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	<title>Schulwegsicherheit &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Tempo 30 auf Schulwegen</title>
		<link>https://changing-cities.org/tempo-30-auf-schulwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 09:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden, die Folgen von Unfällen abzumildern und das Sicherheitsgefühl auf Schulwegen zu stärken. Wo in Berlin muss auf Schulwegen dringend Tempo 30 eingeführt werden? Gemeinsam mit dem Landeselternausschuss Schule ermitteln wir die Bedarfe und werden sie an die zuständige Senatsverwaltung übergeben. Einführung von [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden, die Folgen von Unfällen abzumildern und das Sicherheitsgefühl auf Schulwegen zu stärken. Wo in Berlin muss auf Schulwegen dringend Tempo 30 eingeführt werden? Gemeinsam mit dem <a href="https://leaberlin.de/aktuelles/">Landeselternausschuss Schule</a> ermitteln wir die Bedarfe und werden sie an die zuständige Senatsverwaltung übergeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einführung von Tempo 30 jetzt einfacher</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung vom 30.10.2024 können Verwaltungen nun noch einfacher Tempo 30 auf Schulwegen anordnen. Ein wichtiger Schritt für mehr Schulwegsicherheit an Hauptverkehrsstraßen. Vom Berliner Senat blieb die Neuerung bisher weitgehend unbeachtet. Gemeinsam mit dem Berliner Landeselternausschuss Schule informieren wir über die neuen Möglichkeiten und sammeln Eure Bedarfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier haben wir alle Informationen dazu zusammengestellt.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://leaberlin.de/267-aktuelles/4088-infoschreiben-und-umfrage-zur-erweiterung-von-tempo30-bereichen">Infos zu Tempo 30 auf Schulwegen</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kompromiss zur Schulwegsicherheit</title>
		<link>https://changing-cities.org/kompromiss-zur-schulwegsicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 13:40:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Charlottenburg-Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Eltern und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Zukünftig wird ein Teil der Pfalzburger Straße zu einer Einbahnstraße mit Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit wie z. B. Bodenschwellen. Changing Cities begrüßt die Einigung: Letztendlich müssen die beteiligten Akteure vor Ort entscheiden, wie Schulwegsicherheit konkret aussehen soll.&#160; Die Schulstraße wird noch mindestens [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Eltern und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Zukünftig wird ein Teil der Pfalzburger Straße zu einer Einbahnstraße mit Maßnahmen zur Verringerung der Geschwindigkeit wie z. B. Bodenschwellen. Changing Cities begrüßt die Einigung: Letztendlich müssen die beteiligten Akteure vor Ort entscheiden, wie Schulwegsicherheit konkret aussehen soll.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schulstraße wird noch mindestens eine Woche fortgeführt, bis in der GEV eine Entscheidung getroffen werden kann, wie die Zeit bis zum abgeschlossenen Umbau überbrückt wird. Problematisch erwiesen sich das Schilderschleppen durch die Eltern und die auf dem viel befahrenen Hohenzollerndamm eingerichteten Kiss-&amp;-Go-Zonen, die sehr kurz und obendrein dauerhaft zugeparkt waren. Auch hier wird das Bezirksamt die Situation verbessern.<br><br>„Von beiderseitigen kommunikativen Missverständnissen und falschen Erwartungshaltungen zwischen Eltern und Bezirksamt ist die Rede. Bürger*innen fordern heute Beteiligung bei Entscheidungen, die früher dem Amt allein überlassen wurden. An diese neuen Prozesse müssen sich alle gewöhnen und können viel dabei lernen. In diesem Fall war der Kompromiss keine Schulstraße, sondern eine andere Lösung für die Schulwegsicherheit. Das Entscheidende ist die Sicherheit der Kinder – wenn das erreicht wird, haben alle gewonnen“, kommentiert Girina Holland von der Schulstraßenkampagne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities setzt sich weiterhin für Schulwegsicherheit und Schulstraßen ein. NRW hat gezeigt, dass Schulstraßen skalierbar und relativ einfach umzusetzen sind. 24 Schulstraßen wurden bereits in diesem Jahr in NRW eingerichtet. Und davon profitiert die Gesellschaft: Sichere Straßen für Kinder sind sichere Straßen für alle. Um so wichtiger, dass Berlin endlich einen Leitfaden für Schulstraßen entwickelt, damit auch in der Hauptstadt die Kinder sicher und selbstständig zur Schule gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/">Informationen zur Schulstraßenkampagne</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Endlich sicher zur Schule: Straßen sind für alle da</title>
