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	<title>Luftverschmutzung &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Das ist die Berliner Luft: richtig ungesund</title>
		<link>https://changing-cities.org/das-ist-die-berliner-luft-richtig-ungesund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 11:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Luftqualität in Berlin ist an diesen Tagen schlecht. Die Feinstaubwerte liegen momentan weit über die verschärften EU-Schwellenwerte. Leider ist die Richtlinie so formuliert, dass die Schwellenwerte erst 2030 eingehalten werden müssen. Für die Berliner*innen heißt das: Atmen Sie bis dahin so wenig wie möglich… Dabei gilt es zu bedenken, dass die EU-Grenzwerte wesentlich schlechtere [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Luftqualität in Berlin ist an diesen Tagen schlecht. Die Feinstaubwerte liegen momentan weit über die verschärften EU-Schwellenwerte. Leider ist die Richtlinie so formuliert, dass die Schwellenwerte erst 2030 eingehalten werden müssen. Für die Berliner*innen heißt das: Atmen Sie bis dahin so wenig wie möglich…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei gilt es zu bedenken, dass die EU-Grenzwerte wesentlich schlechtere Luftqualität zulassen als die Weltgesundheitsorganisation WHO (siehe Tabelle). Der Vergleich macht sichtbar, dass die Grenzwerte nur einen Toleranzbereich, einen Kompromiss darstellen – wirklich gesunde Luft ist Luft OHNE Verschmutzung. Davon ist Berlin heute weit, weit entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt gute gesunde Luft einzuatmen, bleibt den Berliner*innen bei den jetzigen Werten nichts anderes als den Verhaltenstipps des Umweltbundesamts zu folgen: „Üben Sie körperlich besonders anstrengende Aktivitäten wie Sport im Freien möglichst zu Zeiten oder an Orten mit besserer Luftqualität (z. B. weniger Verkehr) aus. Reduzieren Sie Ihre körperliche Aktivität bei Beschwerden wie Husten oder Kurzatmigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Verhaltenstipps hin oder her: Wir Bürger*innen haben ein Recht auf gute und saubere Luft. Spitzenwerte bis zu 70 μg/m3 für PM2,5, wie Ende Januar und jetzt wieder in Berlin gemessen werden, gefährdet unsere Gesundheit. Da kommt es wie ein Hohn vor, dass die Senatsverkehrsverwaltung Tempo 30 an etlichen Hauptverkehrsstraßen in Berlin aufhebt mit der Begründung: Die Luft sei sauber! Alle Maßnahmen, die die Luft sauberer machen können, müssten ergriffen werden. Oder meint Frau Senatorin Bonde (CDU) allen Ernstes, dass wir bei unserer Gesundheit ein Auge zudrücken sollten?”, fragt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Umweltbundesamt hat seine vorläufige Auswertung der Luftqualität 2025 veröffentlicht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Feinstaubwerte von PM10 leicht über denen der Vorjahre lag, wohingegen die PM2,5-Werte nach der geltenden, <strong>alten</strong> EU-Luftqualitätsrichtlinie nicht überschritten wurden. Die WHO-Werte dagegen wurden an <strong>keinem</strong> der 360 bundesweiten Messstationen eingehalten.<br></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahresmittelwerte μg/m3</strong></td><td><strong>alte EU-Luftqualitäts-</strong><strong><br></strong><strong>richtlinie</strong></td><td><strong>neue EU-Luftqualitäts-</strong><strong>richtlinie</strong><strong><br></strong><strong>(gültig ab 1.1.2030)</strong></td><td><strong>WHO-Grenzwert-</strong><strong>empfehlung</strong><strong><br></strong><strong>(vom 2021)</strong></td></tr><tr><td><strong>Feinstaub PM2,5</strong></td><td><strong>25</strong></td><td><strong>10</strong></td><td><strong>5</strong></td></tr><tr><td><strong>Feinstaub PM10</strong></td><td><strong>40</strong></td><td><strong>20</strong></td><td><strong>15</strong></td></tr><tr><td><strong>Stickstoffdioxid (NO2)</strong></td><td><strong>40</strong></td><td><strong>20</strong></td><td><strong>10</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/2026-02/UBA_Luftqualit%C3%A4t%202025.pdf">UBA: Luftqualität 2025, vorläufige Auswertung, Februar 2026</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>An 30 Straßen ist die Luft nach der neuen Richtlinie zu schlecht</title>
		<link>https://changing-cities.org/an-30-strassen-ist-die-luft-zu-schlecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 13:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo 50]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab 2026 müssen Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Luftqualität nach der neuen EU-Richtlinie zu schlecht ist. Was tut die Verkehrsverwaltung? Sie führt Tempo 50 an acht Straßen ein, an denen die ab 2026 einzuhaltenden Grenzwerte bereits heute – also bei Tempo 30 – überschritten werden. Es handelt sich um Mariendorfer Damm, Hermannstraße, Karl-Marx-Straße, Tempelhofer Damm, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab 2026 müssen Maßnahmen ergriffen werden, wenn die Luftqualität nach der neuen EU-Richtlinie zu schlecht ist. Was tut die Verkehrsverwaltung? Sie führt Tempo 50 an acht Straßen ein, an denen die ab 2026 einzuhaltenden Grenzwerte bereits heute – also bei Tempo 30 – überschritten werden. Es handelt sich um Mariendorfer Damm, Hermannstraße, Karl-Marx-Straße, Tempelhofer Damm, Elsenstraße, Erkstraße, Martin-Luther-Straße und Müllerstraße. Nach der Wiedereinführung von Tempo 50 an diesen Straßen müssen also in 1,5 Monaten Maßnahmen gegen die schlechte Luft ergriffen werden – Changing Cities schlägt Tempo 30 vor.