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	<title>Sichere Kreuzungen &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Der Geschenk-Knoten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 15:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zu Weihnachten wurde gestern die Todeskreuzung Friedenstraße/Am Friedrichshain/Greifswalder Straße/Prenzlauer Berg nach umfassenden Erneuerungen der Ampeln in Betrieb genommen. Changing Cities begrüßt die Radfahrstreifen und den Schutz gegen Abbiegeunfälle durch getrennte Signalisierung.Nach dem letzten von drei tödlichen Unfällen mit insgesamt einem Fußgänger und zwei Radfahrenden auf dieser Kreuzung versprach Senatorin Günther im Dezember 2021 Sofortmaßnahmen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pünktlich zu Weihnachten wurde gestern die Todeskreuzung Friedenstraße/Am Friedrichshain/Greifswalder Straße/Prenzlauer Berg nach umfassenden Erneuerungen der Ampeln in Betrieb genommen. Changing Cities begrüßt die Radfahrstreifen und den Schutz gegen Abbiegeunfälle durch getrennte Signalisierung.</strong><strong><br></strong><br>Nach dem letzten von drei tödlichen Unfällen mit insgesamt einem Fußgänger und zwei Radfahrenden auf dieser Kreuzung versprach Senatorin Günther im Dezember 2021 Sofortmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Aus „sofort“ wurde zwar ein Jahr, aber die Umbauten zeigen, dass die Senatsverwaltung richtige und gute Lösungen für das Dauerproblem Verkehrssicherheit an solchen gefährlichen Knoten in Petto hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das ist für uns am Ende des Jahres ein echtes Weihnachtsgeschenk. Es zeigt, dass es  durchaus Menschen in der Verwaltung gibt, die die Verkehrswende vorantreiben wollen und es auch tun. Heute möchten wir diese vielen Menschen feiern, die oft unsichtbar für eine bessere Stadt kämpfen und den Blockierer*innen und Bremser*innen tagtäglich die Stirn bieten. Danke!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br>An drei Armen der Doppelkreuzung ist nun eine getrennte Signalisierung für den rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr und die geradeaus Radfahrenden eingerichtet; dadurch werden die gefährlichsten Konfliktpunkte weitgehend beseitigt. Neben Radfahrstreifen, wie von Changing Cities gefordert (leider noch immer ohne Protektion, deshalb oft von Kfz-Fahrer*innen missbraucht), wird in einer dritten Bauphase auch die Angstweiche in der Greifswalder Straße Richtung Norden entfernt.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><a href="https://changing-cities.org"><br></a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Kieze sicher verbinden – Kiezblocks-Initiativen fordern geschützte Kreuzungen nach niederländischem Vorbild</title>
		<link>https://changing-cities.org/kieze-sicher-verbinden-kiezblock-initiativen-fordern-geschuetzte-kreuzungen-nach-niederlaendischem-vorbild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 14:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin 13. Mai 2022 – Unter dem Motto „Kieze sicher verbinden“ ruft Changing Cities gemeinsam mit den Kiezblock-Initiativen aus dem Viktoriakiez, Großbeerenkiez, Gneisenaukiez, Bergmannkiez und Möckernkiez am Samstag, den 14. Mai, von 12 bis 14 Uhr zu einer Protestaktion auf der Kreuzung Yorckstraße/Großbeerenstraße auf. Die Kreuzung wird während der Demonstration in eine geschützte Kreuzung nach [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin 13. Mai 2022</strong> <strong>– Unter dem Motto <strong>„</strong>Kieze sicher verbinden<strong>“</strong> ruft Changing Cities gemeinsam mit den Kiezblock-Initiativen aus dem Viktoriakiez, Großbeerenkiez, Gneisenaukiez, Bergmannkiez und Möckernkiez am Samstag, den 14. Mai, von 12 bis 14 Uhr zu einer Protestaktion auf der Kreuzung Yorckstraße/Großbeerenstraße auf. Die Kreuzung wird während der Demonstration in eine geschützte Kreuzung nach niederländischem Vorbild umgestaltet. So wird wortwörtlich erfahrbar (und ergehbar), wie das Konzept der geschützten Kreuzungen auch in Berlin funktionieren kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Jahren fordern Anwohner*innen berlinweit unter dem Namen „Kiezblocks“ ruhigere und sicherere Kieze ohne motorisierten Durchgangsverkehr. Viele Kiezblocks wurden bereits in den Bezirksparlamenten und im Rot-Grün-Roten Koalitionsvertrag beschlossen. Aber auch die Übergänge zwischen den Kiezen dürfen nicht vergessen werden. „Zwischen Wohnort, Schule und Supermarkt für den täglichen Einkauf liegt eine mehrspurige Hauptverkehrsstraße, auf der Tempo 50 oft als Mindestgeschwindigkeit interpretiert wird und die baulich wie eine Autobahn wirkt. Diese täglichen Wege müssen für alle sicherer werden,“ so Torsten Blatt vom Kiezblock Großbeerenkiez.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 2018 verabschiedete Berliner Mobilitätsgesetz schreibt die sichere Umgestaltung von Kreuzungen vor, die als gefährlich erkannt werden. „Bisher bleiben ernste Bemühungen des Berliner Senats gegen die Gefahren an Kreuzungen fast komplett aus. Es wird im besten Fall eine Ampelschaltung angepasst, doch Beispiele von sicher umgestalteten Kreuzungen sind uns nicht bekannt“, erklärt Jakob Gemassmer von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstag, den 14. Mai 2022, wird die Kreuzung Yorckstraße/Großbeerenstraße von 12 bis 14 Uhr für den Autoverkehr gesperrt und für die Menschen geöffnet. Die Forderungen der Initiativen für die Kreuzungen an der Yorckstraße sind: sichere Kreuzungen für Fußgänger*innen und Radfahrende, fußgänger*innenfreundliche Ampelschaltungen, Tempo 30 sowie geschützte Radverkehrsanlagen wie im Mobilitätsgesetz vorgesehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Protestaktion ist als Demonstration angemeldet.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse im Team Changing Cities e.V.:</strong><br>Antje Heinrich, <a href="mailto:antje.heinrich@changing-cities.de">antje.heinrich@changing-cities.de</a>, 0178 475 2808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>Informationen mit Abbildungen von geschützten Kreuzungen nach niederländischem Vorbild vom ADFC: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.adfc.de/artikel/kreuzungsdesign-aus-den-niederlanden" target="_blank">https://www.adfc.de/artikel/kreuzungsdesign-aus-den-niederlanden</a> <br>Über die Kiezblocks-Kampagne: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kiezblocks.de/" target="_blank">www.kiezblocks.de</a><br>Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse" target="_blank">https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Changing Cities e.V. ist am 23. Mai 2017 aus dem Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. entstanden. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Es geht also doch: In wenigen Wochen zu mehr Verkehrssicherheit</title>