		<link>https://changing-cities.org/kidicalmass-strassen-sind-fuer-alle-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 13:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kidical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am kommenden Wochenende, dem 21./22. September, werden zehn Kinder-Fahrrad-Demos in den Berliner Bezirken unterwegs sein. Die Kinder sagen damit laut und deutlich:&#160;Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – wir wollen endlich selbstständig und sicher zur Schule. Gemeinsame Pressemitteilung von ADFC Berlin, BUND Berlin, Changing Cities e.V. und VCD Nordost Es ist Schulanfang und Berlins [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Am kommenden Wochenende, dem 21./22. September, werden zehn Kinder-Fahrrad-Demos in den Berliner Bezirken unterwegs sein. Die Kinder sagen damit laut und deutlich:&nbsp;<strong>Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – wir wollen endlich selbstständig und sicher zur Schule.</strong><br><br>Gemeinsame Pressemitteilung von ADFC Berlin, BUND Berlin, Changing Cities e.V. und VCD Nordost<br><br>Es ist Schulanfang und Berlins Eltern fragen sich: Wie sicher ist der Schulweg für mein Kind? Hier gibt es keine Ampel, da keinen Zebrastreifen, dort rasen die Autos um die Ecke, da hinten ist es so zugeparkt, dass die Kinder die Straße nicht einsehen können. Und vor der Schule stauen sich die Autos der anderen Eltern.&nbsp;<strong>Immer wieder kommt es zu brenzligen, gefährlichen Situationen.</strong><br><br>Sofortiges Handeln ist erforderlich.&nbsp;<strong>Die warmen Worte der Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) über „Rücksichtnahme“ reichen nicht aus.</strong>&nbsp;Das muss besser und sicherer gehen!<br><br>Zehn Gefahrenstellen auf dem Schulweg müssen pro Jahr identifiziert und beseitigt werden, so steht es im Mobilitätsgesetz.Es braucht Schulstraßen vor jeder Berliner Schule – mindestens temporär oder besser permanent. Dazu hat das Kidical-Mass-Bündnis eine Petition gestartet und ruft zur Unterstützung auf:&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="http://weact.campact.de/petitions/kinder-schutzen-jetzt-schulstrassen-fur-berlin-und-ganz-deutschland" data-type="link" data-id="weact.campact.de/petitions/kinder-schutzen-jetzt-schulstrassen-fur-berlin-und-ganz-deutschland">Jetzt Petition unterschreiben</a></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schulwege müssen so sicher sein, dass es keine Elterntaxis mehr braucht. Außerdem benötigt es Tempo 30, geschützte Radwege und damit eine Verkehrspolitik in Berlin, die für ein wirklich gutes Miteinander vor allem die Schwächsten in den Blick nimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf zur Kidical Mass!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob mit dem Fahrrad zur Schule, zum Sport oder einfach eine Runde im Kiez drehen –&nbsp;<strong>Fahrradfahren macht Spaß, Fahrradfahren ist Freiheit.&nbsp;</strong>Das machen wir mit unserem Kidical-Mass-Aktionswochenende erlebbar.<br><br>Mit bunten Schildern und Luftballons fahren die Kinder und ihre Familien auf der Straße, begleitet von unseren Ordner:innen und der Berliner Polizei. Das macht Spaß!&nbsp;<strong>Für viele Kinder ist es ein tolles Erlebnis, endlich einmal sicher und selbstständig und zusammen mit vielen anderen Kindern auf der Straße Fahrrad zu fahren.</strong>&nbsp;Die Demos finden im kinderfreundlichen Tempo statt, es werden Pausen gemacht.<br><br><strong>Das sind die Fahrrad-Kinder-Demos, die von zahlreichen weiteren lokalen Initiativen und Gruppen unterstützt werden:</strong><br><br><strong>Samstag, 21. September 2024</strong><br><br><strong>Charlottenburg</strong>: Samstag, 12:45 Uhr<br>Start: S-Bahnhof Charlottenburg, Stuttgarter Platz<br>Ziel: Potsdamer Platz&nbsp;<br><br><strong>Marzahn</strong>: Samstag, 14:00 Uhr<br>Start: S-Bahnhof Mahlsdorf<br>Ziel: Kienbergpark&nbsp;<br><br><strong>Neukölln Nord</strong>: Samstag, 14:30 Uhr<br>Start: Wildenbruchplatz<br>Ziel: Richardplatz<br><br><strong>Neukölln Süd</strong>: Samstag, 14:30 Uhr<br>Start: U-Bahnhof Britz<br>Ziel: Richardplatz&nbsp;<br><br><strong>Schöneberg</strong>: Samstag, 13:00 Uhr<br>Start: Barbarossaplatz<br>Ziel: Potsdamer Platz<br><br><strong>Steglitz-Zehlendorf</strong>: Samstag, 13:00 Uhr<br>Start: Harry-Bresslau-Park<br>Ziel: Charkiw-Park<br><br><strong>Tempelhof</strong>: Samstag, 12:45 Uhr<br>Start: Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165<br>Ziel: Potsdamer Platz<br><br><strong>Sonntag, 22. September 2024</strong><br><br><strong>Adlershof</strong>: Sonntag, 14:30 Uhr<br>Start: S-Bahnhof Adlershof<br>Ziel: FEZ<br><br><strong>Friedrichshain</strong>: Sonntag, 15:00 Uhr<br>Start: U-Bahnhof Frankfurter Tor<br>Ziel: Spielstraße Gotlindestraße / Ecke Schottstraße<br><br><strong>Lichtenberg</strong>: Sonntag, 15:00 Uhr<br>Start: S-Bahnhof Lichtenberg, Weitlingstraße<br>Ziel: Spielstraße Gotlindestraße / Ecke Schottstraße&nbsp;<br><br><strong>Pankow</strong>: Sonntag, 15:00 Uhr<br>Start: Ossietzkystraße/ Am Schloßpark<br>Ziel: Mauerpark Rondell<br><br><strong>Treptow</strong>: Sonntag, 11:00 Uhr<br>Start: Heidelberger Straße 90 (Parkplatz)<br>Ziel: Heidelberger Straße 90 (Parkplatz)&nbsp;<br><br>Unter dem Motto „Straßen sind für alle da!“ finden bis zum 26. Oktober bundesweit Kidical-Mass-Aktionswochen in hunderten Städten und Gemeinden mit hunderttausenden Teilnehmer:innen statt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a>Bundesweite Aktionen auf einen Blick</a></li>



<li><a>Schulstraßenaktionstage in Berlin</a></li>



<li><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/kidical-mass-berlin/">Kidical Mass in Berlin</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Adam-Ries-Grundschule – der Senat muss in den Ferien Hausaufgaben machen</title>
		<link>https://changing-cities.org/adam-ries-grundschule-der-senat-muss-in-den-ferien-hausaufgaben-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2024 09:42:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor zehn Jahren beantragte der Bezirk Lichtenberg zum ersten Mal Tempo 30 vor der Adam-Ries-Schule. Seitdem hat der Senat mindestens fünf Mal und letztmalig im Oktober 2023 das Begehren der Eltern und des Bezirks abgelehnt mit der Begründung, dass die wenige Meter entfernten Eingangsbereiche der Schule, des Seniorenheims und zweier Kindergärten nicht direkt an der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor zehn Jahren beantragte der Bezirk Lichtenberg zum ersten Mal Tempo 30 vor der Adam-Ries-Schule. Seitdem hat der Senat mindestens fünf Mal und letztmalig im Oktober 2023 das Begehren der Eltern und des Bezirks abgelehnt mit der Begründung, dass die wenige Meter entfernten Eingangsbereiche der Schule, des Seniorenheims und zweier Kindergärten nicht direkt an der Hauptverkehrsstraße liegen. Changing Cities findet die Ignoranz der Senatsverwaltung gegenüber dem jahrelangen Engagement der Eltern verstörend. Mit der novellierten StVO sind solche Ausreden nicht mehr möglich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofort nach Inkrafttreten der neuen StVO kann der Senat Tempo 30 auch in der Gensinger Straße – einer Hauptverkehrsstraße – ohne den Nachweis einer sogenannten Gefahrenlage anordnen (§45 Abs. 9 S. 4 Nr. 4 + 6 StVO nF). Bisher hätten dort zunächst schwere Unfälle nachgewiesen werden müssen, bevor die Behörden den Kfz-Verkehr hätten einschränken dürfen. Der Senat konnte also bisher argumentieren, dass vor der Adam-Ries-Schule nicht genügend schwere Unfälle passieren, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung begründen. Die jahrelangen Sorgen von Eltern und Kindern spielten keine Rolle. Denn es gab sehr wohl mehrere Unfälle am Zebrastreifen in der Gensinger Straße, von denen Kinder betroffen waren.<br><br>Mit der neuen StVO ändert sich einiges: An hochfrequentierten Schulwegen, Spielplätzen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen kann der Senat nun endlich Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen einrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Tempo 50 direkt vor dem Schulgelände, regelmäßige Unfälle und dazu ein ständiges Feilschen seitens der Senatsverwaltung, wo welcher Eingang liegt – nur, um eine Verkehrsberuhigung zu vermeiden: Dieses Verhalten ist zynisch. Mit dem Inkrafttreten der neuen StVO müssen Schulen wie die Adam-Ries-Schule nicht mehr Jahrzehnte auf sichere Schulwege für ihre Kinder warten. Die Verlangsamung des Kfz-Verkehrs, die sofortige Entschärfung von Gefahrenstellen bei gleichzeitigem Ausbau von sicheren Rad- und Fußwegen, das ist der Schlüssel zu guten Schulwegen“, sagt Girina Holland von der Changing Cities–Schulstraßenkampagne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulwege müssen vor allem kindgerecht gestaltet werden, damit sie wirklich sicher sind. Sichtbeziehungen müssen für Grundschulkinder optimiert werden. Kreuzungen sind sicherer zu gestalten und Radwege von parkenden Kfz frei zu halten. Die Trennung von Rad- und Gehwegen schützt darüber hinaus Fußgänger*innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Raum gehört ja auch den Kindern – ihr Recht auf selbständige Mobilität wird aber nicht ernst genommen und weitgehend ignoriert. Dies spiegelt sich in den Unfallzahlen wider: Zehn Kinder verunglücken pro Tag in Berlin im Straßenverkehr: ja, zehn Kinder pro Tag.<br><br>Mit Schulstraßen setzt sich Changing Cities für sichere, autofreie Räume vor Schulen und Bildungseinrichtungen ein. Diese sind eine schnelle Maßnahme, um kindgerechte Räume in der Stadt zu schaffen. Hierzu hat Changing Cities eine Petition gestartet, die weiterhin unterstützt werden kann: <a href="https://weact.campact.de/petitions/kinder-schutzen-jetzt-schulstrassen-fur-berlin-und-ganz-deutschland">https://weact.campact.de/petitions/kinder-schutzen-jetzt-schulstrassen-fur-berlin-und-ganz-deutschland</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/">Informationen zu Schulzonenkamapgne</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Schulzonen, mehr Sicherheit</title>
		<link>https://changing-cities.org/mehr-schulzonen-mehr-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 07:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#100Schulzonen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Kommenden Donnerstag und Freitag demonstrieren Eltern und Kinder für das Recht auf sichere Schulwege. Vor 16 Schulen werden temporäre Schulzonen eingerichtet. Das sind Bereiche ohne Durchgangsverkehr, die allein den Kindern gehören. Besonders erfreulich: In der Singerstraße in Mitte geht eine mutige Bezirksverwaltung voran und eröffnet bald die erste angeordnete Schulzone – nach nur eineinhalb Jahren [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommenden Donnerstag und Freitag demonstrieren Eltern und Kinder für das Recht auf sichere Schulwege. Vor 16 Schulen werden temporäre Schulzonen eingerichtet. Das sind Bereiche ohne Durchgangsverkehr, die allein den Kindern gehören. Besonders erfreulich: In der Singerstraße in Mitte geht eine mutige Bezirksverwaltung voran und eröffnet bald die erste angeordnete Schulzone – nach nur eineinhalb Jahren Changing-Cities-Kampagne! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Kinder werden jeden Tag im Berliner Verkehr verletzt. Die Zahl steht symbolisch für das Versagen aller Senats- und Bezirksverwaltungen, die sich bis heute nicht für die Sicherheit der Berliner Kinder im Straßenverkehr einsetzen. Changing Cities möchte diesen traurigen Zustand mit der Kampagne #100Schulzonen beenden.