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	<title>Pop-Up-Radwege &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Kantstraße: Ein Jahr Protest</title>
		<link>https://changing-cities.org/kantstrasse-ein-jahr-protest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 07:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Charlottenburg-Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Gegen das Rückwärts von Verkehrssenatorin Bonde und für sicheren RadverkehrAm Montag, den 17. November ruft ein breites Bündnis aus ADFC Berlin, Changing Cities, Deutscher Umwelthilfe und vielen anderen zur Fahrraddemonstrationauf der Kantstraße auf. Damit jährt sich der breite Protest aus der Zivilgesellschaft gegen die fahrradfeindliche Politik der Verkehrssenatorin und für den Erhalt des Radwegs auf der Kantstraße. „Zwölf Monate [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegen das Rückwärts von Verkehrssenatorin Bonde und für sicheren Radverkehr<br></strong><br><strong>Am Montag, den 17. November ruft ein breites Bündnis aus ADFC Berlin, Changing Cities, Deutscher Umwelthilfe und vielen anderen zur Fahrraddemonstrationauf der Kantstraße auf. Damit jährt sich der breite Protest aus der Zivilgesellschaft gegen die fahrradfeindliche Politik der Verkehrssenatorin und für den Erhalt des Radwegs auf der Kantstraße.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zwölf Monate &#8211; zwölf Fahrraddemos. Für den Erhalt des Radwegs auf der Kantstraße demonstrieren Berlins Radfahrende seit einem Jahr jeden Monat. Die Kantstraße in Berlin-Charlottenburg ist nicht nur eine wichtige Verkehrsachse, sie ist auch Symbol für die Rückwärtspolitik des aktuellen Senats. Die temporäre Einrichtung des Radwegs während der Pandemie war und ist von unschätzbarem Wert für die Menschen. Der Radweg wird enorm genutzt und macht  den täglichen Weg zu Arbeit und Ausbildung für viele Berliner:innen sicherer. Die Sicherheit von Menschen im Verkehr muss Partei-unabhängig oberstes Ziel sein, das schreibt auch Berlins Mobilitätsgesetz vor. Dass der Senat die Kantstraße wieder in den deutlich unsichereren Zustand zurückbauen will, ist nicht hinnehmbar“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„`Parkplätze statt Ideologie` plakatierte die CDU im Wahlkampf. In der Kantstraße sollen die Parkplätze erhalten bleiben. Hier wird ein Wahlversprechen mit der Brechstange eingelöst, denn diese Parkplätze treten nicht gegen eine `Ideologie` an, sondern gegen die Verkehrssicherheit, die in der CDU-Logik anscheinend überflüssig ist. Statt über zukünftige Mobilität zu diskutieren und diese zu gestalten, hütet die Verkehrssenatorin Parkplätze als wären sie der heilige Gral. Immer mehr zugelassene Pkw in Berlin werden immer weniger bewegt und ruinieren das Stadtbild. Wir nennen das: Ideologie“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Vor über einem Jahr hat Senatorin Bonde angekündigt, den geschützten Radweg auf der Kantstraße abzuschaffen. Unser Rechtsgutachten zeigt eindeutig: Das wäre rechtswidrig. Nun soll statt einer Busspur mit Freigabe für den Radverkehr eine Radspur mit Freigabe für Busse entstehen – ein durchschaubarer Taschenspielertrick, um unsere rechtliche Kritik zu umgehen. So oder so gefährdet die Verkehrssenatorin mit ihren Plänen Radfahrer:innen und bremst Busse aus. Wir werden gegen diese absurden Pläne gerichtlich vorgehen, sollten sie in die Tat umgesetzt werden“, sagt Clemens Schürmann, Referent für Städtische Mobilität der DUH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Bürger:innen vor Ort sprechen sich für eine sichere und zukunftsfähige Kantstraße aus: Mehr als 4.000 Menschen haben die <a href="https://www.change.org/p/der-radweg-auf-der-kantstra%C3%9Fe-muss-bleiben">Petition</a> &#8222;Der Radweg auf der Kantstraße muss bleiben&#8220; unterzeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was:</strong> Fahrraddemonstration <br><strong>Wann:</strong> Montag, 17. November, 17:30 Uhr Start am Savignyplatz, inkl. Redebeiträgen von ADFC Berlin, DUH und Weiteren.<br>Etwa 19 Uhr Demoende</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>CDU droht Mietern, um Parkplätze zu erhalten</title>
		<link>https://changing-cities.org/cdu-droht-mieter-um-parkplaetze-zu-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 12:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Charlottenburg-Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kantstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[Statt Lösungen zu suchen, polarisiert CDU: Der zuständige Bezirksstadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf, Christoph Brzezinski (CDU), droht, die Nutzung von Wohnungen ab dem dritten Stockwerk in dem östlichen Teil der Kantstraße zu untersagen, da die Feuerwehr diese angeblich nicht mehr erreicht. Das Phänomen ist berlinweit bekannt: Überall erschweren parkende Autos die Arbeit der Feuerwehr – so auch [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statt Lösungen zu suchen, polarisiert CDU: Der zuständige Bezirksstadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf, Christoph Brzezinski (CDU), droht, die Nutzung von Wohnungen ab dem dritten Stockwerk in dem östlichen Teil der Kantstraße zu untersagen, da die Feuerwehr diese angeblich nicht mehr erreicht. Das Phänomen ist berlinweit bekannt: Überall erschweren parkende Autos die Arbeit der Feuerwehr – so auch in der Kantstraße. Der Bezirk weigert sich aber, die Parkplätze in Lieferzonen umzuwandeln, wie es bereits erfolgreich am Tempelhofer Damm, am Kottbusser Damm, in der Müllerstraße und in der Hauptstraße in Schöneberg gemacht wurde.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem ist komplex: Hauseigentümer*innen sind gesetzlich verpflichtet, einen zweiten Fluchtweg, z. B. eine zweite Treppe, anzubieten oder das erste Treppenhaus zu einem Sicherheitstreppenhaus aufzurüsten. Um den Eigentümer*innen diese Kosten zu ersparen, argumentiert der Senat seit Ewigkeiten, dass die Feuerwehr ja „anleitern“ kann. Diese Zwischenlösung ist die seit 100 Jahren gängige Lösung, die nur nach und nach durch Bäume, Laternen und parkende Autos versperrt wurde. Heute ist das Anleitern in den zugeparkten Berliner Straßen deswegen schwierig – für Hinterhaus und Quergebäude sogar unmöglich. Würde Brzezinski seine Drohung selbst ernst meinen, müsste die Nutzung von allen Wohnungen ab dem dritten Stockwerk im Vorderhaus und von allen Wohnungen im Hinterhof untersagt werden. Das fordert der CDU-Stadtrat aber nicht.<br><br>Er hätte auch eine weitere Lösung vorschlagen können: Wenn die Anwohnenden auf den Stellplatz vor dem Haus verzichten, könnten sie weiter die Wohnung nutzen. Das müsste wiederum der Senat anordnen – aber dagegen sperrt sich seine Parteikollegin, Senatorin Bonde (CDU).<br><br>Dabei wurden genau diese Lieferzonen auf den vier großen Hauptverkehrsachsen Tempelhofer Damm, Kottbusser Damm und in der Hauptstraße in Schöneberg umgesetzt. Falls die Feuerwehr den Bereich nutzen muss, kann dieser schnell geräumt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da weder Bezirk noch Senat diese naheliegende Lösung auch nur erwägen, das Problem aber aus Sicherheitsgründen dringend gelöst werden muss, erzeugt man – so lehrt es der Populismus – ein Feindbild: der Pop-up-Radweg.&nbsp;Die Medien haben immer noch nicht dazu gelernt und verbreiten unkritisch den Aufreger.<br><strong><br></strong>Rein rechtlich muss die Feuerwehr nicht mit einbezogen werden, wenn Pop-up-Radwege gebaut werden. „Glücklicherweise sprechen die Senatsverwaltung und die Bezirksämter aber mit uns“, sagte der Sprecher der Berliner Feuerwehr, Thomas Kirstein, 2020 dem Tagesspiegel.<br><br>Es gibt bewährte, leicht umsetzbare Lösungen – aber die CDU droht lieber Mieter*innen aus ihren Wohnungen zu schmeißen, als Kfz-Stellplätze abzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/was-einsatzkrafte-im-strassenverkehr-wirklich-behindert-5374987.html">Artikel aus dem Tagesspiegel vom 08.09.2020</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Zwei Stunden sicherer Radverkehr in der Schönhauser Allee</title>
