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	<title>Reinickendorf &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Waldseeviertel: Wer darf für Verkehrsberuhigung klagen?</title>
		<link>https://changing-cities.org/waldseeviertel-wer-darf-fuer-verkehrsberuhigung-klagen/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:42:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.Das Verwaltungsgericht urteilte [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.<br></strong><br>Das Verwaltungsgericht urteilte Mitte Juni: Motorisierter Durchgangsverkehr mag lästig sein, es gibt aber für Einzelpersonen kein Recht, die Verwaltung auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu verklagen. Damit  hat das Gericht <em>nicht</em> entschieden, dass Modalfilter, also Durchgangssperren für den motorisierten Verkehr, im Waldseeviertel unrechtmäßig wären. Der Vorsitzende Richter machte unmissverständlich deutlich, dass die beantragte Maßnahme, nämlich den motorisierten Durchgangsverkehr umzuleiten, mit Bezug zum Berliner Straßen- und Berliner Mobilitätsgesetz ohne Zweifel möglich wäre. Es bleibt also dem Bezirksamt unbenommen, endlich Schritte zum Schutz der Anwohner*innen einzuleiten.<br><br>„Statt sich der gerichtlichen Prüfung zu stellen, bestreitet das Bezirksamt Reinickendorf die Klagebefugnis der Betroffenen. So kann die Verwaltung handeln, ohne dass ihre Entscheidung in der Sache überprüft wird. Selbst der Konsensbeschluss der Bezirksverordnetenversammlung zur Erprobung von Modalfiltern ließ es ins Leere laufen . Das alles ist ein alarmierendes Signal für den Rechtsstaat. Wer Gesetze und demokratische Beschlüsse der gerichtlichen Kontrolle entzieht, schwächt das Vertrauen in unsere Demokratie. Wir wünschen uns, dass unser Antrag auf Umleitung des Durchgangsverkehrs vom Oberverwaltungsgericht Berlin geprüft und entschieden wird“, sagt Dr. Michael Ortmann von der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung, ein Projekt von Changing Cities e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kfz-Fahrerinnen und -Fahrer gegen jedes Verkehrsschild klagen können, eine Klage <em>für</em> Verkehrslenkung jedoch nicht einmal zugelassen wird.</p>
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		<title>Senat will hunderte gesunde Bäumen fällen</title>
		<link>https://changing-cities.org/senat-will-hunderte-gesunde-baeumen-faellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 12:36:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Tempelhofer Damm, in der Torstraße und der Ollenhauerstraße plant der Senat Baumaßnahmen. An allen drei Orten sollen gesunde Bäume gefällt werden – konkret: 200, 40 und 116.&#160; Am Tempelhofer Damm werden die Bäume gefällt, um die Autofahrbahn zu erweitern. In der Torstraße und Ollenhauerstraße wiederum soll der Radweg auf den Fußweg geführt werden, damit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Tempelhofer Damm, in der Torstraße und der Ollenhauerstraße plant der Senat Baumaßnahmen. An allen drei Orten sollen gesunde Bäume gefällt werden – konkret: 200, 40 und 116.&nbsp; Am Tempelhofer Damm werden die Bäume gefällt, um die Autofahrbahn zu erweitern. In der Torstraße und Ollenhauerstraße wiederum soll der Radweg auf den Fußweg geführt werden, damit bloß nicht die Autofahrbahn verkleinert wird. Changing Cities fordert ein Moratorium in Berlin: Die Stadtnatur darf nur in absoluten Ausnahmefällen beeinträchtigt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den extremen Hitzewellen will (oder kann?) die Senatsverwaltung keine Lehren ziehen. Die nächste Hitzewelle wird kommen, und ein paar hundert Bäume lösen dieses Problem zwar nicht – sie zu fällen, verschärft es aber. Wir müssen zukünftig in einer wärmeren Welt leben, und so wirkt das Vorgehen der Senatsverwaltung ignorant oder weltfremd. Selbst wenn zum Ausgleich neue Bäume gepflanzt würden, dauert es bis zu einer merklichen Abkühlung 30 bis 40 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Argument für die Fällungen ist ebenfalls die Verkehrssicherheit. Sie allerdings wird mit den aktuellen Planungen eher vernachlässigt. Changing Cities hat für die Torstraße ein Sicherheitsaudit erstellen lassen. Darin wurden über 90 teils gravierende, sicherheitskritische und planerische Mängel festgestellt. Warum wurden diese Mängel einfach ignoriert und von der Entwurfs- in die Ausführungsplanung übernommen? Weitergedacht: Wie fehlerhaft sind die Planungen der anderen Straßen, die derzeit in Planung und Bau sind?<br><strong><br></strong>„Wir verstehen, dass es keinen Spaß macht, fertige Planungen zu ändern. Aber es macht noch weniger Spaß, mit den Folgen einer Fehlplanung zu leben. Der Senat muss sich endlich einen Ruck geben und zeigen, dass er die Nöte der Leute ernst nimmt. Studien zeigen wiederholt, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung sich mehr statt weniger Klimaschutz wünscht und sogar bereit ist, Einschnitte hinzunehmen. Dies einfach zu ignorieren – noch dazu in einem Wahljahr, – ist für alle Parteien fahrlässig und schädlich“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Demonstration gegen die Fällung der Bäume findet heute am 8. Juli 2026 um 16 Uhr vor dem Reinickendorfer Rathaus (Altbau) statt. Eine Zubringer-Fahrrad-Demo beginnt am S-Bahn Waldmannslust (Nordseite) um 15.30 Uhr.<strong><br><br>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://www.rad-reinickendorf.de/">Infos zur Demonstration</a><br><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/11/Auditbericht-Planung-Torstrasse.pdf">Sicherheitsaudit zur Torstraße</a><br><a href="https://www.tagesschau.de/wissen/klima/politiker-klimaschutz-bevoelkerung-100.html">„Politik unterschätzt Bereitschaft zum Klimaschutz“, Tagesschau vom 2. Juli</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neuer Trick: Fahrradstraße für Autoverkehr</title>
		<link>https://changing-cities.org/neuer-trick-fahrradstrasse-fuer-autoverkehr/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 09:05:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
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					<description><![CDATA[In Reinickendorf macht sich Stadtrat Pieper (CDU) einen Trick aus Hannover zu eigen: In der Fahrradstraße Edelhofdamm soll zukünftig mehr Autoverkehr erlaubt sein. Das Verwaltungsgericht Hannover urteilte, dass eine dortige Fahrradstraße, in der Autoverkehr zugelassen war, der StVO nicht mehr genüge – und so wurde die Fahrradstraße kurzerhand abgeschafft. Changing Cities kritisiert das Reinickendorfer Vorgehen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Reinickendorf macht sich Stadtrat Pieper (CDU) einen Trick aus Hannover zu eigen: In der Fahrradstraße Edelhofdamm soll zukünftig mehr Autoverkehr erlaubt sein. Das Verwaltungsgericht Hannover urteilte, dass eine dortige Fahrradstraße, in der Autoverkehr zugelassen war, der StVO nicht mehr genüge – und so wurde die Fahrradstraße kurzerhand abgeschafft. Changing Cities kritisiert das Reinickendorfer Vorgehen scharf: Die angebliche „Ausgewogenheit im Frohnauer Verkehrsnetz” geht zu Lasten des Radverkehrs.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrradstraßen wurden vom Gesetzgeber geschaffen, um den Radverkehr zu schützen. Deswegen dürfen nur Anlieger*innen dort Auto fahren. Wenn Stadtrat Pieper nun mittels Zusatzverkehrszeichen („Kfz frei“ und „Motorrad frei“), den Autoverkehr in einer Fahrradstraße zulassen will, ist dies nicht zielführend im Sinne des Gesetzgebers. Die pauschale Freigabe von Fahrradstraßen mit „Kfz frei” ist laut dem hannoverschen Urteil illegal. Weil man aber gegen ein Zusatzzeichen keinen Widerspruch einlegen kann, kann das Gericht nur feststellen: In dieser Form (mit Kfz-Verkehr) ist die Fahrradstraße keine Fahrradstraße mehr – und dann wird sie eben abgeschafft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stadtrat behauptet, dass „eine Fahrradstraße kein Selbstzweck sein darf“. Der gesetzlich vorgesehene Zweck ist genau der Schutz des Radverkehrs, so wie ein Fußweg den Fußverkehr schützt. Wenn man Autoverkehr auf den Fußwegen zulassen würde, käme selbst Herr Pieper wohl nicht auf die Idee, zu behaupten, die Fußgänger*innen seien dort nach wie vor geschützt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist unwürdig und demokratiegefährdend, dass die CDU in Reinickendorf mit Rückendeckung der CDU in der Senatsverwaltung ihre politischen Vorhaben durch bürokratisch-juristische Tricksereien umsetzt. Offensichtlich traut sich die CDU nicht auszusprechen, dass sie den Radverkehr am liebsten aus der Stadt verbannen würde. Sie will ja keine Verbotspartei sein, aber ihre Wähler*innen in die Irre zu führen, geht immer”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>
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		<title>Verkehrsberuhigung vor Gericht – Betroffene bleiben schutzlos</title>
		<link>https://changing-cities.org/verkehrsberuhigung-vor-gericht/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:31:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anwohner*innen im Waldseeviertel in Berlin-Hermsdorf hatten den Bezirk Reinickendorf wegen der unzumutbaren Folgen des starken Durchgangsverkehrs verklagt: mangelnde Sicherheit, Lärm, schlechte Luft. Das Verwaltungsgericht urteilte jetzt: Motorisierter Durchgangsverkehr mag lästig sein, es gibt aber für Einzelpersonen kein Recht, die Verwaltung auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu verklagen. Der Verein Changing Cities hatte die Betroffenen dabei unterstützt, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anwohner*innen im Waldseeviertel in Berlin-Hermsdorf hatten den Bezirk Reinickendorf wegen der unzumutbaren Folgen des starken Durchgangsverkehrs verklagt: mangelnde Sicherheit, Lärm, schlechte Luft. Das Verwaltungsgericht urteilte jetzt: Motorisierter Durchgangsverkehr mag lästig sein, es gibt aber für Einzelpersonen kein Recht, die Verwaltung auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu verklagen. Der Verein Changing Cities hatte die Betroffenen dabei unterstützt, die bestehende Interpretation der Gesetzeslage herauszufordern, um zu klären, inwiefern Anwohnende ihre Rechte auf eine sichere und saubere Umwelt gegenüber dem Kfz-Durchgangsverkehr durchsetzen können.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verwaltungsgericht hat am Freitag entschieden, dass die Kläger*innen, also die Anwohner*innen, kein eigenes Klagerecht in dieser Sache haben. Damit  hat das Gericht <em>nicht</em> entschieden, dass Modalfilter, also Durchgangssperren für den motorisierten Verkehr,  im Waldseeviertel unrechtmäßig wären. Der Vorsitzende Richter machte unmissverständlich deutlich, dass die beantragte Maßnahme, nämlich den motorisierten Durchgangsverkehr umzuleiten, mit Bezug zum Berliner Straßen- und Berliner Mobilitätsgesetz ohne Zweifel möglich wäre. Das Bezirksamt Reinickendorf weigert sich jedoch, dies zu tun, obwohl alle Parteien der BVV Reinickendorf sich dafür ausgesprochen hatten. Anwohner*innen beschlossen daraufhin, mit der Unterstützung von Changing Cities e.V. vor Gericht zu gehen. Auch wenn dieser Weg laut dem Gericht versperrt ist, bleibt es dem Bezirksamt unbenommen, endlich Schritte zum Schutz der Anwohner*innen einzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Changing Cities und den Betroffenen war bewusst, dass mit der Klage teilweise rechtliches Neuland betreten wird. Auch wenn die Argumentation des Gerichts in vielen Teilen zumindest vertretbar ist, ist sie sicher nicht zwingend. Wir vermissen den Mut, Spielräume zu nutzen und das Recht fortzuentwickeln. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kfz-Fahrerinnen und -Fahrer gegen jedes Verkehrsschild klagen können, eine Klage <em>für</em> Verkehrslenkung jedoch nicht einmal zugelassen wird. Den Schaden haben jetzt die Betroffenen, die nun weiter dem erheblichen Durchgangsverkehr durch das eigene Wohnviertel ausgesetzt sind. Wir halten daran fest, dass es gute rechtliche Argumente gibt, hier von einem Anspruch der Betroffenen auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs auszugehen. Daher warten wir die schriftlichen Urteilsgründe ab und entscheiden dann, ob wir gegen die Entscheidung vorgehen“, so Paul Jäde vom Changing Cities Legal Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reinickendorf verschleppt Gerichtsverfahren zum Waldseeviertel</title>
		<link>https://changing-cities.org/reinickendorf-verschleppt-gerichtsverfahren-zum-waldseeviertel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 08:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren kämpfen die Anwohner*innen des Waldseeviertels für eine sichere und lebenswerte Nachbarschaft. Ihr Ziel ist eine Verkehrslenkung, die den motorisierten Individualverkehr auf die Hauptstraßen umleitet, um so den Radverkehr zwischen Glienicke/Nordbahn und Berlin-Hermsdorf zu fördern. Nachdem diese Maßnahme zur Erprobung in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossen, aber nie umgesetzt wurde, unterstützt der Verein Changing [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit Jahren kämpfen die Anwohner*innen des Waldseeviertels für eine sichere und lebenswerte Nachbarschaft. Ihr Ziel ist eine Verkehrslenkung, die den motorisierten Individualverkehr auf die Hauptstraßen umleitet, um so den Radverkehr zwischen Glienicke/Nordbahn und Berlin-Hermsdorf zu fördern. Nachdem diese Maßnahme zur Erprobung in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossen, aber nie umgesetzt wurde, unterstützt der Verein Changing Cities e.V. eine richtungsweisende Verkehrswendeklage für den Kiezblock Waldseeviertel.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 31. Mai 2024 und damit vor knapp 1,5 Jahren wurde die Klage durch die Betroffenen erhoben. In den Schriftsätzen, die seitdem zwischen den Kläger*innen, dem Bezirksamt Reinickendorf sowie der mittlerweile beigeladenen brandenburgischen Nachbargemeinde Glienicke ausgetauscht wurden, zeichnet sich jedoch dasselbe Bild ab wie vor Einreichung der Klage. Wie in der Vergangenheit zeigt das Bezirksamt Reinickendorf keinerlei Wille, für eine Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel zu sorgen &#8211; eine streitige Entscheidung durch das Gericht ist damit unausweichlich. Der vom Bezirksamt vorgetragenen Begründung für seine Ablehnung der geforderten Maßnahmen fehlt es aus Sicht von Changing Cities und der Betroffenen jedoch an jeglicher Substanz. Das Amt beschränkt sich vielmehr auf die Wiederholung längst überholter und widerlegter Argumente aus der Zeit der „autogerechten Stadt“: Auf der einen