<br></strong><br>Die Neufassung der EU-Luftqualitätsrichtlinie vom Oktober 2024 verschärft die Grenzwerte für Luftschadstoffe deutlich. Diese müssen zwar erst ab 2030 eingehalten werden, aber bereits ab 2026 müssen Überschreitungen der neuen Grenzwerte durch Luftqualitätspläne adressiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer parlamentarischen Anfrage benennt die Senatsverwaltung insgesamt 30 Berliner Straßen, in denen die Luftqualität nach den neuen Grenzwerten bereits heute nicht eingehalten wird. Dabei muss angemerkt werden, dass die Luftqualität nur an ausgewählten Standorten gemessen wird, 47 an der Zahl (2023). <strong><br></strong><br>„Mit der neuen EU-Luftqualitätsrichtlinie muss Berlin sich mehr anstrengen. Tempo 50 wieder einzuführen, ist kontraproduktiv und gefährdet die Gesundheit der Bürger*innen. Dabei muss man bedenken, dass die neue Richtlinie nur ein Kompromiss ist. Die WHO-Richtlinien sind weit strenger, und davon ist Berlin heute weit entfernt. Das scheint die Senatsverwaltung aber nicht zu stören: Sie führt Tempo 50 nicht nur an drei der 20 gefährlichsten Straßen ein, sondern auch acht weiteren Straßen mit bekanntermaßen schlechter Luft – Verkehrssicherheit und Gesundheit hin oder her!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br><strong>Weiterführende Links:</strong><a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-24203.pdf"><br>Parlamentarische Anfrage vom 7. November</a></p>
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		<title>Großes Kino: Superblock-Videos</title>
		<link>https://changing-cities.org/grosses-kino-superblock-videos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 12:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Videos erklären kompakt und unterhaltsam das Konzept der Superblocks und räumen mit Vorurteilen auf.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unterschiedliche Formate sind notwendig, um unterschiedliche Menschen zu erreichen: ein Instagram-Post für den Einen, Sticker für die Andere. Jetzt haben wir ein neues Format entwickelt, das ganz schön großes Kino ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Changing-Cities-Film? Das wäre nicht schlecht, aber passend für soziale Medien haben wir etwas Kürzeres auf Lager: eine animierte Videoreihe zu Superblocks! Zusammen mit dem Animationskünstler Marc Trompetter haben wir die Videos entwickelt – nicht nur für unsere Social-Media-Kanäle und Website, sondern auch für die Seiten der Initiativen, die Teil der Superblock-Bewegung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Videos erklären kompakt und unterhaltsam das Konzept der Superblocks und räumen mit Vorurteilen auf. Sind Superblocks autofrei? Sollten die Leute nicht einfach aufs Land ziehen, wenn sie sich mehr Grün wünschen? Und: Was kann ich tun, wenn ich so einen Superblock nun doch auch bei mir im Viertel haben will? Auf all diese Fragen findet sich eine animierte Antwort. Seht selbst:&nbsp;</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/grosses-kino-superblock-videos/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FCuGxjteca0w%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption>Diese kurze Anleitung zeigt dir, wie du mit deinen Nachbar*innen für mehr Bäume, weniger Lärm und bessere Luft sorgst.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/grosses-kino-superblock-videos/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FG3h-upJ2eRs%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption>Kinder haben ein Recht auf Platz in unserer Stadt. Auf Orte, an denen sich sich umsonst aufhalten und sich austoben können.</figcaption></figure></div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/grosses-kino-superblock-videos/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FZcPtW9VnMps%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption>Wohnviertel mit weniger Autoverkehr &#8211; wie soll das gehen? Wir erklären dir, wie ein Superblock konkret funktioniert.</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/grosses-kino-superblock-videos/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FDlqrSWVNX_k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption>Feinstaub und Hitze schden unserer Gesundheit. Das Gute: Auf nachbarschaftlicher Ebene könnt ihr mit Superblocks für mehr Bäume, weniger Lärm und bessere Luft sorgen.</figcaption></figure></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Superblock-Initiativen können die Videos mit einem Hinweis auf Changing Cities auch selbst veröffentlichen, um ihren Nachbar*innen und Bekannten die Vorteile von Superblocks näherzubringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bestens ausgestattet geht es los in den Superblock-Sommer!</p>
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		<title>Kein Auto lohnt sich</title>