		<link>https://changing-cities.org/zwei-stunden-sicherer-radverkehr-in-der-schoenhauser-allee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 10:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Stunden lang können Radfahrende am kommenden Freitag in der Schönhauser Allee in Berlin-Pankow endlich sicher fahren. Changing Cities bildet mit menschlichen Pollern ab Stargarder Straße einen Pop-up-Radweg auf der Fahrbahn. Was: Pop-Up-Radweg mit menschlichen PollernWann: Freitag den 9. Juli, ab 17 UhrWo: Schönhauser Allee ab Stargarder Straße in 10437 Berlin Die Schönhauser Allee ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Stunden lang können Radfahrende am kommenden Freitag in der Schönhauser Allee in Berlin-Pankow endlich sicher fahren. Changing Cities bildet mit menschlichen Pollern ab Stargarder Straße einen Pop-up-Radweg auf der Fahrbahn.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was: </strong>Pop-Up-Radweg mit menschlichen Pollern<br><strong>Wann: </strong>Freitag den 9. Juli, ab 17 Uhr<br><strong>Wo: </strong>Schönhauser Allee ab Stargarder Straße in 10437 Berlin</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schönhauser Allee ist einer der von Radfahrenden am meisten befahrenen und gleichzeitig gefährlichsten Straßen in Berlin. Es ist keine Seltenheit, dass man in der <em>rush hour</em> nicht mehr bei Grün über die Ampel kommt, weil sich die Radfahrenden auf dem 80 cm breiten holprigen Radstreifen nach hinten stauen. Dieser Hochbordradweg wurde zwar an vielen Stellen ausgebessert und asphaltiert, aber er ist immer noch zu schmal zum sicheren Überholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schon längst beschlossen, dass auf der Magistrale mindestens zwei Meter breite Radwege anstelle der Parkstreifen auf der Fahrbahn errichtet werden sollen. Es tut sich aber nach wie vor nichts. „Wir zeigen, dass man mit Pop-Up-Maßnahmen schnell und unkompliziert Radwege anlegen kann, um sie dann im Nachhinein zu verstetigen. Es entspricht in keinster Weise der Realität, dass der Autoverkehr in der Schönhauser Allee mit sechs Spuren beglückt wird, während die Radfahrenden gerade mal 80 Zentimeter pro Richtung bekommen“, so Tim Ullrich vom Netzwerk Fahrradfreundliches Pankow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab 2025 soll die Brücke über dem Ringbahn-Graben abgerissen und neu gebaut werden. „Da mag es sinnvoll sein, jetzt keine fertige Infrastruktur einzurichten, die dann in wenigen Jahren wieder zerstört wird. Mit einer Pop-up-Maßnahme spart man viel Geld und erreicht trotzdem eine deutliche Verbesserung für den Radverkehr sowie Vorfahrt für Tram und den Umweltverbund”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abstimmungen zwischen Bezirk und Senat kommen nicht voran. Changing Cities hat ein zukunftsträchtiges Konzept für die Schönhauser Allee mit einem ausreichend breiten Radweg auf der bisherigen Kfz-Fahrbahn bei gleichzeitiger Anlage von Lieferzonen entwickelt. Mit diesem Konzept können auf der Schönhauser Allee weit mehr Menschen transportiert werden als beim jetzigen Vorrang des motorisierten Individualverkehrs. „Eine Verkehrswende hin zum Vorrang des Umweltverbundes (Fuß-/Rad-/ÖPN-Verkehr) ist nicht nur wegen des Klimawandels dringend geboten. Es ist gleichzeitig eine viel effizientere Art, städtische Mobilität zu ermöglichen”, sagt Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung ist polizeilich angemeldet; der Parkstreifen wird von der Polizei für Autos gesperrt. Wir bitten um Einhaltung der Hygieneregeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2021/07/20200603_Impuls-Scho%CC%88nhauser-Allee.pdf" data-type="URL" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vorschlag von Changing Cities zur Verkehrswende in der Schönhauser Allee</a> (PDF)<br><a href="https://www.radpankow.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zum Netz Fahrradfreundliches Pankow</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<item>
		<title>Die unerträgliche Langsamkeit des Senats</title>
		<link>https://changing-cities.org/die-unertraegliche-langsamkeit-des-senats/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 12:17:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[In sieben Bezirken demonstrieren Radfahrende am 11. Juni auf Berliner Hauptverkehrsstraßen gegen eine städtische Verwaltung, die die Umsetzung des vor drei Jahren beschlossene Mobilitätsgesetzes verschleppt. Changing Cities verweist damit auf die dringende Notwendigkeit, die Verkehrswende in Berlin zügig voranzubringen. „Weshalb zögert der Senat? Weshalb blockieren die Bezirke? Wenn die Verwaltung das Gesetz nicht umsetzen will [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In sieben Bezirken demonstrieren Radfahrende am 11. Juni auf Berliner Hauptverkehrsstraßen gegen eine städtische Verwaltung, die die Umsetzung des vor drei Jahren beschlossene Mobilitätsgesetzes verschleppt. Changing Cities verweist damit auf die dringende Notwendigkeit, die Verkehrswende in Berlin zügig voranzubringen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Weshalb zögert der Senat? Weshalb blockieren die Bezirke? Wenn die Verwaltung das Gesetz nicht umsetzen will oder kann, dann erhöht die Zivilgesellschaft den Druck auf die zuständigen Stellen. Das Mobilitätsgesetz ist demokratisch legitimiert, es soll bis 2030 die Stadt in eine Richtung verändern, die von der Mehrheit gewollt ist. Wachen Sie endlich aus Ihrem Dämmerschlaf auf und erkennen Sie, dass sich die Menschen in unserer Stadt verändert haben. Die Berliner*innen werden im September mehrheitlich für die Verkehrswende abstimmen – und diejenigen abstrafen, die diese blockieren“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um auf den 1.400 km der Berliner Hauptverkehrsstraßen bis 2030 sichere Radverkehrsanlagen zu errichten, müsste der Senat ab jetzt täglich 400 Meter fertigstellen. Hinzu kommen ein komplettes Nebennetz mit Fahrradstraßen, Parkhäusern und sonstiger Radinfrastruktur sowie etwa 100 km Radschnellverbindungen. Zu tun gibt es also genug, und es wird nicht weniger. Die Verantwortlichen sollen also nicht länger ihre Untätigkeit oder ihr Versagen vertuschen, sondern endlich handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist unerträglich, dass der rot-rot-grüne Senat es aller Voraussicht nach nicht schaffen wird, den entscheidenden Radverkehrsplan mit dem Radnetz in dieser Legislatur zu verabschieden. Es ist ein Skandal, dass ein selbst verabschiedetes Gesetz missachtet wird. Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass Politik und Verwaltung die notwendigen Klimaanpassungen durchführen – es geht um unser Überleben in einer lebenswerten Stadt“, sagt Sørensen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Demonstriert wird am 11. Juni in:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Charlottenburg/Wilmersdorf</strong> (Netzwerk Fahrradfreundliches Charlottenburg-Wilmersdorf)<br><strong>Was</strong>: Pop-up-Radweg<br><strong>Wo</strong>: Kaiser-Friedrich-Straße an der Kreuzung zur Kantstraße<br><strong>Wann</strong>: 16–18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Friedrichshain-Kreuzberg </strong>(Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg)&nbsp;&nbsp;<br><strong>Was</strong>: Pop-up-Radweg mit Kuscheltieren<br><strong>Wo</strong>: Frankfurter Allee vor dem Ringcenter<br><strong>Wann</strong>: 18–19 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marzahn-Hellersdorf </strong>(Netzwerk Fahrradfreundliches Marzahn-Hellersdorf)<br><strong>Was: </strong>Fahrraddemo<br><strong>Wo</strong>: Start/Ziel: Alice-Salomon-Platz<br><strong>Wann</strong>: 16–18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Reinickendorf </strong>(Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf)<strong>&nbsp;</strong><br><strong>Was:</strong> Fahrraddemo/menschliche Poller auf der Ollenhauer und Berliner Straße<strong><br>Wo: </strong>Start/Ziel: S-Bhf Wittenau/Göschenplatz<br><strong>Wann</strong>: ab 16:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tempelhof-Schöneberg</strong> (ADFC Stadtteilgruppe Tempelhof, Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof Schöneberg)<br><strong>Was</strong>: Fahrraddemo<br><strong>Wo</strong>: Alt Mariendorf bis Rathaus Schöneberg<br><strong>Wann</strong>: ab 17 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Steglitz-Zehlendorf </strong>(ADFC Stadtteilgruppe Steglitz-Zehlendorf, Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf)<br><strong>Was</strong>: Pop-up-Radweg<br><strong>Wo</strong>: Albrechtstraße zw. Berlinickestr. und Schützenstr.<br><strong>Wann</strong>: 16–18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und am 12. Juni in:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lichtenberg </strong>(Netzwerk Fahrradfreundliches Lichtenberg)<br><strong>Was</strong>: Fahrraddemo<br><strong>Wo</strong> <strong>&amp; wann</strong>: Lindencenter Hohenschönhausen, 11 Uhr; Treskowallee 119, 11:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.rad-reinickendorf.de/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Reinickendorf</a><br><a href="https://www.radbezirk-mahe.de/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Marzahn-Hellersdorf</a><br><a href="https://www.rad-ts.de/">Informationen zu Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof Schöneberg</a><br><a href="https://www.rad-chawi.de/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Charlottenburg-Wilmersdorf</a><br><a href="https://changing-cities.org/projekte/netzwerk-fahrradfreundliches-steglitz-zehlendorf/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Steglitz-Zehlendorf</a><br><a href="https://www.radbezirk-lichtenberg.de/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Lichtenberg</a><br><a href="https://www.rad-xhain.de/">Informationen zu Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kein Auto lohnt sich: Wie sich unser nachhaltiges Mobilitätsverhalten auszahlt</title>
		<link>https://changing-cities.org/kein-auto-lohnt-sich-wie-sich-unser-nachhaltiges-mobilitaetsverhalten-auszahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 10:55:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Während ein Autokilometer der Gesellschaft etwa 27 Cent kostet, erbringt Radfahren pro gefahrenem Kilometer einen volkswirtschaftlichen Nutzen von rund 30 Cent. Die Zuwächse in Fahrradhandel und -herstellung lagen zwischen 2013 und 2018 in Mittel zwischen 46 und 55 Prozent, bei den Dienstleistungen sogar bei über 600 Prozent. Die Verkehrswende ist auch eine finanzielle Erfolgsgeschichte – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Während ein Autokilometer der Gesellschaft etwa 27 Cent kostet, erbringt Radfahren pro gefahrenem Kilometer einen volkswirtschaftlichen Nutzen von rund 30 Cent. Die Zuwächse in Fahrradhandel und -herstellung lagen zwischen 2013 und 2018 in Mittel zwischen 46 und 55 Prozent, bei den Dienstleistungen sogar bei über 600 Prozent. Die Verkehrswende ist auch eine finanzielle Erfolgsgeschichte – nun gilt es, dran zu bleiben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fahrrad-Boom im Zuge von Corona ist real. Das spüren nicht nur die Städte, in denen Pop-Up-Radwege zügig errichtet wurden, auch die Fahrradwirtschaft erlebt einen nie dagewesenen Aufschwung. Der Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF), Verbund Service und Fahrrad (VSF) und Changing Cities analysieren in einem „Schulterblick“-Papier die jüngsten Entwicklungen der Mobilität und untermauern als #fahrradlobby mit den Erkenntnissen ihre Forderungen nach engagierter Fahrradförderung. Denn die Erfahrung zeigt: Ohne sichere Fahrradinfrastruktur werden die Menschen nie auf das Auto verzichten und auf das Fahrrad umsteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dass nicht mehr Städte und Gemeinden während der Pandemie das Radfahren direkt gefördert haben, ist eine vertane Chance. Temporäre Radwege müssen jetzt kurzfristig und ohne langwierige Verwaltungsprozesse umgesetzt werden“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities e.V. Denn wenn Radwege sicher und einladend sind, entscheiden Stadtbewohner*innen pragmatisch und fahren mehr Fahrrad, so die Untersuchungen. Davon profitieren die Städte, die Wirtschaft, die Gesundheit der Menschen und auch die CO2-Emissionsziele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesweit ist der Verkehr für ein Fünftel des CO2-Ausstoßes verantwortlich, zwei Drittel davon verursachen Pkw. Dabei sind 40 Prozent aller Autofahrten kürzer als 5 km. Wer diese Strecke mit dem Rad zur Arbeit statt mit dem Auto hin und zurück fährt, spart laut Umweltbundesamt rund 300 kg CO2-Emissionen im Jahr. Die Zivilgesellschaft hat dies schon lange erkannt: Knapp 50 Radentscheide haben bundesweit eine Million Unterschriften für sichere und zusammenhängende Radnetze in ihrer Stadt gesammelt. Sie erhöhen damit den Druck auf die Politik, zeigen aber zugleich ihre Zustimmung, für den Umbau der autogerechten in eine klimagerechte Stadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch die Mobilitätswirtschaft muss sich transformieren; in Deutschland ist das angesichts der starken Auto-Industrie eine besonders politisch wichtige Frage. Hier kann die Fahrradwirtschaft Teil der zukunftsfähigen Lösung sein. Bereits heute beschäftigt die Branche knapp 300.000 Menschen. Allein im Handel sind rund 10.000 Jobs und Ausbildungsplätze zu vergeben, das Steigerungspotenzial ist offensichtlich. Dies kann sich aber nur entfalten, wenn sich die Politik klar für das Fahrrad bekennt und gute finanzielle Rahmenbedingungen sowie ein lückenloses Radnetz schafft – so wie in den letzten Jahrzehnten nahezu optimale politische und infrastrukturelle Bedingungen für den Autoverkehr geschaffen wurden. Wer das Potenzial des Fahrrads heute nutzt, sichert nicht nur die Mobilität, sondern auch die Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt für alle für morgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2021/05/Schulterbllick_neu.pdf">Das gemeinsame Schulterblick-Papier</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.<br></a><a href="https://zukunft-fahrrad.org/">Informationen zu Bundesverband Zukunft Fahrrad</a><br><a href="https://www.vsf.de/">Informationen zu Verbund Service und Fahhrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Der erste bundesweite Pop-up-Weltfahrradtag</title>