Seite seien es nur wenige Menschen, die sich durch den Autoverkehr belästigt fühlen mögen; auf der anderen Seite gäbe es viele Pendler*innen aus dem Umland, die mit dem Auto durch das Waldseeviertel hindurch fahren wollten. Dabei verkennt die Argumentation, dass Nebenstraßen wie die hier relevante Schildower Straße für die Durchfahrt gerade nicht ausgelegt sind, und die Politik und Verwaltung Maßnahmen ergreifen muss, um die Menschen in den Wohnvierteln vor bloßem Durchgangsverkehr zu schützen. Vor dem Hintergrund, dass dieselben Argumente lediglich mit anderen Worten seit Jahren wiederholt werden, entsteht zudem verstärkt der Eindruck, das Bezirksamt wolle das Gerichtsverfahren bewusst in die Länge ziehen. Alleine für die Übersendung der Verfahrensakten an das Gericht hatte sich das Bezirksamt im vergangenen Jahr schon ein halbes Jahr Zeit gelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Verhalten des Bezirksamts ist rückwärtsgewandt und verantwortungslos. Es ist dieselbe Taktik wie eh und je: Verzögern und aussitzen“, so Michael Ortmann von der lokalen Initiative. „Währenddessen leiden die Menschen im Waldseeviertel weiter unter Verkehrslärm, Abgasen und insbesondere Gefahren für Fußgänger*innen und Radfahrende – auch während der Straßensanierung. Es ist ein politisches Verschleppungsmanöver auf Kosten von Sicherheit, Gesundheit und Gemeinwohl.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während internationale Studien und das bezirkseigene Gutachten längst belegt haben, dass die von den Betroffenen beantragten Modalfilter eine wirksame Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel und darüber hinaus bewirken können, auch ohne nachteilige Auswirkungen auf die Mobilität von Autofahrenden zu haben, klammert sich das Bezirksamt an ein überholtes Denken aus dem letzten Jahrhundert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Legal Team von Changing Cities betont Paul Jäde: „Wir sehen in der Sache einen rechtlichen Anspruch der Betroffenen auf echte Verkehrsberuhigung. Um diesem Anspruch zur Geltung zu verhelfen, kann die Verwaltung aus unserer Sicht auch von dem Gericht zu konkreten Maßnahmen verpflichtet werden. Wir hoffen, dass das Gericht unserer Argumentation folgt und damit insgesamt die Rechte von Menschen stärkt, die von Durchgangsverkehr durch Wohnviertel betroffen sind“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Betroffenen haben unlängst über den von ihnen beauftragten Fachanwalt noch einmal Stellung zum letzten Schriftsatz des Bezirksamts Reinickendorf und der Gemeinde Glienicke genommen. Mit ihrer jüngsten Eingabe regen die Kläger*innen beim Verwaltungsgericht Berlin an, zeitnah einen Termin für die mündliche Verhandlung anzuberaumen. Denn der Streitfall ist aus Sicht der Kläger*innen „ausgeschrieben“ – alle Argumente liegen auf dem Tisch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind jahrelang hingehalten worden. Jetzt reicht es und wir wünschen uns eine Entscheidung, um endlich Klarheit in der Sache zu bekommen“, stellt Michael Ortmann klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner für die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung</strong>:<br>www.schildower-strasse.de<br>Prof. Dr. Michael Ortmann</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mahnwachen für zwei getötete Radfahrer (17 bzw. 63 Jahre alt)</title>
		<link>https://changing-cities.org/mahnwachen-fuer-zwei-getoetete-radfahrer-17-bzw-63-jahre-alt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 08:37:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann #1: Sonntag, 24. November, 16 UhrWo #1: Oranienburger Straße/Ecke Taldorfer Weg, 13437 Berlin-WittenauWann #2: Sonntag, 24. November, 17 UhrWo #2: Breite Straße/Ecke Mühlenstraße, 13187 Berlin-Pankow Ein 17-jähriger Mensch ist tot. Er wurde am 9. November von einem Autofahrer in Alt-Pankow angefahren und erlag am 15. November seinen Verletzungen. Am selben Tag verstarb ein 63-Jähriger, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann #1: </strong>Sonntag, 24. November, 16 Uhr<br><strong>Wo #1:</strong> Oranienburger Straße/Ecke Taldorfer Weg, 13437 Berlin-Wittenau<br><strong>Wann #2: </strong>Sonntag, 24. November, 17 Uhr<br><strong>Wo #2:</strong> Breite Straße/Ecke Mühlenstraße, 13187 Berlin-Pankow</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein 17-jähriger Mensch ist tot. Er wurde am 9. November von einem Autofahrer in Alt-Pankow angefahren und erlag am 15. November seinen Verletzungen. Am selben Tag verstarb ein 63-Jähriger, der zwei Wochen zuvor in Wittenau mit seinem Fahrrad unterwegs war. Changing Cities spricht </strong><strong>den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus</strong><strong> und ruft zu Mahnwachen an den Unfallorten auf.