Schöner Verkehren

Schöner Verkehren - coming soon

Bei vielen Verkehrsteilnehmenden herrscht regelmäßig Unsicherheit bis hin zu Unwissen über die geltenden Regeln im Straßenverkehr sowie über die Bedürfnisse der Nutzer*innen anderer Verkehrsmittel. Dies zeigt sich in Social-Media-Beiträgen, wo sich die Meinungen oft gegenseitig bestätigen oder verstärken. Das Unwissen, oft bestärkt durch Klischees und negative Vorurteile, führt zu Konfliktsituationen im Straßenverkehr, die nicht nur unangenehm für die Beteiligten sind, sondern auch ein Unfallrisiko darstellen. Von einer Verschärfung dieser Konflikte ist durch den sich abzeichnenden Zuwachs von Radfahrenden und dem Umweltverbund allgemein auszugehen.

In Berlin z. B. soll das im Juni 2018 beschlossene Mobilitätsgesetz helfen, den Umweltverbund durch Infrastruktur- und andere Maßnahmen gezielt zu fördern. Ähnliche Entwicklungen sind bundesweit und vor allem in den Ballungsräumen zu erwarten bzw. schon im Gange. Eine Verkehrsverlagerung auf die nachhaltigen Verkehrsmittel des Umweltverbundes wird immer stärker von zahlreichen Initiativen der Zivilgesellschaft gefordert und von der Politik, von den Kommunen, Land und Bund gefördert.

Die Kommunikationskampagne „Schöner Verkehren“ tritt für die gegenseitige Rücksichtnahme auf der Straße ein, indem sie alle Gruppen von Verkehrsteilnehmenden separat anspricht und für die gegenseitigen Belange sensibilisiert. Zu den unterschiedlichen Gruppen von Verkehrsteilnehmenden zählen wir Fußgänger*innen, Auto- und Lkw-Fahrer*innen, Fahrradfahrer*innen, Taxifahrer*innen sowie Busfahrer*innen und Straßenbahnführer*innen.

Dazu werden Social-Media-Kurzfilme im Internet verbreitet, um die öffentliche Meinungsbildung und Klischees zu hinterfragen und die Wahrnehmung „der anderen“ positiv zu beeinflussen.

Projektzeitraum

Juni 2019 bis Februar 2021

Förderung

„Schöner Verkehren“ wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) gefördert und von Changing Cities durchgeführt.

Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur