Samstag um 13 Uhr starten wir unseren Fahrradzubringer und werden ganz sicher nicht rechts abbiegen.
Im Browser ansehen

Liebe Freund*innen von Changing Cities,

wir haben das alle kommen sehen und trotzdem sind wir entsetzt. Die Bürger*innen eines kleinen Bundeslandes haben fast mehrheitlich eine rechtsextreme Partei gewählt.
Sie haben sich für Autoritarismus statt Demokratie entschieden, für Repression statt Freiheit, für Reaktionäres statt Fortschrittlichkeit. Sie haben einfache Erzählungen gewählt und ignorieren sehenden Auges, dass es sich dabei um Verschwörungserzählungen, Fakes und völkisches Gedankengut handelt – und dass die versprochene Politik den allermeisten Bürger*innen eher schaden würde. NGOs, die in den Augen der Rechtsextremen „nicht produktiv” arbeiten, wollen sie die Finanzierung streichen. 

In Berlin stehen die Wahlen am 20. September an. Eine Woche vorher, am Samstag, dem 12. September, laden wir alle ein, an der großen Demo unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ teilzunehmen. Die Demo wird von einem sehr breiten Bündnis aus der gesamten Zivilgesellschaft veranstaltet. Um 13 Uhr starten wir unseren Fahrradzubringer am Savignyplatz und werden ganz sicher nicht rechts abbiegen (Route hier). Wir demonstrieren für Empathie und zeigen unsere Bereitschaft, die begrenzten Ressourcen fair zu teilen. Vor allem diejenigen, die nicht ins rechtsextreme Weltbild passen, brauchen jetzt sichtbare Solidarität.

Seid dabei – wir stehen zusammen!

Solidarische Grüße

Andrea, Inge, Johanna, Milena, Pamela, und Ragnhild für das Team von Changing Cities

 
JETZT FÖRDERMITGLIED WERDEN
 
BERICHT BUND
Radfahrer liegen reglos auf einer Straße, während Fahrräder verstreut um sie herumliegen.
„Ich kenne da eine Abkürzung…“

Die Tour de Verkehrswende ist – im Gegensatz zu einer privaten Fahrradtour mit Fokus auf Sehenswürdigkeiten und Natur – eine politische Demonstration. Sie steuert gezielt Städte an, um mehr Aufmerksamkeit für die Verkehrswende zu schaffen. 

Reich an schönen Erlebnissen und neuen Erfahrungen ist sie trotzdem: „Ein ungeplanter Abstecher durch einen nicht-barrierefreien Waldweg hat bei vielen für Spaß und Schatten gesorgt, aber nicht gerade für Sichtbarkeit – und war (nicht nur) für die mitreisende Handbikerin eine Tortur. Die örtlichen Polizeieinsatzleitungen wollten nicht immer einsehen, dass die angemeldete Demonstration auf der Straße fahren darf, sondern wollten sie auf den straßenbegleitenden schmalen Radweg schicken. Doch das Orga‑Team blieb geduldig, hartnäckig und professionell – ein beeindruckender Einsatz unter den Umständen.”

Den vollständigen  Bericht über die Tour de Verkehrswende 2026 und einige Fotos  findet ihr jetzt auf unserer Website. 

 

#1 Einwohner*innen erfolgreich: Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat einen Antrag der Initiative Harzer Straße zur Verkehrsberuhigung der Harzer Straße und des Kiehlufers beschlossen. Vorgesehen sind u. a. mehr Sicherheit für Fuß- und Radverkehr, eine Umgestaltung gefährlicher Kreuzungen und die Eindämmung des Durchgangsverkehrs. Der Beschluss zeigt, wie engagierte Anwohner*innen konkrete Veränderungen für eine sicherere und lebenswertere Stadt anstoßen können. Nun kommt es darauf an, dass die beschlossenen Maßnahmen auch tatsächlich umgesetzt werden. 

#2 Attraktiv und autofrei: Immer mehr Städte entdecken das Fahrrad nicht nur als klimafreundliches Verkehrsmittel, sondern auch als attraktiven Baustein für den Tourismus. Der New Yorker Bezirk Brooklyn zeigt, wie geschützte Radwege, autofreie Uferpromenaden und gut vernetzte Radrouten neue Möglichkeiten schaffen, eine Stadt abseits klassischer Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auch andere Städte setzen zunehmend auf solche Angebote und verbinden nachhaltige Mobilität mit lokaler Wirtschaft und Tourismus. So wird Radverkehr vom reinen Verkehrsthema zum Standortfaktor für lebenswerte und touristisch attraktive Städte. 

#3 Alternativen gewünscht: Laut TÜV Mobility Studie wünschen sich viele Menschen in Deutschland bessere Alternativen zum eigenen Pkw. 76 Prozent sprechen sich für eine stärkere Förderung des ÖPNV aus, 72 Prozent für mehr Unterstützung von Regional- und Fernbahn; auf dem Land sehen sogar 92 Prozent Bedarf für einen besseren Nahverkehr. Besonders deutlich ist der Wunsch nach Lösungen, die den Autoverkehr durch attraktive Alternativen reduzieren: 91 Prozent halten einen besseren ÖPNV, 77 Prozent Park-and-Ride und 69 Prozent den Ausbau des Radverkehrs dafür für geeignet. Das sind absolute Mehrheiten.

