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	<title>Lkw in der Stadt &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Vom Lkw überrollte 26-Jährige ist jetzt tot // Mahnwache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 07:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Montag, 12. August, 17:30 UhrWo: Karl-Liebknecht-Straße / Ecke Mollstraße, 10178 Berlin-Mitte Eine 26-jährige junge Frau ist gestorben, 12 Tage, nachdem sie von einem Lkw-Fahrer in der riesigen Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße Ecke Mollstraße überfahren wurde. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf. Laut Polizei wollte [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: </strong>Montag, 12. August, 17:30 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Karl-Liebknecht-Straße / Ecke Mollstraße, 10178 Berlin-Mitte</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine 26-jährige junge Frau ist gestorben, 12 Tage, nachdem sie von einem Lkw-Fahrer in der riesigen Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße Ecke Mollstraße überfahren wurde. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Polizei wollte der Fahrer eines Betonmischers am 27. Juli um vier Uhr morgens rechts abbiegen, übersah dabei die junge, geradeaus fahrende Frau und überrollte sie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der Unfall genau passiert ist, ist sehr schwer nachzuvollziehen. Es gibt an dieser Stelle beim Einfahren in die Kreuzung eine sogenannte Fahrradweiche, also einen Radstreifen zwischen der abbiegenden und der geradeaus führenden Autospur. Geradeaus fahrende Radfahrende müssen sich hier einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt drei mögliche Erklärungen:<br>1) Die Radfahrerin befand sich auf der Rechtsabbiegerspur und wollte geradeaus fahren. Hier ist allerdings kein Platz für Lkw und Radfahrerin nebeneinander: Die Radfahrerin muss also vor dem Lkw an der Kreuzung gewartet haben und somit sichtbar gewesen sein – sonst gäbe es keine Kollision in der Kreuzung.<br>2) Die Radfahrerin fuhr vorschriftsmäßig auf der Fahrradweiche, wurde von hinten vom Lkw-Fahrer angefahren, als er die Spur gewechselt hat, um rechts abzubiegen.<br>3) Die Radfahrerin fuhr über die Fußgängerfurt der Ampel und wurde von dem Fahrer nicht gesehen. Bei gefährlicher Infrastruktur, wie sie hier vorliegt, weichen Radfahrende regelmäßig aus Angst auf den Gehweg aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist kaum zu ertragen, wenn so eine junge Person stirbt. Wir wünschen den Angehörigen und Freund*innen viel Kraft. Wir argumentieren seit Jahren, dass Fahrradweichen für alle Verkehrsteilnehmer*innen viel zu gefährlich sind. Der Radwegestopp im letzten Sommer und der diesjährige Planungsstopp der Radschnellverbindungen zeigen wieder mal, dass die Sicherheit des Radverkehrs keine Priorität bei dieser Senatsverwaltung hat. Wenn „priorisiert“ wird, dann immer zu Ungunsten der Radfahrenden. Deswegen werden&nbsp; Menschen nach wie vor auf den Berliner Straßen getötet“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrradweichen sind für Radfahrende extrem gefährlich, weil der Abbiegekonflikt in der Kreuzung nicht gelöst, sondern einfach vorverlagert wird. Autos und Radfahrende haben eine deutlich höhere Geschwindigkeit, wenn sich die Verkehre kreuzen als direkt an der Kreuzung. Zusätzlich haben Radfahrende motorisierten Verkehr auf beiden Seiten neben sich, oft mit viel zu geringem Abstand und völlig ungeschützt. Staut sich der Autoverkehr in der Kreuzung, wird häufig der geradeaus führende Radweg zugestellt, so dass die Radfahrenden dann auch noch behindert und gefährdet werden. Die Berliner Senatsverwaltung hat vor einigen Jahren die Einrichtung von Fahrradweichen gestoppt, als sie die Gefahr erkannt hat. Die alte Infrastruktur wird aber vorerst nicht umgebaut – und neue kommt bei der jetzigen autozentrierten Verkehrsverwaltung nicht dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Der ADFC Berlin stellt am Unfallort ein Geisterrad auf. Eine #VisionZero-Demo fährt ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 17 Uhr zum Unfallort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1471488.php">Polizeimeldung vom 7. August</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.<br><br></p>