		<link>https://changing-cities.org/es-geht-also-doch-in-wenigen-wochen-zu-mehr-verkehrssicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 15:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Senatsverwaltung für Verkehr hat gestern schnell reagiert und die Verbände zum Gespräch eingeladen. Anlass war der Tod einer Radfahrerin durch einen Lkw-Fahrer in der Kreuzung Am Friedrichshain/ Friedenstraße, die dritte ungeschützte Verkehrsteilnehmer*in in diesem Jahr an diesem Knotenpunkt. Konkret wurde vereinbart, dass der Senat nach Anhörung der Polizei und der Bezirke in wenigen Wochen 2,5 [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Senatsverwaltung für Verkehr hat gestern schnell reagiert und die Verbände zum Gespräch eingeladen. Anlass war der Tod einer Radfahrerin durch einen Lkw-Fahrer in der Kreuzung Am Friedrichshain/ Friedenstraße, die dritte ungeschützte Verkehrsteilnehmer*in in diesem Jahr an diesem Knotenpunkt. <br></strong><br>Konkret wurde vereinbart, dass der Senat nach Anhörung der Polizei und der Bezirke in wenigen Wochen 2,5 Meter breite Radfahrstreifen einrichten lässt. Sollte es sich zeigen, dass der Kfz-Verkehr diese verbotswidrig überquert, werden sogenannte Leitboys als Schutz aufgestellt. Zudem werden alle bereits vorhandenen Radfahrstreifen auf der Kreuzung Greifswalder Str./Prenzlauer Berg verbreitert und rot markiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir bedanken uns für die schnelle Reaktion der scheidenden Senatorin Günther. Das ist eine ermutigende Geste und ein deutliches Zeichen an die kommende Senatorin Jarrasch, die auch bei der Mahnwache anwesend war: Verkehrssicherheit geht auch schnell. Unser Mobillitätsgesetz will für alle Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben absichern (§ 1 Abs. 1) – für die getötete Radfahrerin kommt jede Maßnahme zu spät. Die Umsetzung muss allgemein deutlich an Geschwindigkeit aufnehmen. Die gesetzlichen Grundlagen sind gegeben, sogar mit parlamentarisch beschlossenen Zielen und Fristen. Die Menschen in Berlin sind bereit und wollen eine lebenswerte Stadt, ohne Angst um Leben und Gesundheit haben zu müssen“​, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Maßnahme wird die Kreuzung vor allem für unsichere Verkehrsteilnehmende sicherer gemacht. Auch wenn vorerst kein geschützter Radweg angeordnet wird, bedeuten die neuen Radfahrstreifen und die Verbreiterung vorhandener Radfahrstreifen sowie der Wegfall von Autospuren mehr Sicherheit für alle – zumindest an dieser Stelle.<br> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><br><a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kreuzgefährlich</title>
		<link>https://changing-cities.org/kreuzgefaehrlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 10:53:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit von Daimler zur Verfügung gestellten Lkw wollte der Unfallforscher Siegfried Brockmann öffentlichkeitswirksam die Sicherheit von geschützten Kreuzungen in einem Praxistest überprüfen. Changing Cities kritisiert, dass nicht das niederländische Kreuzungsmodell als solches geprüft wurde, sondern ausschließlich die Sichtbeziehungen zwischen Lkw-Fahrer*innen und Radfahrenden. Die Begegnung von Radfahrenden und Lkw-Fahrer*innen in Kreuzungen sind in Deutschland nicht gut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit von Daimler zur Verfügung gestellten Lkw wollte der Unfallforscher Siegfried Brockmann öffentlichkeitswirksam die Sicherheit von geschützten Kreuzungen in einem Praxistest überprüfen. Changing Cities kritisiert, dass nicht das niederländische Kreuzungsmodell als solches geprüft wurde, sondern ausschließlich die Sichtbeziehungen zwischen Lkw-Fahrer*innen und Radfahrenden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begegnung von Radfahrenden und Lkw-Fahrer*innen in Kreuzungen sind in Deutschland nicht gut und sicher geregelt; jährlich sterben deshalb Dutzende Radfahrende. Eine entscheidende Ursache ist die Gleichzeitigkeit der beiden sich kreuzenden Verkehrsströme: Während der Lkw rechts abbiegt, darf das Fahrrad gleichzeitig geradeaus fahren. Statt diesen Konflikt aufzulösen, fokussieren viele Planer*innen darauf, die Sichtbeziehungen – mittels Spiegel oder elektronischen Abbiegeassistenten – zwischen beiden Verkehrsteilnehmenden zu verbessern.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Kreuzung funktioniert nicht, und der Assistent funktioniert auch nicht“, folgert Brockmann nach dem Praxistest.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem einzigen Test wird also das niederländische Kreuzungsdesign als unzureichend abgestempelt. Argumentiert wird: Der Mercedes-Abbiegeassistent konnte Radfahrende nicht erfassen, denn diese sind wohl für fahrbahnnahe Radwegführung gebaut und erfassen Radfahrende nicht, wenn die beiden Verkehrsströme deutlich getrennt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es reicht nicht, ein paar Schutzinseln auf die Straße zu legen. Entscheidend für die Sicherheit ist eine fehlerverzeihende Infrastruktur mit Reaktionsräumen und geringerer Abbiegegeschwindigkeit. Die Straßenquerung des Rad- und Fußverkehrs muss zu diesem Zweck weiter zurückversetzt werden, damit der Kfz-Verkehr einen Warteraum mit einem besseren Blick auf das Rad- und Fußverkehrsgeschehen bekommt. Und vor allem müssen getrennte Ampelschaltungen die Verkehrsflüsse entzerren. Bei konfliktfreien Ampelphasen ist eine Kreuzung immer sicherer, egal wie die Sichtverhältnisse sind“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Praxistest ist wenig aussagekräftig, da er die folgenden Punkte nicht berücksichtigt:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Radfahrende können im niederländischen Modell die Gefahr viel eher erkennen und zur Not bremsen. Sie sehen den abbiegenden Lkw. Im deutschen Modell sehen sie bestenfalls das Blinken und sind beim ersten Lenkereinschlag im schlimmsten Fall unter den Rädern.