 
ANKÜNDIGUNG BUND
Die Zeichnung zeigt einen Elefanten und ein Fahrrad. Daneben steht: „Aktionstage für sichere Kindermobilität 12.–27. September 2026“
Sichere Straßen jetzt!

Seit 2020 finden bundesweit Fahrraddemos für kindgerechte Straßen mit zehntausenden Teilnehmenden statt. Zum Schulbeginn rückt die Sicherheit von Schulwegen jedes Jahr politisch-rhetorisch in den Fokus – an der Situation vor Ort ändert sich bisher aber nur wenig. Wir fordern mit den Demonstrationen eine zügige Umsetzung wirksamer Maßnahmen wie Tempo 30, sichere Rad- und Fußwege und die Einrichtung von Schulstraßen. Bei den Kidical Mass-Aktionstagen vom 12. bis 27. September können die Kinder mit ihrem Fahrrad sicher auf der Straße fahren. 

Es gibt unzählige Kidical Masses in der ganzen Bundesrepublik – bestimmt auch bei Dir um die Ecke!

Mehr Infos: https://changing-cities.org/kampagnen/kidical-mass-berlin/

 
ANKÜNDIGUNG BERLIN
Das Foto zeigt eine Fahrraddemonstration mit vielen Radfahrer*innen und Lastenrädern auf einer Stadtstraße // Foto: Norbert Michalke
Berliner Senior*innen wählen sichere Radwege!

In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus zeigen sie daher am 26. September Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, Dreiräder, Tandems, Handbikes und Rikschas. Treffpunkt: 11 Uhr S/U Yorckstraße.

Weitere Infos: https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/

 
MITMACHEN

Die Berlin-Wahl steht an und wir wollen von den Kandidierenden im Wedding wissen, für welche konkreten Veränderungen auf Weddings Straßen sich ihre Parteien einsetzen. Dazu besuchen wir auf zwei verschiedenen Touren Orte von Himmel bis Hölle – am 11. September den neuen Kiezblock im Antonkiez, am 12. September zum Thema Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr. Ihr könnt dabei sein und Eure Anliegen einbringen. 

Eingeladen sind außerdem: Kandidierende für die BVV und das AGH für Berlin-Wedding der Parteien CDU, SPD, Linke und Grüne.

genauere Infos
 

WIE LÄUFT’S BEI DEN #KIEZBLOCKS?

75
Berliner Kiezblocks-Initiativen

Neu im Team: Rungius-Kiezblock in Neukölln. Hier findest Du alle Kiezblocks auf einen Blick.

 
4
laufende Unterschriftensammlungen
Du willst beim Sammeln unterstützen? Die Einwohner*innenanträge von Alt-Lichtenberg, Gneisenaukiez, Latte-Platz und Waldseeviertel kannst Du hier downloaden.

 

WIE LÄUFT’S BEI DEN #SUPERBLOCKS?

28
bundesweite Superblock-Initiativen

Neu im Team: Tübingen Südstadt und Wiesbaden-Westend. Hier findest du alle Superblocks auf einen Blick.

 

Mit Deiner Hilfe bleiben wir handlungsfähig.

Trage zur gerechteren Verkehrspolitik bei und unterstütze unsere Arbeit als Fördermitglied.

Egal ob 5, 10 oder 20 Euro im Monat: Jeder Euro hilft uns dabei, Berlin und andere Städte lebenswerter zu gestalten.

JETZT FÖRDERMITGLIED WERDEN
 

Termine

Alle regelmäßigen Termine von Changing Cities und den fahrradfreundlichen Netzwerken in den zwölf Berliner Bezirken findet Ihr in unserem Kalender auf der Website unter Aktuelles/Termine sowie Veranstaltungshinweise unter Aktuelles/Veranstaltungen. Kurzfristige Änderungen werden dort aktualisiert.

 

Medienspiegel

Berichte zu unseren Initiativen und Kampagnen in der Presse findet Ihr in unserem Medienspiegel. Fotos von Changing Cities und unseren Aktionen findet Ihr im Fotoalbum. Schreibt uns bei Fragen oder Anregungen gerne eine E-Mail.

 Mastodon  Bluesky  Web  Linkedin  Instagram
 

Copyright © 2026 Changing Cities e.V.

Du bekommst diese E-Mail, weil Du Dich für den Newsletter des Volksentscheid Fahrrad und/oder den Newsletter von Changing Cities e.V. registriert hast.

Keine E-Mails mehr bekommen? Hier von der Liste abmelden.

Unsere Datenschutzerklärung findest du auf unserer Webseite.

Changing Cities e.V., Oberlandstr. 26-35, 12099 Berlin, Germany