Aufgeben ist nicht unsere Stärke – unterstütze Changing Cities als Fördermitglied

2025 war entgegen der Grundstimmung im Land ein Jahr, in dem sehr viel Neues und sogar viel Gutes passiert ist. Die Zivilgesellschaft ist wider Erwarten nicht griesgrämig und hilflos in Winterschlaf gefallen, wir sind aktiv und treiben die Verkehrswende bundesweit voran. 

  • Die Kiezblock-Bewegung in Berlin zählt nun 74 Initiativen, 51 davon sind beschlossen, 35 davon können nicht umgesetzt werden, weil der Senat die Finanzierung gestoppt hat. Einige Bezirke setzen die Umsetzung, so weit möglich, mit anderen Mitteln fort. 
  • In ganz Deutschland kämpfen 36 weitere Initiativen für Superblocks.
  • Es gibt inzwischen 107 Schulstraßen bundesweit. Das sind 44 mehr als im Vorjahr. 
  • Unsere beiden strategischen Verkehrswendeverfahren bewegen sich langsam, aber sicher durch die Mühlen der Verwaltung.
  • Wir kaperten mit unserem Team „Suche sicheren Radweg“ das Stadtradeln der Berliner Verwaltung. Wir waren eins der drei größten Teams und fuhren mit 206.996 Kilometern mehr als fünf Mal um die Erde. Die Idee war so gut, dass in 15 weiteren Städten Menschen ein Team „Suche sicheren Radweg“ gründeten. 

Das ist Changing Cities – wir machen konstruktiv und kreativ weiter, wir bleiben dran! 

Foto von Bauarbeiten auf einer herbstlichen Straße: Ein orange gekleideter Straßenarbeiter markiert mit weißer Farbe einen Radstreifen.

Radinfrastruktur bleibt Handarbeit!

Mit dem Volksentscheid Fahrrad haben wir das Mobilitätsgesetz durchgesetzt. Seitdem kämpfen wir um seine Umsetzung: Meter für Meter. Ein Bericht aus Steglitz-Zehlendorf …

Ferdinand will sicher Radfahren können

Gemeinsam mit Changing Cities verklagt Ferdinand den Senat. Die Sicherheit für Radfahrende ist in der Leipziger Straße nicht gewährleistet. Wir trafen Ferdinand zu einem Gespräch über seine Beweggründe …

Fußgänger haben grün und gehen über eine Ampel, müssen aber um die Autos drumherum laufen.

Das Problem an einer Autobahn mitten in der Stadt?

Im August 2025 wurde in Berlin der 16. Bauabschnitt der A100 eröffnet. Für diese 3,2 Kilometer Straße wurden bisher 720 Millionen Euro ausgegeben, damit handelt es sich um die teuerste Autobahn Deutschlands. Vor der Eröffnung hatten Planer*innen vor einem drohenden Verkehrschaos gewarnt. Wir haben uns angesehen, wie es aktuell vor Ort aussieht …

Mit einer Fördermitgliedschaft verschaffst Du uns den langen Atem, den wir 2026 mehr denn je brauchen. Das kommende Jahr wird uns alles abverlangen, um buchstäblich den Karren aus dem Dreck der jetzigen Berliner Verkehrsverwaltung zu ziehen.