</li><li>Durch die Schutzinseln im niederländischen Modell wird der Abbiegeradius kleiner, die Abbiegegeschwindigkeit geringer. Das gibt allen Beteiligten mehr Zeit, sich aufeinander einzustellen.</li><li>Durch die Verschwenkung des Radverkehrs im niederländischen Modell wird die Geschwindigkeit des Radverkehrs geringer. Das verkürzt den Bremsweg der Radfahrenden im Konfliktfall.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">„Will Herr Brockmann damit etwa sagen, dass die Holländer bisher so ziemlich alles falsch gemacht haben, nur weil der Abbiegeassistent eines Herstellers mit dieser Form der Infrastruktur nicht zurechtkommt?“, fragt Inge Lechner von Changing Cities. „Dass Mercedes kein Interesse hat, seine Abbiegeassistenten neu zu entwickeln, ist verständlich. Sie sind heute weder dazu verpflichtet, funktionierende Assistenzsysteme einzubauen, noch haften sie für eventuelle Fehlleistungen.“ Erst ab 2022 sind Assistenzsysteme für neu zugelassenen Lkw verpflichtend – bei allen anderen Modellen aber nicht. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Lkw zwischen 10 und 15 Jahren auf der Straße unterwegs ist, wären die meisten Lkw erst ab Mitte der 2030er Jahre mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet. Allein für Berlin bedeutet das mehrere Hundert tote Radfahrende und Fußgänger*innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist im wahrsten Sinne des Wortes kreuzgefährlich, wenn ein solcher Status-quo schöngeredet wird“, kommentiert Yvonne Hagenbach von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e. V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171-5357734</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/protected-intersections-im-praxistest-unfallforscher-warnt-vor-hollaendischen-kreuzungen-fuer-radfahrer/26071942.html">Artikel im Tagesspiegel vom 06.08.32020</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e. V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad, ein Projekt von Changing Cities</strong>: Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berliner*innen unterschrieben – 7 Prozent der Wähler*innenstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Angstweiche war gestern</title>
		<link>https://changing-cities.org/angstweiche-war-gestern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 18:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradweiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Bericht der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Steigerung der Verkehrssicherheit, der heute per Konsensverfahren im Hauptausschuss verhandelt wird, schwenkt der Senat voll auf die Linie von Changing Cities ein: Die Fahrradweiche, sogenannter Radstreifen in Mittellage, gehört in Berlin nun der Vergangenheit an.&#160; Fokus des Berichtes ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einem Bericht der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Steigerung der Verkehrssicherheit, der heute per Konsensverfahren im Hauptausschuss verhandelt wird, schwenkt der Senat voll auf die Linie von Changing Cities ein: Die Fahrradweiche, sogenannter Radstreifen in Mittellage, gehört in Berlin nun der Vergangenheit an.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fokus des Berichtes ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kreuzungen in Berlin. Hier heißt es: „Es wird dabei angestrebt, dass unsichere Begegnungen von bestimmten Verkehrsströmen an Knotenpunkten ausgeschlossen werden können, indem sie signaltechnisch voneinander getrennt werden.“ Wenn Pkw- und Radverkehr getrennte Ampelphasen bekommen, erübrigt sich die bei Radaktivist*innen und der Forschung als viel zu gefährlich eingestufte Angstweiche.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seit Jahren kämpfen wir dafür, dass die Angstweiche als mögliche Maßnahme in Berlin gestrichen wird. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes kreuzgefährlich. Der Senat leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in Berlin“, so Dr.-Ing. Stefan Lehmkühler&nbsp; von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im November 2018, beim allerersten geschützten Radstreifen auf der Holzmarktstraße in Berlin-Mitte, wurde schnell klar: Richtung Kreuzung wurde es (und ist es bis heute!) wieder lebensgefährlich. Hier sind rechtsabbiegende Pkw und Lkw gezwungen, den Radstreifen zu kreuzen. Changing Cities zeigte vor Ort, wie radfahrende Kinder zwischen gigantischen Sattelschleppern fahren müssten – das Bild nahm die Realität vorweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter berichtet SenUVK, dass man 2021 in Berlin zwei Modellkreuzungen nach dem niederländischen Vorbild gestalten will. Diese geschützten Kreuzungen verlangsamen durch kleine Verkehrsinseln oder auch „Linsen“ den rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr und erhöhen damit die Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zwei Kreuzungen nach niederländischem Vorbild umzubauen, das kann man nicht mal als Verkehrswende light bezeichnen. Das ist zu wenig, zu zögerlich, zu halbherzig. Was nützt ein Bekenntnis zur Vision Zero, wenn es noch nicht einmal in der Unfall-Kommission ernst genommen wird? Müssen wir hier auch weitere Jahre verschwenden und Tote beklagen, bis der Senat erkennt, wie Verkehrswende wirklich geht?”, fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e. V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.parlament-berlin.de/adosservice/18/Haupt/vorgang/h18-1691.A-v.pdf">Schreiben von SenUVK an Vorsitzende des Hauptausschusses vom 24. April 2020</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad, ein Projekt von Changing Cities</strong>: Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berliner*innen unterschrieben – 7 Prozent der Wähler*innenstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kunstblut: Horrorprotest gegen Fahrradweichen</title>
