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	<title>Superblocks bundesweit &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Konfetti für Superblocks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:20:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vorstellung der neuen „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu) von Changing Cities stieß letzten Donnerstag auf großes Interesse. Planer*innen, Aktivist*innen und Verwaltungsleute waren gekommen, um mehr über den neuen Leitfaden und dessen verschiedene Perspektiven zu erfahren – und ihn zu feiern. Normalerweise werden solche Regelwerke ohne jegliche öffentliche Beteiligung von Arbeitsgremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Vorstellung der neuen „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu) von Changing Cities stieß letzten Donnerstag auf großes Interesse. Planer*innen, Aktivist*innen und Verwaltungsleute waren gekommen, um mehr über den neuen Leitfaden und dessen verschiedene Perspektiven zu erfahren – und ihn zu feiern. Normalerweise werden solche Regelwerke ohne jegliche öffentliche Beteiligung von Arbeitsgremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) erstellt, die vorrangig aus weißen, mittelalten, männlichen Mitgliedern von Ministerien, Verwaltungen und Ingenieurbüros&nbsp; bestehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Externe Expert*innen waren eingeladen, um die neue ESu zu bewerten. Christopher Schriner, Bezirksstadtrat Berlin Mitte, richtete sein Augenmerk auf den Unterhalt von Superblocks, der zu oft in Vergessenheit gerät: Wie nutzen wir die Räume, die wir für Menschen geöffnet haben? Es gebe aber inzwischen viele gute Beispiele in Berlin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regina Vollbrecht, Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Reinickendorf, betonte die vielen positiven Seiten der ESu: Oberflächengestaltung, Ampelschaltungen und gesicherte Querungen wurden im Sinne der Barrierefreiheit berücksichtigt. Sie merkte auch an, dass Mischverkehrsflächen für viele Menschen ein Problem sind, denn vor allem Sehbehinderte brauchen taktile Linien (Häuser, Bordsteinkanten usw.), die sogenannten Leitlinien.  Auch eine schöne Bank, die nicht am Boden fühlbar markiert ist, kann zum Problem werden – egal wie gut gemeint sie ist.<br><br>Abschließend berichtete Thomas Hug-Di Lena vom Planungsbüro Urbanista in Zürich von seinen Erfahrungen mit der Umsetzung von Superblocks in der Schweiz. Er sprach von reflexhaften Abwehrhaltungen à la „Das geht nicht bei uns!“,  denen er oft begegnet, und lobte die Demokratisierung von Wissen, die durch die breite Partizipation stattgefunden hat. Der Begriff „Verkehrsverdunstung“ sollte dringend bekannter gemacht werden. Die Tatsache, dass Verkehrsberuhigung nicht zu einer Verlagerung des Verkehrs, sondern zu einer tatsächlichen Reduktion führt, ist selbst in der Fachwelt nicht immer bekannt und häufig die Ursache von Widerständen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde im Dragonerareal in Berlin-Kreuzberg an diesem Abend viel über Aha-Effekte und neuen Erkenntnisse gesprochen. Einiges ist passiert seit der ersten Ausgabe der ESu im Jahr 2023: Die Straßenverkehrsordnung und das Straßenrecht wurden novelliert (Tempo 30, angemessene Flächen für Fuß- und Radverkehr usw.). Andere Regelwerke (E-Klima, Entwurf Rast 06, ERA 2X usw.) wurden überarbeitet. Es wurden viele Erfahrungen aus neu entstandenen Superblocks gesammelt. Technische und konzeptionelle Innovationen (Schleifen von Natursteinpflaster, ScanCars usw.) gibt es jetzt, und die Auswirkungen der Klimakrise sowie die Erkenntnisse über die Notwendigkeit der Klimaanpassung nehmen zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde klar, dass in der zweijährigen Entstehungsphase viel neues Wissen und unterschiedliche Perspektiven auf Verkehrsrecht, Partizipation, Bedarfe der Rettungsdienste, Barrierefreiheit, das Funktionieren von Navigationssystemen usw. in die ESu eingeflossen sind. Die vielen Beteiligten erhoffen sich damit neuen Schwung für die Umsetzung von Superblocks.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026/">ESu zum Download</a></p>
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		<title>Wir setzen die Standards für Superblocks</title>
		<link>https://changing-cities.org/wir-setzen-die-standards-fuer-superblocks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach über einem Jahr und zehntausenden freiwilligen, unbezahlten Arbeitsstunden ist die neueste Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu) fertig. Die „Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende” (FGSM) bei Changing Cities hat die Empfehlungen erarbeitet, die wiederum in einer Konsultationsphase öffentlich diskutiert und verbessert wurden. Am 11. Juni wird der 90-seitige Leitfaden auf einer Veranstaltung in Berlin [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach über einem Jahr und zehntausenden freiwilligen, unbezahlten Arbeitsstunden ist die neueste Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu) fertig. Die „Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende” (FGSM) bei Changing Cities hat die Empfehlungen erarbeitet, die wiederum in einer Konsultationsphase öffentlich diskutiert und verbessert wurden. Am 11. Juni wird der 90-seitige Leitfaden auf einer Veranstaltung in Berlin veröffentlicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den Regelwerken für verkehrliche Infrastruktur, die vorwiegend von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) erarbeitet werden (z. B. RASt, EFA, E Klima), setzt die FGSM auf moderne und innovative Bereiche der Mobilitätswende. Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Folgen des Klimawandels sowie praktische Erfahrungen, die bundesweit und im europäischen Ausland in Superblock-Projekten gesammelt wurden, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die ESu richtet sich an alle, die sich mit der Gestaltung lebenswerter Quartiere beschäftigen – an Planer*innen aus Verwaltung und Büros, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und natürlich an alle Kiezblock- und Superblock-Initiativen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit der neuen ESu hat die Zivilgesellschaft wieder bewiesen, welche Kraft in ihr steckt. Wenn wir zusammenarbeiten, schaffen wir es. In einem kollaborativen Prozess kann es gelingen, vielfältige Perspektiven zu berücksichtigen, damit die Mobilität und die Städte der Zukunft sicherer, klimaneutral und gerechter werden. Diese Ausgabe hilft bei der beschleunigten Umsetzung von Superblocks,“ kommentiert Florian Keiper von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESu ist ein Regelwerk, das klare Planungsziele definiert und den Weg von der Verkehrsberuhigung bis zum klimaresilienten Wohnviertel beschreibt. Seit 2019 überträgt Changing Cities das planerische Konzept des Superblocks aus Barcelona auf die Situation in deutschen Städten. Mehr als 100 Superblocksinitiativen setzen sich bundesweit für lebenswerte Stadtviertel ein – entsprechend bunt sind die lokalen Begrifflichkeiten: In Berlin laufen sie unter dem Namen „Kiezblocks“, in Hamburg heißt es „Superbüttel“, in Köln „Superveedel“, in Leipzig und Wiesbaden „Superblock“, in Darmstadt „Heinerblocks“ und in Freiburg „Freiblocks“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Juni stellt das Autor*innenteam die wesentlichen Inhalte aller Kapitel vor. Unterstützt werden sie von weiteren Expert*innen, darunter Christopher Schriner (Bezirksstadtrat Berlin-Mitte), Thomas Hug di Lena (Planungsbüro Urbanista, Schweiz), Regina Vollbrecht (Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung) und Dr. Janna Ringena (Rechtsanwältin und Expertin für Verkehrsrecht). <br><br><strong>Wann:</strong> Donnerstag, den 11. Juni 2026, 18 bis 20 Uhr Bühnenprogramm, 20 bis 21 Uhr Getränke, Snacks und Austausch.<br><strong>Wo:</strong> Kiezraum Dragonerareal (hinter der LPG), Mehringdamm Ecke Oberntrautstr., 10963 Berlin. Der Raum ist ebenerdig, keine Stufen. Toilette geräumig.<a href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-premiere/"><br><strong>Anmeldung </strong></a>(bis 10.6.2026)</p>
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		<title>Empfehlungen für Superblocks 2026</title>
		<link>https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende (FGSM) hat Empfehlungen für Superblocks (ESu) verfasst, um Verwaltungen Richtlinien für die Implementierung von Superblocks an die Hand zu geben. Was sind Superblocks? „Superilles“ in Barcelona, „Low Traffic Neighbourhoods“ in London, „Supergrätzl“ in Wien oder die Pariser „Ville du quart d’heure“: Superblocks sind disruptive städtebauliche Innovationen für Lebensqualität, Mobilität, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Unsere Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende (FGSM) hat Empfehlungen für Superblocks (ESu) verfasst, um Verwaltungen Richtlinien für die Implementierung von Superblocks an die Hand zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Superblocks?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Superilles“ in Barcelona, „Low Traffic Neighbourhoods“ in London, „Supergrätzl“ in Wien oder die Pariser „Ville du quart d’heure“: <a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks-bundesweit/">Superblocks</a> sind disruptive städtebauliche Innovationen für Lebensqualität, Mobilität, Klimaschutz und Klimaresilienz. Seit 2018 übertragen Aktivist*innen von Changing Cities die planerischen Konzepte in die Berliner Bezirke und seit einigen Jahren auch in zahlreiche andere Städte.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile has-cc-gray-background-color has-background" style="font-size:14px"><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph">Unsere Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende (FGSM) hat Empfehlungen für Superblocks (ESu) verfasst, um Verwaltungen Richtlinien für die Implementierung von Superblocks an die Hand zu geben.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/26_06_10-CC_Superblocks-ESu_2026-1.pdf">ESu herunterladen</a></div>
</div>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1024x576.jpg" alt="Straßenszene mit Cafés und Bäumen, darüber der Titel „Empfehlungen für Superblocks ESU 26“" class="wp-image-31540 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1024x576.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-300x169.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-768x432.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1536x864.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1280x720.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1400x788.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile haben viele Stadt- und Bezirksverwaltungen auf zivilgesellschaftliche Forderungen nach lebenswerten Städten reagiert und selbst Initiative übernommen: 63 Superblocks sind politisch beschlossen, weitere 25 sind bereits umgesetzt oder aktuell in Umsetzung (Stand Ende 2024). In diesem Prozess zeigen sich jedoch auch starke Beharrungskräfte der autozentrierten Verkehrsplanung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die ESu?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit die Idee des Superblocks nicht zu einer leeren Worthülse wird, sah sich die Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende (FGSM) aufgerufen, Richtlinien für die Anlage von Superblocks zu definieren. Die ESu wurden in einem mehrstufigen Prozess von der Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende (FGSM), einem Zusammenschluss von Superblock-Expert*innen und -Aktivist*innen bei Changing Cities, entwickelt. Auf der ersten Superblocks-Konferenz im November 2023 in Darmstadt wurden sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert (<a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/08/Empfehlungen-fuer-Superblocks-2023-Version-1.1.pdf">„Empfehlungen für Superblocks 2023&#8243;</a>). Seitdem stehen die ESu als bundesweite Standards für die Einrichtung von Wohnvierteln ohne Durchgangsverkehr zur Verfügung und wurden stetig verbessert. Hiermit erhalten Kommunen Richtlinien für niedrigschwellige Maßnahmen zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Die ESu sind eine Weiterentwicklung der<a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/02/RAKi_23_v10_FGSM.pdf">„Richtlinien für die Anlage von Kiezblocks” (RAKi)</a>. Mittlerweile sind die ESu sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar.</p>
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		<title>Vom VIP-Parkplatz zum Climate Shelter</title>
		<link>https://changing-cities.org/changing-cities-in-ljubljana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern. Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „Wo ist es eigentlich am heißesten in [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „<em>Wo ist es eigentlich am heißesten in der Stadt?</em>“. Mit roten Punkten konnten die Anwohner*innen Ljubljanas auf einer Karte markieren, wo sie unangenehme Hitze empfinden. Es entstand eine Hitzekarte. Das Ergebnis war alarmierend. Besonders ein Bereich war von roten Punkten übersät: die Straßen rund um das große Universitätsklinikum der Stadt, das University Medical Centre Ljubljana.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="512" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg" alt="Drei Personen stehen auf einer Brücke. Eine Person hält ein Schild hoch, was viele rote Punkte auf einer Stadtkarte zeigt. Die meisten roten Punkte befinden sich in der Mitte der Stadt. Eine Person zeigt auf das Schild und erklärt den anderen etwas. Drumherum stehen Fahrräder." class="wp-image-30671" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-300x150.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-768x384.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1536x768.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-2048x1024.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1280x640.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1400x700.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1600x800.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1800x900.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bereich voller <strong>Hitze-Hotspots</strong> befindet also genau an dem Ort, an dem sich besonders viele vulnerable Personen aufhalten: ältere Menschen, Schwangere, gesundheitlich angeschlagene Patient*innen sowie Angehörige, die besonders während der Corona-Pandemie lange Wartezeiten im Außenbereich überbrücken mussten. Hinzu kommt eine oft übersehene Gruppe: die Krankenhausmitarbeitenden selbst. Pflegekräfte und Ärzt*innen arbeiten unter hohem Druck und haben im Umfeld des Klinikums kaum Möglichkeiten, im Schatten kurz durchzuatmen und eine Pause zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prostorož entschied sich, selbst aktiv zu werden: Sie bauten einen <strong>Clima Shelter</strong> – einen überdachten Bereich mit Sitzbänken. Der kleine Bau bietet Schutz vor Sonne und Hitze. Besonders bemerkenswert: Der Standort des Shelters diente zuvor als exklusiver VIP-Parkplatz für das Krankenhaus-Management. Heute steht der Bereich allen offen – Patient*innen, Angehörigen, Beschäftigten und Passant*innen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="795" height="592" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg" alt="Auf dem Bild ist ein gebautes Straßenmobiliar zu sehen. Es besteht auf drei Bänken, darüber ein Dach mit Sonnen- oder Regenschutzfunktion. Hinter den Bänken ist eine Straße mit Autos zu sehen, sowie ein großes Gebäude. Das große Gebäude ist das Krankenhaus. Mehrere Personen laufen auf dem Gehweg. Die Sonne scheint." class="wp-image-30675" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg 795w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-300x223.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-768x572.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Berlin trifft Ljubljana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">International wird Ljubljana häufig für seine autofreie Innenstadt gelobt: breite Fußgängerzonen, lebendige Uferbereiche entlang der Ljubljanica und viel Raum für Menschen statt Autos. Wir konnten uns bei unserem Besuch selbst davon überzeugen. Doch verlässt man das Zentrum, wandelt sich das Bild. In Erinnerung bleiben uns vor allem die schlechten Fahrradwege: sehr schmal oder gar nicht vorhanden. Wer aus den Außenbezirken mit dem Fahrrad ins Zentrum fahren möchte, braucht Geduld – manchmal auch Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch deshalb war unser Besuch wichtig. Am Donnerstagabend stellten wir unsere Arbeit bei Changing Cities vor. 50 lokale Urbanist*innen und Stadtaktivist*innen erfuhren von unseren Kampagnen zu Radwegen und Kiezblocks. Vielleicht gründet sich vor den kommenden Regionalwahlen in Ljubljana dieses Jahr noch das erste Fahrrad-Referendum Sloweniens?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg" alt="Im Fokus des Bildes steht eine Person im &quot;Changing Cities&quot;-T-Shirt, die einen Vortrag hält. Hinter der Person ist eine Power-Point-Präsentation zu sehen. Im Vordergrund sieht man viele Personen auf Stühlen im Publikum sitzen." class="wp-image-30676" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-300x200.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-768x512.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1536x1024.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-2048x1365.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1280x853.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1400x933.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1600x1067.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1800x1200.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Gregor Gobec</figcaption></figure>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="215" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg" alt="" class="wp-image-30677 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-300x63.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-768x161.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1536x322.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-2048x430.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1280x269.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1400x294.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1600x336.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1800x378.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.</em></p>