<br><br>Eltern werden durch die unsicheren Schulwege ihrer Kinder in Gewissenskonflikte gestürzt: Übe ich den Schulweg mit meinem Kind, damit es bald selbstständig zur Schule gehen kann, obwohl ich den Weg für viel zu gefährlich erachte? Oder setze ich das Kind ins Auto, belaste so die Umwelt und nehme meinem Kind die Möglichkeit, sich seine Umgebung selbst zu erschließen? Dazu machen Elterntaxis die Straßen auch nicht gerade sicherer für andere Kinder… Die Folgen von unsicherer Infrastruktur spüren Familien tagtäglich – individuell können sie das Problem aber nicht lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung wissen längst Bescheid – auch sie sind oft Eltern. Aber sie stehen vor einer großen Herausforderung: Nahezu alle Straßen in einer Stadt sind Schulwege: Wo sollen die Verantwortlichen also anfangen? Die Verwaltung erstellt zwar Schulwegpläne, auf denen sie Unfallorte markiert. Aber rote Pünktchen auf einer Karte beseitigen keine Gefahrenstellen auf der Straße!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Am Freitag legte die CDU-Fraktion einen Entwurf vor zur Veränderung des Mobilitätsgesetzes. Unter den Änderungen sind schmalere Radwege und Füßgänger*innen sollen sich den „Anforderungen und Bedürfnissen anderer Verkehrsteilnehmer“ unterordnen. Das ist eine klare Absage an Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche. Optische Fußstapfen auf Schulwegen, wie sie die CDU vorschlägt, sind eine komplette Abkehr von laut propagierten Ansprüchen an die Verkehrssicherheit für Kinder. Wir erwarten von der SPD, dass sie diesen Unsinn nicht unterstützt!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulzonen – autofreie Bereiche vor Bildungsinstitutionen – sind eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, um Schulwege sicherer zu machen. Die Kinder erhalten so einen Raum, indem sie – und auch alle anderen Menschen – sich sicher bewegen können. Wer es ernst meint mit der Schulwegsicherheit, für den ist die Schulzone erst der Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Lichtenrade wurde einen Monat lang eine temporäre Schulstraße vor der Bruno-H.-Bürgel-Schule eingerichtet. Die Auswirkungen waren nach nur vier Wochen spürbar: weniger Elterntaxis, weniger Lärm. Kein Wunder, dass sich sowohl Eltern als auch Anwohnende eine Verstetigung wünschen. Verkehrssicherheit für Kinder ist also keine leidige Last, sondern ein Gewinn für alle! Bessere Argumente für eine Schulzone gibt es nicht!“, kommentiert Sørensen.<br><br>Am Freitag, den 22. September werden zwischen 15 und 18 Uhr zusätzlich auf rund 40 Straßen temporäre Spielstraßen eingerichtet.&nbsp;<br><br>Die vielen Schulzonenaktionen, mit denen wir gegen die fehlende Sicherheit der Kinder protestieren, werden am Wochenende von zahlreichen&nbsp; Kidical-Mass-Fahrraddemonstrationen flankiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Schulen nehmen teil:<br><br><strong>Donnerstag, den 21. September</strong><br>Evangelische Schule Berlin Friedrichshain (ESBF), Friedrichshain-Kreuzberg, 8 bis 13 Uhr<br>Allegro Grundschule, Mitte, 6:45 bis 11 Uhr, 14 bis 17 Uhr<br>Dunant-Grundschule, Steglitz-Zehlendorf, 7:30 bis 9:30 Uhr<br>Grundschule am Karpfenteich, Steglitz-Zehlendorf, mit einem Kunstprojekt einer 4. Klasse zur Verkehrssituation<br>Maria Montessori Grundschule, Tempelhof-Schöneberg, 7:30 bis 8:15 Uhr<br>Paul-Klee-Grundschule, Tempelhof-Schöneberg, 7:30 bis 10 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, den 22. September</strong><br>Ludwig-Cauer-Schule, Charlottenburg-Wilmersdorf, 7 bis 9 Uhr<br>Adam-Ries-Grundschule, Lichtenberg, 7 bis 8:30 Uhr<br>Kolumbus-Grundschule, Reinickendorf, 7 bis 10:15 Uhr<br>Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule, Steglitz-Zehlendorf, 8 bis 10 Uhr (Nachtrag vom 20.09.)<br>Clemens-Brentano-Grundschule, Steglitz-Zehlendorf, 14 bis 16 Uhr<br>Grundschule in der Plantagenstraße, Steglitz-Zehlendorf, 7:30 bis 8:15 Uhr<br>Freitag, 22.09.2023<br>Ellef-Ringnes-Grundschule, Reinickendorf, 7:45-8:15 Uhr, Schulzonen-Info-Aktion (Nachtrag vom 21.09.2023)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, den 27. September</strong><br>Grundschule auf dem Tempelhofer Feld, Tempelhof-Schöneberg, keine Uhrzeit angegeben<br>Adolf-Glaßbrenner-Schule, Friedrichshain-Kreuzberg, 7 bis 8:30 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr<br><strong><br>Donnerstag, den 28. September<br></strong>Nürtingen Grundschule, Friedrichshain-Kreuzberg, 15 bis 17 Uhr<br>Zille Grundschule, Friedrichshain-Kreuzberg, 15 bis 17 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/100schulzonen/">Informationen zu Schulzonenkampagne</a><br><a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/verkehrsplanung/fussverkehr/autofreie-kieze-und-strassen/temporaere-spielstrassen/">Informationen zu temporären Spielstraßen</a><a href="https://changing-cities.org"><br></a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Kidical Mass weltweit</title>
		<link>https://changing-cities.org/kidical-mass-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 07:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kidical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt bewegen für eine neue Mobilitäts-Normalität: Nach starkem Auftakt des weltweit agierenden „Kidical Mass Movement“ in Paris und Manchester radeln Deutschland, Europa und Australien! Vom 16. bis 24. September 2023 finden zum sechsten Mal die Kidical Mass Aktionstage statt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wochenende 22. bis 24. September. Das von Köln aus weltweit agierende [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Jetzt bewegen für eine neue Mobilitäts-Normalität: Nach starkem Auftakt des weltweit agierenden „Kidical Mass Movement“ in Paris und Manchester radeln Deutschland, Europa und Australien!