		<link>https://changing-cities.org/kein-auto-lohnt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 08:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin, 23. März 2021 – Europaweit fordern Gesundheitsorganisationen des Verbands EPHA (European Public Health Alliance) nachdrücklich eine Reduzierung des Autoverkehrs, denn er ist ein wesentlicher Faktor für Luftverschmutzung. Schlechte Luft schadet der Gesundheit von Menschen weltweit, besonders in Städten. Gemessen am Wohlfahrtsverlust kostet Luftverschmutzung jede*n Europäer*in durchschnittlich über 1.250&#160;Euro pro Jahr. Aber trotzdem werden die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berlin, 23. März 2021 – Europaweit fordern Gesundheitsorganisationen des Verbands EPHA (European Public Health Alliance) nachdrücklich eine Reduzierung des Autoverkehrs, denn er ist ein wesentlicher Faktor für Luftverschmutzung. Schlechte Luft schadet der Gesundheit von Menschen weltweit, besonders in Städten. Gemessen am Wohlfahrtsverlust kostet Luftverschmutzung jede*n Europäer*in durchschnittlich über 1.250&nbsp;Euro pro Jahr. Aber trotzdem werden die Vorteile der Verkehrswende von Politiker*innen und Bürger*innen häufig nicht ernst genommen und notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt. Changing Cities und das ium-Institut wollen das ändern und schlagen nun einen „Game Changer“ für die Verkehrswende vor: die Freie-Straßen-Prämie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftverschmutzung ist laut einer Studie der European Environment Agency (EEA) die wesentliche Ursache für vorzeitige Todesfälle in Europa. Der Verkehrssektor verursacht etwa 40 bis 50 Prozent der gesamten Stickoxid-Emissionen und 10 bis 15 Prozent der Feinstaubemissionen. Die Forscher*innen betrachten im Rahmen der Studie bekannte Maßnahmen zur Schadstoffreduktion und analysieren deren Wirksamkeit. Dazu zählen Reduzierung von Parkplätzen, City-Maut, Umweltzonen und Förderung von Fuß- und Radverkehr. Die zu erwartenden Einsparungen bei den sozialen Kosten sollten kommunale Verwaltungen ermutigen, entsprechende Maßnahmen umzusetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wurden in den vergangenen Jahrzehnten nur sehr zögerlich entsprechende Schritte unternommen. Demnach hat sich auch die Luftqualität nur geringfügig verbessert. Auch durch das viel gepriesene Wundermittel Elektroauto wird das Problem nicht gelöst. Denn durch den Abrieb von Reifen und Bremsen entsteht schädlicher Feinstaub. Wenn die Verkehrswende wirklich gelingen soll, ist also ein Strategiewechsel dringend erforderlich: Statt wirkungslose Verbote zu erlassen, sollte umweltverträgliche Mobilität belohnt werden. Das ist das Konzept der Freie-Straßen-Prämie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip ist einfach: Wer das eigene Auto abschafft oder gar nicht erst eins kauft, erhält eine Prämie, z.B. 1.100 Euro pro Jahr. Dieses Instrument kommt vollständig ohne Verteuerung, Verzicht oder Verbote aus. Das Freihalten unserer Straßen soll damit als gesellschaftliche Leistung belohnt und anerkannt werden. Die Prämie bietet einen Anreiz, das Auto abzuschaffen, und soll damit auch diejenigen überzeugen, die sich nicht ohnehin schon für Umwelt und Klima interessieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mehr Pull und weniger Push ist die Devise der Freie-Straßen-Prämie. Wer ein Jahr lang die eigene Mobilität autofrei gestaltet, erhält eine Prämie. Es soll sich lohnen, kein Auto zu haben. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Frau Schmidt ihr Auto aus Umweltgründen oder wegen der Prämie abschafft. Hauptsache, sie tut es – denn so reduziert sie Blech und Abgase in unseren Städten“, meint Kerstin Stark von Changing Cities. Die Anzahl der Autos soll mit der Freie-Straßen-Prämie effektiv und auf freiwilliger Basis reduziert werden. Weniger Autos verringern die Luftverschmutzung und verhindern zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Darüber hinaus werden neue Möglichkeiten für umweltfreundliche Mobilität geschaffen. Das Freihalten unserer Straßen wird mit der Freie-Straßen-Prämie zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen die Freie-Straßen-Prämie öffentlich diskutieren und konzeptionell weiterentwickeln. Dazu laden wir Euch zur öffentlichen Beteiligung auf der Online-Plattform&nbsp;decidim ein: https://ifs.decidim.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Antje Heinrich, <a href="mailto:antje.heinrich@changing-cities.org">antje.heinrich@changing-cities.org</a>, 0178 475 2808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>Zusammenfassung der Studie „Air pollution and transport policies at city level“ (dt.):&nbsp;<a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2021/03/Zusammenfassung-EPHA-4.pdf">https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2021/03/Zusammenfassung-EPHA-4.pdf</a><br>Die gesamte Studie „Air pollution and transport policies at city level“ (engl.): <a href="https://epha.org/air-pollution-and-transport-policies-at-city-level/">https://epha.org/air-pollution-and-transport-policies-at-city-level/</a><br>Konzept der Freien-Straßen-Prämie: https://ifs.decidim.de/processes/fsp&nbsp;<br>Anmeldung zur Diskussionsplattform decidim: https://ifs.decidim.de/users/sign_up<br>Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung: <a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gar kein Grund zum Ausruhen</title>