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		<title>Wir setzen Standards für Superblocks</title>
		<link>https://changing-cities.org/standards-fur-superblocks-kommentieren/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Montag, den 12. Januar, läuft die öffentliche Kommentierungsphase für die zweite Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu). Monatelang haben Changing Cities Expert*innen sich über die ESu gebeugt, um alle relevanten Aspekte und Perspektiven bei der Entwicklung von Superblocks in unserem Leitfaden zu bündeln. die „Empfehlungen für Superblocks“ brauchen Deinen Kommentar! Nun ist Zeit für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Montag, den 12. Januar, läuft die öffentliche Kommentierungsphase für die zweite Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu). Monatelang haben Changing Cities Expert*innen sich über die ESu gebeugt, um alle relevanten Aspekte und Perspektiven bei der Entwicklung von Superblocks in unserem Leitfaden zu bündeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>die „Empfehlungen für Superblocks“ brauchen Deinen Kommentar!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist Zeit für Feedback: Sechs Wochen lang laden wir alle Interessierten ein, sich mit Kommentaren und Verbesserungsvorschläge zu beteiligen. Am 27. Januar stellen wir die neue ESu in zwei Online-Veranstaltungen vor.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="#jetzt-beteiligen">jetzt beteiligen</a></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorgeschichte</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2023 veröffentlichten Aktive von Changing Cities die erste 14-seitige Version der ESu. „Bei der Umsetzung [von Kiezblocks] zeigen sich starke Beharrungskräfte der autozentrierten Verkehrsplanung. Die Idee des Kiezblocks droht zu einer leeren Worthülse zu werden”, erklärten die Autor*innen. Mit der Idee der drei Standards – von der einfachen Begrenzung des Durchgangsverkehrs bis hin zu einem klimaresilienten Wohnviertel – sollte Kommunen und Praktiker*innen ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, das ihnen eine beschleunigte Umsetzung ermöglichen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kollaborativer Prozess&nbsp;</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise werden solche Regelwerke von der FGSV, der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, verfasst und erhalten dann bundesweite Relevanz. In der FGSV entwickeln vorwiegend Ingenieur*innen in Abstimmung mit Ministerien die Standards für die Verkehrsplanung in Deutschland. Eine Beteiligung der Zivilgesellschaft findet kaum statt. Als Ergänzung bildete sich deswegen bei Changing Cities die Gruppe FGSM, die „Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende“, deren Mitglieder aus ingenieur-, sozial- und naturwissenschaftlichen, gestalterischen und weiteren Fachrichtungen ihre Expertise zusammentragen – kurz: Hier werden vielfältige Perspektiven berücksichtigt, damit die Mobilität und die Städte der Zukunft sicherer, klimaneutral und gerechter werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESu wurde in den vergangenen Jahren vielerorts beachtet und wertgeschätzt. Sie ist eine wichtige Referenz und Argumentationshilfe für Praktiker*innen. Die vorliegende Version soll im Sommer 2026 veröffentlicht werden – aber erst, wenn wir Deine Meinung dazu gehört und eingearbeitet haben!</p>



<div class="wp-block-group has-cc-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-cc-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-2" id="jetzt-beteiligen"><strong>Wie kann ich mich beteiligen?</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Direkt Kommentieren:</strong> Unter <a href="https://esu.changing-cities.org">https://esu.changing-cities.org</a> haben wir eine öffentliche Kommentierungsplattform eingerichtet. Jeder Absatz der neuen ESu kann ergänzt, verbessert oder korrigiert werden. Die Fachgruppe wird jeden Kommentar sichten und nach fachlicher Abwägung entweder einarbeiten oder begründet ablehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Dein Kommentar im weiteren Entwurf berücksichtigt wurde, kannst Du im Anschluss in einer Tabelle mit unseren Stellungnahmen einsehen.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://esu.changing-cities.org/">direkt reinschauen und kommentieren</a></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Zur Live-Präsentation der neuen ESu kommen: </strong>Am Dienstag, den 27. Januar, präsentieren wir in gleich zwei Online-Veranstaltungen die neuen Empfehlungen, beantworten Fragen und laden zum Kommentieren ein. Wähle die Uhrzeit, die Dir besser passt:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Lunchtime Lecture am 27. Januar um 13 Uhr: </p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026-lunchtime-praesentation/">anmelden</a></div>
</div>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Abendveranstaltung am 27. Januar um 19 Uhr:</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026-abendpraesentation/">anmelden</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<h2 class="wp-block-heading">Du hast Fragen zu den &#8222;Empfehlungen für Superblocks&#8220;?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ESu-Team freuen wir uns über Eure Fragen: fgsm@changing-cities.org.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zusammen mit dem Einzelhandel in die Verkehrswende &#8211; wie holen wir alle an Bord?</title>
		<link>https://changing-cities.org/einzelhandel-superblocks-umsaetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2025 14:09:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Changing Cities Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Interview mit Levke Sönksen vom Deutschen Institut für Urbanistik. Wir durften Levke Sönksen aus dem Forschungsbereich Mobilität des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) interviewen. Sie ist Mitherausgeberin des neuen Policy Papers&#160; “Verkehrsberuhigung und Einzelhandel: Dann wird’s laut”. Aber – was steht da eigentlich drin?&#160; Julia Janßen, Changing Cities: Danke, dass Du Dir Zeit genommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Interview mit Levke Sönksen vom Deutschen Institut für Urbanistik</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir durften Levke Sönksen aus dem Forschungsbereich Mobilität des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu) interviewen. Sie ist Mitherausgeberin des neuen Policy Papers&nbsp; “Verkehrsberuhigung und Einzelhandel: Dann wird’s laut”. Aber – was steht da eigentlich drin?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Julia Janßen, Changing Cities</strong>: Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast. Du bist die Autorin eines Papers – wer ist das DiFu und worum geht es?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen</strong>: Wir sind ein Stadtforschungsinstitut, was sehr praxis angewandte Forschung macht – für und mit Kommunen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Zuge haben wir ein Policy Paper herausgebracht. Es heißt “Verkehrsberuhigung und Einzelhandel: Dann wird’s laut”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee der Policy Papers ist immer, relevante Themen für Kommunen aufzuarbeiten und mit praktischen Handlungsempfehlungen anzureichern, damit genau die dann auch in die kommunale Praxis überführt werden können. Leitfrage soll also auch sein: Was können wir jetzt mit diesen Informationen anfangen?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;<strong>Verkehrsberuhigungsmaßnahmen Schaden dem Einzelhandel per se nicht. Im Gegenteil, dort, wo sie gut umgesetzt sind, können sie zu positiven Entwicklungen führen</strong>&#8222;</h2>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CC</strong>: Was sind die zentralen Erkenntnisse aus dem Paper, mit denen Ihr in die Praxis gehen wollt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen</strong>: Die zentrale Erkenntnis ist, dass Verkehrsberuhigungsmaßnahmen per se nicht dem Einzelhandel schaden. Im Gegenteil, dort, wo sie gut umgesetzt sind, können sie zu positiven Entwicklungen führen der zumindest bleiben die Umsätze gleich.