<br><br>Vom 16. bis 24. September 2023 finden zum sechsten Mal die Kidical Mass Aktionstage statt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wochenende 22. bis 24. September. Das von Köln aus weltweit agierende Bündnis zieht mittlerweile Hunderttausende auf die Straße: Von London über Lissabon bis nach Berlin und Bad Endorf, eine Botschaft eint alle Akteure der neuen, sowie ersten internationalen Mobilitätsbewegung: Sichere Straßen für Kinder – jetzt! Simone Kraus, Co-Initiatorin der Kidical Mass sagt: „Uns eint die Vision einer neuen Mobilitäts-Normalität: Straßen, auf denen sich Kinder und Jugendliche sicher und selbstständig bewegen können. Der Wow-Effekt: Eine Verbesserung der Lebensqualität für alle!“<br><br><strong>Jetzt bewegen! <br></strong>Das Aktionsbündnis setzt seit dem Jahr 2020 Massen in Bewegung. Mit beachtlichem Schneeballeffekt zieht die Kidical Mass starke nationale Partner und renommierte internationale Akteure an. Auch das Format hat sich erweitert. Neben Fahrraddemos am Wochenende finden in der Woche davor Schulstraßen- und Fahrradbus-Aktionen statt. Letztere entsprechen einer kleinen Kidical Mass Fahrraddemo auf dem morgendlichen Schulweg. Alle Aktionen zeigen, wie Straßen heute zu gestalten sind: Nämlich so, dass Kinder allein zur Schule kommen können, sich dabei an der frischen Luft bewegen und Spaß haben.<br><br><strong>Forderungen an die Politik: Das ABC sicherer Straßen<br></strong>Das Aktionsbündnis weiß, was es allerorts braucht, damit selbständige Mobilität von Kindern wieder zur Normalität wird. Deswegen lauten die Hauptforderungen: a) Eine weitestgehende Trennung von Rad- und Autoverkehr mit geschützten Radwegen b) Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen innerorts bis hin zu Tempo 20 vor Schulen und Kitas sowiec) Schulstraßen ohne Autoverkehr. Flora (9 Jahre) aus Köln formuliert das so: „Wir Kinder wollen sichere Wege. Wir möchten uns auf dem Weg zur Schule oder in den Kindergarten sicher fühlen. Dafür müssen Autos langsamer fahren!“<br><br>Erster Schritt: Jetzt Schulstraßen einrichten Es liegt eindeutig nicht nur in der Verantwortung der Eltern, dass ihre Kinder sicher zur Schule kommen. Die Kommunen sind in der Pflicht. Ein einfacher und effektvoller Hebel, den diese sofort betätigen können, ist die Einrichtung von Schulstraßen. Diese sind temporär autofrei und geregelt durch zeitlich begrenzte Durchfahrtverbote zum Beispiel morgens, vor der ersten Stunde. Was das Prozedere auf kommunaler Ebene beschleunigen kann, ist eine Aufnahme der Schulstraßenregelung in die Straßenverkehrsordnung (StVO), ähnlich wie in Österreich. Hier sind die Länder gefordert.<br><br><strong>Kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht mit Wow-Effekt für Alle</strong><br>Auch die Verkehrsministerkonferenz im Frühjahr 2023 hielt fest: Ein zeitgemäßes Straßenverkehrsrecht und eine kinderfreundliche Verkehrsinfrastruktur erhöhen die Sicherheit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum für alle Bevölkerungsgruppen. An diese Grundfeste möchte die Kidical Mass die entsprechenden Entscheidungstragenden erneut erinnern. Dabei geht es letztendlich nicht nur um Schulwege, sondern um eine neue Normalität von Mobilität auf allen Straßen. Denn das führt in letzter Konsequenz zur Verbesserung der Lebensqualität Aller!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Kidical Mass Aktionsbündnis: Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es sie in Deutschland. Bei bunten Fahrraddemos erobern Radfahrende von 0 bis 99 Jahren die Straße. Die Kidical Mass setzt sich für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden ein. Herzstück des Aktionsbündnisses sind mehr als 500 lokale Organisationen und Initiativen. Ein einzigartiges Netzwerk – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird es von den überregionalen Partner:innen: ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Parents For Future, Pro Velo Schweiz, VCD und Zukunft Fahrrad.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Hashtags:&nbsp;#KidicalMass #StrassenFürAlle #StreetsForKids<br> &gt;&gt; Aktionsorte: Alle auf einen Blick hier https://kinderaufsrad.org/ &gt;&gt; Fotos (redaktionell frei) herunterladen hier: https://cloud.kinderaufsrad.org/s/HR2tMFi6eEcfon8  </p>



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<p class="wp-block-paragraph">Informationen oder Interview mit z.B. dem Aktionsbündnis, Ortsgruppen oder einer Partnerorganisation? Melden Sie sich!<br>Kontakt/PresseKidical Mass AktionsbündnisKaren Rike Greiderer – Pressesprecherin+49 172 464 1658presse@kinderaufsrad.org</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zitate des Kidical Mass Aktionsbündnisses:</strong><br>Rebecca Peters, ADFC-Bundesvorsitzende: „Die Politik hat den Menschen in Deutschland ein Fahrradland versprochen, zu sehen ist davon aber noch fast nichts. Leidtragende sind vor allem die Kinder – ihre Schul- und Alltagswege sind weiterhin meist ungeeignet zum sorgenfreien Radfahren. Ich wünsche mir im Namen aller Kinder, dass ihr Bedürfnis nach selbständiger Bewegung und sicheren Wegen endlich ernstgenommen wird. Schul- und Spielstraßen ohne Durchgangsverkehr, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten – und ein kinderfreundliches Straßenverkehrsgesetz, das ist es, was wir brauchen.