		<link>https://changing-cities.org/kunstblut-horrorprotest-gegen-fahrradweichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 09:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradweiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktivist*innen des Netzwerks Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg, einer Bezirksgruppe des Vereins Changing Cities e.V., haben sich mit Kunstblut übergossen und auf die Fahrradweiche auf der Schillingbrücke gelegt. Damit symbolisieren sie am Totensonntag die Gefahren dieses Kreuzungsdesigns. Fahrradweichen, im Fachjargon Radfahrstreifen in Mittellage (RiM), sind Radwege, die sich kurz vor einer Kreuzung aufteilen: Ein Streifen für die Rechtsabbieger*innen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktivist*innen des Netzwerks Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg, einer Bezirksgruppe des Vereins Changing Cities e.V., haben sich mit Kunstblut übergossen und auf die Fahrradweiche auf der Schillingbrücke gelegt. Damit symbolisieren sie am Totensonntag die Gefahren dieses Kreuzungsdesigns. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrradweichen, im Fachjargon Radfahrstreifen in Mittellage (RiM), sind Radwege, die sich kurz vor einer Kreuzung aufteilen: Ein Streifen für die Rechtsabbieger*innen und ein Streifen für die Geradeausfahrenden. Für Radfahrende wird es lebensgefährlich, wenn Pkw, um rechts abzubiegen, den Radstreifen der geradeausfahrenden Radfahrer*innen kreuzen müssen und zwar in hoher Geschwindigkeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrradaktivist*innen laufen seit längerem Sturm gegen die Fahrradweichen. „Sobald ich auf die Kreuzung zu fahre, fühle ich mich unsicher, weil ich den Pkw ausgeliefert bin. Erst neulich wollte ich geradeaus fahren, als mich ein Pkw geschnitten hat, um noch schnell abzubiegen. Zukünftig werde ich die Stelle meiden und einen Umweg in Kauf nehmen“, sagt Isabell Eberlein vom Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg (RadXhain).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der heutigen Demonstration unterstreicht RadXhain auf drastische Weise die Dringlichkeit, den Bau von geplanten Fahrradweichen zu verhindern: „Wir müssen weg davon, erst Kreuzungen sicher zu machen, nachdem jemand dort durch Gewalt im Verkehr getötet wird“, meint Dirk von Schneidemesser von Changing Cities e.V. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer übergaben Aktivist*innen von RadXhain der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann eine Petition von besorgten Eltern, die ihre Kinder nicht auf Fahrradweichen fahren lassen würden. Fahrradweichen sind nach wie vor Teil der Berliner Radinfrastruktur, die eindeutig bestimmte Altersgruppen vom Radfahren ausschließen und ein sicheres Radfahren für alle verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivist*innen fordern sogenannte ‘Geschützte Kreuzungen’ nach niederländischem Vorbild. Sie beziehen sich zudem auf eine Studie der TU Berlin zu „Einsatzbereichen von Radfahrstreifen in Mittellage“ aus diesem Jahr. Laut den Autoren resultieren Unfälle an Fahrradweichen häufiger in schweren Verletzungen und bringen generell keinen Gewinn für die Sicherheit. „Wir haben aus der Senatsverwaltung gehört, man wolle ab jetzt ‘vom Menschen und nicht mehr vom Auto’ planen. Doch die bisher herrschende Maxime, ein paar Tote in Kauf nehmen, solange der Autoverkehr fließt, wird weiter fortgesetzt. Das muss jetzt eine Ende haben, Fahrradweichen darf es nicht mehr geben!” sagt Antje Heinrich von radXhain.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Die Aktion findet am 24. November um 14 Uhr an der Schillingbrücke statt.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner für die Presse im Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dirk von Schneidemesser, <a href="mailto:dirk@changing-cities.de">dirk@changing-cities.de</a>, 0176 783 99 700<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.rad-xhain.de/">Webseite des Netzwerkes Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.changing-cities.org/presse/artikel/was-ist-eine-sichere-kreuzung">Infoblatt „Was ist eine sichere Kreuzung“ von Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">2-minutiges Erklärvideo zu Fahrradweichen und geschütztem Kreuzungsdesign:</p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/kunstblut-horrorprotest-gegen-fahrradweichen/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FFlApbxLz6pA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.strassenplanung.tu-berlin.de/menue/forschung/projekte/rblsa0/">Studie der TU Berlin</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildmaterial „11 Minuten Angstweiche Alexanderplatz“ auf Twitter:</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://twitter.com/radentscheid/status/1102122417323937792"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="672" height="712" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik.jpg" alt="" class="wp-image-19613" style="width:402px;height:426px" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik.jpg 672w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik-283x300.jpg 283w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://changing-cities.org/presse/artikel/was-ist-eine-sichere-kreuzung">„Was ist eine sichere Kreuzung?“, PM vom 25.02.2019</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://changing-cities.org/presse/artikel/fahrradweichen-brutal-und-gef%C3%A4hrlich">Bildgewaltige Aktion: Lkw und Kind auf Fahrradweiche</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beschreibung des geschützten Kreuzungsdesigns:<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FlApbxLz6pA#action=share">&nbsp;</a></p>