<br>Und wenn wir uns den strukturellen Wandel im Einzelhandel anschauen, dann ist gleichbleibend tatsächlich schon positiv zu bewerten.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/mitmachen/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="677" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1024x677.jpg" alt="" class="wp-image-27941 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1024x677.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-300x198.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-768x508.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1536x1016.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-2048x1354.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1280x847.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1400x926.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1600x1058.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/08/Mach-Dein-Viertel-zum-Superblock-1800x1190.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-cc-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">Superblocks entstehen, weil Nachbar*innen beschließen, die Verkehrswende vor ihrer Haustür selbst in die Hand zu nehmen. Das willst du auch? Unser bundesweites Netzwerk hat viel Erfahrung. Wir unterstützen Dich beim Aufbau Deiner Initiative. <br><br></p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/mitmachen/">Mitmachen</a></div>
</div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CC</strong>: Es gibt ja den Mythos: Wenn die Parkplätze weg sind, bleiben auch die Kund*innen weg. Was sagst Du dazu?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen</strong>: Die Studien, die wir uns angeschaut haben, zeigen ganz klar, dass das nicht der Fall ist. Das heißt, nur weil Parkplätze wegfallen, fallen nicht auch die Umsätze. Im Gegenteil sehen wir sogar, dass die Umsätze steigen können oder zumindest gleich bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt daran, dass Pkw-Fahrer*innen pro Einkauf zwar einen höheren Umsatz generieren, aber dafür auch weniger regelmäßig vor Ort sind, als diejenigen, die mit dem Umweltverbund (A. d. R Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr) anreisen. Wir sehen außerdem, dass Händler*innen oftmals überschätzen, wie viele ihrer Kund*innen mit dem Auto anreisen, wie viel Umsatz diese generieren und auch die Distanzen, die von den Menschen zurückgelegt werden, um das Geschäft zu erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt, die Händler*innen nehmen eine stärkere Auto-Abhängigkeit wahr, als sie tatsächlich laut Studien gegeben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir glauben, dass der Parkplatz hier eine Stellvertreterrolle für Erreichbarkeit einnimmt, dass Parkplatz und Erreichbarkeit gleichgesetzt werden. Erreichbarkeit ist aber eben gerade in Großstädten nicht nur oder mit am wenigsten über den Pkw gegeben, sondern vor allem über/durch den Umweltverbund. In der Konsequenz spricht das eigentlich für den Ausbau des Umweltverbundes.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;<strong>Wir wollen Erreichbarkeit schaffen und dabei eben alle mitdenken.</strong>&#8222;</h2>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn wir über Erreichbarkeit sprechen,&nbsp; müssen wir auch den Lieferverkehr mitdenken, sowie mobilitätseingeschränkte Personen, Elternteile mit Kinderwagen und so weiter. Und genau das wird ja eigentlich fast immer bei den Planungen gemacht. Oft geht es um das Argument, wenn das Auto verboten wird, kann die Innenstadt nicht mehr erreicht werden – aber genau das ist ja nicht der Fall. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier muss ich aber auf jeden Fall erwähnen, dass sich unsere Ergebnisse vor allem auf Großstädte stützen, da es für kleinere und mittlere Städte leider deutlich weniger oder gar keine belastbaren Daten gibt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CC</strong>: Was hat Dich dazu gebracht, Dich mit dem Zusammenhang zwischen Verkehrsberuhigung und Einzelhandel zu beschäftigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen:</strong> Die Idee für unser Paper ist entstanden, weil Kommunen bei Themen wie Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und Einzelhandel oft in einer echten Zwickmühle stecken. Die Debatten dazu werden schnell emotional – und genau da wollten wir ansetzen: Vorhandene Infos zusammentragen, die Karten auf den Tisch legen und so helfen, das Ganze sachlicher anzugehen. Es geht nicht darum, bestimmte Argumente durchzudrücken, sondern Kommunen Hinweise an die Hand zu geben, worauf sie achten können, damit Maßnahmen vor Ort möglichst gut funktionieren – auch mit Blick auf den Einzelhandel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CC</strong>: Gibt es denn in Eurer Recherche etwas, das Dich überrascht hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen</strong>: Überrascht nicht direkt, aber sie hat nochmal sehr stark dafür sensibilisiert, wie vielfältig die Herausforderungen des Einzelhandels gerade sind. Da geht es um Strukturwandel, um Onlinehandel, um Probleme mit Nachfolger*innen –&nbsp; viele Herausforderungen, und das Parkplatzthema ist nur eines von Vielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe aber auch ganz stark wahrgenommen, wie viel Potenzial darin steckt, den Einzelhandel mit an Bord zu holen – weil wir in den Ergebnissen sehen, dass der Einzelhandel profitieren kann. Das wird vom Einzelhandel aber gerade leider nicht immer so wahrgenommen, sondern das Gegeneinander dominiert den Diskurs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn da die Allianzen erstmal gefunden&nbsp; und etabliert werden können, dann hat das ganz viel Potenzial auch für die Umgestaltung von Innenstädten. Das ist das Zentrale, dieses Gegeneinander irgendwie aufzuheben und zu einem Miteinander zu kommen. Das ist herausfordernd, aber auch sehr vielversprechend.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CC</strong>: Zum Schluss: Wenn Du den kommunalen Entscheider*innen was mit auf den Weg geben könntest, was wäre Dein wichtigster Rat?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>L. Sönksen</strong>: Gar nicht so leicht, ohne zu platt zu lingen. Aber im Grunde: Verliert nicht den Mut und das Zentrale ist die Kommunikation! Es geht nicht darum, etwas wegzunehmen, sondern etwas zu schaffen – und zwar nicht nur Kleinigkeiten, sondern Aufenthaltsqualität, Gesundheitsschutz, Klimaanpassung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Ziel ist es ja nicht nur in kurzfristigen Maßnahmen zu denken, sondern langfristige Visionen zu entwickeln: Wie wollen wir unsere Städte gestalten, Straßenräume neu aufteilen und Platz für mehr Grün und Lebensqualität schaffen.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://difu.de/publikationen/2025/verkehrsberuhigung-und-einzelhandel-dann-wirds-laut">Mehr erfahren? Hier geht&#8217;s zum Paper!</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Ich war eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt, die Kinder zu beschützen, statt mit ihnen zu spielen.“</title>
		<link>https://changing-cities.org/ich-war-eigentlich-die-ganze-zeit-damit-beschaeftigt-die-kinder-zu-beschuetzen-statt-mit-ihnen-zu-spielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 12:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermobilität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=26074</guid>

					<description><![CDATA[Nürnberg hat seinen ersten Superblock bekommen. Wir sprachen mit Tatjana und Benny darüber, wie sie das in zwei Jahren geschafft haben. Denn sie waren nicht nur die ersten&#160;– das ist schon schwer genug. Sie haben es auch geschafft, vier Parteien davon zu überzeugen: die SPD, die Grünen, die ÖDP und die CSU! Da lohnt es [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nürnberg hat seinen ersten Superblock bekommen. Wir sprachen mit Tatjana und Benny darüber, wie sie das in zwei Jahren geschafft haben. Denn sie waren nicht nur die ersten&nbsp;– das ist schon schwer genug. Sie haben es auch geschafft, vier Parteien davon zu überzeugen: die SPD, die Grünen, die ÖDP und die CSU! Da lohnt es sich auf jeden Fall hinzuhören und von ihnen zu lernen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Am 13. März hat der Nürnberger Stadtrat eine einjährige Superblock-Testphase für den Stadtteil Gostenhof beschlossen. Herzlichen Glückwunsch!</em> <em>Aber wir fangen vorne an: Wie kamt Ihr, Tatjana und Benny, persönlich zu Eurem Engagement für den Superblock?