		<link>https://changing-cities.org/der-erste-bundesweite-pop-up-weltfahrradtag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2021 08:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 3. Juni, dem Weltfahrradtag, demonstrieren bundesweit in mehr als 24 Städten und Gemeinden Menschen für eine bessere und sichere Fahrradinfrastruktur. Während Nahmobilität im letzten Jahr immens an Bedeutung gewonnen hat, und die Fahrradbranche boomt, ist auf den Straßen in Deutschland bisher kaum etwas davon angekommen. BundesRad, ein Bündnis aus fast 50 bundesweiten Radentscheiden, und [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 3. Juni, dem Weltfahrradtag, demonstrieren bundesweit in mehr als 24 Städten und Gemeinden Menschen für eine bessere und sichere Fahrradinfrastruktur. Während Nahmobilität im letzten Jahr immens an Bedeutung gewonnen hat, und die Fahrradbranche boomt, ist auf den Straßen in Deutschland bisher kaum etwas davon angekommen. BundesRad, ein Bündnis aus fast 50 bundesweiten Radentscheiden, und weitere Fahrradiniativen fordern ein zügiges Umdenken.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">2021 ist das entscheidende Jahr für die Verkehrswende. „Wir machen das Superwahljahr zum Superverkehrswendejahr: Am 3. Juni, dem Weltfahrradtag, zeigen wir mit Pop-up-Radweg-Demos in über 24 Städten bundesweit, wie nachhaltige Mobilität und Klimagerechtigkeit gehen. Mit der deutschlandweiten Aktion machen wir auf unsere Forderungen aufmerksam und zeigen gleichzeitig lokal, dass die Verkehrswende machbar und praktisch möglich ist”, so Anne Knüpfer von Changing Cities, dem Verein hinter dem bundesweit ersten Volksentscheid Fahrrad in Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überall in der Bundesrepublik sind die meisten Straßen immer noch reine Autostraßen: Fuß- und Radverkehr müssen sich oft den Platz am Straßenrand teilen, Radfahren ist meistens gar nicht vorgesehen. Zwischen den Städten und Dörfern existiert oft gar keine Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr. Fast eine Million Menschen haben in Deutschland mit ihrer Unterschrift auf dieses Missverhältnis aufmerksam gemacht: In 46 Städten und Gemeinden gibt es Radentscheid-Initiativen, die für nachhaltige Mobilität kämpfen. Obwohl die Zahl der Radfahrenden kontinuierlich steigt, ist eine wirkliche Verkehrswende noch nicht mal beschlossene Sache, geschweige denn bereits umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dieser Pop-up-Radwege-Aktion fordern wir: Vorrang für den Fuß-, Rad- und öffentlichen Personenverkehr, ein lückenloses Netz, wie es für Autos bereits existiert, und finanzielle Förderung und rechtliche Bevorzugung<strong> </strong>von nachhaltiger Mobilität. Wir brauchen eine echte Verkehrswende – es ist gut für die Städte, für das Klima und für unsere Kinder,“ kommentiert Girina Holland von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher sind in folgenden Städten Aktionen unter <strong>#popupweltfahrradtag</strong> geplant:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bergisch Gladbach, Berlin, Bochum, Esslingen, Flörsheim, Frankfurt a. M., Freiburg, Karlsruhe, Kassel, Koblenz, Köln, Leipzig, Lüneburg, Mannheim, Marl, Mönchengladbach, Nürtingen, Osnabrück, Regensburg, Stuttgart, Wiesbaden, Wuppertal, Weimar. Aufgrund von Terminüberschneidungen finden bzw. fanden in Schwerin, Rostock, Lübeck und Freising Aktionen kurz vor oder kurz nach dem 3. Juni statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bundesrad.org/enjoy-the-ride-pop-up-bikelanes-zum-weltfahrradtag-am-3-juni/">Informationen zu den einzelnen Aktionen</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.<br></a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>„Der Beschluss ist unanfechtbar“ – PUBLs dürfen bleiben</title>
		<link>https://changing-cities.org/der-beschluss-ist-unanfechtbar-publs-duerfen-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 16:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die temporären Radwege in Berlin genehmigt. Ein Rückbau ist vorerst nicht erforderlich. Zwar steht die Hauptsacheentscheidung noch aus, aber Changing Cities begrüßt, dass der AfD-Antrag als „privates Interesse“ im Gegensatz zum „öffentlichen Belang“ eingestuft und die Daseinsberechtigung der Radwege bestätigt wurde. „Der erste Schritt ist somit getan: Die Pop-up-Radwege dürfen vorerst [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die temporären Radwege in Berlin genehmigt. Ein Rückbau ist vorerst nicht erforderlich. Zwar steht die Hauptsacheentscheidung noch aus, aber Changing Cities begrüßt, dass der AfD-Antrag als „privates Interesse“ im Gegensatz zum „öffentlichen Belang“ eingestuft und die Daseinsberechtigung der Radwege bestätigt wurde.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der erste Schritt ist somit getan: Die Pop-up-Radwege dürfen vorerst bleiben. Aber das Oberverwaltungsgericht (OVG) kam erst zu dieser Entscheidung, nachdem die Senatsverwaltung die Einrichtung der Radwege begründet hat. Es kann nicht sein, dass Berlin nur dort Radwege einrichten darf, wo Menschen zu Schaden gekommen sind. Hier muss dringend auf Bundesebene nachgebessert werden. Für die Verkehrswende brauchen wir Radinfrastruktur in der ganzen Stadt“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities. Gleichwohl stellt auch das Oberverwaltungsgericht nach der ersten Instanz die grundsätzliche Zulässigkeit der Pop-up-Radwege nicht infrage. Das Urteil definiert vielmehr konkrete Anforderungen an die Begründungspflicht der Verwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerechnet vor zwei Tagen starb der 18. Radfahrer in 2020 im Krankenhaus, nachdem er am 16. Dezember von einem Lkw-Fahrer angefahren wurde. „Im Jahr 2020 wurden öfter als alle zwei Wochen Radfahrende auf den Berliner Straßen getötet. Es ist höchste Zeit, dass die Sicherheit für Radfahrende erhöht wird. Der heutige Beschluss des OVG ist ein klares Signal an den Senat: Ihr dürft das, jetzt könnt ihr nachlegen!“, fordert Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/gerichte/oberverwaltungsgericht/presse/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1037085.php">Pressemitteilung des OVG vom 06.01.2021</a><br><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>8 CityChanger*innen erzählen ihr Jahr 2020</title>
