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	<title>Changing Cities</title>
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		<title>Kinder fordern sichere Straßen</title>
		<link>https://changing-cities.org/kinder-fordern-sichere-strassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Kidical Mass Bündnis ruft zu Demos und Aktionen auf. Mit bundesweiten Fahrraddemos demonstrieren Kinder vom 1. bis 10. Mai dafür, dass sie sicher zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren können. Trotz der Verbesserungen in der StVO werden Maßnahmen zur Verkehrssicherheit viel zu zögerlich umgesetzt. Bei den Kindern ist de facto noch nichts angekommen, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Kidical Mass Bündnis ruft zu Demos und Aktionen auf. Mit bundesweiten Fahrraddemos demonstrieren Kinder vom 1. bis 10. Mai dafür, dass sie sicher zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren können. Trotz der Verbesserungen in der StVO werden Maßnahmen zur Verkehrssicherheit viel zu zögerlich umgesetzt. Bei den Kindern ist de facto noch nichts angekommen, trotz aller guten Absichten.</strong></p>



<p>Ohne sichere Straßen keine selbstständigen Kinder. Die Kidical Mass zeigt, wie wichtig sichere Wege für den Alltag von Kindern sind: Nur wenn sie sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher bewegen können, gewinnen sie Selbstständigkeit und wichtige Lebenserfahrungen. Deshalb fordert ein breites Bündnis kinderfreundliche Straßen statt Verkehr, an den sich Kinder anpassen müssen – weg vom verkehrsgerechten Kind hin zum kindgerechten Verkehr.&nbsp;</p>



<p>Seit der StVO-Novelle im Herbst 2024 ist es um einiges leichter geworden, Tempo 30 anzuordnen, Zebrastreifen einzurichten und Radwege aus Gründen der Verkehrssicherheit und Gesundheit anzulegen. Trotzdem sind die Fortschritte minimal. Immer noch bringen tausende Eltern jeden Morgen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und Kita – nicht weil sie es wollen, sondern weil die Straßen nicht sicher genug sind. Das Ergebnis: Mehr Autoverkehr, wodurch die Straßen noch unsicherer werden! Bei einer Kidical Mass-Demonstration können die Kinder – oft zum ersten Mal in ihrem Leben – unbeschwerte Mobilität erleben.<br><br>Das Bündnis fordert:&nbsp;</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Bundesregierung soll<em> </em>Schulstraßen in die StVO nach österreichischem Vorbild aufnehmen.</li>



<li>Bundesländer sollten den Beispielen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, NRW und BaWü folgen und Kommunen über einen Erlass zur Einrichtung von Schulstraßen ermutigen.</li>



<li>Kommunen sollten ihren neu gewonnenen Spielraum mutig nutzen und Maßnahmen wie den Ausbau sicherer und dichter Fuß- und Radwegenetze, Tempo 30-Bereichen und Schulstraßen umsetzen.</li>
</ol>



<p><strong>Simone Kraus, Co-Initiatorin der Kidical Mass</strong>: „Kinder haben ein Recht darauf, sich sicher, selbstständig und geschützt zu bewegen. Erst wenn wir Kinder und vulnerable Menschen bei der Verkehrspolitik in den Fokus setzen, schaffen wir eine zukunftsgerechte Gestaltung des öffentlichen Raumes für alle. Städte wie Paris, Gent und Utrecht machen es jetzt vor und krempeln dafür das Verkehrssystem schnell und effizient um. Genauso wollen wir das auch!“</p>



<p><strong>Christiane Rohleder, VCD-Bundesvorsitzende</strong>: „Unsere Städte sind oft alles andere als kinderfreundlich. Daher setzen wir auch in diesem Jahr mit bundesweiten Fahrraddemos ein starkes Zeichen für kindgerechte und lebenswerte Städte. Schulstraßen müssen zum Standard werden und gerade rund um Schulen und Kitas braucht es konsequent Tempo 30. Davon profitieren nicht nur Kinder, sondern alle Generationen. Die Instrumente liegen auf dem Tisch – jetzt sind die Kommunen am Zug, sie auch zu nutzen.&#8220;</p>



<p><strong>Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes</strong>: “Es braucht endlich ein verkehrspolitisches Umdenken. Alle Kinder und Jugendlichen sollen sich sicher und selbstständig mit dem Fahrrad bewegen können. Kinder, die sich selbstständig im Straßenverkehr bewegen und beispielsweise mit dem Rad zur Schule kommen, tun etwas für ihre Gesundheit und entwickeln vor allem ein Gefühl für ihren Sozialraum und ihre Mitmenschen. Das stärkt ihre Eigenständigkeit und fördert ihr Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen in der Wahrnehmung unterschiedlicher Lebensverhältnisse. Daher fordern wir eine an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtete Verkehrspolitik und eine echte Mobilitätswende.“</p>



<p><strong>Ragnhild Sørensen, Changing Cities e.V.</strong>: „Allein in Berlin werden 700 Kinder jährlich im Verkehr verletzt. Zwei pro Tag, jeden Tag. Das ist absolut nicht hinnehmbar. Mit den einfachsten Mitteln wie Tempo 30 und Schulstraßen können wir das weitgehend verhindern. Mit den Kidical Mass-Aktionen fordern wir genau das ein. Nicht in ein paar Jahren, nicht bald, sondern jetzt!“<br><br><strong>Über das Kidical Mass Aktionsbündnis: </strong>Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie auch in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Die Kidical Mass setzt sich für sichere Wege für Kinder sowie lebenswerte&nbsp; Städte und Gemeinden für alle ein. Herzstück des Aktionsbündnisses sind mehr als 400 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner:innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, VCD und Zukunft Fahrrad.<br><strong>Hashtags: #KidicalMass #StrassenFürAlle #StreetsForKids<br>Alle Aktionsorte und Infos hier:</strong><a href="https://kinderaufsrad.org/"><strong>https://kinderaufsrad.org/</strong></a></p>
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		<title>Poller alleine lösen das Problem nicht</title>
		<link>https://changing-cities.org/poller-alleine-loesen-das-problem-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Ostkreuz-Allianz betreten drei Bezirke Neuland – mitten in Berlin. In Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick werden Ende April Anträge auf ein Gesamtkonzept für die Verkehrsräume rund um den Knotenpunkt Ostkreuz gestellt, das Fuß-, Rad- und Autoverkehr gleichermaßen in den Blick nimmt. Angestoßen wurde die Kooperation durch Kiezblock-Initiativen. Getragen wird sie inzwischen auch von Bezirksverordneten [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Mit der Ostkreuz-Allianz betreten drei Bezirke Neuland – mitten in Berlin. In Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick werden Ende April Anträge auf ein Gesamtkonzept für die Verkehrsräume rund um den Knotenpunkt Ostkreuz gestellt, das Fuß-, Rad- und Autoverkehr gleichermaßen in den Blick nimmt. Angestoßen wurde die Kooperation durch Kiezblock-Initiativen. Getragen wird sie inzwischen auch von Bezirksverordneten und weiteren Initiativen, wie dem Bündnis gegen die A100 und Initiativen, die Kiezblocks kritisieren.</strong><br><br>Debatten über Verkehr sind oft emotional aufgeladen und polarisieren stark. Die Ostkreuz-Allianz ist der Versuch, Parteien, Nachbarschaften, Wirtschaft und Verwaltungen an einen Tisch zu bringen, um gemeinsame Lösungen für einen zentralen, aber komplexen städtischen Raum zu entwickeln. Nicht gegeneinander, sondern gemeinsam sowie bezirks-, partei- und legislaturübergreifend. Zu diesem Zweck haben sich verschiedenste Akteur*innen aus den drei Bezirken zusammengeschlossen.</p>