“<br><br>Annika Liebert, Campact: „Der Scheuklappenblick von Verkehrsminister Volker Wissing auf Autobahnen bringt uns&nbsp; nicht weiter – im Gegenteil, wir treten auf der Stelle. Mit tausenden radelnden Kindern und Erwachsenen in ganz Deutschland zeigen wir Wissing bei der Kidical Mass, wie eine wirkliche Verkehrswende aussieht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, Changing Cities: „Mit sieben konnte ich am ersten Schultag alleine zur Schule fahren. Das war ein unglaubliches Gefühl von Freiheit, das ich nie vergessen werde. Die Kopenhagener Infrastruktur hat das ermöglicht. Es sollte für alle Kinder selbstverständlich sein, diese Sicherheit zu haben und die Freude zu spüren, ein kleiner selbständiger Mensch zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Die Mobilitätswende muss endlich Fahrt aufnehmen. Dafür brauchen wir auch eine an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen ausgerichtete Verkehrspolitik. Die würde Kinder helfen, sich selbstständig im Straßenverkehr bewegen und beispielsweise mit dem Rad zur Schule kommen zu können. Auch dadurch lernen Kinder, sich gut zu orientieren und auf sich selbst aufzupassen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein – auch für andere Lebenssituationen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kerstin Haarmann, VCD-Bundesvorsitzende: „Die Verkehrspolitik befindet sich auf dem Holzweg. Es reicht nicht, allein auf Verkehrssicherheitstraining für Kinder zu setzen, stattdessen muss sie endlich Maßnahmen für kindersicheren Verkehr ergreifen. Dazu gehört eine StVO, die flächendeckend Schul- und Spielstraßen und Tempo 30 innerorts ermöglicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Markus Burbach, Parents for Future Germany (Presse): „Die für die Klimaneutralität notwendige Mobilitätswende beginnt nicht zuletzt mit der Lust am Radfahren und der Selbstverständlichkeit, das Fahrrad als Verkehrsmittel der ersten Wahl zu nutzen. Voraussetzung dafür sind sichere Verkehrswege, damit insbesondere Kinder ihre Freude an selbstbestimmter Mobilität bewahren und vermehren können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elena Laidler-Zettelmeyer, Zukunft Fahrrad: „Aktive Mobilität ist nicht nur für Kinder und Jugendliche wichtig, um gesund und selbstbestimmt unterwegs zu sein. Die Politik ist gefragt, sie allen Verkehrsteilnehmenden zu ermöglichen und sichere Radwegenetze zu schaffen. Nur so kann eine sozial gerechte und nachhaltige Verkehrswende gelingen.“</p>
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		<title>Nikolaus schenkt Kindern sichere Schulwege</title>
		<link>https://changing-cities.org/nikolaus-schenkt-kindern-sichere-schulwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 09:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Montag, den 6. Dezember werden Nikoläuse an vier Berliner Grundschulen und Kitas morgens Kindern und Eltern geöffnete Straßen schenken. Changing Cities und die Initiative Sicher-zur-Schule fordern vom neuen Senat, dringend für #Schulwegsicherheit zu sorgen. Vor Grundschulen und Kitas in Berlin herrschen heutzutage Szenen wie im Wilden Westen vor. Eltern in Pkw kämpfen sich durch [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Montag, den 6. Dezember werden Nikoläuse an vier Berliner Grundschulen und Kitas morgens Kindern und Eltern geöffnete Straßen schenken. Changing Cities und die Initiative Sicher-zur-Schule fordern vom neuen Senat, dringend für #Schulwegsicherheit zu sorgen. </strong><strong><br></strong><strong><br></strong>Vor Grundschulen und Kitas in Berlin herrschen heutzutage Szenen wie im Wilden Westen vor. Eltern in Pkw kämpfen sich durch das Wirrwarr anderer Pkw, um ihre Kinder so nah wie möglich an den Schuleingang zu befördern. In ihren Augen ist der Schulweg zu gefährlich und das schützende Blech soll den Nachwuchs gegen anderes schützendes Blech schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisator*innen zeigen mit der Aktion, dass sichere Schulwege ohne motorisierten Durchgangsverkehr entscheidend sind für die Sicherheit und für die selbständige Entwicklung der Kinder.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktionen finden von 7:30 bis 8:15 Uhr an folgenden Schulen statt:<br></strong>Grundschule Blumenviertel, Sigridstraße, Syringenplatz 30, 10407 Berlin<br>Grundschule Wilhelmsruh, Lessingstraße 44, 13158 Berlin<br>Grundschule Tempelhofer Feld, Schulenburgring 7–11, 12101 Berlin<br>Grundschule An der Peckwisch, Tornower Weg 26–34, 13439 Berlin</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Demonstrationen sind polizeilich angemeldet und die geöffneten Schulstraßen werden von der Polizei geschützt. Wir bitten um das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes und Einhaltung der AHA-Regeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2021/12/CC_Nikolausaktion_20211126.pdf">Der Flyer zur Veranstaltung</a><br><a href="https://changing-cities.org/verteiler-schulwegsicherheit/">Mailverteiler für mehr Informationen zu Aktionen</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.<br></a>Informationen zur Initiative Sicher-zur-Schule</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>
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		<title>Kidical Mass in Berlin und bundesweit am 19. und 20. September</title>