		<link>https://changing-cities.org/citychangerinnen-erzahlen-ihr-jahr-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2020 04:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Was war das bitte für ein Jahr? 2020 hat uns als Gesellschaft, auf persönlicher Ebene und auch uns als Verein viel abverlangt. Deswegen haben wir statt eines Rückblicks einige unserer Aktiven gefragt, ob sie uns in ihren eigenen Worten ihre persönlichen Erlebnisse als CityChanger*innen erzählen. Hier sind sie – die guten Momente, die gemeinsamen Erfolge. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Was war das bitte für ein Jahr? 2020 hat uns als Gesellschaft, auf persönlicher Ebene und auch uns als Verein viel abverlangt. Deswegen haben wir statt eines Rückblicks einige unserer Aktiven gefragt, ob sie uns in ihren eigenen Worten ihre persönlichen Erlebnisse als CityChanger*innen erzählen. Hier sind sie – die guten Momente, die gemeinsamen Erfolge. Wir würden natürlich gern alle Aktiven zu Wort kommen lassen, aber dann könnten wir auch gleich ein Buch schreiben – gute Idee eigentlich! Changing Cities, das sind wir alle, die Sichtbaren und die im Hintergrund, die Lauten und die Leisen, die Protestierenden auf der Straße und die weniger sichtbaren Unterstützer*innen, Berliner*innen und bundesweite Initiativen. Als Träger etlicher Initiativen und Radentscheide wollen wir, dass die Saga der Radentscheide weitergeht. Wir werden auch 2021 vor Herausforderungen stehen, aber zusammen kriegen wir das hin. Wir sind dankbar, dass Du uns neu oder weiterhin unterstützt, das hat uns das ganze Jahr motiviert. Und wir haben viel erreicht. Genug? Nein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen Dir entspannte Feiertage. Komm gesund und unverzagt ins neue Jahr! Wir sehen uns 2021.<br><br><strong>Robert, Mascha, Antje, Florian, Stefan, Florian, Lea und Inge&nbsp;</strong><br><strong><strong>im Namen aller CityChanger*innen</strong></strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">
<strong><a href="#Robert" data-type="internal" data-id="#Robert">ROBERT // #FAIRESTRASSEN</a></strong><br>
<strong><strong><a href="#Mascha" data-type="internal" data-id="#Mascha">MASCHA // POP-UP-RADWEGE UND HUMAN BOLLARDS</a></strong><br>
<strong><a href="#Antje" data-type="internal" data-id="#Antje">ANTJE // AUTOGIPFEL UND FREIRAUMWUNDER</a></strong><br><strong><a href="#FloKi" data-type="internal" data-id="#FloKi">FLORIAN // #SCHÖNERVERKEHREN</a></strong><br>
<strong><a href="#Stefan" data-type="internal" data-id="#Stefan">STEFAN // AUTOFREIE FRIEDRICHSTRASSE</a></strong><br>
<strong><a href="#Florian" data-type="internal" data-id="#Florian">FLORIAN // #BUNDESRAD</a></strong><br>
<strong><a href="#Lea" data-type="internal" data-id="#Lea">LEA // #KIEZBLOCKS</a></strong><br>
<strong><a href="#Inge" data-type="internal" data-id="#Inge">INGE // AUTOBAHN-PROTEST UND NEWSLETTER</a></strong></strong></p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph" id="Robert"><strong>ROBERT // #FAIRESTRASSEN</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_FaireStrassen4.png" alt="" class="wp-image-8957" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_FaireStrassen4.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_FaireStrassen4-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_FaireStrassen4-768x471.png 768w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Über Nacht zu Changing Cities</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich Mitte April, ein paar Wochen war die Pandemie schon alt, vollständig isoliert zu Hause saß und sich Langeweile und Einsamkeit schon lange breit gemacht hatten, überkam mich ein Gefühl des Tatendrangs. Angeblich sollen sich aus Zeiten schwerer Einschnitte auch immer neue Möglichkeiten ergeben. Spontan setzte ich abends im Bett eine Petition auf, die von der Berliner Politik temporäre Radwege fordert – was in Bogotá geht, das sollten wir doch auch hinbekommen. Gesagt, getan – innerhalb von ein paar Stunden war die Petition erstellt und der gesamte Freundeskreis mit der Bitte um Unterstützung übersät. Weit kam ich mit der Petition allerdings nicht. Am nächsten Morgen flatterte eine Mail von Ragnhild, der Pressesprecherin von Changing Cities, mit der Bitte um ein Gespräch in mein Postfach. Noch nichts von Changing Cities wissend, entschied ich mich, die eigene Petition zu vergessen und lieber die #FaireStraßen-Petition zu unterstützen. Und so kam es, dass ich schon einen weiteren Tag später im neu gegründeten CC-Aktionsteam landete. Hier trafen sich zu Beginn der Pandemie eine Handvoll frisch gebackener Home Officeler*innen täglich digital mit der Motivation, durch allerlei Aktionen zu #Fairestraßen die Berliner Verkehrspolitik zum Handeln zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Schönste ist: Unsere Aktionen haben sogar zu echten Veränderungen geführt. Mittlerweile haben wir ca. 25 km temporäre Radwege in Berlin, viele davon auf dem Weg zur Verstetigung, und der Zuspruch von allen Seiten ist riesig. Eine Situation, die ich an dem isolierten Abend im April noch nicht habe kommen sehen – aber manchmal funktionieren Dinge eben.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph" id="Mascha"><strong>MASCHA // POP-UP-RADWEGE UND HUMAN BOLLARDS</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Poller-Girl.png" alt="" class="wp-image-8859" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Poller-Girl.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Poller-Girl-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Poller-Girl-768x471.png 768w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Let’s pop up Radwege!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ende der Geschichte vorweggenommen: Im Frühjahr bekam ich eine Auszeichnung verliehen, von der sowohl ich als auch viele andere bis dato sicherlich noch nie gehört hatten: eine Auszeichnung als Poller-Model. Nie gehört? Dann hier die Geschichte dazu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nichts ahnend begann ich im April mein Praktikum bei Changing Cities, und keine vier Wochen später demonstrierte ich unter corona-bedingten Auflagen mit unserem #FaireStraßen-Aktionsteam für die Einrichtung pandemie-sicherer Infrastruktur. Berlin und viele andere Städte in Deutschland richteten in dieser Zeit provisorische, mit Baustellenbaken gesicherte Radstreifen ein – die berühmten Pop-up-Bikelanes.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Stadtteilen Berlins „poppten“ sie wortwörtlich aus dem Boden, in anderen passierte jedoch nichts. Das war für uns der Grund, berlinweit auf die Straße zu gehen. Wenn die sichernden Baken nicht von den Verantwortlichen auf die Straße gestellt werden, müssen wir wohl selbst den Poller in uns hervorrufen. Teaminterne Designer*innen fertigten also originalgetreue Polleralls, mit denen wir überall aufpoppten. Wir nahmen Straßen mit bislang unzureichender Fahrradinfrastruktur ins Visier und stellten uns dort in der hauseigenen Sommer-Poller-Kollektion selbst als menschliche Baken auf, wo echte fehlten. Im Verlauf des Sommers schlüpften unsere Aktiven immer wieder in die Rolle der sichernden Poller.Ich denke, dass alle, die einmal als menschliche Bake den Radfahrenden Schutz vor Autos boten, die einzigartige Auszeichnung als Poller-Model verdient haben. Denn erst viele Poller, die in dichten Abständen auf der Straße stehen, bieten verlässlichen Schutz für die Radfahrenden. Ich hatte nur Glück die Erste zu sein, von der ein guter Schnappschuss im <em>Pollerall</em> gelungen ist.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph" id="Antje"><strong>ANTJE // AUTOGIPFEL UND FREIRAUMWUNDER</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Freiraumwunder4.png" alt="" class="wp-image-8863" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Freiraumwunder4.