<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/kunstblut-horrorprotest-gegen-fahrradweichen/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FyCzi1Q4xCTA%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p class="wp-block-paragraph">Gefährliche Situation auf Fahrradweiche:<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="593" height="467" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik-1.jpg" alt="" class="wp-image-19615" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik-1.jpg 593w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik-1-300x236.jpg 300w" sizes="(max-width: 593px) 100vw, 593px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Warum Radweichen eine gefährliche Lösung sind:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://twitter.com/footils/status/1101884264528994304"><img decoding="async" width="600" height="430" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik.png" alt="" class="wp-image-19616" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik.png 600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/10/grafik-300x215.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg:</strong> Das Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg (RadXhain) gründete sich im Frühjahr 2018, kurz bevor das Berliner Mobilitätsgesetz im Juni 2018 als Ergebnis des bundesweit ersten Radentscheids verabschiedet wurde. Die Initiative ist ein Projekt des als gemeinnützig anerkannten Vereins Changing Cities e.V. . RadXhain setzt sich für die konkrete Gestaltung eines fahrradfreundlichen und lebenswerten Bezirkes ein, und versteht sich als kritische Stimme der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes auf Bezirksebene.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e. V.: </strong>Changing Cities e.V. ist am 23. Mai 2017 aus dem Netzwerk Lebenswerte Stadt e.&nbsp;V. hervorgegangen. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad: </strong>Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berliner*innen unterschrieben – 7% der Wählerstimmen. Die neue Koalition gab daraufhin die Zusage, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in Radwege investiert.&nbsp;</p>
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		<title>R.I.P. Angstweiche</title>
		<link>https://changing-cities.org/r-i-p-angstweiche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 07:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradweiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unbekannte haben heute Nacht eine sog. Fahrradweiche an der Kreuzung Schillingbrücke/Stralauer Platz in Berlin-Kreuzberg geschwärzt und damit zur Neuplanung aufgerufen. Changing Cities hat lange gegen diese gefährliche und für Radfahrende unangenehme Führung des Radstreifens zwischen die Autospuren protestiert, aber der Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) pinselt sie unbeeindruckt weiterhin auf die Straße. Anfang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unbekannte haben heute Nacht eine sog. Fahrradweiche an der Kreuzung Schillingbrücke/Stralauer Platz in Berlin-Kreuzberg geschwärzt und damit zur Neuplanung aufgerufen. Changing Cities hat lange gegen diese gefährliche und für Radfahrende unangenehme Führung des Radstreifens zwischen die Autospuren protestiert, aber der Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) pinselt sie unbeeindruckt weiterhin auf die Straße. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang der Woche hagelte es Proteste an der Oberbaumbrücke wegen frisch markierter, viel zu schmaler sowie ungesicherter Radstreifen auf der von Radfahrenden meistbefahrenen Brücke Berlins. Der Senat sah seinen Fehler ein und gelobte Besserung. Nur ein paar hundert Meter davon entfernt lässt SenUVK wenige Tage später eine „Angstweiche“ (auch Radstreifen im Mittellage genannt) malen. Auch nach knapp drei Jahren rot-rot-grüner Landesregierung und anderthalb Jahren Mobilitätsgesetz fällt es schwer, beim Senat eine klare und fortschrittliche Linie zur Förderung des Radverkehrs, der Umsetzung der Vision Zero und der Steigerung des Sicherheitsempfindens für den Radverkehr zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Schillingbrücke hätte ohne Mühe eine getrennte Signalisierung für Rad- und Kfz-Verkehr errichtet werden können, bei gleichzeitig geschütztem Radfahrstreifen rechts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ausgerechnet diese Kreuzung war beim letzten SenUVK-Workshop eine von drei Modellkreuzungen in Berlin, wo sicheres Design erprobt werden sollte. Und die Antwort der SenUVK: eine weitere kreuzgefährliche Fahrradweiche. Der Senat muss jetzt Farbe bekennen &#8211; sichere Radwege sind keine nice-to-haves, sondern das A und O der Verkehrswende“, so Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Heute findet der nächste Workshop zum Radverkehrsplan beim SenUVK statt. Das Thema: „sichere Kreuzungen“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities:&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, 0171 535 77 34, ragnhild.soerensen@changing-cities.org<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://changing-cities.org/aktuelles/fahrradweichen-brutal-und-gefaehrlich/">PM zu Fahrradweichen vom 24. November 2018</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://changing-cities.org/aktuelles/was-ist-eine-sichere-kreuzung/">PM zu sicheren Kreuzungen vom 25. Februar 2019</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://changing-cities.org/aktuelles/die-angstweiche-am-alexanderplatz/">PM zur Fahrradweiche am Alexanderplatz vom 4. März 2019</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/bezirksticker/2019/uebergabe-petition-fahrradweichen-an-bezirksbuergermeisterin-821678.php">Übergabe von Petition gegen Fahrradweichen in Kreuzberg-Fridrichshain vom 21. Juni 2019</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/volksentscheid-fahrrad/">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<item>
		<title>Die Angstweiche am Alexanderplatz</title>