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Vor meinem Fenster ist ständig Stau, und es gibt keinen einzigen Baum in meiner Straße. Ich habe das Gefühl, die Stadt ist einfach nicht für mich gemacht. Dann habe ich vom Superblock-Stammtisch in Gostenhof erfahren. Ich will, dass unsere Stadt grüner wird, es weniger um Autos geht, sondern auch mal um Fahrradfahrende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Vor zwei Jahren bin ich mit meiner Tochter unterwegs gewesen – die war da gerade im Laufradalter. Da standen vier Leute an einem Infotisch und haben Autos gezählt. Wir kamen ins Gespräch. Ihre Ideen für verkehrsberuhigte Straßen haben mir sofort aus dem Herzen gesprochen: Wenn Du als Papa von zwei Kindern auf der Straße unterwegs bist, alles zugeparkt und super gefährlich, dann hat man automatisch dieses Anliegen. Ich war eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt, die Kinder zu beschützen, statt mit ihnen zu spielen. Wenn man, wie wir, weder einen großen Garten noch ein Einfamilienhaus hat, sehnt man sich nach Platz auf der Straße. Na ja, zurück zum Infotisch: Dann standen da eben diese vier Leute von “Nürnberg autofrei” und sagten: Mach mit, engagier Dich mit uns!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was genau hat die Stadt Nürnberg beschlossen? Was wird diesen Sommer in Gostenhof passieren?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Anfang Juni werden in Gostenhof Diagonalfilter installiert, um den Durchgangsverkehr im Viertel zu verringern. Es soll alles vor dem Sommer fertig werden, damit die Menschen den neu gewonnenen Straßenraum über den Sommer nutzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Richtig, die Stadt kümmert sich um die Poller und alle verkehrlichen Maßnahmen. Das ist ein toller Erfolg. Es gibt aber auch einen Haken: Die Stadt ist nicht bereit, Geld für Gestaltungsmaßnahmen auszugeben. Deshalb wollen wir die Gestaltung als Initiative selbst in die Hand nehmen. Wir wollen die Straße mit mobilen Bäumen, Tischtennisplatten, Spielangeboten und Grünflächen zum Leben erwecken. Dafür haben wir eine <a href="https://www.betterplace.org/de/projects/152192-superblock-gostenhof" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Crowdfunding-Kampagne</a> gestartet und freuen uns über Unterstützung!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Was genau hat es mit Eurem Superblock-Stammtisch auf sich?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Alle zwei Wochen organisieren wir den Superblock-Stammtisch. Wir wollen, dass die Nachbarschaft mitentscheidet, was vor ihrer Haustür passiert. Egal, ob sie für den Superblock sind oder einfach schimpfen wollen: Jeder soll kommen und sich aussprechen können. Ein Ort, um in den Dialog zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Auch auf der Straße wird der Superblock immer mehr zum Thema. Leute sprechen mich teilweise direkt an und fragen mich nach meiner Meinung zu den Plänen. Um das eben nicht auf Facebook und Co. ausarten zu lassen, haben wir den Stammtisch ins Leben gerufen. Dadurch ist unser Unterstützerkreis immer breiter geworden. Vor kurzem hat sich ein Landschaftsarchitekturbüro gemeldet und angeboten, kostenlos die Planung für die Umgestaltung der Straße zu übernehmen: Echt krass!&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-1024x576.jpg" alt="Benny und Tatjana von der Initiative Nürnberg autofrei." class="wp-image-26102" style="width:715px;height:auto" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-1024x576.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-300x169.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-768x432.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-1536x864.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-1280x720.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a-1400x788.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/04/Nuernberg2a.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Benny und Tatjana von der Initiative &#8222;Nürnberg autofrei&#8220;.</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">steht das &#8222;S&#8220; in &#8222;CSU&#8220; für Superblock?</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Sache bringt uns alle zum Staunen: Ihr habt es geschafft, die CSU an Eurer Seite zu haben. Der Antrag wurde gemeinsam von der SPD, den Grünen, der ÖDP und der CSU eingereicht. Was war Euer Geheimrezept?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Zwei Leute im Team, die unglaublich viel Geduld hatten und von Anfang an meinten: “Wir reden mit allen, auch mit der CSU”. Diese Geduld hat sich ausgezahlt. Ein CSU-Mitglied, der gleichzeitig Vorsitzender des Verkehrsausschusses war, ist unserer Einladung zu einer öffentlichen Diskussionsrunde gefolgt. Zusätzlich gibt es in Nürnberg die besondere Konstellation, dass es eine Mehrheit ohne die CSU gibt. Die CSU stand also ein bisschen mit dem Rücken zur Wand. Wenn sie nicht mitgemacht hätte, hätte sie sich auch nicht den Erfolg auf ihre Fahne schreiben können. Vielleicht steht das “S” in “CSU” wirklich für Superblock?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wer waren Eure stärksten Verbündeten? Mit wem habt Ihr strategisch zusammengearbeitet?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Es war super wichtig, der Politik zeigen zu können, dass der Wunsch für einen Superblock aus dem Viertel kommt. Deswegen haben wir den ortsansässigen Bürgerverein ins Boot geholt. Die Bürgervereine sind eine Nürnberger Spezialität: Sie sollen der Bürgerschaft als Sprachrohr dienen und haben einen direkten Draht in die politischen Ausschüsse. Den Vorsitzenden unseres Bürgervereins hatten wir von Anfang an auf unserer Seite. Das hat auch der CSU gefallen.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/mitmachen/">Wann wird Dein Viertel zum Superblock?</a></div>
</div>



<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Ich hatte das gefühl, ich kämpfe nicht alleine&#8220;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Hat Euch unser bundesweites Superblock-Netzwerk geholfen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Ja, das Netzwerk und Changing Cities waren uns eine Riesenhilfe, denn wir haben keine Verkehrsplaner im Team. Das Verkehrsplanungsamt hatte uns vor einem Jahr zu Verhandlungen eingeladen. Wir sind da recht naiv reingegangen, haben dann aber schnell gemerkt, dass wir am besten konkrete Forderungen mitbringen sollten. Da hat uns Changing Cities super geholfen. Alle hier kennen den Namen Constantin aus dem Changing Cities-FGSM-Team. Er hat sich einfach hoppla hopp mit uns zusammengesetzt und einen Plan entworfen. Genau dieser Plan wurde im Endeffekt die Grundlage für den jetzt beschlossenen Antrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch etwas: Wir sind ein kleiner Kreis von Leuten. Manchmal gab es echte Durststrecken, Zeiten, wo wir einen langen Atem brauchten. Dann zu merken: Hey, da gibt es Changing Cities und viele Initiativen in anderen Städten, war sehr hilfreich. Letztes Jahr war ich bei einem Eurer Workshops. Das war für mich auf ganz persönlicher Ebene empowernd, zu sehen, dass andere Leute sich für dieselbe Sache einsetzen. Da habe ich mich wieder wirksamer gefühlt. Ich hatte einfach das Gefühl, ich bin nicht alleine und kämpfe hier nicht auf weiter Flur gegen die ganz Großen.&nbsp;</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn Ihr jetzt ein bisschen in die Zukunft träumt, wie wird es sein, diesen Sommer im umgesetzten Superblock durch die Straßen zu laufen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Man wird Insekten hören. Es brummt und summt im Sommer, weil so viel Grünfläche da ist, dass Insekten fliegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Und Vögel! Ich stelle mir das ein bisschen romantisch vor, wie im Süden. Die Leute kommen raus und trinken ihren Kaffee. Also, ich würde das ja machen. Und ich glaube, dass auch Menschen, die noch skeptisch sind, dann überzeugt sein werden, wenn sie merken, wie schön es jetzt vor ihrer Haustür ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Ich habe noch zwei ganz konkrete Vorstellungen: In dem Moment, in dem ich aus der Haustür trete, habe ich keine Angst mehr um meine Kinder. Und, ich habe eine Nachbarin. Wir sehen uns immer am Fenster und sie schenkt meinen Kindern Schokolade. Vor Kurzem ist ihr Mann gestorben. Ich würde sie gerne besser kennenlernen, aber wir haben keinen Platz. Ich wünsche mir genau diesen Aufenthaltsort bei uns vor der Tür, wo wir uns treffen können und sie mir ihre Geschichte erzählen kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Netzwerken ist das Wichtigste!&#8220;</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn Euch vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, dieses Jahr – 2025 – kommt der Superblock, hättet Ihr das geglaubt? Was ratet Ihr anderen Menschen, die in ihrem Viertel etwas verändern wollen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Benny: Ich persönlich habe vor zwei Jahren wirklich so naiv gedacht, der Superblock ist in einem Jahr da. Ich würde allen raten, genauso „naiv“ daran zu gehen: nicht naiv im Sinne von dumm oder unorganisiert, aber mit dem Wissen, Du kannst als kleiner David die Welt tatsächlich verändern. Dazu eine ganze Portion Langmut und Geduld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatjana: Netzwerken ist das Wichtigste! Da hat man zufällig einen netten Landschaftsarchitekten in der Straße und zack einen Unterstützer mehr. Man muss einfach das Vertrauen haben, dass man die richtigen Leute trifft und das Ganze seinen Weg geht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Superblock-Empowerment: Mehr Umweltgerechtigkeit für alle!</title>