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Freiraumwunder4-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Freiraumwunder4-768x471.png 768w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Das Wunder: Ohne Motor zum Autogipfel&nbsp;</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai fuhr das #FaireStraßen-Aktionsteam mit dem Auto von Lichtenberg nach Mitte zum Autogipfel. Na gut, das „Auto“ war aus Holz und hatte keinen Motor, weshalb wir auch circa sechs Stunden brauchten. Das lag allerdings nicht an unserer mangelnden Zugkraft, sondern daran, dass wir auf dem Weg unzählige Male von der Polizei angehalten wurden. Die armen Polizist*innen, denen solch ein Fall wohl zum ersten Mal begegnete, schwankten zwischen verwirrt, amüsiert und interessiert angesichts unseres seltsamen Aufzugs: Menschen ziehen ein buntes Holzauto mit Dino drauf, der zu Fahrrad-Playlist tanzt. „Dürfen die das? Hm, ist komisch, erstmal verbieten.“ Auch nachdem die Dinos sich wieder in Menschen verwandelt hatten und alle Banner abgenommen waren, hielten uns immer wieder neue Beamt*innen an und wir mussten von vorn erklären, dass das Freiraumwunder, wie es die Erbauer*innen genannt haben, laut StVO auf der Straße gezogen werden darf. Anscheinend muss man CO<sub>2</sub> ausstoßen, um die Straße benutzen zu dürfen. Denn langsam fahren ist schlecht und Dinos sind sowieso streng verboten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funfact: Ein Dutzend Radaktivist*innen hatte im Vorfeld der Aktion tagelang darüber gegrübelt, wo man bloß ein autoähnliches Gefährt sicher über Nacht abstellen könnte. Einen Tag vor der Aktion kam plötzlich jemandem die geniale Eingebung: in einem Parkhaus! Natürlich! Die Tatsache, dass uns diese naheliegende Lösung einfach nicht in den Sinn kam, nehme ich als Auszeichnung. Denn darauf wäre natürlich nur eine Person gekommen, die ab und zu Auto fährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Aktion hatte sich im Polizeifunk wohl herumgesprochen, und als wir schließlich ‒ ganz brav, ohne Banner und in Menschengestalt ‒ an unserem Parkhaus ankamen, warteten auch dort schon zwanzig Polizist*innen auf uns. Einer fragte mich geradezu enttäuscht: „Wo ist denn der Dino?“ Anscheinend fanden uns wohl nicht nur die Kinder toll.</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column spendenblock is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von Freiraumwunder bis Parkhausgebühr.</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Spende hilfst Du uns Aktionsmaterialien zu beschaffen, Veranstaltungsräume zu mieten oder Equipment wie Dinokostüme, Schutzanzüge oder Farbe zu kaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Euro sorgt dafür, dass wir unsere Forderungen unübersehbar und unüberhörbar in die Öffentlichkeit tragen können.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button link-center"><a class="wp-block-button__link no-border-radius" href="https://changing-cities.org/spendenformular/" rel="">Spenden</a></div>
</div>
</div>
</div>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph" id="FloKi"><strong>FLORIAN // #SCHÖNERVERKEHREN</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_schoenerverkehren4.png" alt="" class="wp-image-8918" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_schoenerverkehren4.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_schoenerverkehren4-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_schoenerverkehren4-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">„Noch ein letztes Mal!“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan? Weißt Du’s spontan? Bei mir war es das Tapezieren am vergangenen Wochenende. An einem Wochenende im Februar allerdings habe ich in einem Hallenbad in Marzahn ein- und dieselbe Sache etliche Male hintereinander „noch ein letztes Mal“ getan. Verrückt! Zwischen manchen „letzten Malen“ gab es sogar noch halbstündige Pausen. Das war immer dann der Fall, wenn die Kamera umgebaut werden musste, um die Einstellung noch einmal von einem anderen Winkel aus aufzunehmen. Aber was macht Mensch nicht alles, wenn Changing Cities einen Bademeister braucht. Den habe ich nämlich für die #schönerverkehren-Kampagne gespielt. Also bin ich an einem eiskalten Februar-Wochenende pünktlich zu 8 (!) Uhr morgens 14 Kilometer gen Norden geradelt. Die Dreharbeiten werden auch bestimmt super aufregend, haben sie gesagt. Dass Filmdrehs aus viel Warten bestehen, haben sie nicht gesagt. In den halbminütigen Spots bin ich dann nur einige Sekunden zu sehen gewesen. Aber wissta was? Ick würd es wieder tun. Bevor die Verkehrswende baden geht, mache ich das lieber selbst in einem beheizten Marzahner Hallenbad. Und so unter uns: Während der Drehpausen war das große Becken komplett menschenleer und damit frei für den Bademeister himself.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph" id="Stefan"><strong>STEFAN // AUTOFREIE FRIEDRICHSTRASSE</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Friedrichstrasse.png" alt="" class="wp-image-8958" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Friedrichstrasse.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Friedrichstrasse-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Friedrichstrasse-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Schönes Ding!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach vier Jahren war es Ende August endlich soweit: Die Friedrichstraße wurde autofrei! Und genau da sitzen wir nun. Fast jeden Tag… Nicht nur, weil wir es können, sondern auch weil es eeecht schön ist! Ok, gerade etwas weniger warm, aber trotzdem auch jetzt angenehm ruhig. Selbst wenn man nicht Fahrrad fährt ;), ist es im „Real-Labor“ für Berliner Verhältnisse ungewöhnlich stressarm und entspannend. Wie konnte das nur passieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wie konnte das nur passieren? Was haben wir uns vor Beginn des Verkehrsversuchs – und auch teilweise noch jetzt – für Horror-Geschichten anhören müssen: Alle Geschäfte müssen schließen! Der Verkehr in Mitte kollabiert! Alle, über die Safety Lane zu Fuß Gehenden werden von Kampfradlern umgefahren! Die Erde ist eine Scheibe! … (Ok, das mit der Scheibe prüfen wir nochmal.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber alles andere ist nicht eingetreten und daher: Halten wir weiter Kurs und werden neben der bereits von Senatorin Günther kommunizierten zeitlichen Ausdehnung der „autofreien Friedrichstraße“ bis Oktober 2021 – auch eine räumliche Ausdehnung Richtung „Checkpoint C“ (Checkpoint Charlie) fordern und vorbereiten! Dazu haben wir bereits die Unterstützung von 9 von 12 Anrainern schriftlich eingeholt und mit der BVG die Optionen zur Linienführung des Busses 265 diskutiert. Zusätzlich bereiten wir gerade ein umfassendes Verkehrskonzept für „Mitte-Mitte“ (historische Mitte) vor, planen gemeinsam mit der IG Leipziger e.V. nebenan den „Leipziger Park“, entwerfen unsere Zukunft für Unter den Linden und erarbeiten eine (natürlich bessere) Konzeption für die Elektrische durch die Leipziger Straße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schönes Ding…, aber es gilt natürlich auch 2021: Es ist erst vorbei, wenn wir gewonnen haben!</p>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column spendenblock is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Deine Unterstützung hält uns den Rücken frei.</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als Fördermitglied hilfst du uns, langfristig Druck aufrechtzuerhalten, zu planen und unserem unverzichtbaren Büroteam ein faires Gehalt zu zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Egal, ob 5, 10 oder 50 Euro im Monat: Mit Dir an unserer Seite können wir Berlin und andere Städte menschen- und klimafreundlich umgestalten.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link no-border-radius" href="https://changing-cities.org/unterstuetzen/foerdermitglied-werden/">Fördermitglied werden</a></div>