<p>„Für die Ostkreuz-Allianz gibt es kein Vorbild, aber angesichts der vielfältigen Verkehrsprobleme am Ostkreuz ist es notwendig, endlich gemeinsam aktiv zu werden. Wir merken als Initiative „Ostkreuz – Kiez für alle“, dass wir uns mit den Kiezblock-Gegner*innen um einzelne Poller in Nebenstraßen streiten, während das eigentliche Problem ein fehlendes Gesamtkonzept ist, das gemeinsame Ziele über die Bezirksgrenzen hinaus entwickelt. Wir freuen uns natürlich darüber, wenn der Durchgangsverkehr in unserem Wohnviertel unterbunden wird, aber es braucht weit mehr für eine lebenswerte und für alle gerechte Stadt. Wir müssen größer denken. Niemand ist ja nur Fußgänger*in oder Radfahrer*in oder Autofahrer*in. Fast niemand bewegt sich nur in einem Bezirk. Wir wünschen uns, dass wir mit der Ostkreuz-Allianz Lösungen entwickeln können, die allen gerecht werden”, sagt die Mit-Initiatorin Inge Lechner.<br><br>„Wir freuen uns, dass es mit dieser Initiative gelungen ist, relevante politische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen frühzeitig zusammenzubringen, auch über Parteigrenzen und Interessenkonflikte hinweg. Damit setzt die Allianz ein ermutigendes Zeichen, dass unsere Demokratie handlungsfähig gegen populistische Meinungsmache ist“, ergänzt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p>Der Verkehrsraum rund um den Bahnhof Ostkreuz ist ein komplexer Berliner Kosmos. Hier überlagern sich auf engstem Raum die Zuständigkeiten von drei Bezirken: dem Berliner Senat, der Bundesebene, der Deutschen Bahn und der BVG. Für Autofahrende sind die Hauptstraßen rund um den Bahnhof Ostkreuz schon seit Jahrzehnten ein Nadelöhr – und für Zu Fuß Gehende und Radfahrende ist die Gegend hochgradig unsicher und unattraktiv. Im Osten der Stadt gelegen ist dieser wichtige Knotenpunkt Berlins strukturell schlechter gestellt als viele Knoten in den Westbezirken. Gleichzeitig wird ein weiterer Bevölkerungszuwachs im Osten Berlins erwartet, der zu noch mehr Mobilität zwischen den Außenbezirken und dem Innenstadtring führen wird – vorbei am Ostkreuz. Um das strukturelle Defizit auszugleichen, bemühen sich die drei betroffenen Bezirke mit dem Antrag beim Senat um Unterstützung, um einen integrierten Planungsprozess für den Großraum Ostkreuz zu initiieren.&nbsp;</p>



<p> <br>Die Abstimmungen fanden bzw. finden wie folgt ab 17 Uhr statt:<br>BVV Friedrichshain-Kreuzberg: 25. März (<a href="https://bvv-friedrichshain-kreuzberg.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=12375">Antrag</a>)<br>BVV Lichtenberg: 30. April (Antrag)<br>BVV Treptow-Köpenick: 30. April (<a href="https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=8246">Antrag</a>)</p>
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			</item>
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		<title>In der Filandastraße ist Fahrradfahren nach wie vor nicht erwünscht</title>
		<link>https://changing-cities.org/in-der-filandastrasse-ist-fahrradfahren-nach-wie-vor-nicht-erwuenscht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 13:13:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz-Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder wird in der Filandastraße in Steglitz-Zehlendorf saniert. Wieder ist ein Radweg nicht vorgesehen. Trotz abgeschlossener Planungen und vorliegender verkehrsrechtlicher Anordnungen weigert sich die Senatsverwaltung beharrlich, die Radverkehrsanlage umzusetzen. Changing Cities und das Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf rufen daher zur Demonstration am 15. April auf. Wann: Mittwoch, 15. April 2026, um 17:00 UhrStart: Hermann-Ehlers-Platz (Rathaus Steglitz)Route: [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Wieder wird in der Filandastraße in Steglitz-Zehlendorf saniert. Wieder ist ein Radweg nicht vorgesehen. Trotz abgeschlossener Planungen und vorliegender verkehrsrechtlicher Anordnungen weigert sich die Senatsverwaltung beharrlich, die Radverkehrsanlage umzusetzen. Changing Cities und das Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf rufen daher zur Demonstration am 15. April auf.<br><br>Wann:</strong> Mittwoch, 15. April 2026, um 17:00 Uhr<br><strong>Start:</strong> Hermann-Ehlers-Platz (Rathaus Steglitz)<br><strong>Route:</strong> Schloßstraße – Joachim-Tiburtius-Brücke – Filandastraße – Klingsorstraße – Hindenburgdamm – Drakestraße – Unter den Eichen – Thielallee – Habelschwerdter Allee – Unter den Eichen – Hermann-Ehlers-Platz</p>



<p>Schon im vergangenen Jahr wurde in der Filandastraße gebaut. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt rechtfertigte damals den Verzicht auf einen Radweg damit, dass ein bloßer Teilabschnitt keine Verbindungsfunktion erfülle. Mit der nun anstehenden Sanierung des zweiten Abschnitts ist dieses Argument hinfällig. Denn beide Abschnitte zusammen haben durchaus eine „Verbindungsfunktion”. Auch alle weiteren vorgebrachten Bedenken gegen den Radweg wurden bereits 2022 durch die damalige Senatsverwaltung in der eigenen verkehrsrechtlichen Anordnung widerlegt.<br><br>Dennoch wiederholt sich heute das Szenario: Die Straße wird aufgerissen, die Fahrbahn erneuert, doch die Gelegenheit, für eine sichere Fahrradinfrastruktur zu sorgen, wird mutwillig und gesetzeswidrig ausgelassen. Die angeordnete Planung sieht eine räumliche Trennung von Rad- und Kfz-Verkehr durch parkende Autos vor, um die Sicherheit auf dieser zentralen Schulweg-Route und wichtigen Querverbindung zwischen Berg- und Albrechtstraße zu erhöhen. Im Rahmen der Fahrbahnsanierung könnte sie kosteneffizient umgesetzt werden.</p>



<p>„Die anhaltende Verweigerung von Radwegen ist einer modernen Metropole unwürdig. Die Senatsverwaltung arbeitet aktiv gegen die Bezirke und ignoriert das geltende Mobilitätsgesetz. Dass nun auch der zweite Bauabschnitt ohne Radwege realisiert werden soll, ist nicht nur gesetzeswidrig, sondern eine bewusste Gefährdung der schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen“, sagt Andrea Hauth vom Fahrradfreundlichen Netzwerk Steglitz-Zehlendorf.</p>