		<link>https://changing-cities.org/superblock-gerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 12:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo entstehen Kiezblock- und Superblock-Initiativen? Meist dort, wo engagierte Menschen mit den nötigen Ressourcen aktiv werden können. Doch gerade in den Stadtteilen, in denen sie am dringendsten gebraucht würden – in Gebieten mit hoher Umweltbelastung und oft geringerem Einkommen der Bewohner*innen – gibt es kaum solche Initiativen. Dabei sind es genau diese Menschen, die unter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wo entstehen Kiezblock- und Superblock-Initiativen? Meist dort, wo engagierte Menschen mit den nötigen Ressourcen aktiv werden können. Doch gerade in den Stadtteilen, in denen sie am dringendsten gebraucht würden – in Gebieten mit hoher Umweltbelastung und oft geringerem Einkommen der Bewohner*innen – gibt es kaum solche Initiativen. Dabei sind es genau diese Menschen, die unter Verkehrslärm, schlechter Luftqualität und fehlenden Grünflächen leiden, während sie selbst im Durchschnitt weniger Emissionen verursachen, da sie seltener ein Auto besitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit April 2024 fördert das Umweltbundesamt mit der Verbändeförderung unser Projekt <em>Empowerment von Anwohnenden in Pilotregionen zur Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen</em>. Hier gehen wir gezielt in Kieze in Berlin und weiteren Städten bundesweit, in denen es bislang keine zivilgesellschaftlichen oder politischen Aktivitäten zu Superblocks gibt. Unser Ziel: Menschen vor Ort befähigen, ihre Nachbarschaft selbst zu gestalten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu bilden wir in den Pilotstädten Multiplikator*innen aus<em>, </em>die weitere Anwohner*innen aktivieren und dabei helfen, eine Bewegung von unten aufzubauen. Das passiert nun im Berliner Donaukiez, in Essen, in Bremerhaven und in Schwerin. Damit soll der notwendige Druck aus der Zivilgesellschaft entstehen, um Politik und Verwaltung zum Handeln zu bewegen. Die Erfahrungen aus diesen vier Städten werden in einen Leitfaden einfließen, der sowohl zivilgesellschaftlichen Akteur*innen als auch Verwaltungen konkrete Hilfestellungen zur Beteiligung von Menschen in benachteiligten Quartieren bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn echte Umweltgerechtigkeit bedeutet, dass die Vorteile nachhaltiger Stadtentwicklung dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht werden. Und das gelingt nur gemeinsam – durch die Zusammenarbeit von engagierten Bürger*innen, Verwaltung und Politik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="171" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1024x171.png" alt="" class="wp-image-25669" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1024x171.png 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-300x50.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-768x128.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1536x256.png 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1280x213.png 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1400x233.png 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1600x267.png 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58-1800x300.png 1800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Bildschirmfoto-2025-03-11-um-13.54.58.png 1843w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>#Superblocks</title>
		<link>https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 09:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Viertel ist Dein Zuhause. Hier sollst Du Dich sicher und wohl fühlen. Aber die Realität sieht anders aus: Agressiver Durchgangsverkehr, fehlendes Grün, kein Schatten, keine Bänke. Mit Superblocks können wir das ändern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Dein Viertel ist Dein Zuhause. Hier haben Deine Kinder Platz zum Spielen, Du und Deine Freund*innen treffen sich im Schatten der Bäume. Hier spazieren Deine Großeltern ohne Sorge über die Straße. Hier könnt Ihr sicher Fahrrad fahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirklich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Realität sieht anders aus. Rasender Durchgangsverkehr, überall Asphalt, Autos nehmen Dir die Luft zum Atmen, die ständige Lärmbelastung macht Dich krank.&nbsp;<br><strong>Mit Superblocks können wir das ändern – und wir zeigen Dir, wie.&nbsp;</strong></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="514" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Kopie-von-KampagnenTitelbild-768-x-514-px.png" alt="Superblocks- nehmt euch die Straße und macht was draus" class="wp-image-22609" style="width:369px;height:auto" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Kopie-von-KampagnenTitelbild-768-x-514-px.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Kopie-von-KampagnenTitelbild-768-x-514-px-300x201.png 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>
</div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center has-cc-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:51% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="751" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1024x751.jpg" alt="Foto zeigt Kinder, die mit Fahrrädern über den Lausitzer Platz fahren. Auf dem Boden ist eine große Schildkröte aufgemalt, die zum Spielen genutzt werden kann." class="wp-image-24170 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1024x751.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-300x220.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-768x563.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1536x1127.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-2048x1503.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1280x939.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1400x1027.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1600x1174.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Lausitzer-Platz-Berlin-1800x1321.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Superblocks &#8211; warum sind sie so super?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Superblock haben Fußgänger*innen und Fahrradfahrende Vorrang. Diagonalsperren oder Einbahnstraßen verhindern, dass Autofahrende Dein Viertel als Abkürzung nutzen. Trotzdem ist jeder Ort im Superblock immer noch mit dem Auto erreichbar. Der Verkehr wird für alle Menschen sicherer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Superblocks verbessern die Luftqualität: Sie verringern den Autoverkehr, senken CO2-Emissionen und Luftverschmutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Superblocks halten die Stadt grün und kühl: Pflanzen sorgen für ein gutes Stadtklima und schützen Dich in Hitzesommern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Superblocks schaffen Platz für Menschen und Begegnungen, z. B. mit Sitzgelegenheiten und Spielplätzen. <strong>Wann wird Dein Viertel zum Superblock?</strong></p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-right is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-89b4c9e9 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/bilder">Bildergalerie</a></div>



<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#fakten">FAQ</a></div>