</div>
</div>
</div>



<div style="height:60px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FLORIAN // #BUNDESRAD</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Plakatfahrrad2.png" alt="" class="wp-image-8929" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Plakatfahrrad2.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Plakatfahrrad2-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Plakatfahrrad2-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das große, grüne Fahrrad</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hast Du schon einmal eine Art knallgrüne Plastikwanne mit Plakatierfläche auf drei Rädern gesehen? Viele andere Berliner*innen wohl auch nicht, das ist jedenfalls den vielen verwirrten Blicken und Lachern zu entnehmen, die ich erlebt habe, als ich mit unserem grünen Plakatfahrrad durch die Stadt gefahren bin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ok, ich erkläre das kurz: Meine Fahrt hatte eigentlich einen wichtigen Grund, an diesem Tag fand schließlich der Launch von BundesRad, dem Bündnis der Radentscheide, statt! Ich bin deshalb mit den Forderungen, die an der Plakatfläche klebten, bis vor das Reichstagsgebäude gefahren. Dort angekommen, musste ich das große Rad immer wieder zwischen den vielen Menschen, die auf dem Rasen saßen, rangieren, damit wir den perfekten Winkel hinbekommen. (Wie Du siehst, hat’s geklappt!) Danach hatten wir einen lustigen, erfolgreichen Launch bzw. Dreh und konnten unsere Forderungen schließlich an Gero Storjohann übergeben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftakt war für mich ein toller erster Eindruck in die Welt der Radentscheide und Changing Cities, obwohl oder gerade weil im Vorfeld so viel Arbeit anstand und ich deshalb in der ersten Woche meines FÖJs (Freiwilliges Ökologisches Jahr) quasi ins „kalte Wasser“ geworfen wurde!</p>



<p class="wp-block-paragraph">P. S.: Falls Dir ein Vorschlag für einen cooleren Namen für das Plakatfahrrad einfällt, freut sich das Rad sehr (und wir uns auch).</p>



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<p class="wp-block-paragraph" id="Lea"><strong>LEA // #KIEZBLOCKS</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Kiezblocks2.png" alt="" class="wp-image-8931" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Kiezblocks2.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Kiezblocks2-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_Kiezblocks2-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kiezblocks? Na klar!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spätsommer ’20 in Berlin. Fahrten mit dem treuen Drahtesel über neu errichtete Pop-Up-Bikelanes. Luxus für Berliner Radfahrer*innen! Und überall dort auf dem Asphalt sah ich plötzlich „#fairestraßen“ – gesprüht mit Kreide. Das müssen engagierte Menschen gewesen sein, sowas möchte ich auch machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit war ich sowieso, denn zum Abschließen des Studiums fehlte noch ein Pflichtpraktikum. Nach kurzer Internetrecherche wurde ich schnell fündig: Changing Cities! Ja, warum eigentlich nicht? Anfragen für Praktika nehmen sie immer entgegen, stand da auf der Website. Na dann! Die Antwort ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Ob ich schon mal von der Kiezblock-Kampagne gehört hätte: Es geht um den Durchgangsverkehr in den Kiezen. Der gehört da ja gar nicht hin und macht die kleineren Nebenstraßen ungenießbar. Ob ich nicht bei der Kampagne mitmachen wolle, passt doch zu meinem Studium? Na klar! Ab zu der ersten Abendveranstaltung. Da fand ich mich also in der Stadtwerkstatt am Alexanderplatz wieder. Umgeben von Visionen und konkret ausgearbeiteten Karten, wie denn diese Stadt in der Zukunft aussehen könnte. Umgeben von Menschen, die keinen Bock mehr auf Abgase, Lärm und Staus haben, sondern auf Freiräume für alle und sicheres Fahrradfahren. Kam mir bekannt vor, hatte ich mich doch so über die Pop-Up-Bikelanes gefreut.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar der motivierten Menschen und kreativen Köpfe wollten sogar direkt vor meiner Haustür für Verkehrsberuhigung sorgen und hier einen Kiezblock planen! Ob ich mich da nicht einbringen wolle? Na und wie! Dies war mein Einstieg in die Kiezblocks-Kampagne. Es folgten weitere Workshops, Online-Diskussionen – überall durfte ich mitwirken und mich engagieren. Bis nächstes Jahr im Sommer wird die berlinweite Bewegung aus 180 Initiativen bestehen, die einen Kiezblock in ihrem Quartier haben möchten. Ob Berlin bereit ist für weniger Abgase, Lärm und mehr Lebensqualität? Na sicher doch!</p>



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<p class="wp-block-paragraph" id="Inge"><strong>INGE // AUTOBAHN-PROTEST UND NEWSLETTER</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_sonstiges2.png" alt="Autobahn-Demonstration" class="wp-image-8962" width="720" height="443" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_sonstiges2.png 800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_sonstiges2-300x184.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/12/SNL_sonstiges2-768x471.png 768w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wir fahr’n-fahr’n-fahr’n, auf der Autobahn …</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich haben sich neuerdings ein paar Kreise geschlossen. Der Kampf gegen den Weiterbau des Berliner Autobahnrings ist leider noch nicht gewonnen, aber als ich am 12. Dezember ca. 500 Menschen zu unserer Demo auf der A100 begrüßen konnte, war ich froh. Über 700 Berliner*innen und Brandenburger*innen konnten sich so schließlich radelnd auf der Autobahn am Funkturm treffen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber und über andere Changing Cities Aktivitäten schreibe ich alle 14 Tage im Newsletter. Natürlich nicht alleine, und das ist eigentlich das Beste: Bis so ein Text mal fertig poliert ist, vergehen schon mal mehrere Nachtschichten von Yvonne. Andreas stellt ihn noch mal vom Kopf auf die Füße und unsere 400 Kilometer entfernte Lektorin hat ihn mit „Eure Pamela“-Gruß glatt gezupft. Wenn dann nicht Henning und Andrea zu den unmöglichsten Zeiten noch Vollgas für den Versand geben würden – es wäre alles nichts. Ihr seid einfach ein Spitzen-Team! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich sollte ja von mir schreiben: Auf einer Autobahn ohne Auto unterwegs zu sein, habe ich zum ersten Mal in den 80er Jahren während der Ostermärsche erlebt. Autofreie Sonntage, wie es sie ab 1973 wegen der „Ölkrise“(!) mal gab, halte ich immer noch für eine gute Revival-Idee. Autofahren war unser Symbol für Erwachsensein, Freiheit und Abenteuer – wie Rauchen, nur krasser. 40 Jahre später treibt mich die Idee um, dass die Mehrheit der Stadtbewohner*innen eine Menge Nachteile durch den Kfz-Verkehr der Minderheit nicht mehr erdulden sollte. So stand ich 2020 viel auf der Straße: als „Kiezlotsin“ auf einer temporären Spielstraße, als menschlicher Poller und beim Fotografieren. Ich sehe deutlich vor mir, dass sich mit der Kiezblocks-Idee viele Berliner*innen ein Stück Stadt zurückerobern werden. Dafür tue ich, was ich kann, wenn nötig auch Grammatik, die kann auch Leben retten. Denn unter dem Asphalt, ja, da liegt der Wald…!</p>