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		<title>Radfahrer von Lkw-Fahrer*in getötet // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/radfahrer-von-lkw-fahrerin-getoetet-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 07:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Freitag, den 19. August, 17:30 UhrWo: Gotthardstraße Ecke Teichstraße in 13407 Berlin-Reinickendorf Etwa die Hälfte aller getöteten Radfahrenden werden von Lkw-Fahrer*innen getötet, so auch wieder gestern Morgen in Reinickendorf. Changing Cities spricht den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache auf. Es ist der sechste Radfahrende in Berlin, der im Straßenverkehr getötet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: </strong>Freitag, den 19. August, 17:30 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Gotthardstraße Ecke Teichstraße in 13407 Berlin-Reinickendorf</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Etwa die Hälfte aller getöteten Radfahrenden werden von Lkw-Fahrer*innen getötet, so auch wieder gestern Morgen in Reinickendorf. Changing Cities spricht </strong><strong>den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus</strong><strong> und ruft zur Mahnwache auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist der sechste Radfahrende in Berlin, der im Straßenverkehr getötet wurde, in einer Stadt, die sich seit nunmehr vier Jahren Vision Zero – also Null Verkehrstote und Schwerverletzte – vorgeschrieben hat. Der Unfall geschah an der Kreuzung Gotthardstraße / Teichstraße, die Polizei ermittelt noch zum Unfallhergang.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, im August 2020, stellten Changing Cities und der ADFC Berlin gemeinsam folgende vier Forderungen auf, um kurzfristig die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen. Damals warenvier ungeschützte Verkehrsteilnehmende innerhalb einer Woche getötet worden. Doch keine einzige Maßnahme wurde seitdem umgesetzt – und jetzt ist ein weiterer Radfahrer gestorben.<br><br>„Sichere Straßen für Radfahrende sind sichere Straßen für alle. Punkt. Selbst Kitakinder verstehen das. Wir brauchen die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Fuß- und Radverkehrs – alle unsere Forderungen können von der Senatsverwaltung sofort umgesetzt werden. Woran hapert es?“, fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Einrichtung einer <strong>Task Force „Verkehrssicherheit“</strong> durch den*ie Regierende*n Bürgermeister*in. Deren Aufgaben sollen sein:<br>&gt;&gt; Sichere Gestaltung einer definierten Anzahl von Kreuzungen (getrennte Signalisierung für Rad- und Fußverkehr einerseits und Kfz-Verkehr andererseits).<br>&gt;&gt; Knotenpunkte, an denen sich in den vergangenen zwei Jahren Lkw-Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten ereigneten, erhalten sofort getrennte Signalisierung. Bis zur Umgestaltung soll ein Rechtsabbiegeverbot eingeführt und konsequent überwacht werden.<br>&gt;&gt; Sofortiger Rückbau von zweistreifigen Abbiegern, sofern keine getrennte Signalisierung für ungeschützte Verkehrsteilnehmende implementiert ist.<br>&gt;&gt; Sofortige Wegnahme von Überholspuren auf Hauptverkehrsstraßen der 2. und 3. Ordnung (rot und grün auf der abgebildeten Karte); Einstreifigkeit führt zu regelmäßigerem Verkehrsfluss und reduziert somit das Unfallrisiko. Die freiwerdende Spur soll dem Rad- und öffentlichen Nahverkehr und Lieferzonen zur Verfügung gestellt werden.<br><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/KBKNbkfYXIM7J5zBH-CeruNp3e9B9Vm20Dn6FJoDDcADT_RrgNsnyLSh01U_XmZZnMSoTz7Xy8n5KRkESNQyK7fGXAAoTYCE7ViIGagvaIeFchphscFDOebMpgT-WsN3BmRtRPXnzGbhXIH_DdmYHVc" width="370" height="278"><br>aus <a href="https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/strassen_kfz/strassennetz/download/erlaeuterung_klassifizierung_strassennetz.pdf"><em>https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/strassen_kfz/strassennetz/download/erlaeuterung_klassifizierung_strassennetz.pdf</em><em><br></em><br></a>&gt;&gt; Ausweitung von Tempo 30 (z.&nbsp;B. zeitliche Begrenzung aufheben) und konsequente, kontinuierliche Kontrolle.</li><li><strong>Neues Paradigma</strong>: Unfallstellen, deren Infrastruktur maßgeblich mitursächlich für einen Unfall war, dürfen nicht wieder „in Betrieb“ gehen (Sperrung der Kreuzung, Rechtsabbiegeverbot o.&nbsp;ä., bis die Unfallstelle sicherer gestaltet wurde). Hierzu müssen auch ad hoc Anordnungen getroffen werden können, deren Einhaltung unverzüglich und kontinuierlich polizeilich überwacht werden muss.&nbsp;&nbsp;</li><li><strong>Quantifizierung der Vision-Zero-Ziele</strong>. Welche Maßnahmen müssen an welchen Orten in welchem Zeitraum ausgeführt werden, damit die Zahl der Verkehrstoten zurückgeht? Ohne eine solche überprüfbare Zielbeschreibung wird die Erreichung von Vision Zero dem Zufall überlassen.&nbsp;</li><li><strong>Konsequentes Ermitteln nach Unfällen</strong> mit Schwerverletzten oder Getöteten durch die Staatsanwaltschaft: Sofortige Überprüfung von Fahrer*in auf Fahrtauglichkeit am Unfallort (Gesundheitszustand, berauschende Substanzen, Medikamenteneinfluss, Sehhilfen), sofortige Überprüfung des Fahrzeugs und von Kommunikationsgeräten (Handy-/Navibedienung). Bei beruflich tätigen Kraftfahrer*innen ebenfalls komplette Überprüfung des Betriebs: Dienstpläne, Sicherheitsmanagement, Fahrtenschreiber, Wartungsintervalle, Dokumentationspflichten, Buchhaltung, Sorgfaltspflichten der Arbeitgeber*innen etc., gegebenenfalls zeitweise Stilllegung des Betriebs, wie bei sicherheitsrelevanten Betriebsunfällen durchaus üblich.