		<link>https://changing-cities.org/die-angstweiche-am-alexanderplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 08:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradweiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Senatorin Günther in der Pflicht: Todeskreuzung Karl-Marx-Allee darf nicht durch „Angstweiche“ verschlimmbessert werden. Es begann mit neuem Spirit und dem Wille zu substantiellen Verbesserungen: Das Treffen der „Task-Force“ zur Entschärfung der Todeskreuzung Karl-Marx-Allee/Otto-Braun-Straße am 1. März. Doch die von der Verkehrslenkung Berlin (VLB) präsentierte „geschützte Fahrradweiche“ kann von Changing Cities e.V. unter keinen Umständen als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Senatorin Günther in der Pflicht: Todeskreuzung Karl-Marx-Allee darf nicht durch „Angstweiche“ verschlimmbessert werden. Es begann mit  neuem Spirit und dem Wille zu substantiellen Verbesserungen: Das Treffen der „Task-Force“ zur Entschärfung der Todeskreuzung Karl-Marx-Allee/Otto-Braun-Straße am 1. März. Doch die von der Verkehrslenkung Berlin (VLB) präsentierte „geschützte Fahrradweiche“ kann von Changing Cities e.V. unter keinen Umständen als Lösung akzeptiert werden. Die Radaktivisten fordern mit Nachdruck, eine Kreuzung mit getrennten Ampelphasen und baulich geschützten Bereichen zu realisieren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Senatorin Günther möchte der #VisionZero entsprechen – im Straßenverkehr sollen nicht <em>weniger</em> Menschen ums Leben kommen – sondern <em>überhaupt keine</em> mehr. Die nun vorgeschlagene „geschützte Fahrradweiche“ in der Alexanderstraße lässt jedoch bewusst und permanent die Ströme von Autoverkehr und Radverkehr miteinander kreuzen, was die Gefahr einer Kollision von Auto und Fahrrad automatisch erhöht. Genauso drastisch sieht es beim Fußverkehr aus: Nach wie vor würden rechtsabbiegende Autos gleichzeitig mit Fußverkehr grün haben – das Szenario, das in Berlin bereits zu zahlreichen Toten führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher ist die von der VLB vorgeschlagene „geschützte Fahrradweiche“ eine Scheinlösung, die wortwörtlich ums Verrecken auf getrennte Ampelphasen verzichten möchte, um den Autoverkehr zu beschleunigen. „Radfahrer sollen nicht ganz so oft sterben, aber bei Fußgängern ist&#8217;s okay – darauf lassen wir uns nicht ein“, so Jens Blume, Aktivist von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Planung ist nicht im Sinne der #VisionZero. Jegliche Fahrradweiche wird von Changing Cities abgelehnt. Ungleiche Verkehrsströme müssen voneinander getrennt werden, nicht verflochten. Der Verein hinter dem Volksentscheid Fahrrad fordert von <strong>Regine Günther</strong> folgende <strong>drei politischen Entscheidungen</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">1) Ernst machen mit der #VisionZero</p>



<p class="wp-block-paragraph">2) Vorgeschlagene „geschützte Fahrradweiche“ nicht als Lösung zu akzeptieren </p>



<p class="wp-block-paragraph">3) Kreuzung mit getrennten Ampelphasen und baulich geschützten Bereichen (niederländisches Design) planen und bauen – ggf. temporär mit Baustellenampeln getrennt signalisieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur so folgen den großen Worten dann endlich die dringend erforderlichen Resultate! Nur so lassen sich die Menschen, die sich aktuell noch nicht trauen, auf das Fahrrad locken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach Verständigung auf die obigen drei  Ziele ist Changing Cities natürlich bereit, konstruktiv mit SenUVK weiter zu arbeiten“, so Dr.-Ing. Stefan Lehmkühler, Verhandlungsführer von Changing Cities.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner*innen für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://twitter.com/radentscheid/status/1102122417323937792?s=19">Bildmaterial „11 Minuten Angstweiche Alexanderplatz“ auf twitter</a><br><a href="https://changing-cities.org/presse/artikel/was-ist-eine-sichere-kreuzung">„Was ist eine sichere Kreuzung?“, PM vom 25.02.2019</a><br><a href="https://changing-cities.org/presse/artikel/fahrradweichen-brutal-und-gef%C3%A4hrlich">Bildgewaltige Aktion: Lkw und Kind auf Fahrradweiche</a><br><a href="https://youtu.be/yCzi1Q4xCTA">Beschreibung des geschützten Kreuzungsdesigns</a><br><a href="https://twitter.com/doktor_hammer/status/1048331589749432320?s=19">Gefährliche Situation auf Fahrradweiche</a><br><a href="https://twitter.com/footils/status/1101884264528994304?s=19">Warum Radweichen eine gefährliche Lösung sind</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Changing  Cities e.V. ist am 23. Mai 2017 aus Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. umbenannt worden. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad: </strong>Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berlinern unterschrieben – 7% der Wählerstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erste Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert.</p>
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		<title>Was ist eine sichere Kreuzung?</title>
		<link>https://changing-cities.org/was-ist-eine-sichere-kreuzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2019 08:29:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradweiche]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Senatorin Regine Günther hat nach dem Tod einer Radfahrerin am Alexanderplatz angekündigt, die Kreuzung werde nun umgebaut. Die Kreuzung Otto-Braun-Straße/ Karl-Marx-Allee ist vor allem: groß, gefährlich und mit immens viel Verkehr. Um die Ströme der Radfahrenden und den motorisierten Verkehr auseinanderzuhalten, wurden an dieser Kreuzung in der Vergangenheit zwei traditionelle Fahrradweichen gebaut. Dabei wird der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Senatorin Regine Günther hat nach dem Tod einer Radfahrerin am Alexanderplatz angekündigt, die Kreuzung werde nun umgebaut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzung Otto-Braun-Straße/ Karl-Marx-Allee ist vor allem: groß, gefährlich und mit immens viel Verkehr. Um die Ströme der Radfahrenden und den motorisierten Verkehr auseinanderzuhalten, wurden an dieser Kreuzung in der Vergangenheit zwei traditionelle Fahrradweichen gebaut.</p>