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein 17 Jahre kurzes Leben – das ist ein Aufleuchten, ein Hoffnungsschimmer, ein Verlangen nach mehr, das jetzt brutal beendet wurde. Ich bitte jede und jeden, sich ins 17. Lebensjahr zurückzuversetzen: Was wäre, wenn alles, was danach kam, ausgelöscht würde? Das Leben eines 17-Jährigen, der Freitagabend auf dem Rad unterwegs war, wurde beendet. Ignoriert von den allermeisten Verkehrsplaner*innen, Politiker*innen und Autofahrenden. Dieses Jahr ist ein katastrophales Jahr in Berlin: 48 Menschen sind bereits gestorben, im Vorjahr waren es 33. Fast 50 Prozent mehr Menschen über 65 sind dieses Jahr auf den Berliner Straßen gestorben, und die Zahl der verunglückten Kinder im Straßenverkehr steigt und steigt. Das „Miteinander“ des SPD-CDU-Senats erweist sich als kalter Überlebenskampf. De facto heißt es: Wer klimaschonend unterwegs sein will, gefährdet sein Leben. Die Ungeschützten sterben, und die Motorisierten überleben“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der aktuellen Sparzwänge fordert Changing Cities einfache, aber wirksame Sofortmaßnahmen: Doppelte Abbiegespuren müssen aufgelöst und in geschützte Radwege umgewandelt werden. An Gefahrenstellen muss Tempo 30 oder Schrittgeschwindigkeit angeordnet und durchgesetzt werden. Sichtbehinderungen durch parkende Fahrzeuge müssen unterbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities fordert seit Jahren ein Umdenken in der Verkehrspolitik, eine fehlerverzeihende Infrastruktur und den Schutz der Schwächeren statt individueller Schuldzuweisung,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Der ADFC Berlin stellt an den Unfallorten Geisterräder auf. Eine #VisionZero-Demo fährt ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 14:30 Uhr zum ersten Unfallort und weiter zum zweiten Unfallort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1499578.php">Polizeimeldung vom 16. November, Reinickendorf</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1501468.php">Polizeimeldung vom 16. November, Pankow</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ihr Lkwlein kommet“ – die CDU im Kfz-Wahn</title>
		<link>https://changing-cities.org/ihr-lkwlein-kommet-die-cdu-im-kfz-wahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 09:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldseeviertel]]></category>
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					<description><![CDATA[In Pankow leitet die Verkehrsstadträtin (CDU) im Auftrag der Senatsverwaltung Bauarbeiten ein, die den Lkw-Verkehr ausgerechnet auf einer geplanten Radvorrangroute in der Kastanienallee einladen soll. In Reinickendorf lässt die CDU-Stadträtin eine Nebenstraße im Waldseeviertel für den Lkw-Verkehr optimieren. „Will die CDU allen Ernstes die Stadt mit Lkw fluten?“, fragt Changing Cities. Eine Demonstration ist am [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Pankow leitet die Verkehrsstadträtin (CDU) im Auftrag der Senatsverwaltung Bauarbeiten ein, die den Lkw-Verkehr ausgerechnet auf einer geplanten Radvorrangroute in der Kastanienallee einladen soll. In Reinickendorf lässt die CDU-Stadträtin eine Nebenstraße im Waldseeviertel für den Lkw-Verkehr optimieren. „Will die CDU allen Ernstes die Stadt mit Lkw fluten?“, fragt Changing Cities.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Demonstration ist am Montag, den 15. Juli von 17 bis 20 Uhr in der Kastanienallee geplant. Ein BVV-Beschluss vom Mai 2024 sieht vor, dass die Kastanienallee, die zum Radvorrangnetz gehört, fuß- und radfreundlich ausgebaut wird. Dennoch soll nun im Herbst mit der Fällung von 80 Bäumen und dem Ausbau zur Lkw-Trasse begonnen werden. Die Anwohner*innen kämpfen seit Jahren für eine Herunterstufung der Straße zur Wohnstraße und für ein Umfahrungskonzept für Lkw.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Waldseeviertel beginnen die Bauarbeiten zur Sanierung der Schildower Straße am 22. Juli. Auch diese Straße ist Teil des Berliner Radnetzes. Laut Verkehrsstadträtin Julia Schrod-Thiel (CDU) soll die Nebenstraße aber so ausgebaut werden, dass das Verkehrsaufkommen erhöht und der Lkw-Durchgangsverkehr erleichtert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier wehren sich die Anwohner*innen: Ende Mai verklagten sie gemeinsam mit Changing Cities das Bezirksamt, um eine 2022 in der BVV beschlossene, bislang aber nicht umgesetzte Verkehrsberuhigung des Viertels zu erzwingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ob im Senat oder auf Bezirksebene, überall tritt die CDU aufs Lkw-Gaspedal und optimiert Straßen für den Lkw-Durchgangsverkehr. Beide betroffenen Straßen liegen in Wohnvierteln und sind viel zu schmal für den intensiven Kfz-Verkehr. Begrüßt die neue CDU-Senatorin Bonde mehr Lkw-Durchgangsverkehr in Wohnvierteln? Ihre Partei fördert offensichtlich gerne den ortsfremden Verkehr auf Kosten der Anwohner*innen“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities. Dabei