<br>&nbsp;</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung bitten wir um das Tragen einer Maske.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2022/pressemitteilung.1236045.php">Pressemitteilung der Polizei vom 17. August 2022</a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse"><br><br>Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Lkw-Fahrer tötet Radfahrerin // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/lkw-fahrer-toetet-radfahrerin-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 16:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Steglitz-Zehlendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Ort: Saargemünder Straße, Höhe Hausnummer 25 in 14195 Berlin-DahlemZeit: Donnerstag, 10. Februar, 17:30 Uhr  Heute Vormittag wurde eine 81-jährige Radfahrerin von einem Lkw-Fahrer in Berlin-Dahlem getötet. Der Lkw-Fahrer verließ laut Polizei eine Baustelle und bog ohne die Verkehrssituation vor Ort zu erfassen in die Saargemünder Straße. Die Radfahrerin hatte keine Chance und erlag am Unfallort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong> Saargemünder Straße, Höhe Hausnummer 25 in 14195 Berlin-Dahlem<br><strong>Zeit:</strong> Donnerstag, 10. Februar, 17:30 Uhr </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heute Vormittag wurde eine 81-jährige Radfahrerin von einem Lkw-Fahrer in Berlin-Dahlem getötet. Der Lkw-Fahrer verließ laut Polizei eine Baustelle und bog ohne die Verkehrssituation vor Ort zu erfassen in die Saargemünder Straße. Die Radfahrerin hatte keine Chance und erlag am Unfallort ihren Verletzungen. Changing Cities möchte den Angehörigen seine tief empfundene Anteilnahme ausdrücken und ruft zur Mahnwache auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder war es ein Lkw! In etwa 50 Prozent aller tödlichen Kollisionen, in denen Radfahrende beteiligt sind, sind Lkw-Fahrer*innen beteiligt. Die Forderungen nach Abbiegeassistenten und einer konsequenten Ahndung der Betriebe verhallen. Trotz des Berliner Mobilitätsgesetzes&nbsp; (§10 Verkehrssicherheit), das Vision Zero als „Leitlinie für alle Planungen, Standards und Maßnahmen mit Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrssicherheit“ vorschreibt, sind die Unfallzahlen seit Verabschiedung des Gesetzes vor nun fast sechs Jahren konstant hoch geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es findet derzeit keine entsprechende regelmäßige Prüfung durch die Unfallkommission statt“, meldete die Senatsverwaltung (SenUMVK) vor zwei Tagen laut Tagesspiegel. 1.500 Unfallorte mit Schwerverletzten oder Toten wurden von der Unfallkommission nicht geprüft, weil die personellen und finanziellen Ressourcen nicht zur Verfügung stünden.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir haben ein Gesetz, dass Vision Zero als oberste Leitlinie festschreibt. Ein Gesetz, keine Absichtserklärung oder Wahlversprechen.</p><cite>Ragnhild Sørensen, Changing Cities</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Ignoranz des Berliner Senats und der Bezirke kostet Leben. Wir haben ein Gesetz, dass Vision Zero als oberste Leitlinie festschreibt. Ein Gesetz, keine Absichtserklärung oder Wahlversprechen. Uns ist klar, dass man Null Verkehrstote nicht mit einem Fingerschnippen erledigen kann. Aber man kann sehr vieles tun: Oslo und Helsinki schafften u.a. mit Tempo 30 innerhalb von zwei-drei Jahren genau das: Null Verkehrstote. Berlin nimmt nicht mal an der Initiative für Tempo 30 teil, die von über 70 Städten und Gemeinden in Deutschland unterzeichnet wurde! Wir fordern, dass der Senat durch gezielte Maßnahmen die Anzahl der Berliner Verkehrstoten in dieser Legislatur halbiert. Denn wir wissen, dass es machbar ist, wenn der politische Wille vorhanden ist<strong>“</strong>, sagt Ragnhild Sørensen vom Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.<br><br>Der ADFC Berlin veranstaltet eine Fahrradzubringerdemonstration ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 16:30 Uhr. Nach der Mahnwache wird es eine Abschlusskundgebung am BMDV in der Invalidenstraße geben.<br><br><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:<br></strong>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2022/pressemitteilung.1175382.php">Pressemitteilung der Polizei vom 9.2.2022</a><a href="https://plus.tagesspiegel.de/berlin/weil-personal-und-geld-fehlen-unfallschwerpunkte-werden-in-berlin-kaum-gepruft-384682.html"><br>Artikel im Tagesspiegel vom 5.2.2022</a><br><a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="http://www.changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Getötete auf demselben Knoten in 2021 // Radfahrerin von Lkw-Fahrer getötet // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/drei-getotete-auf-demselben-knoten-in-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 16:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Ort: Am Friedrichshain