015-verkehrsprognostische-instrumente-endbericht.pdf?__blob=publicationFile">https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-2015-verkehrsprognostische-instrumente-endbericht.pdf?__blob=publicationFile<br></a><a href="https://www.entwicklungsstadt.de/mehr-platz-fuers-auto-weniger-platz-fuers-fahrrad-der-berliner-sonderweg/">Artikel der Entwicklungsstadt vom 4. August</a></p>



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		<title>Fünf Berliner Volksinitiativen prangern Aushöhlung der direkten Demokratie an</title>
		<link>https://changing-cities.org/berliner-volksinitiativen-fordern-direkte-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, Gesetze auszuhöhlen und damit das Vertrauen in politische Beteiligung zu beschädigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Unterzeichnenden gehören die Initiativen hinter dem Tempelhofer-Feld-Gesetz, dem Mobilitätsgesetz, Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen, dem BäumePlus Gesetz sowie dem Klimabürger*innenrat. Gemeinsam kritisieren sie, dass erfolgreich erkämpfte Gesetze und demokratische Beschlüsse von der aktuellen Landesregierung abgeschwächt, verzögert oder ignoriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung aufruft, muss ihre Entscheidungen auch respektieren. Andernfalls wächst Politikverdrossenheit genau dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Stadt übernehmen&#8220;, sagt Stefan Weisgerber von Klimaneustart Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem offenen Brief setzen die Initiativen zum Beginn des Straßenwahlkampfs ein gemeinsames Signal für die Stärkung der direkten Demokratie. Sie fordern den Senat auf, die Ergebnisse demokratischer Beteiligungsverfahren und Volksentscheide zu respektieren und bestehende Gesetze konsequent umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den vollständigen offenen Brief finden Sie <a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/260730_direkte_demokratie_offener_brief-final.pdf">hier</a>.</p>



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