		<link>https://changing-cities.org/kidical-mass-in-berlin-und-bundesweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 08:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kidical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Motto „Platz da für die nächste Generation“ finden am Wochenende des 19./20. September bundesweit in 95 Städten 105 Kidical Mass-Demonstrationen statt, also Fahrradkundgebungen von Kindern und Familien. Allein in Berlin planen die Fahrradfreundlichen Netzwerke von Changing Cities, teils in Zusammenarbeit mit dem ADFC Berlin, neun kinderfreundliche Radkorsos. Ein enorm wichtiger Teil der Mobilität [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unter dem Motto „Platz da für die nächste Generation“ finden am Wochenende des 19./20. September bundesweit in 95 Städten 105 Kidical Mass-Demonstrationen statt, also Fahrradkundgebungen von Kindern und Familien. Allein in Berlin planen die Fahrradfreundlichen Netzwerke von Changing Cities, teils in Zusammenarbeit mit dem ADFC Berlin, neun kinderfreundliche Radkorsos.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein enorm wichtiger Teil der Mobilität von Kindern und Jugendlichen ist ihr täglicher Schulweg. Laut einer ADFC-Studie, die Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde, fordert eine überwältigende Mehrheit von 99 Prozent der Bevölkerung Maßnahmen, durch die mehr Kinder mit dem Rad zur Schule fahren können. Am 22. September veröffentlicht Changing Cities im Rahmen der Kampagne #schönerverkehren den Spot #Elterntaxi. „Wir wissen, dass Eltern mehrheitlich jeden Tag erleben, dass ihr Verhalten nicht richtig ist. Aber sie fühlen sich allein gelassen: Keine noch so gut funktionierende familiäre Einheit in der Gesellschaft kriegt es hin, Radwege zu bauen. Das liegt in der Verantwortung von Politik und Verwaltung. In Anbetracht der Bundestagswahl 2021 wäre es mal an der Zeit, auf die 99 Prozent zu hören!“, so Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bringt gerne Straßenkreide, Luftballons und Fahrradklingeln mit – lasst uns laut sein und die Stadt bunt machen! Die Polizei begleitet die Fahrrad-Demonstrationen und sperrt die Fahrstrecken ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Berlin sind folgende Kidical Masses geplant:&nbsp;</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Am 19. September:</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Steglitz-Zehlendorf</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 10:45 Uhr am S-Bahnhof Zehlendorf (südl. Ausgang vor Aldi)&nbsp;<br><strong>Abfahrt:</strong> ca. 11 Uhr<br><strong>Pause</strong>: 12–12:30 Uhr, Park an der Schwartzschen Villa<br><strong>Ziel:</strong> 14 Uhr, Rondell Grunewaldstr./Schloßstr. (hinter Back-Factory)&nbsp;<br><strong>Route</strong>: https://www.komoot.de/tour/111859259</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Am 20. September:</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading">Charlottenburg-Wilmersdorf</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 15 Uhr, S-Bahnhof Charlottenburg/Stuttgarter Platz<br><strong>Abfahrt:</strong> 15:15 Uhr<br><strong>Pause</strong>: 16 Uhr am Großen Stern<br><strong>Ziel:</strong> 17 Uhr, Potsdamer Platz<br><strong>Route</strong>: <a href="https://www.komoot.de/tour/249381203/zoom">https://www.komoot.de/tour/249381203/zoom</a><br>Kaiser-Friedrich-Str. / Lewishamstr. – Adenauerplatz – Kurfürstendamm – Tauentzienstr. – Nürnberger Str. – Budapester Str. – Stülerstr. – Hofjägerallee – Großer Stern – Str. des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor – Ebertstr. – Potsdamer Platz</p>



<h4 class="wp-block-heading">Friedrichshain-Kreuzberg&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 14:45 Uhr, Frankfurter Tor (südwestliche Ecke der Straßenkreuzung)<br><strong>Abfahrt:</strong> 15 Uhr<br><strong>Ziel:</strong> ca. 16:45 Uhr<br><strong>Route</strong>: Warschauer Str. – Oberbaumbrücke – Oberbaumstr. – Skalitzer Str. – rechts abbiegen in Oranienstr. – links abbiegen in Adalbertstr. – Kottbusser Tor – Kottbusser Str. – Kottbusser Damm – Hermannplatz – rechts abbiegen in Hasenheide – Südstern – Gneisenaustr. – Yorckstr. – rechts abbiegen in Möckernstr. – auf Höhe der Hornstraße links abbiegen in Park am Gleisdreieck</p>



<h4 class="wp-block-heading">Marzahn-Hellersdorf&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 15 Uhr, U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) vor der Seilbahnstation<br><strong>Abfahrt:</strong> 15:15 Uhr<br><strong>Pause</strong>: Poelchaustr.<br><strong>Ziel:</strong> 17 Uhr, Spielplatz Biesdorfer Stadtgarten<br><strong>Route</strong>: Hellersdorfer Str./U-Kienberg – Cecilienstr. – Blumberger Damm – Elisabethstr. – Allee der Kosmonauten – Märkische Allee – B1/B5 bzw. Alt-Biesdorf – Grabensprung – Biesdorfer Stadtgarten</p>



<h4 class="wp-block-heading">Neukölln</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 14:30 Uhr, Anita-Berber-Park<br><strong>Abfahrt:</strong> 15 Uhr<br><strong>Route: </strong>Hermannstr. – Hermannplatz – Weserstr. – Pannierstr. – Sonnenallee – Innstr. – Donaustr. – Böhmische Str. – Hertzbergstr. zum Richardplatz (gemeinsame Rückfahrt zum Anita-Berber-Park über Thomasstr. ist möglich)<br><strong>Ziel:</strong> Richardplatz</p>



<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://www.radpankow.de/">Pankow</a>&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 14:45 Uhr, Ossietzkystr./Am Schloßpark&nbsp;<br><strong>Abfahrt:</strong> 15 Uhr&nbsp;<br><strong>Pause</strong>: 15:40 Uhr, Paul-Robeson-Str./Ecke Schönfließer Str. am Arnimplatz&nbsp;<br><strong>Ziel:</strong> Mauerpark am Moritzhof – offizielles Ende&nbsp;<br><strong>Route</strong>: <a href="https://www.komoot.de/tour/113157261/zoom">https://www.komoot.de/tour/113157261/zoom<br></a>Ossietzkystr. – Breitestr. – Berliner Str. – Bornholmer Str. – Schönfließer Str. – Schivelbeiner Str. – Schönhauser Allee – Gleimstr. – Schwedter Str.