Ecke Friedenstraße&#160;Zeit: Mittwoch, 8. Dezember, 17:30 Uhr&#160; Berlin 7. Dezember 2021 – Zum dritten Mal in diesem Jahr starb eine Person auf Grund der mangelhaften Infrastruktur des Knotens Am Friedrichshain/Friedenstraße/Greifswalder Str./Prenzlauer Berg: am 28. Mai, am 19. Oktober und jetzt am 7. Dezember. Eine Radfahrerin wurde mutmaßlich von einem Lkw-Fahrer überfahren und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong> Am Friedrichshain Ecke Friedenstraße&nbsp;<br><strong>Zeit:</strong> Mittwoch, 8. Dezember, 17:30 Uhr&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin 7. Dezember 2021 – Zum dritten Mal in diesem Jahr starb eine Person auf Grund der mangelhaften Infrastruktur des Knotens Am Friedrichshain/Friedenstraße/Greifswalder Str./Prenzlauer Berg: am 28. Mai, am 19. Oktober und jetzt am 7. Dezember. Eine Radfahrerin wurde mutmaßlich von einem Lkw-Fahrer überfahren und getötet. Wir von Changing Cities stehen diesem sinnlosen Sterben fassungslos gegenüber. Wieder einmal können wir den Angehörigen lediglich unseren Wunsch aussprechen, dass sie Menschen an ihrer Seite haben, die ihnen Halt geben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diesem Knoten, die aus insgesamt 21 sich kreuzenden Autospuren besteht, ist keine geschützte Infrastruktur für ungeschützte Verkehrsteilnehmende vorgesehen. Radfahrende haben nur aufgemalte Streifen, die sie von den schnellen abbiegenden Autos separieren sollen, anstatt sie zu schützen, und das nicht mal überall. Bei so vielen Spuren wäre ausreichend Platz für geschützte Radstreifen und eine geschützte Kreuzung vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der alte Berliner Senat hat bisher auf die Vorgaben zur Verkehrssicherheit im Mobilitätsgesetz gepfiffen. Es hat keinerlei Konsequenzen, wenn Menschen auf der Straße getötet werden, so auch hier nicht. Die Kreuzung wurde nicht umgebaut, keine Maßnahmen haben die Verkehrssicherheit verbessert. Man macht einfach weiter wie bisher. Frau Jarrasch, als neue Verkehrssenatorin für Berlin haben Sie die Chance, mit dieser fortgesetzten Ignoranz aufzuräumen. Wie kann es sein, dass drei Menschen an derselben Kreuzung getötet wurden, ohne das hier eine sofortige Sperrung, Überprüfung der Lage und ein unverzüglicher Umbau stattfindet?&nbsp; Oder wollen Sie warten, bis die vierte Person dort stirbt?“, fragt Kerstin Leutloff von Changing Cities.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel ist zum Unfallhergang bisher nicht bekannt. Mutmaßlich hat ein Lkw-Fahrer eine Radfahrerin überrollt und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Die 56-jährige Frau ist die zehnte getötete Radfahrende in Berlin in 2021.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mobilitätsgesetz sieht vor, dass jährlich eine gewisse Anzahl von Kreuzungen sicherer gemacht werden. Drei Getötete und dennoch ist diese Kreuzung bisher nicht auf der Liste des Senats! Den Planungen zu Grunde liegen muss dabei immer die Vision Zero: Niemand, der sich durch den Berliner Stadtverkehr bewegt, soll schwer verletzt oder getötet werden können. Davon ist Berlin nach wie vor schmerzhaft weit entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeiten, schwere Kollisionen endlich zu verhindern, sind seit langem bekannt: Tempo 30, verpflichtende Abbiegeassistenten, getrennte Ampelphasen und geschützte Kreuzungen. Die Pflicht von Lkw-Fahrenden, mit Schrittgeschwindigkeit abzubiegen, die seit der letzten StVO-Novelle besteht, genügt offensichtlich nicht. Es besteht weiterer Handlungsbedarf. Der Senat und die Bezirke werden auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Mobilitätsgesetzes ihrer Verantwortung nicht gerecht. Zu viele Menschen mussten seither sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:<br></strong>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>PM zur Mahnwache am 31. Mai: <a href="https://changing-cities.org/vierte-getoetete-radfahrerin-vierter-lkw-fahrer-mahnwache/">https://changing-cities.org/vierte-getoetete-radfahrerin-vierter-lkw-fahrer-mahnwache/</a><br>PM zur Mahnwache am 30. Oktober: <a href="https://changing-cities.org/vier-mahnwachen-fuer-getoetete-fussgaengerinnen-am-30-10/">https://changing-cities.org/vier-mahnwachen-fuer-getoetete-fussgaengerinnen-am-30-10/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung: <a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neunter getöteter Radfahrer in Berlin // Doppel-Mahnwache am Sonntag</title>