		<link>https://changing-cities.org/gar-kein-grund-zum-ausruhen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 13:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur „dank Corona“ schafft es Deutschland, das Klimaschutzziel 2020 im Vergleich zu 1990 zu erreichen: Um gerade mal 0,8 Prozent wird das Ziel von um 40 Prozent reduzierten CO2-Emissionen übertroffen. Der Verkehrssektor kann zwar ein Emissions-Minus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, aber ohne Corona wäre es wohl ein sattes Plus gewesen. Changing [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur „dank Corona“ schafft es Deutschland, das Klimaschutzziel 2020 im Vergleich zu 1990 zu erreichen: Um gerade mal 0,8 Prozent wird das Ziel von um 40 Prozent reduzierten CO2-Emissionen übertroffen. Der Verkehrssektor kann zwar ein Emissions-Minus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, aber ohne Corona wäre es wohl ein sattes Plus gewesen. Changing Cities kritisiert das jahrzehntelange Versagen des Bundesverkehrsministeriums und fordert eine Anpassung der Klimaziele und Verstärkung der Anstrengungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich über die erreichte Reduktion der CO2-Emissionen freut, übersieht, dass das Klimaschutzgesetz die Forderungen des Pariser Klimaabkommens von 2015 nicht erfüllt und nicht mal an die im Dezember beschlossenen EU-Vorgaben angepasst wurde. Die nun erreichten „Ziele” für 2020 waren von Anfang an deutlich zu niedrig gesetzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben in 30 Jahren nun einen Rückgang von 40 Prozent der Emissionen erreicht. Gut so. Um aber das eigentliche Ziel zu erreichen (Rückgang der Emissionen um 70 Prozent gegenüber 1990), haben wir nur noch 9 Jahre Zeit! Im Klartext: Radikale Schritte sind gefragt! Die Zahl der Verbrenner muss massiv zurückgehen. Sie müssen vom Markt genommen werden – und zwar nicht, indem sie einfach nur durch Elektroautos ersetzt werden, sondern durch rigorosen Einsatz für nachhaltige Mobilität. Bessere Infrastruktur für den Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr ist der Königsweg zu langfristig niedrigen Emissionen im Verkehrssektor“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br>Die Bundesregierung muss unverzüglich die tatsächlich notwendigen Sektorenziele im Klimaschutzgesetz verankern, damit das 1,5-Grad-Ziel überhaupt noch erreicht werden kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities bietet mit seinen Kampagnen #Kiezblocks und #FreieStraßenPrämie konkrete Angebote, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. März organisiert Changing Cities im Rahmen der globalen Klimastreiks zusammen mit vielen anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden eine Fahrraddemonstration ab Kiefholzstraße zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo</strong>: Kiefholzstraße, Mathilde-Rathenau-Brücke (über dem 16. Bauabschnitt der A100).<br><strong>Wann</strong>: Freitag, 19. März 2021, 16 –18 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/treibhausgasemissionen-sinken-2020-um-87-prozent">Pressemitteilung des UBA vom 15. März 2021</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Luftverschmutzung in Deutschland kostet jährlich 1.468 Euro pro Stadtbewohner*in</title>
		<link>https://changing-cities.org/luftverschmutzung-in-deutschland-kostet-jaehrlich-1-468-e-pro-stadtbewohnerin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 07:10:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dies belegt eine heute veröffentlichte Studie der European Public Health Alliance (EPHA), einem Zusammenschluss europäischer NGOs im Gesundheitssektor, und Changing Cities. In der bisher größten Studie dieser Art wurde die Luftverschmutzung in 432 europäischen Städten untersucht und verglichen. Fakt ist: Der Verkehr ist ein entscheidender Treiber und Verursacher dieser Kosten. Die Studie monetarisiert den Wert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dies belegt eine heute veröffentlichte Studie der European Public Health Alliance (EPHA), einem Zusammenschluss europäischer NGOs im Gesundheitssektor, und Changing Cities. In der bisher größten Studie dieser Art wurde die Luftverschmutzung in 432 europäischen Städten untersucht und verglichen. Fakt ist: Der Verkehr ist ein entscheidender Treiber und Verursacher dieser Kosten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie monetarisiert den Wert von ärztlichen Behandlungen, verlorenen Arbeitstagen und anderen gesundheitsbezogenen Kosten, die durch die drei der schädlichsten Schadstoffe Feinstaub (PM), Ozon (O₃) und Stickstoffdioxid (NO₂), verursacht werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transportsektor ist eine der Hauptquellen von Luftverschmutzung in Europa, wie EPHA in einem Bericht von 2016 feststellte. Die nun vorliegende Studie berechnet die gesundheitsbedingten Kosten von Luftverschmutzung für Städte. Europaweit entsteht dadurch ein Schaden von insgesamt 166 Milliarden Euro, das sind durchschnittlich 385 Millionen Euro, die für jede der untersuchten Städte pro Jahr anfallen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie zeigt, dass selbst kleine Veränderungen in Mobilitätsverhalten und Verkehrspolitik einen Unterschied machen können. Ein Anstieg um 1 Prozent des durchschnittlichen Arbeitsweges führt zu einer Zunahme von 0,29 Prozent der sozialen Kosten durch PM10-Ausstoß und einer Zunahme von 0,54 Prozent der Kosten aufgrund von NO2-Emissionen. Steigt die Anzahl der Autos in einer Stadt um 1 Prozent, steigen die Gesamtkosten um fast 0,5 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftverschmutzung ist das größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko in Europa, betont die EEA, European Environment Agency, insbesondere in Städten, in denen 2/3 der Europäer leben. 