haben sich gerade CDU-Politker*innen immer wieder dafür ausgesprochen, Radrouten von Hauptstraßen auf Nebenstraßen zu verbannen. Doch wenn der Radverkehr auf diesen Nebenstraßen auch noch durch Lkw-Durchgangsverkehr bedroht wird, dann bleibt von dem in CDU-Kreisen beschworenen Wahlkampfslogan zur Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer*innen außer einem zynischen Augenzwinkern nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlinweit setzen sich 10.000 Menschen für weniger Kfz-Durchgangsverkehr ein. Sie sorgen sich um die Verkehrssicherheit, um den Lärm und die Luftverschmutzung in ihren Wohnquartieren und fordern Platz für Menschen statt für Autos. Mit der Klage zum Waldseeviertel soll u. a. festgestellt werden, unter welchen Bedingungen Anwohner*innen einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in ihrem Wohnviertel haben. Werden solche Bedingungen im Urteil des Verwaltungsgerichts festgeschrieben, hätten Anwohner*innen bundesweit erstmals eine klare juristische Handhabe, um Verkehrsberuhigung in ihren Nachbarschaften einzuklagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/legalteam/waldseeviertel/">Informationen über die Waldseeklage</a><br><a href="https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article239923403/Verkehrsplaene-loesen-Entsetzen-im-Waldseeviertel-aus.html">Bericht in der Berliner Morgenpost vom 31.10.2023 „Verkehrspläne lösen Entsetzen im Waldseeviertel aus”</a><br><a href="https://weact.campact.de/p/kastanienallee">Petition der Anwohner*innen in der Kastanienallee</a><br><a href="http://www.kiezgebiet.de/">Verkehrskonzept für Kastanienallee</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Für das Recht auf Ruhe und Sicherheit</title>
		<link>https://changing-cities.org/fuer-das-recht-auf-ruhe-und-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 06:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Waldseeviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel verklagt Changing Cities das Bezirksamt Reinickendorf. Das Amt weigert sich seit Jahren, wirksame Maßnahmen gegen den Durchgangsverkehr in der Schildower Straße zu ergreifen. Changing Cities will mit der Klage das Bezirksamt dazu verpflichten, einen verkehrsberuhigten Bereich einzurichten und fordert das Recht der Anwohner*innen auf Ruhe, Sicherheit [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam mit der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel verklagt Changing Cities das Bezirksamt Reinickendorf. Das Amt weigert sich seit Jahren, wirksame Maßnahmen gegen den Durchgangsverkehr in der Schildower Straße zu ergreifen. Changing Cities will mit der Klage das Bezirksamt dazu verpflichten, einen verkehrsberuhigten Bereich einzurichten und fordert das Recht der Anwohner*innen auf Ruhe, Sicherheit und gute Luft ein. Das Gericht muss nun entscheiden, unter welchen Bedingungen Anwohner*innen einen verbindlichen Rechtsanspruch auf die Einrichtung eines Superblocks bzw. Kiezblocks haben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Wiederholungswahl im Februar 2023 hat die Verkehrsstadträtin Schrod-Thiel (CDU) alle Gesprächsangebote der Initiative abgelehnt. „Wir sind in einer verzweifelten Situation: Alle Fraktionen der BVV haben im Mai 2020 einem Versuch zur Verkehrsberuhigung zugestimmt. Laut Mobilitätsgesetz ist die Straße Teil des Radverkehrsnetzes und muss fahrradfreundlich umgebaut werden. Am Runden Tisch waren sich auch alle Beteiligten einig: Der Rad- und Fußverkehr im Waldseeviertel soll gefördert werden. Wir hoffen nun auf ein klares und deutliches Signal des Gerichts, das weit über das Waldseeviertel hinausgeht“, sagt Paul Jäde von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Chance besteht, weil viele Argumente aus der Klage gegen das Reinickendorfer Bezirksamt den rechtlichen Rahmen für Kiezblocks bzw. Superblocks betreffen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 6.000 Kfz fahren täglich durch die Wohnstraßen im Waldseeviertel. Laut Gutachten handelt es sich zu 90 Prozent um Durchgangsverkehr. Verkehrsstadträtin Julia Schrod-Thiel (CDU) kündigte an, dass der Kfz-Verkehr von der B96 durch die Wohnviertel geleitet wird, weil die Bundesstraße an ihre „Kapazitätsgrenze“ gelangt ist. Dafür soll nun die Schildower Straße saniert werden. Das Bezirksamt Reinickendorf hat sogar angekündigt, das Durchfahrverbot für Lkw über 3,5 t nach der Sanierung aufzuheben. Für die Anwohner*innen ist dieses Vorhaben eine Zumutung, gegen die sie seit Jahren kämpfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schildower Straße ist nach polizeilichen Messungen insbesondere in den Spitzenzeiten deutlich überlastet. Als Nebenstraße in einem Wohngebiets ist sie nicht für diesen starken, überörtlichen Durchgangsverkehr ausgelegt. Außerdem wird hier deutlich zu schnell gefahren: Die Durchschnittsgeschwindigkeit