<p>Mit der Demonstration wird gegen diese Blockadepolitik protestiert und eine sofortige Umsetzung der Radspur-Planungen gefordert. Die Route führt sowohl über die Filandastraße als auch über die Thielallee – ein weiteres Beispiel für ein Projekt, das erst durch massiven öffentlichen Druck aus der „Schublade“ des Senats befreit werden konnte. Changing Cities, das Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf und die ADFC-Stadtteilgruppe Steglitz-Zehlendorf fordern den Berliner Senat auf, die Missachtung des Mobilitätsgesetzes sofort zu beenden und die bereits 2022 angeordneten Maßnahmen endlich umzusetzen.</p>
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			</item>
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		<title>Changing Cities unterstützt autofrei</title>
		<link>https://changing-cities.org/changing-cities-unterstutzt-autofrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach vielen und kontroversen Diskussionen hat sich der Verein Changing Cities entschieden, den Verkehrsentscheid Berlin autofrei zu unterstützen. Nach einer sorgfältigen Abwägung zwischen den Vorteilen des Status quo verglichen mit dem zu erwartenden Nutzen des Verkehrsentscheids kamen wir zu dem Schluss: Die Lage auf den Berliner Straßen ist so katastrophal, dass eine Neuausrichtung erforderlich ist. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach vielen und kontroversen Diskussionen hat sich der Verein Changing Cities entschieden, den Verkehrsentscheid Berlin autofrei zu unterstützen. Nach einer sorgfältigen Abwägung zwischen den Vorteilen des Status quo verglichen mit dem zu erwartenden Nutzen des Verkehrsentscheids kamen wir zu dem Schluss: Die Lage auf den Berliner Straßen ist so katastrophal, dass eine Neuausrichtung erforderlich ist.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="657" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1024x657.jpg" alt="Parkende Autos in der Manfred-von-Richthofen-Strasse, Berlin" class="wp-image-30880" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1024x657.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-300x192.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-768x493.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1536x985.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-2048x1314.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1280x821.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1400x898.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1600x1027.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Parkende-Autos-in-der-Manfred-von-Richthofen-Strasse-1800x1155.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Parkende Autos in der Manfred-von-Richthofen-Strasse, Berlin</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="673" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1024x673.jpg" alt="Wrangelkiez - Görlitzer Ufer, Berlin" class="wp-image-30882" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1024x673.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-300x197.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-768x504.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1536x1009.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-2048x1345.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1280x841.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1400x920.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1600x1051.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/04/Radweg-Wrangelkiez-Goerlitzer-Ufer-1800x1182.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr, Wrangelkiez &#8211; Görlitzer Ufer, Berlin</figcaption></figure>
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<p>Der Autoverkehr in Berlin ist gefährlich. Er ist laut und verdreckt die Luft in den innerstädtischen Quartieren. Parkplätze nehmen mehr Raum als Grünflächen und Spielplätze ein. Der ÖPNV-Ausbau ist quasi zum Stillstand gekommen, Radwege werden tendenziell eher abgebaut und der wachsende Fußverkehr muss sich zwischen E-Rollern, Autos und Werbeaufstellern durchquetschen, weil er in der Straßengestaltung immer als letzter berücksichtigt wird. Eigentlich haben wir mit Changing Cities das Mittel gegen diese Missstände schon erkämpft: Das Mobilitätsgesetz! Es adressiert genau diese Defizite, wird aber nur sehr halbherzig umgesetzt. Nach acht Jahren sind gerade mal 5,9 Prozent des Radnetzes realisiert – das ist jämmerlich.<br>Wir haben also einen zutiefst unbefriedigenden Status quo in Berlin. Deswegen: Wie würde Berlin aussehen, wenn der Verkehrsentscheid umgesetzt würde?&nbsp;</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-left">Wir geben uns mit dem Status Quo nicht zufrieden.</h2>



<p class="has-text-align-left">Unterstütze unser Engagement für lebenswerte Städte und<br>werde jetzt Changing Cities Fördermitglied.</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="744" height="489" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute.png" alt="Grafik: Eine Person mit CC-Schild, ein kleiner Mensch mit Skateboard und eine Person mit Kind im Kinderwagen." class="wp-image-30735" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute.png 744w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute-300x197.png 300w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /></figure>
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<p><strong>Eine veränderte Stadt</strong><br>Nur 34 Prozent aller Berliner*innen besitzen einen Pkw, bundesweit liegt die Zahl bei 59; es ist tatsächlich die niedrigste Pkw-Dichte im ganzen Land. Innerhalb des S-Bahnrings ist die Zahl noch geringer. Hier gibt es nur 19,5 Pkw auf 100 Einwohner*innen. Trotzdem wird dem Autoverkehr auch hier zwischen 60 und 70 Prozent des öffentlichen Raumes zugestanden – ⅔ davon allein fürs Parken. Das heißt: Weniger als 20 Prozent der Menschen beanspruchen mit ihren Pkw mehr als 60 Prozent der Fläche. Das ist nicht gerecht.<br><br>Mit dem Autofrei-Gesetz sollen fast alle Straßen innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings „autoreduziert“ werden (Bundesstraßen ausgenommen). Es würden aber immer noch Autos fahren, nämlich von Menschen, die eine Sondergenehmigung haben: Handwerker, Lieferanten, Feuerwehr, Taxis, Müllabfuhr, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und andere, die auf ihr Auto angewiesen sind. Sie hätten auf einmal sehr, sehr viel mehr Platz, es gäbe keinen Stau mehr, Parkplatzsuche würde der Vergangenheit anhören. Auto fahren würden auch Berliner*innen, die ihr Kontingent (12 Tage pro Jahr und Person) gebrauchen: Für eine vierköpfige Familie heißt das, dass sie an 48 Tagen im Jahr fahren kann. </p>



<p>Kai Wegner (CDU) nennt es ein „gefährliches Lifestyle-Experiment”. Aber bereits heute werden 78 Prozent aller Wege in Berlin zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zurückgelegt. Für die meisten Menschen ist das gelebter Alltag, kein Experiment und keine Frage des Lifestyles. Und es wäre in den autoreduzierten Straßen viel weniger gefährlich als heute.</p>



<p><strong>Wie sieht autofrei aus?</strong><br>Zuallererst würde Ruhe in die Stadt einkehren. Wir würden wieder die Vögel zwitschern hören, die Luft würde schnell viel besser werden. Es würden am Straßenrand weit weniger Autos parken, und der Platz könnte für Begrünung, Bänke, Sport und Spielplätze oder andere Zwecke benutzt werden. Die Kinder können zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule. Man würde spüren, dass sich etwas Entscheidendes verändert hat. Das würde uns wohl auch ein bisschen am Anfang verunsichern: Was machen wir jetzt damit?</p>



<p>Die Antwort auf diese Frage steht noch aus. „Autoreduziert” bedeutet zwar weniger Autos, aber was dann? Es kann ja nicht einfach so weitergehen, bloß mit weniger Pkw. Wir müssen uns also fragen: Wie wollen wir die innerstädtischen Bereiche für die Zukunft gemeinsam gestalten? Das wird nicht einfach. Wir werden Zeit damit verbringen müssen, Fehler machen und dazu lernen. Aber es würde mit dem Verkehrsentscheid etwas in Bewegung kommen. Wir würden die Möglichkeit bekommen, über das Leben und die Wirtschaft in der Stadt neu zu denken. Wir würden tatsächlich etwas verändern können. Wir, die Berliner*innen.</p>



<p><strong>Weniger Autoverkehr in der Innenstadt – ein Gewinn für ganz Berlin<br></strong>Man kann über Details des Verkehrsentscheids verhandeln und anderer Meinung sein. Aber zu den grundlegenden verkehrswissenschaftlichen Fragen gibt es eindeutige Belege: Eine Begrenzung des Autoverkehrs in der Innenstadt nützt dem Wirtschaftsverkehr, nützt den Anwohner*innen, beschleunigt den ÖPNV, verbessert die Luftqualität, und diese Effekte wirken sogar in den umliegenden Stadtteilen. Das beweisen die CityMaut-Projekte in London, New York, Stockholm und anderswo.<br>Der Verfassungsgerichtshof hat geurteilt, dass das Gesetz nicht gegen Grundrechte verstoße, es benachteiligt also niemanden unverhältnismäßig. Er leitet aus den Grundrechten einen Anspruch auf ein Minimum an öffentlichen Verkehrswegen ab. „Dieses Minimum bleibe aufgrund der nach wie vor bestehenden Mobilitätsmöglichkeiten jedoch gewahrt. Das Straßennetz werde im Kern nicht berührt und stehe den Bürgern weiter zur Verfügung, um sich vor allem zu Fuß, mit dem ÖPNV oder Fahrrad fortzubewegen.“ (<a href="https://www.noerr.com/de/insights/verfassungsgerichtshof-berlin-berlin-bald-autofrei">Quelle</a>)</p>