		<link>https://changing-cities.org/neunter-getoeteter-radfahrer-in-berlin-doppel-mahnwache-am-sonntag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 06:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[WO: &#160;&#160;&#160; &#160;&#160;&#160; Zwei Mahnwachen am Sonntag, 3. Oktober 2021 WANN:     16 Uhr: Pölnitzweg 3, 13125 Berlin-Buch // 18 Uhr: Schönwalder Str./Ecke Reinickendorfer Str., 13349 Berlin-Wedding Eine 29-jährige Fahrradfahrerin ist am Freitag in der Nähe vom Gesundbrunnen von einem Lkw-Fahrer gerammt und tödlich verletzt worden. Die Frau starb trotz Reanimierungsversuchen am Unfallort. Changing Cities [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>WO</strong>: &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Zwei Mahnwachen am Sonntag, 3. Oktober 2021</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WANN</strong>:     16 Uhr: Pölnitzweg 3, 13125 Berlin-Buch // 18 Uhr: Schönwalder Str./Ecke Reinickendorfer Str., 13349 Berlin-Wedding</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine 29-jährige Fahrradfahrerin ist am Freitag in der Nähe vom Gesundbrunnen von einem Lkw-Fahrer gerammt und tödlich verletzt worden. Die Frau starb trotz Reanimierungsversuchen am Unfallort. Changing Cities möchte den Angehörigen seine tief empfundene Anteilnahme ausdrücken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 29-Jährige ist das zweite Todesopfer im Radverkehr in dieser Woche. Wieder war es ein*e rechtsabbiegende*r Lkw-Fahrer*in – wie in ungefähr der Hälfte aller Fälle, wenn ein*e Radfahrende*r in Berlin zu Tode kommt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Liebe Bundestagsabgeordnete, liebe Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses, seitdem Sie vor sechs Tagen gewählt wurden, sind zwei Radfahrende auf den Straßen Berlins zu Tode gekommen: Menschen, die nicht hätten sterben müssen. Sie haben jetzt die Chance, die Verkehrssicherheit für Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr zu erhöhen und mit weniger Autoverkehr die Städte lebenswerter zu gestalten. Machen Sie die Straßen mit Tempo 30 sicherer für alle, denn allein 2021 wurden 17 Menschen im Fuß- und Radverkehr getötet. Wenn Sie unsere Mobilität nachhaltiger gestalten, sind wir, die Bürgerinnen und Bürger, auch sicherer unterwegs!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ADFC Berlin veranstaltet eine Fahrradzubringerdemonstration am 3. Oktober um 14 Uhr ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 bis zum ersten Unfallort in Buch. Nach der dortigen Mahnwache fahren die Teilnehmenden gemeinsam nach Wedding.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwachen sind als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten die Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br></strong><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1132104.php">PM der Polizei vom 02.10.2021</a><br><a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="http://www.changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



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		<title>Vierte getötete Radfahrer*in, vierter Lkw-Fahrer // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/vierte-getoetete-radfahrerin-vierter-lkw-fahrer-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2021 11:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Ort: Greifswalder Straße/Ecke Prenzlauer BergZeit: Montag, 31. Mai, 17:30 Uhr  Berlin 30. Mai 2021 – Keine 24 Stunden nach der Mahnwache am Freitag ist eine weitere Radfahrerin nach einer Verkehrskollision gestorben. Am 14. Mai war sie mit ihrem Fahrrad auf der Greifswalder Straße unterwegs und wurde von einem rechts abbiegenden Betonmischer-Fahrer überfahren und dabei schwer [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort</strong>: Greifswalder Straße/Ecke Prenzlauer Berg<br><strong>Zeit</strong>: Montag, 31. Mai, 17:30 Uhr </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin 30. Mai 2021 – Keine 24 Stunden nach der Mahnwache am Freitag ist eine weitere Radfahrerin nach einer Verkehrskollision gestorben. Am 14. Mai war sie mit ihrem Fahrrad auf der Greifswalder Straße unterwegs und wurde von einem rechts abbiegenden Betonmischer-Fahrer überfahren und dabei schwer verletzt. Sie verstarb am Freitag im Krankenhaus. Wir von Changing Cities stehen ihrem Tod fassungslos gegenüber und wünschen den Angehörigen, dass sie Menschen an ihrer Seite haben, die ihnen Halt geben und die ihren Schmerz aushalten können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kollision geschah an einer Berliner Hauptverkehrsstraße. Nach dem Mobilitätsgesetz soll diese mit einer geeigneten und sicheren Radverkehrsanlage ausgestattet werden. Hier, an der Greifswalder Straße, verläuft ein ungeschützter Radfahrstreifen neben vier Kfz-Fahrstreifen – Platz für einen geschützten Radstreifen und eine geschützte Kreuzung wäre also vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wozu haben wir das Mobilitätsgesetz, das Radfahrende und Fußgänger*innen schützen soll? Berlinweit wurden im vergangenen Jahr acht Radfahrende durch rechts abbiegende Lkw-Fahrer getötet, das ist die häufigste Todesursache. Alle vier in diesem Jahr getöteten Radfahrer*innen wurden durch die Beteiligung von Lkw-Fahrern getötet. Berlin hat die Mittel in der Hand, das Problem ist bekannt, die Lösungen auch. Wie viele müssen noch sterben, Frau Senatorin Günther?“ fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Möglichkeiten, diese Art Kollisionen endlich zu verhindern, sind Tempo 30, verpflichtende Abbiegeassistenten, getrennte Ampelphasen und geschützte Kreuzungen. Die Pflicht von Lkw-Fahrenden, mit Schrittgeschwindigkeit abzubiegen, die seit der letzten StVo-Novelle besteht, genügt offensichtlich nicht. Es besteht weiterer Handlungsbedarf. Der Senat und die Bezirke werden auch drei Jahre nach Inkrafttreten des Mobilitätsgesetzes ihrer Verantwortung nicht gerecht. Zu viele Menschen mussten seither sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass die Kollision von einem Betonmischer-Fahrer verursacht wurde. Nach Befüllen des Lkw hat ein*e Fahrer*in gerade mal 30 Minuten, um den Baustoff zu liefern; danach ist er nicht mehr verwendbar. So entsteht ein ständiger Zeit- und Lieferdruck, der solche Kollisionen geradezu provoziert, und das in einem städtischen Umfeld, das als Aufenthaltsraum für Menschen funktionieren sollte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:<br></strong>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171-5357734</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>Pressemitteilung der Polizei vom 29.05.2021: <a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1085374.php">https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1085374.php</a><br>Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung: <a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse</a></p>
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		<title>Falschparker*in verursacht Tod einer jungen Radfahrerin // Mahnwache für dritten getöteten Radfahrer*in 2021</title>
		<link>https://changing-cities.org/falschparkerin-verursacht-tod-einer-jungen-radfahrerin-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2021 16:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Freitag, 28. Mai, 17:30 Uhr Wo: Frankfurter Allee, 10247 Berlin-Friedrichshain, Höhe U-Bahnhof Samariterstraße Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf einem Radstreifen und vor Ihnen steht ein Kfz; Sie weichen aus und werden von hinten von einem überholenden Lkw-Fahrer überrollt und getötet. Mutmaßlich in genau diese Horrorsituation geriet heute eine junge Radfahrerin in Berlin-Friedrichshain. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: Freitag, 28. Mai, 17:30 Uhr <br>Wo: Frankfurter Allee, 10247 Berlin-Friedrichshain, Höhe U-Bahnhof Samariterstraße</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf einem Radstreifen und vor Ihnen steht ein Kfz; Sie weichen aus und werden von hinten von einem überholenden Lkw-Fahrer überrollt und getötet. Mutmaßlich in genau diese Horrorsituation geriet heute eine junge Radfahrerin in Berlin-Friedrichshain. Changing Cities möchte den Angehörigen der Getöteten seine tief empfundene Anteilnahme ausdrücken. <br></strong><br>Changing Cities ruft für Freitag, den 28. Mai, um 17.30 Uhr zur Mahnwache für die dritte in diesem Jahr getötete Radfahrerin auf. Der ADFC Berlin wird am Unfallort ein weißes Geisterrad aufstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch wenn wir die genauen Umstände noch nicht kennen: Diese schreckliche Kollision zeigt wieder einmal, dass ein aufgemalter Radstreifen keine sichere Radverkehrsinfrastruktur ist. Die Pinselei, die vom Berliner Senat Radinfrastruktur genannt wird, ist lebensgefährlich. Was ist daran sicher, wenn Menschen ab 10 Jahren gezwungen werden, auf der Fahrbahn zu fahren?“, fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities. „Kfz-Fahrende nehmen oft aus Bequemlichkeit diesen Straßenraum in Anspruch und werden in Berlin dafür kaum sanktioniert. Diese Ignoranz bzw. das Laissez-faire gegenüber falsch parkenden und gefährdenden Kfz hat einen Namen: „Berliner Linie“. Diese „Linie“ fördert rücksichtsloses Verhalten, das lebensbedrohlich ist und tödlich sein kann.“<br><br>Changing Cities fordert seit langem eine konsequente Ahndung des Falsch- und Zweitereiheparkens. Ordnungsbehörden und Polizei müssen klare Signale setzen: Die vermeintliche Not von i. d. R. schlecht bezahlten Fahrer*innen von Lieferdiensten darf nicht für andere lebensgefährdend sein. „Auf ein Auto angewiesen zu sein, heißt nicht, dass ich das Leben anderer gefährden darf“, kommentiert Inge Lechner von Changing Cities.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gilt &nbsp;&nbsp;&nbsp; Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><br></strong><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, <strong>ragnhild.soerensen@changing-cities.org</strong>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse"><strong>Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org/"><strong>Informationen zu Changing Cities e.V.</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Mahnwache für zweite getötete Radfahrerin 2021</title>