am Waldsee betrug 44 km/h, die gemessene Spitzengeschwindigkeit in der Tempo-30-Zone erreichte 93 km/h bei anonymen Messungen der Berliner Polizei. Für die Anwohner*innen stellt der Kfz-Verkehr somit nachweislich eine Gefahr dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/05/TD21-007-11_VG-Berlin_Klage-anonymisiert.pdf">Die Klageschrift</a><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/legalteam/">Informationen zu Changing Cities Legal Team</a><br><a href="https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article242343128/Endlich-Entscheidung-um-Reinickendorfs-umstrittenste-Strasse.html">Bericht in der Berliner Morgenpost vom 15. Mai 2024</a><br><a href="https://www.schildower-strasse.de/">Informationen zu Schildower Straße</a><br><a href="https://changing-cities.org"><br></a><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Vierzehnter Radfahrer des Jahres getötet // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/vierzehnter-radfahrer-des-jahres-getoetet-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 09:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Samstag, 2. Dezember, 16 Uhr Wo: Heiligenseestraße / Höhe Süderholmer Steig, 13503 Berlin-Reinickendorf Ein 82-jähriger Mann, der von einer Autofahrerin überfahren wurde, ist nun an den schweren Verletzungen gestorben. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.&#160;&#160; An der Kreuzung Heiligenseestraße Ecke Süderholmer Steig [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: </strong>Samstag, 2. Dezember, 16 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo:</strong> Heiligenseestraße / Höhe Süderholmer Steig, 13503 Berlin-Reinickendorf</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein 82-jähriger Mann, der von einer Autofahrerin überfahren wurde, ist nun an den schweren Verletzungen gestorben. Changing Cities spricht </strong><strong>den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus</strong><strong> und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Kreuzung Heiligenseestraße Ecke Süderholmer Steig soll der Mann laut Polizei am 27. November auf die Fahrbahn gefahren sein, wo er von einer Autofahrerin überfahren wurde. In der Polizeimeldung heißt es, dass er nicht auf den rückwärtigen Verkehr geachtet habe. So hat es die Autofahrerin wahrscheinlich wahrgenommen: Er habe nicht auf sie geachtet. Inwiefern sie auf den Radfahrer geachtet hat, wird nicht thematisiert. In der Heiligenseestraße gibt es einen alten schmalen Hochbordradweg, der an der Unfallkreuzung auf der Straße geführt wird. Der Radfahrer musste also an dieser Stelle auf der Fahrbahn fahren. Auch diese Polizeimeldung ist eindeutig aus mit Blick aus der Windschutzscheibe geschrieben und gibt wenig Auskunft darüber, was tatsächlich passiert ist.<br><br>„Zum 14. Mal in diesem Jahr trauern wir um eine*n getötete*n Radfahrer*in. 14 Menschen, die heute nicht mehr leben, nur weil sie Rad gefahren sind. Sie sind Opfer von einer nicht vorhandenen Infrastruktur oder von zu hohen Geschwindigkeiten. Wir wünschen den Angehörigen und Freund*innen viel Kraft“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br>Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Der ADFC Berlin stellt am Unfallort ein Geisterrad auf. Eine #VisionZero-Demo fährt ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 14:30 Uhr zum Unfallort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2023/pressemitteilung.1389864.php">Polizeimeldung vom 29. November</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Tempo 30: Warum handelt die SenUMVK nicht?</title>
		<link>https://changing-cities.org/tempo-30-warum-handelt-die-senumvk-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 07:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
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					<description><![CDATA[Offener Brief der Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm und Changing Cities vom 1. September 2022 Empfängerinnen:Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin,Bettina Jarasch (B90/Grüne), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz Sehr geehrte Frau Giffey, sehr geehrte Frau Jarasch,„Die Koalition wird alle rechtlichen Möglichkeiten zur Ausweitung von Tempo 30 nutzen“ – so steht es in Ihrem Koalitionsvertrag. Doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Offener Brief der Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm und Changing Cities vom 1. September 2022<br><br>Empfängerinnen:<br>Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin,<br>Bettina Jarasch (B90/Grüne), Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz<br><br>Sehr geehrte Frau Giffey, sehr geehrte Frau Jarasch,<br>„Die Koalition wird alle rechtlichen Möglichkeiten zur Ausweitung von Tempo 30 nutzen“ – so steht es in Ihrem Koalitionsvertrag. Doch die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz ist dazu nicht in der Lage – oder will es schlichtweg nicht.