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<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized wp-duotone-unset-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="744" height="489" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute.png" alt="Grafik: Eine Person mit CC-Schild, ein kleiner Mensch mit Skateboard und eine Person mit Kind im Kinderwagen." class="wp-image-30735" style="width:349px;height:auto" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute.png 744w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/CC-Leute-300x197.png 300w" sizes="auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:63.34%">
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-right">Wir wollen, dass alle saubere luft atmen können.</h2>



<p class="has-text-align-right">Unterstütze unser Engagement für lebenswerte Städte und<br>werde jetzt Changing Cities Fördermitglied.</p>



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<p>Es sind ja vor allem Bewohner*innen der weniger dicht bebauten und grüneren Stadtrandbezirke, die mit ihren Autos ins Zentrum fahren. Hier, innerhalb des S-Bahn-Rings, leben hingegen Menschen, die kaum noch Autos besitzen, aber verstärkt unter dem Autoverkehr leiden: viel Lärm, schlechte Luft und viel zu wenig Grünflächen. Diese Lebensrealitäten gilt es zu adressieren – im Kontext des gesellschaftlichen Wandels von Demografie bis zum Klimawandel.</p>



<p>Sich neu zu erfinden, in einer Zeit, in der die <a href="https://www.tagesspiegel.de/fossile-falle-der-iran-krieg-offenbart-deutschlands-gefahrliche-abhangigkeit-15367413.html">fossilen Abhängigkeiten</a> immer teurer werden, in einer Zeit, in der Hitzewellen und Kälteperioden eine zubetonierte Stadt an ihren verletzlichen Punkten treffen – das ist die Aufgabe der nächsten Jahrzehnte. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Details der Umsetzung eben noch nicht festgelegt, sondern „auszugestalten“ sind. Genau das muss mit den Berliner*innen gemeinsam passieren.<br></p>