<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird der Radstreifen um eine Autospur Richtung Straßenmitte verschwenkt, damit eine Spur für Rechtsabbieger entsteht. Die Idee dahinter ist, dass die Autos beim Rechtsabbiegen nicht auf die geradeausfahrenden Radfahrer*innen warten müssen. Aus Sicht der Verkehrslenkung Berlin, die in erster Linie den fließenden Kfz-Verkehr im Visier hat, mag das Sinn ergeben. Bezüglich der Verkehrssicherheit ist die Fahrradweiche eine Katastrophe: Rechtsabbiegende Pkw und Lkw sind gezwungen, den Radstreifen bei relativ hoher Geschwindigkeit zu kreuzen. Changing Cities demonstrierte daher im November 2018 in der Holzmarktstraße, wie gefährlich dies ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="672" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1024x672.jpg" alt="" class="wp-image-1087" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1024x672.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-300x197.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-768x504.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1280x840.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Sicheres Kreuzungsdesign berücksichtigt alle Verkehrsströme, insbesondere die der ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen und verzeiht Fehler“, so Dr.-Ing. Stefan Lehmkühler von Changing Cities, „es gibt eine Menge Lösungen, die vor allem in den Niederlanden und in Dänemark zeigen, wie Unfälle vermeidbar sind. Insbesondere das niederländische Modell verspricht ein hohes Maß an Sicherheit für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Möglichkeiten gibt es?</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Kopenhagener Modell<br></strong>Der Radverkehr bleibt als Hochbordradweg direkt neben der Fahrbahn  bestehen; der Radweg ist also baulich von der Kraftfahrzeugspur getrennt. An der Kreuzung gibt es dann getrennte Signalisierung der Abbiegeströme.  Geradeaus fahrende Radfahrer*innen und der rechtsabbiegende motorisierte Verkehr haben nie gleichzeitig Grün. Wenn die geradeaus Radfahrenden Grün haben, müssen die abbiegenden Pkw warten und umgekehrt. So reduziert man die Konflikte erheblich. Wichtig dabei ist, dass rechtsabbiegende Pkw niemals mit den geradeaus fahrenden Autos  gleichzeitig fahren dürfen, sondern immer nur rechts- und  linksabbiegende gleichzeitig. Da diese Kreuzung mehrere Fahrspuren hat,  ist die Unfallgefahr zwischen gleichzeitigen Abbiegeströmen gering.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das niederländische Modell<br></strong>Dieses Modell geht noch einen Schritt weiter: Auch dort wird der Radverkehr als Hochbordradweg geführt, baulich vom Pkw-Verkehr getrennt. In der Kreuzung wird er dann nach rechts verschwenkt und an den Kreuzungsecken durch eine kleine, schmale „Schutzinsel” vom motorisierten Verkehr getrennt (siehe Bild). Der Pkw-Verkehr muss diese kleinen, linsenförmigen „Inseln“ umfahren, und hat anschließend einen frontalen Blick auf zu Fuß Gehende und Radfahrende, bevor er ihre Wege kreuzt. Dies Modell gilt als besonders sicher. Zudem erlaubt das  Kreuzungsdesign, dass ein rechtsabbiegendes Auto vor dem Radweg Platz  zum Warten hat, ohne dabei den restlichen Verkehr zu behindern. Neben  der besseren Sichtbarkeit sorgen getrennte Signalisierungen der  Abbiegeströme und der Radfahrenden dafür, dass sie sich nie in die Quere  kommen. Rechtsabbiegende Radfahrende können die Kreuzung zudem ohne Ampel passieren. Das Kreuzungsdesign ist durch farbliche Markierungen intuitiv verständlich; hier weiß jede*r Verkehrsteilnehmer*in unmittelbar, wo er*sie sein darf.</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Modell Kreisel</strong><br>Auch aus den Niederlanden stammt der sichere Kreisel. Der Trick ist hier wie in dem Kreuzungsmodell, dass die Radwege baulich vom Pkw-Verkehr  getrennt sind, und dass eine Wartenische für abbiegende Autos geschaffen  wird, was einerseits die Sichtbarkeit erhöht, und gleichzeitig den  Verkehrsstrom nicht behindert. Ein wesentliches Merkmal ist die  Fahrbahnmarkierung: Den Autofahrer*innen wird signalisiert, dass sie an  dieser Stelle Rad- und Fußwege kreuzen und nicht umgekehrt, wie es  normalerweise in Deutschland praktiziert wird. Bei uns ist das gängige  Verständnis, dass Radfahrende und zu Fuß Gehende den fließenden  Autoverkehr kreuzen müssen. Das niederländische Modell dagegen setzt bei den schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen an: In erster Linie sollen  sich vorsichtige Radfahrende, Senior*innen, Kinder oder Rollstuhlfahrende sicher bewegen können, und Autofahrende müssen darauf Rücksicht nehmen.</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Eindhoven-Modell</strong><br>Eine konsequente Trennung von motorisiertem Verkehr und ungeschützten  Verkehrsteilnehmer*innen bietet der schwebende Eindhovener Kreisverkehr von 2011. Der futuristisch anmutende Brückenkreisel führt den Rad- und Fußverkehr über Rampen etwa 7 Meter über den Pkw-Verkehr und sicher wieder herunter. Die Planer wählten die komplette Trennung der Verkehrsarten, da eine enorme Steigerung des Verkehrs an der Kreuzung mit zunehmenden Sicherheitsdefiziten absehbar war.</p>





<p class="wp-block-paragraph">Diese Grafik zeigt vereinfacht den Unterschied zwischen deutschem und niederländischem Radwegedesign. Die Sichtachsen des Pkw-Fahrers erweitern sich immens beim seitlich versetzten niederländischen Radweg und erhöhen somit die Verkehrssicherheit beachtlich.</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner*innen für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://youtu.be/FlApbxLz6pA">Das niederländische Kreuzungsdesign, im Video erklärt</a><br><a href="https://www.wheels4lovers.com/mobg/MobG.html">Das Berliner Mobilitätsgesetz (mit Begründungen)</a><br><a href="http://umap.openstreetmap.fr/de/map/radnetz-berlin-presse-11102018_254441#11/52.5158/13.4253%20%22">Das Berliner Radverkehrsnetz, Entwurf vom Oktober 2018</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="https://changing-cities.org/">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Changing  Cities e.V. ist am 23. Mai 2017 aus Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. umbenannt worden. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad: </strong>Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berlinern unterschrieben – 7% der Wählerstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erste Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert. </p>