<br><br>Ja, Tempo 30 ist in erster Linie Bundesgesetz. Aber: Vor allem die neue europäische Regelung zur Lärmaktionsplanung(1) gibt Ihnen große Handlungsspielräume, um die Bevölkerung vor Lärm zu schützen. Genau das fordern wir auch am Zabel-Krüger-Damm.<br><br>Unsere Bürgerinitiative setzt sich seit 2019 für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm am Zabel-Krüger-Damm ein(2). Über 1.000 Menschen unterstützen unsere Petition.(3) Leider hat die SenUMVK unseren Antrag gemeinsam mit 56 weiteren Haushalten für Tempo 30(4) ganztags am ZKD abgelehnt, obwohl</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Die Lärmbelastung über 65 dB und damit über den Auslösewerten des<br>Lärmaktionsplans liegt.(5)</li><li>Tempo 30 positive Effekte auf die Leistungsfähigkeit der Straße hat.(6)</li><li>Der ZKD aufgrund seiner geringen Fahrbahnbreite keine Sicherheitsabstände bietet.(7)<br><br>Warum werden Raserei, unnötiges Beschleunigen, Hupen, überlaute Fahrzeuge nicht konsequenter verfolgt, obwohl Sie im Koalitionsvertrag „Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (…) stärker kontrollieren und ahnden“ wollen.<br><br>Zudem weist das Schreiben der SenUMVK Widersprüche auf:</li></ol>



<ol class="wp-block-list"><li>Die von der SenUMVK im August 2020 durchgeführte 24-Stunden-Zählung weist in Sachen Verkehrsstärke und LKW-Anteil deutliche Unterschiede zur Verkehrsmengenerhebung von 2019 auf – pandemiebedingt.</li><li>Es werden unterschiedliche Angaben zum LKW-Anteil gemacht &#8211; mal sind es ein, mal sind es 5,7 Prozent. Die Erläuterungen der SenUMVK zu den verschiedenen LKW-Anteilen sind widersprüchlich.</li><li>Es gibt keine Transparenz zu den tatsächlich gezählten Fahrzeugen und dem verwendeten Berechnungsverfahren.</li><li>Es wird argumentiert, dass bei Tempo 30 in Nebenstraßen ausgewichen wird – ohne konkrete Zahlen zu nennen. Aber in den Nebenstraßen gilt bereits Tempo 30.</li><li>Es wird argumentiert, dass die Polizei am ZKD überwiegend nur Unfälle wegen „ungenügendem Sicherheitsabstand“ registriert, nicht wegen „Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit“. Konkrete Zahlen werden nicht genannt. Dabei wird ignoriert, dass sich der Reaktions- und Bremsweg bei Tempo 30 gegenüber Tempo 50 um die Hälfte verringert.8 Das würde auch die Unfälle mit „ungenügendem Sicherheitsabstand“ reduzieren.<br><br>Auf Zahlen und Fakten unsererseits wird nicht eingegangen, bei ihren Widerspruchsschreiben bleibt die SenUMVK dagegen vage und subjektiv. Antworten dauern bis zu sieben Monate, während man uns selbst nur einen Monat Zeit gibt. Einzelne Ortsbesichtigungen wiegen schwerer als die alltägliche Wahrnehmung der Anwohner/innen.<br><br>Deshalb, sehr geehrte Frau Giffey, sehr geehrte Frau Jarasch, unsere Frage an Sie:<br>Wollen oder können Sie nicht? Brauchen wir erst einen Verkehrstoten oder wann wollen Sie handeln? Warum sind Ihnen die Sicherheit und Gesundheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer am ZKD nicht wichtig? Mehr als 270 Städte und Gemeinden wollen Tempo 30 flächendeckend einführen(9) – warum Berlin nicht?<br><br>Es ist ja bekannt: die Berliner Verwaltung ist langsam, unterbesetzt und auch noch zweigliedrig. Aber wir bitten Sie darum, endlich zu handeln.<br><br>Wir freuen uns auf eine Antwort.<br><br>Mit freundlichen Grüßen<br>Tobias Büchner, Verena Schwachmeyer, Markus Bieletzk, Matthias Eigenbrodt<br>Bürgerinitiative Zabel-Krüger-Damm Changing Cities<br>www.izkd.de. mail@izkd.de<br>und <br>Ragnhild Sørensen<br>ragnhild.soerensen@changing-cities.org<br> www.changing-cities.org<br><br>Quellen:<br>1) www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/umgebungslaermrichtlinie/laermaktionsplanung<br>2) www.izkd.de<br>3) www.openpetition.de/petition/online/verlangsamung-und-verminderung-des-verkehrs-am-zabel-krueger-damm<br>4) www.izkd.de/Aktuelles012022.html<br>5) www.berlin.de/umweltatlas/verkehr-laerm/laermbelastung/2017/karten/<br>6) www.umweltbundesamt.de/publikationen/wirkungen-von-tempo-30-an-hauptverkehrsstrassen<br>7) Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) 2006, Punkt 4.3: “Wenn es die straßenräumliche Situation<br>(insbesondere die Straßenraumbreite) und der Raumbedarf anderer Nutzungsansprüche notwendig machen […], können eingeschränkte Bewegungsspielräume angesetzt und z.T. auf die Sicherheitsabstände verzichtet werden. Die Bemessung mit eingeschränkten Bewegungsspielräumen setzt in der Regel geringe Geschwindigkeiten (&lt;= 40 km/h) und eine umsichtige Fahrweise voraus, die durch eine geeignete Gestaltung und verkehrsrechtliche Regelungen zu unterstützen sind.”<br>8) www.vcd-bayern.de/texte/Tempo_30_50_Visualisierung_Anhaltewege_KV_LA.pdf<br>9) www.lebenswerte-staedte.de</li></ol>
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