<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Zu Fuß</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Die Fußgänger*innen würden am meisten von einer autoreduzierten Innenstadt profitieren. Und das spricht wirklich für das Konzept, denn wir sind ja alle Fußgänger*innen. Während heute mehr und mehr Fußgänger*innen im Verkehr verletzt oder getötet werden, wären die Straßen für sie zukünftig viel, viel sicherer. Wenn weniger Autoverkehr da ist, gibt es wiederum Platz für mehr Radwege – und Radfahrende und E-Roller sollten nie wieder auf dem Fußweg fahren.<br>Wenn Platz für mehr Grün da ist, die Straßen ruhiger und die Luft besser, gewinnen die Fußgänger*innen plötzlich einen Raum, den sie vorher nicht hatten. Es liegt an der Stadtgesellschaft und den Kiezen zu entscheiden, was wir damit machen: Welche Teile wollen wir bewirtschaften – und wie? Welche sollen der Stadt gehören – und zu welchem Zweck? Berlin würde hier eine große Innovationsplattform haben, eine Chance neue Wege zu gehen und wieder ganz vorne bei den Weltmetropolen mitzuspielen.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Mit dem Rad</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Mit weniger Autoverkehr könnte man das Straßendesign ändern: Es wäre genügend Platz für breite Radwege, getrennt vom Fuß- und Autoverkehr wie es im Mobilitätsgesetz festgeschrieben ist. Auch die Pläne für Radschnellwege könnte man wieder aus der Schublade holen – und die bisherigen Routenkorridore überdenken. Weil mehr Platz auf der Straßen ist, käme man wahrscheinlich mit weniger extra Brücken und Sonderinfrastruktur aus. Gute, sichere Radwege sind auch die Voraussetzung für eine funktionierende autoreduzierte Stadt – denn irgendwie müssen die Leute ja mobil bleiben können.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>ÖPNV</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Der Berliner ÖPNV ist besser als sein Ruf. Bereits heute werden 26 Prozent der Wege in Berlin mit dem ÖPNV zurückgelegt, während nur 10 Prozent der Wege in Berlin-Mitte mit dem Auto erbracht werden. Der ÖPNV muss also ausgebaut werden, aber nur in realistischen Größenordnungen; die Autofahrenden, die umsteigen müssen, sind nicht etwa die Hälfte der Berliner*innen, es ist eine kleine Minderheit. Günstig und schnell ist dabei das Anlegen von Bus- und Tramspuren. Mit weniger Autoverkehr hat die Innenstadt mehr Platz hierfür gewonnen. Die hohe Effizienz von ÖPNV, der weit weniger Platz benötigt, um viele Menschen zu transportieren, zahlt sich aus. Das ÖPNV-Netz der Berliner Innenstadt ist bereits heute sehr dicht, es lässt sich durch den Platzgewinn nun leichter optimieren. Mit mehr Park+Ride-Anlagen sowie mehr Regionalzüge und S-Bahnen ließe sich die Mobilität der Stadtrandbezirke viel effizienter als heute organisieren.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Anwohner*innen</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Anwohner*innen in den Berliner Kiezen werden aufatmen. Das Wohnumfeld wird sicherer, ruhiger und gesünder. Die etwa 80 Prozent, die eh kein Auto besitzen, werden sich fragen, worüber wir uns eigentlich so lange gestritten haben. Studien zeigen ein ähnliches Muster wie beim Rauchverbot: Viele Menschen denken, warum haben wir das nicht viel früher gemacht? Menschen, die in der Innenstadt täglich mit dem Auto unterwegs sind, (und keine Sondergenehmigung erhalten können), stehen vor einer Umstellung ihres Verhaltens. Dies betrifft einen sehr kleinen Teil der Anwohner*innen. Innerhalb des S-Bahnringes sind laut <a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/03/berlin-autofrei-daten-pkw-autos-berliner-ring.html">rbb24</a> 224.189 Pkw im Privatbesitz zugelassen, hinzu kommen 74.371 gewerbliche Kfz. Wie viele von diesen Pkw-Besitzer*innen eine Sondergenehmigung bekommen, wissen wir heute nicht genau. Aber wir <a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/04/verkehr-studie-berlin-autos-fussgaenger-bus-bahn-bvg-s-bahn.html">wissen</a>, dass 2023 nur 14 Prozent der Pkw-Fahrenden oder -Mitfahrenden das Auto täglich oder fast täglich nutzten – und zwar in ganz Berlin. Im Innenstadtbereich ist diese Zahl wesentlich geringer. <br>Ein Teil davon würde eine Sondergenehmigung erhalten und könnte unverändert weiter fahren. Der letzte Rest, der Auto fährt, obwohl er oder sie auch anders könnte, muss sich auf 12 Fahrten pro Jahr beschränken. Dies gilt natürlich nur im Innenstadtbereich, überall sonst gibt es keine Beschränkungen. Das Auto muss im Parkhaus oder außerhalb des S-Bahnrings abgestellt werden.<br>Zusammenfassend gilt: Es wird eine Umstellung für eine kleine Minderheit der autofahrenden Anwohnenden innerhalb des S-Bahnrings. Es gilt für diese Menschen, so gute Angebote wie möglich zu schaffen. Sie würden nicht länger vor der Haustür parken können und müssten ihre alltägliche Mobilität umstellen. Dann gäbe es die Gruppe, die Sondergenehmigungen erhalten; für sie ändert sich vor allem, dass sie besser vorankommen. Für die überwiegende Mehrheit wäre eine autoreduzierte Innenstadt nur von Vorteil.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Wirtschaftsverkehr</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Für den Wirtschaftsverkehr ist eine autoreduzierte Stadt ein Paradies im Vergleich zu heute. <br>Mit Sondergenehmigung kommt der Wirtschaftsverkehr zügiger durch und findet überall für ihn vorgesehene Stellplätze. Zweite-Reihe-Parken würde im gesamten Innenstadt-Bereich der Vergangenheit angehören. Vor allem auch für die Rettungsdienste wäre eine autoreduzierte Stadt von großem Vorteil: Erstens würden sie zügiger vorankommen, aber viel wichtiger, es gäbe weit weniger Unfälle. Die Stadt würde schnell hohe Ersparnisse im Gesundheitsbereich erleben.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Pendler*innen</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Für Pendler*innen, die mit dem Auto in die Innenstadt fahren, wird es Umstellungen geben (gilt nicht für den „pendelnden” Wirtschaftsverkehr). An einem bestimmten Punkt (spätestens beim S-Bahnring) muss ein anderes Verkehrsmittel gewählt werden. Durchfahrten auf Bundesstraßen und Autobahnen sind nach wie vor möglich. Gemessen werden Pendler*innenströme, die die Stadtgrenze überqueren: Die Einpendlerquote nach Berlin lag im Jahr 2023 bei 23,9 Prozent (der Vor-Ort-Beschäftigte). In Hamburg ist diese Zahl mit 37,4 Prozent fast doppelt so hoch. Es sind aber längst nicht alle, deren Ziele im Zentrum liegen. Und es gibt natürlich auch Menschen, die innerhalb der Stadt „pendeln”.<br>Autofahrende mit dem Ziel Innenstadt müssten also auf den ÖPNV oder das Rad umsteigen. Es wird voraussichtlich so, dass der Ausbau dieser Infrastrukturen bis zum Ende der Übergangsperiode (vier Jahre) nicht erreicht wird. Die Senatsverwaltung müsste dafür also ein realistisches Zielszenario erarbeiten. Denn wenn die Innenstadt vom Autoverkehr entlastet wird, ist es möglich, den Radwegeausbau voranzutreiben, die Kiezblock-Quartiere zu verbessern und den ÖPNV auszubauen.<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Bundesstraßen</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Auf den Bundesstraßen und Autobahnen, die durch die Innenstadt verlaufen, würde der Autoverkehr wie gewöhnlich stattfinden. Diese Straßen sind in der Zuständigkeit des Bundes und nicht vom Gesetz betroffen. Das wären die B 1 (Sachsendamm, Dominicusstraße, Hauptstraße, Potsdamer Straße, Leipziger Straße, Mühlendamm, Alexanderplatz, Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee), B 2 (Greifswalder Straße, Alexanderplatz, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Straße des 17. Juni und Heerstraße in Richtung Potsdam), B 5 (Heerstraße, Straße des 17. Juni, Unter den Linden, Karl-Marx-Allee), B 96 (Müllerstraße, Fennstraße, Heidestraße, Tiergartentunnel, Reichpietschufer/Hallesches Ufer, Mehringdamm, Tempelhofer Damm) und B 96a (16. BA A100, Elsenbrücke, Stralauer Allee, Warschauer Straße, Petersburger Straße, Danziger Straße, Schönhauser Allee).<br></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Außerhalb des S-Bahn-Rings</strong></summary>
<div class='cc-details__content'>Es wird oft befürchtet, dass es in den angrenzenden Wohnvierteln außerhalb des S-Bahnrings zum Parkchaos kommt. Anfangs wird dies sicher der Fall sein; alle Gewohnheitsveränderungen brauchen ein bisschen Zeit. Mit einer begleitenden Parkraumbewirtschaftung ließe sich das Problem allerdings einhegen. „Aber die Autos lösen sich ja nicht in der Luft auf!” ist dann der nächste Einwand. Es ist kontra-intuitiv, aber genau das passiert tatsächlich. Zahlreiche <a href="https://difu.de/presse/pressemitteilungen/2023-07-18/verkehrsberuhigungsmassnahmen-sorgen-fuer-entlastung-statt-verkehrskollaps">Studien</a> aus In- und Ausland zeigen wiederholt, dass Verkehrsberuhigung insgesamt zu weniger Autoverkehr führt. Die Logik dahinter: <br>Verkehrsteilnehmende passen ihre Routinen an, vermeiden (Auto-)Fahrten, verlagern ihre Mobilität auf andere Verkehrsmittel oder wählen andere Ziele. In diesem konkreten Fall bedeutet das: Je weniger Autos in der Innenstadt, desto besser für die Außenbezirke! <br><br>Ein Blick nach <a href="https://www.tagesspiegel.de/internationales/73000-autos-weniger-pro-tag-mehr-geld-fur-sanierung-kann-new-yorks-citymaut-ein-vorbild-fur-berlin-sein-15171754.html">New York</a> zeigt, dass nach Einführung der City-Maut die verkehrsbedingten Verzögerungen auch in den umliegenden Stadtteilen um <a href="https://rpa.org/news/news-release/new-congestion-pricing-research-shows-fewer-traffic-jams-and-delays-across-the-city-and-region">9-14%</a> zurückgegangen sind. Die Menschen suchen sich also die jeweils effizienten Wege und steigen auf andere Verkehrsmittel um. Und ein Teil der Wege würde in die äußeren Stadtteilzentren von z.B. Spandau, Pankow, Lichtenberg oder Steglitz führen und damit die dezentrale Struktur von Berlin weiter beleben und fördern. Die Dezentralität von Berlin ist ein immenser Vorteil gegenüber zentralisierten Städten, in denen es ein Zentrum gibt, das alle erreichen wollen.<br><br>In den Außenbezirken gibt es viel mehr Autos pro Einwohner*innen und trotzdem gilt erstaunlicherweise: Je mehr Autos pro Kopf in diesen Kiezen zugelassen sind, desto <em>besser</em> ist die durchschnittliche Luftqualität und Lärmbelastung. Mit anderen Worten: Die Belastung durch Autoverkehr ist in den Außenbezirken de facto weit, weit geringer als im innerstädtischen Bereich, weil hier einfach viel mehr Platz ist. <br><br></div>
</details>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>wir suchen ab sofort: eine*n City Changer*in (30 Stunden/Woche)</title>
		<link>https://changing-cities.org/wir-suchen-ab-sofort-einen-city-changerin-30-stunden-woche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:53:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=30926</guid>

					<description><![CDATA[Changing Cities e.V. ist der Verein hinter einer bunten und lauten Bewegung für lebenswerte Städte. Wir schaffen Problembewusstsein, fördern Änderungswillen und unterstützen zivilgesellschaftliches Engagement. Unsere Kernthemen sind klimafreundliche Mobilität (#Mobilitätsgesetz), sichere Radwege für alle (#KidicalMass, #SeniorMass) und Verkehrsberuhigung in Wohnvierteln (#Superblocks, #Kiezblocks). Die mehr als 1.000 ehrenamtlich Aktiven werden aus dem Büroteam heraus von sechs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Changing Cities e.V. ist der Verein hinter einer bunten und lauten Bewegung für lebenswerte Städte. Wir schaffen Problembewusstsein, fördern Änderungswillen und unterstützen zivilgesellschaftliches Engagement. Unsere Kernthemen sind klimafreundliche Mobilität (#Mobilitätsgesetz), sichere Radwege für alle (#KidicalMass, #SeniorMass) und Verkehrsberuhigung in Wohnvierteln (#Superblocks, #Kiezblocks).</p>