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		<title>Rechtzeitig zum Pandemie-Winter: Radentscheide fordern Erhalt und Ausbau von Pop-up-Bikelanes</title>
		<link>https://changing-cities.org/radentscheide-fordern-erhalt-und-ausbau-von-pop-up-bikelanes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 10:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Münchner Mobilitätsausschuss stimmt heute über die Beendigung des Verkehrsversuchs mit 5 Pop-up-Bikelanes ab. Die provisorische Infrastruktur für Radfahrende war in mehreren Städten im Rahmen der Corona-Pandemie eingerichtet worden, um Sicherheit für den wachsenden Radverkehr zu schaffen. Die Abstimmung zeigt ein deutschlandweites Problem: Kurz vor dem Corona-Winter fehlen sichere Radwege, auf denen Menschen gefahrlos unterwegs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Münchner Mobilitätsausschuss stimmt heute über die Beendigung des Verkehrsversuchs mit 5 Pop-up-Bikelanes ab. Die provisorische Infrastruktur für Radfahrende war in mehreren Städten im Rahmen der Corona-Pandemie eingerichtet worden, um Sicherheit für den wachsenden Radverkehr zu schaffen. Die Abstimmung zeigt ein deutschlandweites Problem: Kurz vor dem Corona-Winter fehlen sichere Radwege, auf denen Menschen gefahrlos unterwegs sein können.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland steigen die Fallzahlen der mit Corona Infizierten drastisch. Unter diesen Bedingungen ist für viele Menschen das Fahrrad das beste Fortbewegungsmittel: An der frischen Luft und mit ausreichend Abstand kann man so entsprechend der AHA-Regeln die Wege zurücklegen. Bereits im Frühjahr wurde auf die steigenden Radverkehrszahlen mit sogenannten Pop-up-Bikelanes reagiert – schnell einzurichtende und provisorisch angelegte Radwege. Der Vorteil: Durch die Breite der Wege und die Trennung vom Autoverkehr sind hier weniger routinierte Radfahrer*innen ebenso sicher unterwegs wie Kinder, Jugendliche und Senior*innen. Als weiterer Vorteil wird der ÖPNV entlastet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Auswertung in München hat gezeigt, dass über 68 Prozent der Befragten die Pop-up-Bikelanes befürworten. Dennoch wollen SPD und CSU die Anlagen zum 1. November abbauen. Ein fataler Fehler mit hohen gesundheitlichen Risiken: Radfahrende müssten wieder völlig ungeschützt im mehrspurigen Kfz-Verkehr radeln. Katharina Horn und Andreas Schön vom Radentscheid München fordern den Erhalt der Pop-up-Bikelanes über den Winter und gleichzeitige Planungen, wie sie in dauerhafte Infrastruktur umgewandelt werden können. Gute, lückenlose und sichere Radinfrastruktur ist jetzt nötiger denn je.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In weiteren Städten wurden Anträge für die Einrichtung von Pop-up-Bikelanes im Sommer abgelehnt. Dazu gehören u. a. Freiburg, Paderborn und Regensburg. In Nürtingen wird die Einrichtung seit Längerem geprüft, und in Stuttgart ist der Rückbau sogar bereits beschlossen. „Die Schulbusse in Nürtingen sind stark überfüllt. Was nützt es, wenn Kinder in der Schule auf Abstand und Maske achten, im Bus aber längere Zeit dicht gedrängt zusammenstehen müssen? Pop-up-Bikelanes schaffen Entlastung für den ÖPNV. Und Eltern können ihre Kinder angstfrei mit dem Rad zur Schule fahren lassen. Wir brauchen daher in Nürtingen dringend neue Pop-up-Bikelanes. Sonst wird dieser Pandemie-Winter noch härter“, erklärt Rolf Epple aus Nürtingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir beobachten das Vorgehen in vielen Städten. Erst wird sichere Infrastruktur eingerichtet, die vielen Menschen sicheres Radfahren ermöglicht, dann jedoch nach kurzer Zeit unter fadenscheinigen Gründen wieder abgebaut. Obwohl wir mitten in einer Pandemie stecken. Dabei sind diese Radwege ein unkomplizierter Schutz vor Ansteckung unterwegs. Wir brauchen dringend den Erhalt der bestehenden und den Bau weiterer provisorischer Radwege in allen deutschen Kommunen“,<em> </em>sagt<em> </em>Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bündnis der Radentscheide fordert die Bundes- und Landesregierungen auf, Rechtssicherheit für Pop-up-Bikelanes zu schaffen. Nur dann werden die dringend benötigten sicheren Erweiterungen des Radwegenetzes auch in weiteren Kommunen Realität.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerinnen Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Pressekontakte:</strong><br>Nürtingen belebt: Rolf Epple, 0176 76 22 25 44<br>Radentscheid Stuttgart: Thijs Lucas, 0176 41 62 33 82</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.radentscheidmuenchen.de/">Informationen zum Radentscheid München</a><br><a href="https://radentscheid-stuttgart.de/">Informationen zum Radentscheid Stuttgart</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Fahrrad-Demo: Stoppt das Pollersterben</title>
		<link>https://changing-cities.org/fahrrad-demo-stoppt-das-pollersterben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 14:16:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Up-Radwege]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=7882</guid>

					<description><![CDATA[WO: Lützowufer – Schöneberger Ufer &#8211; Gitschiner Straße – Kottbusser Tor – Kottbusser Damm – Hermannplatz Abschlusskundgebung am Hermannplatz (mit Farbeinlage) WANN: Mittwoch, 9. September, Lützowplatz: 17 Uhr, Abschlusskundgebung: 18 Uhr Das Berliner Verwaltungsgericht hat einer Beschwerde der AfD gegen die Berliner Pop-Up-Radwege stattgegeben. Die Gefahrenlage müsse ausreichend begründet sein. Die Senatsverwaltung hat bereits Beschwerde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>WO</strong>: Lützowufer – Schöneberger Ufer &#8211; Gitschiner Straße – Kottbusser Tor – Kottbusser Damm – Hermannplatz <br>Abschlusskundgebung am Hermannplatz (mit Farbeinlage) <br><strong>WANN</strong>: Mittwoch, 9. September, Lützowplatz: 17 Uhr, Abschlusskundgebung: 18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Berliner Verwaltungsgericht hat einer Beschwerde der AfD gegen die Berliner Pop-Up-Radwege stattgegeben. Die Gefahrenlage müsse ausreichend begründet sein. Die Senatsverwaltung hat bereits Beschwerde dagegen eingelegt. Wir wollen nicht tatenlos zusehen und rufen zur Spontan-Demo auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities will die Pop-Up-Radwege erhalten. Denn eigentlich braucht es viel mehr davon. Erst mit den Pop-Up-Radwegen hat die Verkehrswende wie im Mobilitätsgesetz vorgeschrieben in Berlin endlich Fahrt aufgenommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir machen darauf aufmerksam, dass Mund-Nasen-Bedeckung bei der Veranstaltung verpflichtend ist und wir bitten alle Teilnehmer*innen den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e. V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e. V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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