2/3 der Städte brechen die von der WHO vorgeschriebenen Luftqualitätsnormen. PM, NO₂ und O₃ sind für etwa 400.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EPHA-Studie stützt sich auf die neuesten verfügbaren Daten aus der Zeit vor dem Ausbruch von Covid-19. Krankheiten und Todesfälle bilden den Großteil der berechneten Kosten. Darüber hinaus gibt es immer mehr Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und schweren Krankheitsverläufen von Covid-19. Aus diesem Grund dürften die Zahlen heute sogar deutlich höher sein.<br><br>Menschen in größeren und teureren Städten zahlen aufgrund von höherer Bevölkerungsdichte sowie höheren Gehältern und Lebenskosten mehr. Doch Städte in Mittel- und Osteuropa (CEE-Raum) kehren diesen Trend um und stehen ganz oben auf der Liste, denn dort hat die besonders schlechte Luft die schlimmsten Auswirkungen. Die Bewohner*innen von Bukarest zahlen mit 3.004 € pro Person am meisten, während die Menschen im relativ sauberen Santa Cruz de Tenerife mit 382 € am wenigsten zahlen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://lh6.googleusercontent.com/Tsa-uqN_vl74M7pFFuHpPFkH0Md0i-1DklFOfzs9Hcq_LHuVGuon4aKCP1vJXcdxpPjaja4yEjJk9DSaoF4n6TL6KprHWxkvTqXpbGjlcep9bTNu5PdOMhq4SVuoQQVHkA8gq3io" alt="" style="width:356px;height:358px"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die überwiegende Mehrheit der Kosten wird durch PM verursacht, also Feinstaub, im Durchschnitt 82,5 Prozent, gefolgt von NO₂ (15 Prozent – hauptsächlich durch Verkehr) und O₃ (2,5 Prozent – durch Verbrennung). Diese Anteile variieren erheblich zwischen den Städten. In den Ländern des CEE-Raumes ist die Todesrate durch Luftverschmutzung am höchsten. Südeuropa hat die höchste Rate an chronischen Krankheiten durch schlechte Luft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie wurde vom unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut CE Delft durchgeführt und ist, hinsichtlich der Anzahl an untersuchten Städten und Schadstoffen, die größte dieser Art. Forscher*innen sammelten Daten von offiziellen Messstationen in 432 Städten aller EU-Länder sowie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz und berechneten auf dieser Grundlage den Schaden und die Kosten der daraus resultierenden Gesundheitsgefahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ragnhild Sørensen von Changing Cities</strong>: „<em>Wir müssen alle atmen und wir wollen alle mobil sein. Wir brauchen eine Mobilitätspolitik, die beides ermöglicht: Fortbewegung, die uns gesund hält und so wenig Schadstoffe wie möglich aussendet. Oder noch besser: Mobilität, die unsere Gesundheit fördert – wie z. B. beim Rad fahren. Die Bundesregierung muss sofort eine nationale Mobilitätsstrategie zur Vermeidung von Luftverschmutzung und CO2-Emissionen verabschieden – aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EPHA Generalsekretär Sascha Marschang:</strong> <em>„Unsere Studie offenbart das Ausmaß des Schadens von dreckiger Luft für die menschliche Gesundheit. Außerdem werden die enormen Ungleichheiten im Gesundheitsbereich zwischen, aber auch innerhalb der europäischen Länder deutlich. Diese Situation kann in hohem Maße durch Verkehrspolitik beeinflusst werden und Städte könnten durch die Verbesserung der urbanen Mobilität Kosten einsparen. Nationale Regierungen und die Europäische Union sollten diese Kosten bei verkehrspolitischen Maßnahmen berücksichtigen, um eine gesunde Erholung der Wirtschaft zu fördern, anstatt zu behindern.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">EPHA fordert die lokalen Entscheidungsträger*innen auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die fossilen Transportsysteme mit nachhaltigeren, aktiveren und Null-Emissions-Alternativen zu ersetzen, insbesondere zu Fuß gehen, Fahrrad fahren und Elektro-Mobilität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Pressekonferenz von Changing Cities, in der die Ergebnisse für die deutschsprachige Presse vorgestellt werden, wird EPHA den Bericht am <strong>Mittwoch, den 21. Oktober, von 10:30–12 MEZ </strong>&nbsp;in einem Webinar&nbsp;vorstellen und Vertreter*innen verschiedener europäischer Städte kommen zu Wort. Anmeldung hier: <a href="https://epha.org/online-discussion-health-costs-of-air-pollution-in-european-cities">https://epha.org/online-discussion-health-costs-of-air-pollution-in-european-cities</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerinnen Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34<br>Antje Heinrich, <a href="mailto:antje.heinrich@changing-cities.org">antje.heinrich@changing-cities.org</a>, 0178 475 2808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Pressekontakte:</strong><br>Zoltán Massay-Kosubek, EPHA Policy Manager for Clean Air and Sustainable Mobility, +32 499 430 468</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>Zusammenfassung/Summary der Studie auf Englisch und Deutsch (<a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2020/10/EPHA_CC_2020_Summary_DE-EN.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PDF</a>)<br>Studie „Health costs of air pollution in European cities and the linkage with transport“ (<a href="https://cedelft.eu/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/CE_Delft_190272_Health_costs_of_air_pollution_in_European_cities_and_the_linkage_with_transport_Def.