<p>Die mehr als 1.000 ehrenamtlich Aktiven werden aus dem Büroteam heraus von sechs hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, aktuell zwei FÖJlern und einer Bundesfreiwilligen unterstützt. Hier koordinieren wir unsere Kampagnen, schreiben Pressemitteilungen, bespielen unsere Social-Media-Kanäle und sind für die Ehrenamtlichen erreichbar. Unsere Arbeit wird über Spenden und Drittmittel finanziert. Für Changing Cities ist eine überzeugende Ansprache online wie offline essenziell, um die Ziele unserer Kampagnen zu erreichen und die finanzielle Basis des Vereins durch Fördermitglieder zu sichern. </p>



<p>Dafür suchen wir Unterstützung und freuen uns auf Deine Bewerbung!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tätigkeit:</h3>



<p>Du verantwortest die Gewinnung von Fördermitgliedern und unterstützt bei der Einwerbung von Drittmitteln. Damit arbeitest Du an der Schnittstelle zu Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenarbeit und der Koordination der Ehrenamtlichen. Du bist dafür im ständigen Austausch mit den anderen Mitgliedern des Büroteams und erarbeitest zusammen mit ihnen Kampagnenideen und Inhalte für die Außenkommunikation. Auf Netzwerkveranstaltungen vertrittst Du Changing Cities und machst uns bei potenziellen Spender*innen bekannt. Außerdem betreust Du unsere Websites und kümmerst Dich um aktuelles Material für die Außendarstellung. Wie alle im Büroteam übernimmst Du nach Absprache weitere koordinierende Aufgaben. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Deine Aufgaben im Einzelnen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du begeisterst neue Fördermitglieder für unsere Arbeit, sowohl durch Online-Kommunikation (Newsletter, Petitionen, Website-Auftritt) als auch durch Gespräche vor Ort (Demos, Veranstaltungen).</li>



<li>Du stellst die Finanzierung des Vereins sicher, indem Du unseren Newsletter ausbaust – sowohl konzeptionell, als auch hinsichtlich der Anzahl der Abonnent*innen. </li>



<li>Du betreust und optimierst unsere Onlinepräsenz (in Zusammenarbeit mit dem Team und mit Unterstützung unseres Webmasters), vor allem im Hinblick auf die Gewinnung neuer Fördermitglieder.&nbsp;</li>



<li>Du hast den Überblick über Ausschreibungen und unterstützt die Akquise von Drittmitteln im Büroteam.</li>



<li>Du sorgst für Transparenz unserer Arbeit und verantwortest dazu die Verfassung des Jahresberichts.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das solltest Du mitbringen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du gehst proaktiv auf Menschen zu und kannst sie für unsere Arbeit begeistern.</li>



<li>Du vertrittst gerne die Changing Cities-Bewegung mit den Themen, die unsere&nbsp; Befürworter*innen bewegen.</li>



<li>Das Verfassen von Fundraising-Mails an unseren Verteiler fällt Dir leicht.</li>



<li>Du bringst ein hohes Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein mit.</li>



<li>Du arbeitest strukturiert und zuverlässig und kannst die finanziellen Entwicklungen eines mittelgroßen Vereins im Blick behalten.</li>



<li>Du hast einschlägige Erfahrung, wie man Fördermitglieder gewinnt und sie langfristig hält.</li>



<li>Du hast Erfahrungen in der Akquise von Drittmitteln.</li>



<li>Nachhaltige Mobilität und Stadtentwicklung sind Themen, für die Du dich stark machen möchtest.&nbsp;</li>



<li>Du hast Erfahrung mit WordPress und CiviCRM oder vergleichbaren Systemen.</li>



<li>Du bist bereit, in der Regel einmal wöchentlich am Spätnachmittag / abends bzw. am Wochenende zu arbeiten, wenn Ehrenamtliche aktiv sind.&nbsp;</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wir bieten:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeit in einem motivierten Team mit einer tollen ehrenamtlichen Basis, die Lust auf Aktionen und Strahlkraft auf der Straße hat.</li>



<li>weitgehend selbstorganisiertes Arbeiten und flache Hierarchien in einem kollegialen, fehlertoleranten Umfeld.</li>



<li>Gelegenheiten, unsere Kampagnen mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen.</li>



<li>Einblicke in politische Kampagnenarbeit und die aktuelle Verkehrspolitik in Berlin.</li>



<li>flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Hauptarbeits- und Einsatzort ist Berlin. Du solltest also in Berlin wohnen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Stelle:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>umfasst eine Arbeitszeit von 30 Std. / Woche</li>



<li>eine branchenübliche Vergütung orientiert an TVL 11-12</li>



<li>ab Anfang Mai / so bald wie möglich.</li>
</ul>



<p>Bitte sende Deine Bewerbungsunterlagen (<em>eine</em> Datei mit max. 10 MB) bis zum 26. April mit Deinem Lebenslauf ohne Foto sowie einem maximal einseitigen Anschreiben, in dem Du uns Deine Motivation mitteilst, für Changing Cities e.V. zu arbeiten, Deine Skills beschreibst, die Du auf jeden Fall einbringen möchtest, und gerne die Skills nennst, die Du bei uns vielleicht noch erlernen möchtest, an bewerbung@changing-cities.org.</p>



<p>Für Rückfragen steht Dir Milena Rauhaus telefonisch oder per Mail zur Verfügung (milena.rauhaus@changing-cities.org / 01624397526).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Milliarden für E-Autos, ein Prozent davon fürs Rad</title>
		<link>https://changing-cities.org/drei-milliarden-fuer-e-autos-ein-prozent-davon-fuers-rad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 14:11:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=30822</guid>

					<description><![CDATA[Im heute veröffentlichten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung fehlen die überprüfbaren Ziele. Im Verkehrssektor sollen zwar Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser gefördert, die bereits angekündigten 3 Mrd. Euro für den Kauf von E-Autos zur Verfügung gestellt und ein Tankstellennetz für Wasserstoff aufgebaut werden, aber die Bundesregierung plant weder Tempolimit noch ein vergünstigtes Deutschlandticket. So werden die Klimaziele im Verkehrssektor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im heute veröffentlichten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung fehlen die überprüfbaren Ziele. Im Verkehrssektor sollen zwar Ladeinfrastruktur für Mehrfamilienhäuser gefördert, die bereits angekündigten 3 Mrd. Euro für den Kauf von E-Autos zur Verfügung gestellt und ein Tankstellennetz für Wasserstoff aufgebaut werden, aber die Bundesregierung plant weder Tempolimit noch ein vergünstigtes Deutschlandticket. So werden die Klimaziele im Verkehrssektor nicht erreicht, kritisiert Changing Cities.<br><br></strong>„Die finanziellen Mittel, die die Bundesregierung für den Radverkehr erst 2029 und 2030 zur Verfügung stellt, sind unzureichend. Mit dem allzu starken Fokus auf die Förderung der E-Automobilität und Ladeinfrastruktur wird die Bundesregierung die Klimaziele im Verkehrssektor verfehlen. Es braucht eine grundsätzliche Neuausrichtung, die den Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr in den Blick nimmt und massiv ausbaut, um die Mobilität vom Autoverkehr weitmöglichst auf andere Verkehrsarten zu verlagern. Dies scheint bei der Bundesregierung gar keine Rolle zu spielen”, kritisiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br><strong>Weiterführende Links: </strong><br><a href="https://www.bundesumweltministerium.de/download/klimaschutzprogramm-ksp-2026">Kllimaschutzprogramm 2026</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das ist die Berliner Luft: richtig ungesund</title>
		<link>https://changing-cities.org/das-ist-die-berliner-luft-richtig-ungesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 11:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=30801</guid>