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		<title>Dangerous intersection design for cyclists in Berlin</title>
		<link>https://changing-cities.org/dangerous-intersection-design-for-cyclists-in-berlin/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 13:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Sichere Kreuzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin, 26 November 2018 &#160;– Changing Cities, the organizer of the Berlin Bicycle Referendum, shows in an unnerving demonstration with children cycling between gigantic eighteen-wheelers reveal how dangerous poorly designed bike lanes can be. Two weeks ago, the first protected bike lane in Germany was inaugurated in Berlin by the local senator of environment and [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="672" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1-1024x672.jpg" alt="" class="wp-image-1120" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1-1024x672.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1-300x197.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1-768x504.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1-1280x840.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2019/03/Fahrradweiche_Holzmarktstraße-1.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin, 26 November 2018 &nbsp;– Changing Cities, the organizer of the Berlin Bicycle Referendum, shows in an unnerving demonstration with  children cycling between gigantic eighteen-wheelers reveal how dangerous poorly designed bike lanes can be.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Two weeks ago, the first protected bike lane in Germany was inaugurated in Berlin by the local senator of environment and traffic, Regine Günther. Bike activists from Changing Cities, who initiated Germany’s first bicycle law, applauded the measure. However, while the bike lane itself is a major improvement, it became obvious that the intersection directly adjacent is a dangerous end. Motor vehicles wanting to turn right, will now need to cross the bike lane at high speed.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Conflicts involving right turns at intersections are one of the major challenges traffic designers are faced with. The current Berlin approach, a bike lane switch point, simply shifts the setting of this conflict away from the intersection. Cars and cyclists have to merge into the right lane long before slowing down. Cars and trucks have to cross the cycle lane, which goes straight through the intersection, leaving cyclists sandwiched between motorized vehicles.</p>



<p class="wp-block-paragraph">The activists reenacted this conflict with two eighteen-wheelers and cycling children showing the fatal interlacing of different traffic flows. The contrast between the enormous vehicles and the small child emphasize the problem. “Protected bike lanes need protected intersections.The Dutch have known how to solve this problem for a long time”, argues Jens Blume from Changing Cities. “I would never let my children ride a bike here, it’s simply too dangerous!”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities is calling for a stop of building this type of bike lane switch and demands existing ones to be redesigned.</p>



<p class="wp-block-paragraph">With their protest, the activists illustrated the importance of integrating all groups affected before designing the city streets. “Bike lane switches are still seen as the new and safe solution. If cyclists and pedestrians were included in the planning and designing of the road, these dangerous bike lanes would never have been built!”, Alexandra Meyer, the speaker of the local Bike Friendly Network Berlin-Mitte, said.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Berlin, consultations concerning the so-called Cyclist Traffic Plan are currently taking place. The Cyclist Traffic Plan is a sub-legislative administrative guideline that specifies how infrastructure required by the Berlin Bicycle Law, passed in June, will be translated into standards usable for the administration. These standards will finally define the street design. “The contents of this crucial plan will include decisions, such as where will the new bike lanes be built? How many bike parking spaces will be set up? How do we practically reduce the number of traffic deaths in Berlin from 38 this year to zero? Or how does a safe intersection exactly look like”.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Press contact by Changing Cities e. V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.de">ragnhild.soerensen@changing-cities.de</a>, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Further information:</strong><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Pictures from the enactment for free use</a><br><a href="https://www.wheels4lovers.com/mobg/MobG.html">The Berlin Act of Mobility from 28th June 2018</a> (in German)<br><a href="https://changing-cities.org/">Informations about Changing Cities e.V.</a><br><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informations about the Berlin Cycle referendum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>About Changing Cities e.V.: </strong>The Changing Cities movement works to transform urban mobility and transport policy in Germany <em>from below</em>. We engage ourselves for cities that are more accessible, democratic,  sustainable, and safe for all. Through our campaigns, we have initiated  systemic change by creating a new law on mobility in Berlin. In 13 other  cities, local movements have followed our path and started  “Radentscheide” (cycling referendums). of the of the 2021 German federal  elections. </p>
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