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PDF</a>)<br>Tabelle mit Ergebnissen pro Stadt (Google Sheet)<br><a href="https://www.datawrapper.de/_/IcT9P/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interaktive Karte mit Kosten/Stadt</a><br><a href="https://www.eea.europa.eu/themes/air" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht der EEA zu Luftverschmutzung<br></a><a href="https://epha.org/after-dieselgate-a-smog-curtain-between-east-and-west/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„After Dieselgate, a smog curtain between East and West?“ (EPHA)</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><a href="http://www.epha.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen zu EPHA</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



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		<title>Fünf Jahre Dieselskandal – und jetzt?</title>
		<link>https://changing-cities.org/fuenf-jahre-dieselskandal-und-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 10:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf Jahre nach Aufdeckung des Dieselskandals gibt es noch immer kaum nennenswerte politische Maßnahmen hin zu einem Transportsystem, das keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt darstellt. Dabei können ambitionierte Klimaziele den Weg für eine emissionsarme oder sogar emissionsfreie Mobilität ebnen. Es ist die fünfte Europäische Mobilitätswoche nach Aufdeckung des Dieselskandals und bisher [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fünf Jahre nach Aufdeckung des Dieselskandals gibt es noch immer kaum nennenswerte politische Maßnahmen hin zu einem Transportsystem, das keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt darstellt. Dabei können ambitionierte Klimaziele den Weg für eine emissionsarme oder sogar emissionsfreie Mobilität ebnen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die fünfte Europäische Mobilitätswoche nach Aufdeckung des Dieselskandals und bisher wurden nur in fünf deutschen Städten an ausgewählten Straßenabschnitten Fahrverbote aufgrund erhöhter NOX-Werte ausgesprochen. In der Regel gibt es sogar Ausnahmen – so dürfen teilweise Anwohner*innen, Handwerker*innen oder Pflegedienste in die Fahrverbotszonen einfahren, auch wenn ihr Fahrzeug nicht die erforderliche Euronorm aufweist. In 65 Städten werden Fahrverbote noch verhandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftverschmutzung ist die größte unweltbedingte Gesundheitsgefahr in Europa, wobei urbane Gebiete am stärksten betroffen sind. Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon sind die größten Risikofaktoren und führen zu jährlich etwa 400.000 vorzeitigen Todesfällen. Urbane Stickstoffbelastung wird überwiegend vom Transportsektor verursacht, insbesondere von Dieselfahrzeugen, welche außerdem eine wesentliche Feinstaub-Quelle sind. Seit der letzten Jahrhundertwende gab es in Europa einen rasanten Anstieg des Anteils an Dieselfahrzeugen, von denen viele nicht den europäischen Umweltstandards entsprechen. Derzeit laufen 71 Verstoßverfahren gegen EU-Länder, welche gegen die EU-Luftqualitätsrichtlinien verstoßen.<br><br>„Trotz Dieselgate, trotz Klimakrise darf die Autoindustrie nahezu ungehindert weitermachen. Was wir jedoch brauchen, ist eine Stunde Null der Mobilität, eine Verpflichtung, fossile Brennstoffe vollkommen aus unserem Transportsystem zu verbannen“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tödliche Vermächtnis des Dieselskandals sind nach wie vor seine gefährlichen Folgen für die menschliche Gesundheit. Fünf Jahre später verschmutzen Autoabgase noch immer die Luft in Europa. Es gibt noch immer 51 Millionen enorm umweltschädliche Dieselfahrzeuge auf Europas Straßen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tatsache, dass im 21. Jahrhundert noch immer Menschen aufgrund von Luftverschmutzung sterben oder mit Folgekrankheiten leben müssen, ist schon unfassbar genug. Hinzu kommt, dass Luftverschmutzung nicht alle gleichermaßen trifft. Ohnehin schon benachteiligte Bevölkerungsgruppen leiden darunter überproportional stark. Eine generelle Reduzierung der Luftverschmutzung führt demnach zu sinkenden Ungleichheiten im Gesundheitsbereich – sowohl innerhalb eines Landes als auch zwischen den europäischen Ländern – und hilft somit, die Lücke zwischen Arm und Reich, zwischen Ost- und Westeuropa zu schließen. Darüber hinaus werden durch niedrigere Treibhausgasemissionen und sinkende Luftverschmutzung die am stärksten benachteiligten Gruppen im Kampf gegen COVID-19 und andere zukünftige Pandemien unterstützt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motto der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche ist „Null-Emissions-Mobilität für alle“. „Würden die Gesundheitskosten unseres aktuellen Transportsystems ernsthaft berücksichtigt werden, dann würden wir schnell merken, dass alle Investitionen in nachhaltige Mobilität durch die Einsparungen im staatlichen Gesundheitssystem kompensiert werden können“, so Sørensen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Antje Heinrich, antje.heinrich@changing-cities.org, 0178 47 52 808</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bussgeldkatalog.org/fahrverbot-diesel-staedte/">Informationen zu Fahrverboten</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>64 Prozent fordern weniger Luftverschmutzung</title>
