Berlin atmet auf

Seit Februar haben wir systematisch Straßengespräche mit Menschen in ganz Berlin durchgeführt. Hier haben wir erfahren, welche Themen ihnen wirklich wichtig sind in Bezug auf den öffentlichen Raum. Viele Menschen, mit denen wir gesprochen haben, bewegen diese fünf Themen:

1. Mehr Sauberkeit auf Straßen und Plätzen
2. Sichere Schulwege
3. Verkehrsberuhigung und Kiezblocks
4. Lückenloses Radnetz 
5. Vorfahrt für den ÖPNV

6. Gemeinsam anpacken

Wir haben unsere Forderungen auf Postkarten gedruckt. Bestell die Postkarten hier und nutze sie für ein Gespräch mit Politiker*innen in Deinem Bezirk, mit Deinen Nachbar*innen und Bekannten. Gemeinsam machen wir Berlin zu einer richtig guten Stadt.

Wir werden diese Forderungen an die Berliner Politiker*innen herantragen – schließlich sind im Herbst Wahlen. Im Rahmen von „Himmel-und-Hölle-Touren“ werden wir ihnen Orte in der Stadt zeigen, die himmlisch gut gestaltet sind oder aber mit ihrer katastrophalen Infrastruktur das Leben und Mobilität zur Hölle machen. 

Unsere Forderung zur Berlin-Wahl 2026

In Berlin liegt viel Müll. Auf Gehwegen, in Parks und auf den Radwegen liegen Glasscherben, Plastiktüten oder Sperrmüll. Viele sagen uns: „Mich stört der Müll!” Aber die Berliner Regierung kümmert sich zu wenig darum. Also lasst uns gemeinsam den öffentlichen Raum zurückerobern. Berlin ist unser Zuhause, und Berlins Straßen könnten so viel schöner sein.

Eine Villa im Grünen kann sich niemand von uns leisten. Deswegen brauchen wir den öffentlichen Raum – mit schattigen Plätzen, geleerten Mülleimern, gepflegten Straßen und mehr Grün kann es hier so schön sein wie draußen im Grünen. Die Stadt sind wir – machen wir was daraus!

Gelber Hintergrund mit schwarzem Text: Was soll der ganze Müll? Ich hätte lieber eine Villa im Grünen. Dreh’s mal um!
Korallfarbener Hintergrund mit schwarzem Text: Irre gefährlich, deswegen bringe ich mein Kind mit dem Auto. Drehs mal um!

Der Verkehr in Berlin ist extrem gefährlich. Darum bringen viele Eltern ihr Kind mit dem Auto zur Schule, und so gibt es noch mehr Autos im Verkehr. Muss das so sein? Nein! Wir wollen, dass unsere Kinder jeden Tag sicher ankommen. Dafür fordern wir: Zebrastreifen, Mittelinseln, Ampelphasen, die lang genug sind, und sichere Fahrradwege. So steht es auch im Mobilitätsgesetz.

Wir verlangen, dass sich die Berliner Regierung an ihre eigenen Gesetze hält. Alles andere ist irre gefährlich.

Grafik: Eine Person mit CC-Schild, ein kleiner Mensch mit Skateboard und eine Person mit Kind im Kinderwagen.

Kannst Du Dich unseren Forderungen anschließen?

Dann werde jetzt mit uns aktiv oder unterstütze uns als Fördermitglied.

Schnelle Autos sind nicht nur laut, sondern auch gefährlich. Darum fordern wir Tempo 30 auf allen Hauptstraßen. Auf Nebenstraßen sollte der Verkehr noch langsamer sein. Mit Kiezblocks können sie zu Orten werden, an denen wir uns gerne aufhalten. Die Berliner Regierung muss die Finanzmittel für Kiezblocks wieder freigeben.

Mit niedrigeren Geschwindigkeiten auf den Straßen können wir wieder die Vögel zwitschern hören und entspannt miteinander reden. So wird aus der Hektik eine gesunde Stadt für Menschen: für Dich und mich.

grüne Postkarte mit schwarzem Text: Unterwegs trage ich immer Kopfhörer, denn die Stadt ist zu laut; unten rechts „Dreh’s mal um!“
Rote Postkarte mit schwarzem Text: Ich würde gerne Rad fahren, aber ich trau mich nicht. Dreh’s mal um!

Muss das so sein? Nein! Alle haben das Recht, überall sicher Rad zu fahren. Das verspricht das Mobilitäts-gesetz. Aber das wird von CDU und SPD konsequent ignoriert. Nach der Streichung der meisten Radschnellwegeverbindungen nehmen CDU und SPD jetzt auch die Radwege an Hauptverkehrsstraßen ins Visier – und reißen so überall Löcher ins Radnetz.

Darum fordern wir vom Berliner Senat: Baut endlich das verdammte Radnetz – jetzt! Damit alle sicher ankommen.

Muss das so sein? Nein! Die Öffis werden viel zu oft von Autos blockiert und kommen nicht von der Stelle. Ein guter ÖPNV ist aber das A und O einer funktionierenden Stadt. Darum fordern wir: Bus und Tram müssen immer Vorfahrt haben, sie brauchen eigene Spuren. So kommen wir pünktlich in der Kita, am Arbeitsplatz oder beim Fußball an.

Der ÖPNV muss verlässlich und angenehm werden. Die Berliner Regierung muss dafür Geld locker machen.

Türkise Textgrafik mit dem Spruch „Der Bus steht mal wieder im Stau. Sorry, zu spät." und darunter "Dreh’s mal um!“
Gelber Hintergrund mit schwarzem Spruch: Ich will mich beschweren. Denn mich fragt mal wieder keiner. Dreh’s mal um!

Rund 200.000 Menschen leben im Großraum Ostkreuz. Täglich quälen sich etwa 80.000 Autos durch enge Straßen und Unterführungen – Nadelöhre, die für solche Lasten und Massen nie gebaut wurden. Wer aus den wachsenden Außenbezirken im Osten pendelt, fährt mitten durch dicht besiedelte, hoch belastete Kieze. Zuständig sind drei Bezirke, Senat, Bund, Bahn und BVG – und am Ende doch niemand.

Mit der Ostkreuz-Allianz ändert sich das! Drei Bezirke und zivilgesellschaftliche Organisationen wollen gemeinsam anpacken, statt sich über die anderen zu beschweren. Dafür brauchen wir einen mutigen Senat, der ernsthaft etwas bewegen will. Weitere Infos unter www.ostkreuz-allianz.de

Grafik: Eine Person mit CC-Schild, ein kleiner Mensch mit Skateboard und eine Person mit Kind im Kinderwagen.

Kannst Du Dich unseren Forderungen anschließen?

Dann werde jetzt mit uns aktiv oder unterstütze uns als Fördermitglied.