		<link>https://changing-cities.org/mahnwache-fuer-zweite-getoetete-radfahrerin-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag, 23. März 2021, 17:30 Uhr // Berliner Allee Ecke Feldtmannstraße, Berlin-Weißensee Berlin, 22. März 2021. Changing Cities ruft für Dienstag, den 23. März 2021, um 17:30 Uhr zur Mahnwache für die zweite in diesem Jahr getötete Radfahrerin auf. Die Mahnwache findet an der Unfallstelle in der Berliner Allee Ecke Feldtmannstraße in Weißensee statt. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dienstag, 23. März 2021, 17:30 Uhr // Berliner Allee Ecke Feldtmannstraße, Berlin-Weißensee</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin, 22. März 2021. Changing Cities ruft für Dienstag, den 23. März 2021, um 17:30 Uhr zur Mahnwache für die zweite in diesem Jahr getötete Radfahrerin auf. Die Mahnwache findet an der Unfallstelle in der Berliner Allee Ecke Feldtmannstraße in Weißensee statt. Der ADFC Berlin wird ein weißes Geisterrad aufstellen. Changing Cities spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefes Mitgefühl aus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Montagmorgen ist eine Radfahrerin in der Berliner Allee Ecke Feldtmannstraße in Weißensee mutmaßlich von einem rechtsabbiegenden Lkw-Fahrer getötet worden. Die Frau wurde so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind fassungslos. Erst letzte Woche starb eine Radfahrerin, ebenfalls durch einen rechtsabbiegenden Lkw-Fahrer. Nun müssen wir die zweite Mahnwache innerhalb von weniger als einer Woche abhalten. Trotzdem wird das Gedenken an die Getöteten im Straßenverkehr für uns nicht traurige Routine. „Es geht hier um einen Aufruf an die Politik, aber auch darum, den Angehörigen hoffentlich ein bisschen Kraft zu spenden“, sagt Florian Raffelt, der bei Changing Cities Mahnwachen für getötete Radfahrer*innen organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mobilitätsgesetz schreibt vor, mindestens 30 gefährliche Kreuzungen pro Jahr sicher zu gestalten. Changing Cities fordert außerdem seit Langem die verpflichtende Ausstattung mit Abbiegeassistenten für alle Lkw. Fast nichts ist bisher passiert. Die Berliner Allee ist eine Bundesstraße, und die Verantwortung für die sichere Gestaltung von Kreuzungen an dieser Straße liegt beim Senat für Umwelt, Verkehr und Infrastruktur. „Wie viele Menschen müssen noch sterben, bevor die politischen Entscheidungsträger*innen die #VisionZero endlich in die Tat umsetzen? Die Verkehrssicherheit muss endlich vom Berliner Senat höchste Priorität bekommen!“, fordert Sonja Rahlwes von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gilt Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><br>Antje Heinrich, <a href="mailto:antje.heinrich@changing-cities.org">antje.heinrich@changing-cities.org</a>, 0178 475 2808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1067522.php">Pressemitteilung der Polizei Berlin vom 22. März 2021</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de/">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt<br></p>
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		<title>Mahnwache für erste getötete Radfahrerin 2021</title>
		<link>https://changing-cities.org/mahnwache-fuer-erste-getoetete-radfahrerin-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 12:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neukölln]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag, 18. März, 17:30 Uhr // Oderstraße, 12051 Berlin Neukölln (zwischen Emser Straße und Silbersteinstraße) Berlin, 18. März 2021. Changing Cities ruft für Donnerstag, den 18. März 2021, um 17:30 Uhr zur Mahnwache für die erste in diesem Jahr getötete Radfahrerin auf. Die Mahnwache findet an der Unfallstelle in der Oderstraße in Berlin Neukölln zwischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Donnerstag, 18. März, 17:30 Uhr // Oderstraße, 12051 Berlin Neukölln (zwischen Emser Straße und Silbersteinstraße)</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin, 18. März 2021. Changing Cities ruft für Donnerstag, den 18. März 2021, um 17:30 Uhr zur Mahnwache für die erste in diesem Jahr getötete Radfahrerin auf. Die Mahnwache findet an der Unfallstelle in der Oderstraße in Berlin Neukölln zwischen Emser Straße und Silbersteinstraße statt. Der ADFC wird ein weißes Geisterrad aufstellen. Changing Cities und das Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln sprechen den Angehörigen der Getöteten ihr tiefes Mitgefühl aus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstagmorgen ist eine Radfahrerin in der Oderstraße in Berlin-Neukölln durch einen Abbiegeunfall mit einem Lkw gestorben. Das Rad der Frau wurde bei dem Unfall zerquetscht. Der genaue Unfallhergang wird derzeit ermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind traurig und fassungslos. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Radfahrerin. Wir wünschen ihnen viel Kraft für die Zeit, die vor ihnen liegt“, sagt Marlene Sattler, die bei Changing Cities Mahnwachen für getötete Radfahrer*innen organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Oderstraße entlang der Ostseite des Tempelhofer Feldes ist eine Hauptachse für den Radverkehr. Das vom Berliner Senat erlassene Mobilitätsgesetz sieht Maßnahmen zur Vermeidung solcher Unfälle vor. Würde der Berliner Senat es ernst nehmen, wäre diese Straße längst Teil des Radnetzes und mit entsprechend sicherer Radinfrastruktur ausgestattet. „Radverkehr ohne geeignete Infrastruktur&#8230; Auch dieser Unfalltod war vermeidbar!“, kritisiert Arne Ludorff, Sprecher für Verkehrsrecht bei Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Bitte tragt eine Mund-Nasen-Bedeckung und haltet Abstände zueinander ein. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong> <br>Antje Heinrich, <a href="mailto:antje.heinrich@changing-cities.org">antje.heinrich@changing-cities.org</a>, 0178 475 2808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1066370.php" data-type="URL" data-id="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1066370.php">Pressemitteilung der Polizei vom 18. März 2021</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de/">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<item>
		<title>Lichtenrade: Der 18. getötete Radfahrer in 2020</title>
		<link>https://changing-cities.org/lichterfelde-der-18-getoetete-radfahrer-in-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 17:41:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Lkw in der Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 16. Dezember wurde ein 65-jähriger Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Lkw-Fahrer angefahren: An diesem Montag starb er im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Changing Cities spricht den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus. Somit wurden im vergangenen Jahr in Berlin neun Radfahrende von Lkw-Fahrer*innen getötet. Von der Polizei nicht mitgezählt kommt ein weiterer Radfahrer hinzu, der an [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 16. Dezember wurde ein 65-jähriger Radfahrer von einem rechtsabbiegenden Lkw-Fahrer angefahren: An diesem Montag starb er im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Changing Cities spricht den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus. Somit wurden im vergangenen Jahr in Berlin neun Radfahrende von Lkw-Fahrer*innen getötet. Von der Polizei nicht mitgezählt kommt ein weiterer Radfahrer hinzu, der an einer Ampel wartend von einem Lkw-Fahrer überrollt und getötet wurde.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">18 Radfahrende wurden 2020 auf den Berliner Straßen getötet, die Hälfte davon von Lkw-Fahrer*innen. Bereits im September 2020 forderte Changing Cities:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konsequentes Ermitteln nach Unfällen</strong> mit Schwerverletzten oder Getöteten durch die Staatsanwaltschaft: sofortige Überprüfung von Fahrer*innen auf Fahrtauglichkeit am Unfallort (Gesundheitszustand, berauschende Substanzen, Medikamenteneinfluss, Sehhilfen), sofortige Überprüfung von Fahrzeug und Kommunikationsgeräten (Handy-/Navibedienung). Bei beruflich tätigen Kraftfahrer*innen ebenfalls komplette Überprüfung des Betriebs: Dienstpläne, Sicherheitsmanagement, Fahrtenschreiber, Wartungsintervalle, Dokumentationspflichten, Buchhaltung, Sorgfaltspflichten der Arbeitgeber*innen usw., gegebenenfalls zeitweise Stilllegung des Betriebs, wie es bei sicherheitsrelevanten Betriebsunfällen durchaus üblich ist.<br>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In keinem der neun Fälle wurden diese Ermittlungen konsequent umgesetzt. Sehenden Auges ließ der Senat zu, dass 2020 dreimal so viele Radfahrende auf den Berliner Straßen getötet wurden wie 2019. Da helfen keine Sonntagsreden und keine Beileidsbekundungen – eine Verkehrswende mit Toten ist keine Verkehrswende“, so Inge Lechner von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der momentanen Pandemiesituation veranstaltet Changing Cities ausnahmsweise keine Mahnwache.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der ADFC Berlin organisiert am Freitag, 8. Januar, eine #VisionZero-Demo mit Start um 16.30 Uhr an der ADFC-Geschäftsstelle Velokiez in der Möckernstraße 47, 10963 Berlin. Von dort geht es mit Fahrrädern bis zur Unfallstelle in der Goltzstraße Ecke Kirchhainer Damm in 12309 Berlin-Lichtenrade.<strong> </strong>Hier stellt der Verein ein weißes Geisterrad auf. Anschließend fährt der Fahrradkorso zum BMVI.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1031121.php">Pressemitteilung der Polizei vom 6. Januar 2021</a><br><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://volksentscheid-fahrrad.de">Informationen zum Volksentscheid Fahrrad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.: </strong>Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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