		<link>https://changing-cities.org/luftverschmutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 12:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Städte müssen wirksame Maßnahmen ergreifen, um Bürger*innen vor Luftverschmutzung zu schützen, auch wenn dafür öffentlicher Raum zugunsten von Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV umverteilt werden muss.“ Das ist die klare Meinung der Menschen in Europa. Die aktuelle Studie der European Public Health Alliance, zeigt deutlich, dass die Bürger*innen der Politik bei diesem Thema einen großen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">„Städte müssen wirksame Maßnahmen ergreifen, um Bürger*innen vor Luftverschmutzung zu schützen, auch wenn dafür öffentlicher Raum zugunsten von Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV umverteilt werden muss.“ Das ist die klare Meinung der Menschen in Europa. Die aktuelle <a href="https://epha.org/no-going-back-to-pre-covid-air-pollution-levels-opinion-poll-finds/">Studie</a> der <a href="http://epha.org">European Public Health Alliance</a>, zeigt deutlich, dass die Bürger*innen der Politik bei diesem Thema einen großen Schritt voraus sind. 64 Prozent der Deutschen fordern weniger Luftverschmutzung und mehr Platz für nachhaltige und stadtverträgliche Transportmittel. Jetzt muss schnell gehandelt werden, damit wir nicht wieder zu den Luftverschmutzungswerten zurückgehen, die wir vor Corona hatten. </p>



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		<title>Die Berliner Luft erholt sich</title>
		<link>https://changing-cities.org/die-berliner-luft-erholt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 16:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Langsam aber sicher geht es mit der Berliner Luft aufwärts. Die Folgen der Corona-Krisenmaßnahmen zeigen Ergebnisse: Im Westen der Stadt ist die Luft laut aktueller Luftqualitätsindex bereits sehr gut.&#160; Weniger Autoverkehr bedeutet bessere Luft für alle. Diese Binsenweisheit können die Berlinerinnen und Berliner jetzt direkt vor der Haustür erleben. Eine Open-Data Karte von Stuttgarter Luftaktivisten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Langsam aber sicher geht es mit der Berliner Luft aufwärts. Die Folgen der Corona-Krisenmaßnahmen zeigen Ergebnisse: Im Westen der Stadt ist die Luft laut aktueller Luftqualitätsindex bereits sehr gut.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger Autoverkehr bedeutet bessere Luft für alle. Diese Binsenweisheit können die Berlinerinnen und Berliner jetzt direkt vor der Haustür erleben. Eine Open-Data Karte von Stuttgarter Luftaktivisten bescheinigt heute gar ganz Berlin eine glatte Eins: Kein Feinstaub weit und breit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Viele Menschen ziehen ja ins Grüne, um die bessere Luft genießen zu können. Leider pendeln sie dann mit dem Pkw in die Stadt und verschmutzen damit die Luft für alle. Nun können auch Innenstädter erleben, was gute Luft vor der Haustür bedeutet. Einfach Fenster auf!“, kommentiert Inge Lechner von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise liegen in Teilen Berlins die Feinstaubwerte über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation. Rechtlich gelten aber die EU-Werte, die unverständlicherweise höher sind als die der WHO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Effekt von weniger Kfz-Verkehr in Berlin ist einerseits bessere Luft. Aber auch die Lärmbelastung ist merklich zurückgegangen. Und wer heute Fahrrad fährt, merkt gleich, wie viel entspannter und sicherer die Straßen ohne die Blechlawinen sind. So viel wie möglich mit dem Rad unterwegs zu sein – das war schon immer unsere Devise“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders in Zeiten von Coronavirus bedeutet eine Luftverbesserung weniger Kranke und Tote, denn geschwächte Lungen reagieren empfindlicher auf Viren. Eine Untersuchung des European Hearts Journal von letztem Jahr geht von bis zu 800.000 zusätzlichen Todesfällen jährlich durch Luftverschmutzung in Europa aus. Diese Zahl ist eine Schätzung, die – statistisch gesehen – eine Verringerung der Lebenserwartung in Europa um durchschnittlich etwas mehr als zwei Jahre bedeutet. Auffällig ist dabei, dass die deutsche Luftverschmutzung besonders hoch ist. Während weltweit mit 120 zusätzlichen Todesfällen pro 100.000 Einwohnern durch schlechte Luft gerechnet wird, liegt diese Zahl in Deutschland bei erschreckend hohen 154 pro 100.000 (Europa: 133 pro 100.000). Energiewirtschaft, Landwirtschaft und Verkehr sind die größten Verursacher der Luftverschmutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://luftdaten.berlin.de/lqi">Berliner Luftqualitätsindex</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://deutschland.maps.sensor.community/#6/51.105/9.972">Feinstaubkarte des OK Lab Stuttgart</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Studie der European Hearts Journal</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/luftverschmutzung-schadstoffe-todesfaelle-1.4364271">„Mehr Tote durch schmutzige Luft als durch Rauchen“, Süddeutsche Zeitung vom 12.03.19</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad, ein Projekt von Changing Cities</strong>: Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Ein 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benannte konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad wurde Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berliner*innen unterschrieben – 7% der Wähler*innenstimmen. Die neue Koalition sagte darauf zu, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen. Am 28. Juni 2018 verabschiedete der Berliner Senat Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz. Jährlich werden nun mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege investiert.&nbsp;</p>