					<description><![CDATA[Die Luftqualität in Berlin ist an diesen Tagen schlecht. Die Feinstaubwerte liegen momentan weit über die verschärften EU-Schwellenwerte. Leider ist die Richtlinie so formuliert, dass die Schwellenwerte erst 2030 eingehalten werden müssen. Für die Berliner*innen heißt das: Atmen Sie bis dahin so wenig wie möglich… Dabei gilt es zu bedenken, dass die EU-Grenzwerte wesentlich schlechtere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Luftqualität in Berlin ist an diesen Tagen schlecht. Die Feinstaubwerte liegen momentan weit über die verschärften EU-Schwellenwerte. Leider ist die Richtlinie so formuliert, dass die Schwellenwerte erst 2030 eingehalten werden müssen. Für die Berliner*innen heißt das: Atmen Sie bis dahin so wenig wie möglich…</strong></p>



<p>Dabei gilt es zu bedenken, dass die EU-Grenzwerte wesentlich schlechtere Luftqualität zulassen als die Weltgesundheitsorganisation WHO (siehe Tabelle). Der Vergleich macht sichtbar, dass die Grenzwerte nur einen Toleranzbereich, einen Kompromiss darstellen – wirklich gesunde Luft ist Luft OHNE Verschmutzung. Davon ist Berlin heute weit, weit entfernt.</p>



<p>Statt gute gesunde Luft einzuatmen, bleibt den Berliner*innen bei den jetzigen Werten nichts anderes als den Verhaltenstipps des Umweltbundesamts zu folgen: „Üben Sie körperlich besonders anstrengende Aktivitäten wie Sport im Freien möglichst zu Zeiten oder an Orten mit besserer Luftqualität (z. B. weniger Verkehr) aus. Reduzieren Sie Ihre körperliche Aktivität bei Beschwerden wie Husten oder Kurzatmigkeit.</p>



<p>„Verhaltenstipps hin oder her: Wir Bürger*innen haben ein Recht auf gute und saubere Luft. Spitzenwerte bis zu 70 μg/m3 für PM2,5, wie Ende Januar und jetzt wieder in Berlin gemessen werden, gefährdet unsere Gesundheit. Da kommt es wie ein Hohn vor, dass die Senatsverkehrsverwaltung Tempo 30 an etlichen Hauptverkehrsstraßen in Berlin aufhebt mit der Begründung: Die Luft sei sauber! Alle Maßnahmen, die die Luft sauberer machen können, müssten ergriffen werden. Oder meint Frau Senatorin Bonde (CDU) allen Ernstes, dass wir bei unserer Gesundheit ein Auge zudrücken sollten?”, fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p>Das Umweltbundesamt hat seine vorläufige Auswertung der Luftqualität 2025 veröffentlicht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Feinstaubwerte von PM10 leicht über denen der Vorjahre lag, wohingegen die PM2,5-Werte nach der geltenden, <strong>alten</strong> EU-Luftqualitätsrichtlinie nicht überschritten wurden. Die WHO-Werte dagegen wurden an <strong>keinem</strong> der 360 bundesweiten Messstationen eingehalten.<br></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahresmittelwerte μg/m3</strong></td><td><strong>alte EU-Luftqualitäts-</strong><strong><br></strong><strong>richtlinie</strong></td><td><strong>neue EU-Luftqualitäts-</strong><strong>richtlinie</strong><strong><br></strong><strong>(gültig ab 1.1.2030)</strong></td><td><strong>WHO-Grenzwert-</strong><strong>empfehlung</strong><strong><br></strong><strong>(vom 2021)</strong></td></tr><tr><td><strong>Feinstaub PM2,5</strong></td><td><strong>25</strong></td><td><strong>10</strong></td><td><strong>5</strong></td></tr><tr><td><strong>Feinstaub PM10</strong></td><td><strong>40</strong></td><td><strong>20</strong></td><td><strong>15</strong></td></tr><tr><td><strong>Stickstoffdioxid (NO2)</strong></td><td><strong>40</strong></td><td><strong>20</strong></td><td><strong>10</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/2026-02/UBA_Luftqualit%C3%A4t%202025.pdf">UBA: Luftqualität 2025, vorläufige Auswertung, Februar 2026</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CDU und SPD lassen Wähler*innen draufzahlen</title>
		<link>https://changing-cities.org/cdu-und-spd-lassen-waehlerinnen-draufzahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 14:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Anwohnerparken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=30782</guid>

					<description><![CDATA[Einen Stellplatz für das Privatauto gibt es in Berlin auch weiterhin für 10,20 Euro – oder: Drei Fahrten mit dem Bus kosten heute so viel wie 12 Quadratmeter öffentlicher Raum für ein ganzes Jahr. Theoretisch stehen SPD und CDU  für eine Erhöhung der Parkgebühren, praktisch jedoch schrecken sie davor zurück. So zahlen alle Berliner*innen – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Einen Stellplatz für das Privatauto gibt es in Berlin auch weiterhin für 10,20 Euro – oder: Drei Fahrten mit dem Bus kosten heute so viel wie 12 Quadratmeter öffentlicher Raum für ein ganzes Jahr. Theoretisch stehen SPD und CDU  für eine Erhöhung der Parkgebühren, praktisch jedoch schrecken sie davor zurück. So zahlen alle Berliner*innen – auch die 46 Prozent der Haushalte, die keinen Pkw besitzen –  weiterhin bei den 234.710 Bewohnerparkausweisen in der Hauptstadt drauf. Changing Cities beziffert die Summe auf 6,4 Millionen Euro pro Jahr.</strong></p>



<p>Dies ist der Preis, den alle Berliner*innen dafür zahlen, dass SPD und CDU ihre Wähler*innen bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September nicht abschrecken wollen. Laut Senatsverwaltung ist eine Erhöhung wegen der Software und der sogenannten Fachverfahrensruhe bis zur Wahl nicht möglich. Dies teilte sie in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen mit.</p>



<p>„Eine fadenscheinigere Ausrede muss man lange suchen. Dieser Senat zeigt wieder mal, wie unfähig er ist, die Verkehrsprobleme der Stadt anzugehen. Er wollte mehr Radwege als seine Vorgänger*innen bauen, was ihm nicht gelungen ist; er wollte den Stau auflösen, eröffnete den 16. Bauabschnitt der A100 ohne Verkehrsprognosen und seitdem läuft nichts mehr an der Elsenbrücke; er wollte den ÖPNV ausbauen und stoppte nahezu alle Tramplanungen. Dieser Senat schleppt sich von Pleite zu Pleite – und die Berliner*innen zahlen drauf. Zu glauben, dass die Wähler*innen dies nicht bemerken, ist naiv”, kommentiert Ragnhild Sørensen.</p>



<p>Ein Einzelticket der BVG ist zwischen 2008 und heute von 2,10 Euro auf 4 Euro um 90 Prozent teurer geworden, die Gebühren für das Anwohnerparken blieben im selben Zeitraum gleich und liegen damals wie heute weit unter den entstehenden Kosten. Laut Tagesspiegel liegen die tatsächlichen Kosten durchschnittlich pro Ausweis bei 37,95 Euro. </p>