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Reinickendorf/Alt-Tegel&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 14:45 Uhr, S-Bahnhof Schönholz<br><strong>Abfahrt:</strong> 15 Uhr<br><strong>Ziel:</strong> Alt-Tegel (Fußgängerzone vor C&amp;A)<br><strong>Route</strong>: Provinzstr. – Winterstr. – Reginhardstr. – Emmentaler Str. – Büchsenweg – Klemkestr. – Kopenhagener Str. – Residenzstr. – Emmentaler Str. – Aroser Allee – Lindauer Allee – Humboldtstr. – Auguste-Viktoria-Allee – Quäkerstr. – Otisstr. – Seidelstr. – Berliner Str. – Alt-Tegel (ca. 9 km, Einstieg ohne Anmeldung jederzeit möglich)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Reinickendorf/Waldseeviertel&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 15 Uhr, Bushaltestelle am Waldsee in Berlin-Hermsdorf&nbsp;<br><strong>Abfahrt:</strong> 15:15 Uhr&nbsp;<br><strong>Ziel:</strong> wie Startpunkt<br><strong>Route</strong>: Rundfahrt entlang der Pendlerstrecken im Kiez (ca. 3 km)</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tempelhof-Schöneberg&nbsp;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Treffpunkt:</strong> 14:30 Uhr, S-Bahnhof Südkreuz – Suadicanistr.&nbsp;<br><strong>Abfahrt:</strong> 14:45 Uhr&nbsp;<br><strong>Pause</strong>: ca. 15:15 Uhr U-Bahnhof Berliner Str.<br><strong>Ziel:</strong> Möckernstr. 27 vor Science Center Spectrum</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://kinderaufsrad.org/">Bundesweite Kidical Mass</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://schoenerverkehren.de/">Informationen zur Kampagne #Schönerverkehren und #elterntaxi</a><br><br><a href="https://www.adfc.de/artikel/infas-umfrage-71-prozent-der-bevoelkerung-fuer-bessere-schul-radwege" type="URL" id="https://www.adfc.de/pressemitteilung/infas-umfrage-71-prozent-der-bevoelkerung-fuer-bessere-schul-radwege/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ADFC-Studie zu Radwegen für Kinder vom 14. September</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<item>
		<title>Schulwegsicherheit dringender denn je</title>
		<link>https://changing-cities.org/schulwegsicherheit-dringender-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 14:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=6816</guid>

					<description><![CDATA[Changing Cities e.V. fordert Bund, Länder und Kommunen auf, zur Wiedereröffnung der Schulen für sichere ansteckungsfreie Schulwege zu sorgen. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt, dass Kinder zum Schutz vor Corona zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule gelangen. Das geht aber nur, wenn dafür genug Platz auf den Straßen zur Verfügung steht. Temporäre Radwege, mehr Platz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Changing Cities e.V. fordert Bund, Länder und Kommunen auf, zur Wiedereröffnung der Schulen für sichere ansteckungsfreie Schulwege zu sorgen. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt, dass Kinder zum Schutz vor Corona zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule gelangen. Das geht aber nur, wenn dafür genug Platz auf den Straßen zur Verfügung steht. Temporäre Radwege, mehr Platz auf Fußwegen sowie verkehrsberuhigte Nebenstraßen sind die Lösung.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bundesweite Aufmerksamkeit liegt momentan auf den Schulen: Wie organisieren sie Hygiene und die Einhaltung der erforderlichen Abstandsregeln? Übersehen wird dabei der Weg zur Schule. Denn ein Schulweg ist insgesamt nur so sicher wie seine gefährlichste Stelle. Im Rahmenkonzept der Kultusminister*innen zur Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen steht: „Sofern es die Entfernung und die sonstigen Gegebenheiten zulassen, wird empfohlen, nach Möglichkeit verstärkt zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Entsprechende Schutz- und Hygiene-Vorkehrungen sind bei den Fahrradabstellplätzen zu treffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kinder brauchen mehr Platz und vor allem mehr Sicherheit im öffentlichen Straßenraum. Diese Sicherheit müssen wir dringend herstellen: Mit temporären Radwegen, Fahrradzonen, Tempo 30 und konsequenter Verkehrsberuhigung vor Schulen und Kitas kann das gelingen!“, so Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder sind von den Bewegungseinschränkungen besonders hart getroffen. Wenn die Kultusminister*innen-Konferenz nun empfiehlt, aus Sicherheitsgründen zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen, dann müssen dafür auch die Voraussetzungen geschaffen werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Normalerweise fahren meine Kinder mit dem Bus zur Schule, jetzt schicke ich sie mit dem Fahrrad. Da mache ich mir aber Sorgen, weil Autofahrer*innen jetzt oft noch schneller fahren und es nicht genug Radwege gibt – und weil es eben Kinder sind,“ sagt Andreas Hartmann, Vater von zwei Kindern. Temporäre geschützte Radinfrastruktur und eine flächendeckende Verkehrsberuhigung im Nebennetz machen Schulwege für Schüler*innen sicherer. Nicht Verkehrsschilder, sondern physische Schutzmaßnahmen wie etwa Baustellenabsperrungen, die auch sonst temporär für sicheren Verkehr sorgen, ermöglichen geschützte Schulwege.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Bund muss ein klares Signal senden, dass das jetzt geschehen kann sagt“, Inge Lechner von Changing Cities e.V. „Kommunen können diese Maßnahmen anordnen und schnell umsetzen, wenn jetzt deutlich gemacht wird, dass dies rechtlich möglich und politisch gewollt ist. Die Wirtschaft mit Kaufanreizen in Schwung zu bringen ist wichtig – Kindern gesunde und sichere Mobilität zu ermöglichen ist wichtiger.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e. V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad, ein Projekt von Changing Cities</strong>: Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berliner*innen unterschrieben – 7% der Wähler*innenstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert.&nbsp;</p>
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