</div>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wir packen&#8217;s an!</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/aktuelles/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px.png" alt="" class="wp-image-23248" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px.png 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-300x169.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-1024x576.png 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-768x432.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-1536x864.png 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-1280x720.png 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/SB-News-1600-x-900-px-1400x788.png 1400w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Was passiert in der bundesweiten Superblock-Bewegung?</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/mitmachen/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px.png" alt="" class="wp-image-23245" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px.png 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-300x169.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-1024x576.png 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-768x432.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-1536x864.png 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-1280x720.png 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2024/07/Mitmachen-1600-x-900-px-1400x788.png 1400w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wird Dein Viertel zum Superblock? Wir unterstützen Dich beim Aufbau Deiner Initiative.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://changing-cities.org/standards/"><img loading="lazy" decoding="async" width="1600" height="900" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b.jpg" alt="Straßenszene mit Cafés und Bäumen, darüber der Titel „Empfehlungen für Superblocks ESU 26“" class="wp-image-31540" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-300x169.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1024x576.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-768x432.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1536x864.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1280x720.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/06/Esu26b-1400x788.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Superblocks konkret umsetzen?  Die &#8222;Empfehlungen für Superblocks&#8220; (ESu) sind unsere Handreichung für Verwaltungen und Initiativen.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Superblocks &#8211; Wie funktionieren die?</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FZcPtW9VnMps%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FG3h-upJ2eRs%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<a href="https://changing-cities.org/kampagnen/superblocks/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FDlqrSWVNX_k%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br />
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Kiezblock, Superveedel, Superbüttel &#8211; Wir wachsen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="karte">Viele Namen – eine Idee! In ganz Deutschland gründen sich Initiativen für Verkehrsberuhigung. Und immer mehr Superblocks werden erfolgreich umgesetzt. Wir sind die Bewegung für lebenswerte Städte! Wann wird Dein Viertel zum Superblock?</p>



<iframe loading="lazy" width="80%" height="400px" frameborder="0" allowfullscreen allow="geolocation" src="//umap.openstreetmap.fr/de/map/superblocks_1184195?scaleControl=false&#038;miniMap=false&#038;scrollWheelZoom=false&#038;zoomControl=true&#038;editMode=disabled&#038;moreControl=true&#038;searchControl=null&#038;tilelayersControl=null&#038;embedControl=null&#038;datalayersControl=true&#038;onLoadPanel=none&#038;captionBar=false&#038;captionMenus=true#6/51.083/7.734"></iframe>



<br><i>
  <font color="#fdc300">●</font> 
    Initiativen für Superblocks 
  <font color="#ff8975">●</font> 
    Beschlossene Superblocks 
  <font color="#312783">●</font> 
    Umgesetzte Superblocks</i>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/werde-teil-des-bundesweiten-superblock-netzwerkes/" style="border-radius:0px">Jetzt zum Superblock E-Mail Verteiler anmelden!</a></div>



<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://changing-cities.org/unterstuetzen/foerdermitglied-werden/" style="border-radius:0px">Werde Fördermitglied und unterstütze Superblock-Initiativen!</a></div>
</div>



<h2 id="fakten" class="wp-block-heading">Faktencheck</h2>


<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Sind Superblocks autofrei?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Was macht dann der Krankenpfleger in der Nachtschicht oder die Rollstuhlfahrerin?“</em><br>Superblocks sind nicht autofrei. Alle Orte im Viertel bleiben mit Autos erreichbar. Für mobilitätseingeschränkte Personen soll es in einem Superblock ausgewiesene Parkplätze geben. Der Großteil der Autobesitzer*innen ist jedoch nicht aufs Auto angewiesen. Ein Superblock macht es für all diese Menschen angenehmer und praktischer, stattdessen zu laufen, Rad zu fahren und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. <a href="https://www.politico.eu/article/brussels-city-center-good-move-success-politics-pentagon-belgian-district-automotive-traffic-reduction/">In Brüssel z. B. ist durch die Einrichtung von Superblocks der Radverkehr innerhalb von knapp zwei Jahren um 37% angestiegen</a> – Änderungen im Mobilitätsverhalten sind also möglich, wenn man sie möglich macht.</div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Was bringen die Poller?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Wie sollen diese hässlichen Dinger denn bitte für mehr Lebensqualität sorgen?“</em><br>Poller sind eine schnelle, einfache und preiswerte Maßnahme, um ein Wohnviertel ruhiger und sicherer zu machen. Der Auto-Durchgangsverkehr wird aus dem Viertel herausgeleitet, <a href="https://www.imperial.ac.uk/news/241731/low-traffic-neighbourhoods-reduce-pollution-surrounding-streets/">sodass das Verkehrsaufkommen im Viertel und in den angrenzenden Gebieten deutlich sinkt.</a> Trotzdem können alle Orte weiterhin mit dem Auto erreicht werden. Poller sind aber nur ein Teil eines gesamten Verkehrskonzeptes für einen Superblock: gemeinsam mit anderen Maßnahmen öffnen sie die Straßen für Menschen, die im Viertel wohnen oder arbeiten. Wenn sich Poller an einem Standort bewährt haben, können sie durch eine städtebaulich hochwertige Lösung ersetzt werden (z. B. Bordsteinverlegungen mit Entsiegelung des Pflasters und Bepflanzung).</div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Führen Superblocks zu mehr Verkehr auf den Hauptstraßen?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Na toll, und die Anwohner*innen der Hauptstraßen bekommen dann noch mehr Verkehr ab.“</em><br>Die öffentliche Infrastruktur bestimmt, für welches Verkehrsmittel sich Menschen entscheiden – das nennt man “induzierte Nachfrage”. Wenn mehr Straßen für Autos gebaut werden, steigt der Autoverkehr an. Wird ein Viertel hingegen verkehrsberuhigt, stellt sich das wissenschaftlich bestätigte Phänomen der Verkehrsverpuffung ein. Studien zeigen: <a href="https://docs.google.com/document/d/13Nsm_GFdH6CpIpPpOZ7hbhLZScgqCAP7ZGI0xi4qDqA/edit#heading=h.a5t6a042jn6q">Der Autoverkehr in Superblocks verringert sich deutlich (ca. 30 %). Auf den umliegenden Hauptverkehrsstraßen steigt er nur minimal an (ca. 1 %)</a>. Trotzdem müssen natürlich auch Hauptstraßen durch geschützte Radwege, Fußgängerüberquerungen usw. sicherer gemacht werden.</div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Führen Superblocks zu steigenden Mieten?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Wenn das Viertel zu schön wird, steigen die Mieten.“</em><br>Diese Befürchtung ist verständlich. Gentrifizierung und die autogerechte Stadt sind aber zwei verschiedene Probleme, die nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Die Ansicht „Alles muss schlecht bleiben, damit die Mieten nicht steigen”, bringt uns nicht weiter. Denn die Anpassung unserer Städte an den Klimawandel ist notwendig, und von einer sicheren und gesunden Umgebung profitieren alle. Es braucht den rechtlichen Schutz von Mieter*innen, sodass mit Wohnraum nicht spekuliert werden kann. Wir fordern bezahlbare Mieten genauso wie Verkehrsberuhigung. </div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Wie werden Superblocks beschlossen?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Superblocks sind undemokratisch!“</em><br>Die Initiative für Superblocks kommt oft aus der Zivilgesellschaft. In Berlin beispielsweise sammeln Bürger*inneninitiativen Unterschriften in ihrer Nachbarschaft und richten einen Einwohner*innenantrag an die Bezirksverordnetenversammlung. Die Entscheidung für die Umsetzung eines Superblocks erfolgt dann durch einen demokratischen Beschluss im Stadtparlament. Dabei geht es nicht um die Berücksichtigung von Einzelinteressen, sondern um das Gemeinwohl. <a href="https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/strassen/bericht_dlr_haushaltsbefragung-lausitzer-platz.pdf?ts=1720789623">Viele Menschen wünschen sich in ihrer Nachbarschaft mehr Grün sowie nicht-kommerzielle Aufenthaltsorte und Platz für nachbarschaftlichen Kontakt.</a> Besonders wichtig sind solche Orte jedoch für ärmere Menschen, die oft an Orten mit viel Lärm und Luftverschmutzung leben, weniger Wohnraum zur Verfügung haben und seltener einen Balkon oder Garten besitzen. Weitere positive Effekte eines Superblocks wie die erhöhte Verkehrssicherheit und weniger Hitze durch Begrünung kommen ebenfalls nicht nur einigen wenigen, sondern allen Anwohnenden zu Gute.</div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'><strong>Was sollen dann die Geschäfte machen?