<p>Weiterführende Links:<br><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/vorerst-keine-erhohung-der-parkgebuhren-berlin-macht-sich-laut-grunen-lacherlich-15376303.html">Artikel im Tagesspiegel vom 19. März</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Straßen sind für alle da!</title>
		<link>https://changing-cities.org/strassen-sind-fuer-alle-da-aktionstage-vom-1-bis-10-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktionstage vom 1. bis 10. Mai Im Mai 2026 gehört die Straße Kindern, Familien und Nachbarschaften! Unter dem Motto “Straßen sind für alle da” starten bunte Aktionstage für sichere Kindermobilität. In ganz Deutschland rollen Kidical Mass Kinderfahrraddemos durch die Straßen, mit Bicibussen kommen wir sicher zur Schule und vor vielen Schulgebäuden starten wir Aktionen für [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Aktionstage vom 1. bis 10. Mai</h2>



<p>Im Mai 2026 gehört die Straße Kindern, Familien und Nachbarschaften! Unter dem Motto “Straßen sind für alle da” starten bunte Aktionstage für sichere Kindermobilität. In ganz Deutschland rollen Kidical Mass Kinderfahrraddemos durch die Straßen, mit Bicibussen kommen wir sicher zur Schule und vor vielen Schulgebäuden starten wir Aktionen für Schulstraßen. Alle zusammen fordern wir eine gerechte Verkehrswende, damit&nbsp; Groß und Klein sicher unterwegs sein können.</p>



<p>Lasst uns gemeinsam zeigen, wie Straßen aussehen können, wenn Menschen statt Autos im Mittelpunkt stehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Stadt, die gut für Kinder ist, ist gut für alle.</h2>



<p>Plant auch bei Euch vor Ort Aktionen! Ob groß oder klein: Jedes Event macht die Verkehrswende lebendig und erlebbar. Dafür müsst Ihr keine Expert*innen sein: Auch ein kleines Team kann richtig viel bewegen.&nbsp;</p>



<p><em>Hinter den Aktionstagen steht das <a href="https://kinderaufsrad.org/" data-type="link" data-id="https://kinderaufsrad.org/">Kidical Mass Aktionsbündnis,</a> von der Kidical Mass Köln initiiert, mit seinen Partner*innen ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Parents for Future Germany, Pro Velo Schweiz, VCD und Zukunft Fahrrad.</em></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/kidical-mass-berlin">Kidical Mass in Berlin</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://kinderaufsrad.org/">Kidical Mass in Deutschland</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/schulstrassen-tool-kit/">So organisierst Du eine Schulstraßen-Aktion</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://kinderaufsrad.org/aktiv-werden/fahrradbus-bicibus-bike-bus/#">Bicibus: So radelt Ihr im Fahrrad-Bus zur Schule</a></div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/senior-mass-fahrraddemo/">Längst aus den Kinderschuhen herausgewachsen? Starte eine Senior Mass!</a></div>
</div>



<p>Du willst mitmachen? Schreib uns eine Nachricht! &gt;&gt;&gt; <a href="mailto:info@changing-cities.org">info@changing-cities.org</a></p>



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		<title>Vom VIP-Parkplatz zum Climate Shelter</title>
		<link>https://changing-cities.org/changing-cities-in-ljubljana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern. Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „Wo ist es eigentlich am heißesten in [&#8230;]]]></description>
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<p>Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern.</p>



<p>Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „<em>Wo ist es eigentlich am heißesten in der Stadt?</em>“. Mit roten Punkten konnten die Anwohner*innen Ljubljanas auf einer Karte markieren, wo sie unangenehme Hitze empfinden. Es entstand eine Hitzekarte. Das Ergebnis war alarmierend. Besonders ein Bereich war von roten Punkten übersät: die Straßen rund um das große Universitätsklinikum der Stadt, das University Medical Centre Ljubljana.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg" alt="Drei Personen stehen auf einer Brücke. Eine Person hält ein Schild hoch, was viele rote Punkte auf einer Stadtkarte zeigt. Die meisten roten Punkte befinden sich in der Mitte der Stadt. Eine Person zeigt auf das Schild und erklärt den anderen etwas. Drumherum stehen Fahrräder." class="wp-image-30671" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-300x150.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-768x384.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1536x768.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-2048x1024.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1280x640.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1400x700.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1600x800.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1800x900.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ein Bereich voller <strong>Hitze-Hotspots</strong> befindet also genau an dem Ort, an dem sich besonders viele vulnerable Personen aufhalten: ältere Menschen, Schwangere, gesundheitlich angeschlagene Patient*innen sowie Angehörige, die besonders während der Corona-Pandemie lange Wartezeiten im Außenbereich überbrücken mussten. Hinzu kommt eine oft übersehene Gruppe: die Krankenhausmitarbeitenden selbst. Pflegekräfte und Ärzt*innen arbeiten unter hohem Druck und haben im Umfeld des Klinikums kaum Möglichkeiten, im Schatten kurz durchzuatmen und eine Pause zu machen.</p>



<p>Prostorož entschied sich, selbst aktiv zu werden: Sie bauten einen <strong>Clima Shelter</strong> – einen überdachten Bereich mit Sitzbänken. Der kleine Bau bietet Schutz vor Sonne und Hitze. Besonders bemerkenswert: Der Standort des Shelters diente zuvor als exklusiver VIP-Parkplatz für das Krankenhaus-Management. Heute steht der Bereich allen offen – Patient*innen, Angehörigen, Beschäftigten und Passant*innen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="795" height="592" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg" alt="Auf dem Bild ist ein gebautes Straßenmobiliar zu sehen. Es besteht auf drei Bänken, darüber ein Dach mit Sonnen- oder Regenschutzfunktion. Hinter den Bänken ist eine Straße mit Autos zu sehen, sowie ein großes Gebäude. Das große Gebäude ist das Krankenhaus. Mehrere Personen laufen auf dem Gehweg. Die Sonne scheint." class="wp-image-30675" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg 795w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-300x223.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-768x572.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Berlin trifft Ljubljana</h2>



<p>International wird Ljubljana häufig für seine autofreie Innenstadt gelobt: breite Fußgängerzonen, lebendige Uferbereiche entlang der Ljubljanica und viel Raum für Menschen statt Autos. Wir konnten uns bei unserem Besuch selbst davon überzeugen. Doch verlässt man das Zentrum, wandelt sich das Bild. In Erinnerung bleiben uns vor allem die schlechten Fahrradwege: sehr schmal oder gar nicht vorhanden. Wer aus den Außenbezirken mit dem Fahrrad ins Zentrum fahren möchte, braucht Geduld – manchmal auch Mut.</p>



<p>Auch deshalb war unser Besuch wichtig. Am Donnerstagabend stellten wir unsere Arbeit bei Changing Cities vor. 50 lokale Urbanist*innen und Stadtaktivist*innen erfuhren von unseren Kampagnen zu Radwegen und Kiezblocks. Vielleicht gründet sich vor den kommenden Regionalwahlen in Ljubljana dieses Jahr noch das erste Fahrrad-Referendum Sloweniens?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg" alt="Im Fokus des Bildes steht eine Person im &quot;Changing Cities&quot;-T-Shirt, die einen Vortrag hält. Hinter der Person ist eine Power-Point-Präsentation zu sehen. Im Vordergrund sieht man viele Personen auf Stühlen im Publikum sitzen." class="wp-image-30676" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-300x200.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-768x512.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1536x1024.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-2048x1365.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1280x853.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1400x933.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1600x1067.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1800x1200.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Gregor Gobec</figcaption></figure>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="215" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg" alt="" class="wp-image-30677 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-300x63.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-768x161.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1536x322.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-2048x430.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1280x269.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1400x294.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1600x336.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1800x378.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.</em></p>
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<p></p>
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