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		<title>Berliner Verkehrs- und Umweltverbände unterstützen Ausschluss von Verbrennerfahrzeugen</title>
		<link>https://changing-cities.org/berliner-verkehrs-und-umweltverbaende-unterstuetzen-ausschluss-von-verbrennerfahrzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 10:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Luftverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverbund]]></category>
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					<description><![CDATA[Berliner Mobilitätsinitiativen und -verbände begrüßen den Vorstoß von Verkehrssenatorin Regine Günther, die Berliner Innenstadt bis 2030 von Verbrennungsmotorfahrzeugen zu befreien. Das Bündnis „Straßen für alle“ aus ADFC, VCD, BUND, Changing Cities und anderen sieht den vorgeschlagenen Verbrennungsmotor-Ausstieg als wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten und klimafreundlichen Stadt. Frank Masurat, ADFC Berlin: „Wenn Berlin seine Klimaziele erreichen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berliner Mobilitätsinitiativen und -verbände begrüßen den Vorstoß von Verkehrssenatorin Regine Günther, die Berliner Innenstadt bis 2030 von Verbrennungsmotorfahrzeugen zu befreien. Das Bündnis „Straßen für alle“ aus ADFC, VCD, BUND, Changing Cities und anderen sieht den vorgeschlagenen Verbrennungsmotor-Ausstieg als wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten und klimafreundlichen Stadt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frank Masurat, ADFC Berlin: „Wenn Berlin seine Klimaziele erreichen und endlich für saubere Luft sorgen wilI, führt kein Weg um den Ausschluss von Verbrennungsmotorfahrzeugen herum. In Zeiten des Klimanotstands kann Berlin nun eine Vorreiterrolle übernehmen. Alle Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus sollten dies anerkennen und den Vorstoß von Frau Günther aktiv unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Fuchs, PowerShift: „Wir begrüßen den Vorstoß von Frau Günther. Er unterstützt unsere Lösungsbausteine zur Flächengewinnung durch Parkplatzumwandlung und zur Befreiung Berlins von fossilen Verbrennerfahrzeugen bis 2030!”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tilman Häuser, BUND Berlin: „Seit Jahren verschärft sich der Konflikt auf Berlins Straßen. Weder Autofahrende noch die Nutzer des Umweltverbunds sind zufrieden. Wir wollen dies ändern. Wir wollen, dass Menschen, die wirklich auf ihr Auto angewiesen sind, damit künftig staufrei durch die Stadt kommen, und zugleich alle anderen sich ebenfalls sicher und entspannt in viel schöneren Straßen bewegen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, Changing Cities: „Wenn der Umweltverbund, also Fuß-, Rad- und öffentlicher Nahverkehr, gefördert wird und die Stadt von Verbrennungsmotoren befreit wird, dann haben wir die Verkehrswende, von deren Notwendigkeit alle reden. Wenn es Frau Günther gelingt, dies durchzusetzen, wird Berlin enorm aufgewertet. Unsere Unterstützung hat sie!”&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stefan Lehmkühler, Initiative Stadt für Menschen: „Alle wissen, dass gute Mobilität in Berlin nur mit weniger und stadtverträglichen Autos funktioniert. Da die Autoindustrie in den letzten 20 Jahren keine Antwort auf die Frage der Integration von Auto und Stadt gefunden hat, haben wir das Autorunde-Paket geschnürt. Schön wäre, wenn Frau Günther einfach das gesamte Paket nimmt und Herr Müller eine entsprechende Bundesratsinitiative für ein Bundesmobilitätsgesetz startet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tim Lehmann, ium-institut für urbane mobilität: „Wichtig ist, dass wir jetzt nicht nur mit Verboten arbeiten, sondern die Befreiung unserer Straßen als etwas Positives begreifen. Das wird ein großer Gewinn für alle Berliner. Wir schlagen neben dem deutlich beschleunigten Ausbau der Alternativen und einer viel besseren Steuerung einer stadtweit geteilten Auto-Mobilität ein Straßenverschönerungsprogramm und eine Autofreiheits-Prämie vor.“<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Bündnis „Berliner Straßen für alle“</strong><br>Als „Autorunde“ trafen sich 2019 erstmals Initiativen und Verbände, um sich gemeinsam für weniger Autoverkehr, eine lebenswerte Stadt und eine erfolgreiche Verkehrswende einzusetzen. Erstmalig in Deutschland hat das Bündnis sieben konkrete, quantifizierte Lösungsbausteine sowie einen Erfolgsmaßstab für die Zukunft des Autos in einer Großstadt wie Berlin entwickelt. Als Hauptindikator für eine erfolgreiche Verkehrswende legte das Bündnis die Halbierung der Autoanzahl  alle 10 Jahre in Berlin fest. <br>Flyer</p>
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