</strong></summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Die lokalen Gewerbe gehen pleite, wenn man hier nicht mehr parken kann!“</em><br>Ein Superblock sollte Lieferzonen enthalten, sodass Waren weiterhin problemlos an alle Läden und Betriebe geliefert werden können. Auch kann man weiterhin mit dem Auto zum Supermarkt fahren. Die Frage ist: Will man das? Durch die neue Verkehrsführung nehmen viele Menschen lieber ihr Fahrrad oder gehen entspannt zu Fuß einkaufen. <a href="https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/verkehr/webartikel/webartikel_pp_innenstadt.html">Die gestiegene Aufenthaltsqualität wirkt sich oft positiv auf die Umsätze von Geschäften aus.</a> <a href="https://publications.rifs-potsdam.de/rest/items/%20item_6001855_4/component/file_6001871/content">Ohnehin überschätzen viele Gewerbetreibende laut einer Studie des RIFS Potsdam den Anteil ihrer Kundschaft, der mit dem Auto kommt.</a> Laufkundschaft, wie sie in Superblocks gefördert wird, ist offenbar zentral für das lokale Gewerbe. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0966692323002053?via%3Dihub">Tatsächlich können sich deshalb zu viele Parkplätze sogar negativ auf die Attraktivität von Geschäften auswirken, wie eine Studie aus Aachen fand. </a></div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'>Was haben Superblocks mit Gesundheit zu tun?</summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Ein paar Autos weniger werden ja wohl kaum einen großen Einfluss haben!“</em><br>Superblocks sind gut für unsere Gesundheit: Mit reduziertem Autoverkehr sinkt die Lärmbelastung, Begrünung schützt uns vor Hitzewellen und sorgt für sauberere Luft. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0160412019315223">Laut einer Health Assessment Impact Studie könnten z. B. bei einer stadtweiten Umsetzung von Superblocks in Barcelona jährlich 20% aller frühzeitigen Todesfälle verhindert werden, die durchschnittliche Lebenserwartung würde um knapp 200 Tage steigen.</a> Die Förderung aktiver Mobilität, die mit Superblocks einhergeht, wirkt sich zusätzlich positiv auf die Gesundheit aus. <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/2024/mar/08/health-gains-of-low-traffic-schemes-up-to-100-times-greater-than-costs-study-finds">Daraus folgen laut einer Langzeitstudie aus London sogar große Einsparungen für das öffentliche Gesundheitssystem.</a> Die erhöhte Verkehrssicherheit durch weniger Autoverkehr in Superblocks verringert außerdem das Unfallrisiko und kann so weitere vermeidbare Todesfälle verhindern.<br>Auch psychologisch wirken sich Superblocks positiv aus: Mehr wohnortnahe Grünflächen und weniger Verkehrslärm senken nachweislich Stress, fördern das subjektive Wohlbefinden und können Ängste sowie depressive Symptome reduzieren. <a href="https://iris.who.int/server/api/core/bitstreams/74006ead-650d-4fca-815a-f1ff53c1eea1/content">Die World Health Organization empfiehlt, dass Grünflächen in maximal 300 Metern Entfernung erreichbar sein sollten.</a> Kleine, gut verteilte Parks, wie sie in Superblocks entstehen, können dazu entscheidend beitragen. Weniger Reizüberflutung, Hitze und Gedränge sowie mehr Naturerfahrung stabilisieren zudem die Konzentration und stärken langfristig die mentale Gesundheit.</div>
</details>

<details class='cc-details'  >
<summary class='cc-details__summary'>Führen Superblocks zu mehr Umweltgerechtigkeit?</summary>
<div class='cc-details__content'><em>„Superblocks entstehen doch sowieso nur in privilegierten Nachbarschaften“</em><br>Superblocks resultieren oft aus Anwohner*inneninitiativen. <a href="https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/04353684.2026.2653773">Eine neue Studie hat die Umweltgerechtigkeit von Superblocks untersucht und sich insbesondere mit der Verteilung von Superblocks in Berlin befasst.</a> Dabei zeigt sich: Superblocks entstehen vor allem da, wo Menschen laut dem Umwelt-Gerechtigkeits-Atlas stärker belastet sind – Vergleicht man die Fläche der bewilligten Berliner Superblocks mit der Gesamtfläche Berlins wird offensichtlich: Superblocks beinhalten überdurchschnittlich oft Flächen mit erhöhter Umweltbelastung und leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Umweltgerechtigkeit.<br><a href="https://www.econstor.eu/bitstream/10419/301877/1/1899609555.pdf">Trotzdem bleibt es wichtig, dass die Verwaltung darauf achtet, dass Verkehrsberuhigung auch in die Viertel kommt, die durch eine weniger aktive Zivilgesellschaft geringere Chancen im Bottom-Up-Prozess haben.</a></div>
</details>


<h2 class="wp-block-heading">Kontakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:superblocks@changing-cities.org">superblocks@changing-cities.org</a></p>



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		<title>Superblocks schaffen es nach ganz oben</title>
		<link>https://changing-cities.org/superblocks-ministerium-nrw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 11:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf die Straße und ins Ministerium: Geht das beides? Die Superblocks-Initiativen in NRW zeigen: Ja, und zwar sehr erfolgreich! Im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW trafen sie mit ihrem Superblocks-Projekt auf offene Ohren. Düsseldorf, der 7. Februar. Fünf Engagierte der „Superblocks NRW“ sind zu einem Gespräch mit Staatssekretär Viktor Haase im [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf die Straße und ins Ministerium: Geht das beides? Die Superblocks-Initiativen in NRW zeigen: Ja, und zwar sehr erfolgreich! Im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW trafen sie mit ihrem Superblocks-Projekt auf offene Ohren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Düsseldorf, der 7. Februar. Fünf Engagierte der „<a href="https://superblocks-nrw.de/">Superblocks NRW</a>“ sind zu einem Gespräch mit Staatssekretär Viktor Haase im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW verabredet. Sie erzählen dem Staatssekretär von ihrer Vision von lebenswerten Städten: Superblocks sollen neue Freiräume und Treffpunkte im öffentlichen Raum schaffen und dabei gleichzeitig für mehr Verkehrssicherheit und saubere Luft sorgen. Die Viertel ohne Durchgangsverkehr sollen außerdem mehr Platz und Möglichkeiten für unterschiedliche Formen der Mobilität schaffen, z. B. durch breitere Fuß- und Radwege. Kurzum: Es soll mehr Platz für Menschen geben – dafür setzen sich die Superblock-Initiativen in NRW schon jetzt mit Straßenaktionen, Podiumsdiskussionen und weiteren Veranstaltungen ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sind Superblocks so relevant für das Ministerium?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Austausch mit dem Staatssekretär entwickelt sich zu einem begeisterten Brainstorming darüber, wie das Land NRW Initiativen und Kommunen bei der Umsetzung von Superblocks unterstützen kann. Denn das Thema Superblocks ist wie gemacht für das Umwelt- und Verkehrsministerium. Während Superblocks die Verkehrswende vorantreiben, bringen sie ganz nebenbei klimaresiliente urbane Lebensräume hervor. In Superblocks ist Platz für Begrünung und entsiegelte Flächen, die die Stadt kühlen und eine größere Artenvielfalt ermöglichen. Gewissermaßen haben die Ehrenamtlichen also Vorarbeit für das Ministerium geleistet. Gut, dass die Zivilgesellschaft visionär vorangeht und neue Wege aufzeigt!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommt bald ein NRW-Erlass für Superblocks?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann nun eine produktive Zusammenarbeit zwischen Politik bzw. Verwaltung und Zivilgesellschaft aussehen, in NRW und anderswo? Der Staatssekretär schlug vor, sowohl Netzwerke und Forschung als auch juristische Hebel zu nutzen, um das Thema Superblocks in NRW voranzubringen. Diese Zusammenarbeit ergibt für alle Seiten Sinn, denn ein Ministerium verfügt über viele Ressourcen in Form von professionellen Strukturen, Netzwerken und Entscheidungsmacht, während Bürgerinitiativen über lokales Wissen verfügen, kreative Ideen entwickeln und flexibel neue Projekte ausprobieren können. Beim Thema Schulstraßen z. B. ging NRW schon mit großen Schritten voran und reagierte mit dem <a href="https://kinderaufsrad.org/erlass-schulstrassen/">Schulstraßen-Erlass</a> auf zivilgesellschaftliche Forderungen nach sicheren Schulwegen. Der Erlass führte innerhalb weniger Monate zur Einrichtung von über 20 Schulstraßen in NRW. Um den Austausch mit dem Ministerium weiterzuführen, starten die Superblocks-Aktivist*innen aus NRW jetzt eine Arbeitsgruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du auch in einer Initiative aktiv? Du möchtest Beratung und Unterstützung, um Deine Gruppe wie die Initiativen in NRW politisch stärker zu vernetzen? Dann melde Dich bei unserem Superblocks-Team: <a href="mailto:superblocks@changing-cities.org">superblocks@changing-cities.org</a>.</p>
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