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	<title>#BundesRad &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Ist CDU nun für oder gegen Radverkehr?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 14:42:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CDU/CSU-Fraktion fordert in einem Antrag, der heute Abend im Bundestag diskutiert wird, ein Umsetzungsgesetz für den nationalen Radverkehrsplan. Die Fraktion kritisiert, dass die Regierung zur Förderung des Radverkehrs „bislang noch keinen einzigen Legislativvorschlag vorgelegt“ hat. Changing Cities begrüßt, dass mit diesem Vorschlag nun auch die Berliner CDU angehalten wird, dem Radverkehr Raum zu geben.&#160; [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die CDU/CSU-Fraktion fordert in einem Antrag, der heute Abend im Bundestag diskutiert wird, ein Umsetzungsgesetz für den nationalen Radverkehrsplan. Die Fraktion kritisiert, dass die Regierung zur Förderung des Radverkehrs „bislang noch keinen einzigen Legislativvorschlag vorgelegt“ hat. Changing Cities begrüßt, dass mit diesem Vorschlag nun auch die Berliner CDU angehalten wird, dem Radverkehr Raum zu geben.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während auf Bundesebene 1,5 Milliarden Euro für die Jahre 2020 bis 2023 für den Bau von Radinfrastruktur – so viel wie nie zuvor – bereitgestellt wurden, hapert es nach wie vor an der Umsetzung. Komplizierte Verfahren und der sehr kurze Förderzeitraum führten erwartungsgemäß nicht zum angestrebten Bau-Boom. „Es fehlt eine sogenannte Roadmap zur Umsetzung der Ziele. Dafür hat der politische Wille von Wissings Vorgänger, Andreas Scheuer, dann doch nicht gereicht. Interessant, dass die CDU/CSU nun plötzlich ihre Liebe zu Radwegen entdeckt und der Ampel Druck macht”, kommentiert Inge Lechner von Changing Cities. Der Antrag kommt einige Monate vor der Wahl in Bayern, wo der dortige Radentscheid soeben 100.000 Unterschriften für besseren Radverkehr abgegeben hat. In diesem Wahlkampf drohen der CSU herbe Verluste; bei den letzten Wahlen verlor sie 10 Prozent, und die Grünen wurden somit die zweitstärkste Kraft. Wahlkampf ist nunmal immer…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgeschlagen werden ein beschleunigtes Planungsverfahren, das auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) verzichtet, sowie eine Überarbeitung des Straßenverkehrsgesetz (StVG) und die Straßenverkehrsordnung (StVO) – Forderungen die zu 100 Prozent mit denen von Changing Cities übereinstimmen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auch in Berlin wird gewählt und zwar in wenigen Tagen. Während sich die CDU im Bund zum Radverkehr bekennt, verkauft sich die Berliner CDU als die Autoretter*innen-Partei. Die vermeintliche Diskrepanz könnte kaum größer sein. Der Spitzenkandidat Kai Wegner versprach, dass es mit ihm kein flächendeckendes Tempo 30 und keine Halbierung der Parkplätze geben wird. Dafür spricht er sich für den Weiterbau der A100 und der „Tangentialen Verbindung Ost“ aus. Er hat also überhaupt kein Interesse an einer gerechteren Flächenverteilung des öffentlichen Raumes. Oder anders formuliert: Die Berliner CDU tut alles dafür, dass das Mobilitätsgesetz nie umgesetzt wird. Das sollte den Berliner*innen bewusst sein, wenn sie am Sonntag wählen gehen!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verein nimmt eine zunehmende Rhetorik für den Radverkehr in vielen Parteien wahr: Es gehört inzwischen zum guten Ton, sich zu nachhaltiger Mobilität zu bekennen. Diese aber faktisch zu fördern und umzusetzen, fällt fast allen Parteien sehr schwer. Wenn es wirklich darum geht, Privilegien abzubauen und dem emissionsfreien und öffentlichen Verkehr den Vorrang zu geben, fehlen der Mut und der Durchsetzungswille. Der Druck und die Stimmen der Zivilgesellschaft sind nach wie vor unerlässlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/055/2005546.pdf">Antrag der CDU/CSU-Fraktion</a><br>Der nationale Radverkehrsplan<br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Es rollt wie geschmiert: eine Million Unterschriften für die Verkehrswende</title>
		<link>https://changing-cities.org/es-rollt-wie-geschmiert-eine-million-unterschriften-fuer-die-verkehrswende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 07:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Insgesamt eine Million Menschen in Deutschland haben bis heute für fuß- und fahrradfreundliche Städte unterschrieben. Die Radentscheidbewegung, die 2015 mit Changing Cities und dem Volksentscheid Fahrrad in Berlin begann, begeisterte zuerst Großstädter*innen. Heute sind es zunehmend mittlere und kleinere Städte, die auch die Blechlawinen aufhalten wollen. Nur in einem einzigen Fall, in Kaarst/NRW, wurde zwischen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Insgesamt eine Million Menschen in Deutschland haben bis heute für fuß- und fahrradfreundliche Städte unterschrieben. Die Radentscheidbewegung, die 2015 mit Changing Cities und dem Volksentscheid Fahrrad in Berlin begann, begeisterte zuerst Großstädter*innen. Heute sind es zunehmend mittlere und kleinere Städte, die auch die Blechlawinen aufhalten wollen. Nur in einem einzigen Fall, in Kaarst/NRW, wurde zwischen Politik und Zivilgesellschaft kein Kompromiss gefunden; dort entscheiden die Bürger*innen am 6. März an der Wahlurne.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der sieben Jahre alten Radentscheidbewegung haben durchschnittlich 391 Menschen pro Tag für lebenswerte Städte unterschrieben. Heute gibt es bundesweit 51 Radentscheide und das Wachstum ist beeindruckend. </p>



<blockquote class="wp-block-quote quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>70 Jahre lang wurde das Auto dort immer bevorzugt behandelt und die Radentscheidbewegung sagt einfach: Jetzt sind wir, die Menschen, dran. Wir wollen eine echte Wahl haben, wie wir uns fortbewegen.</p><cite>Ragnhild Sørensen, Changing Cities</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn eine Million Menschen für lebenswerte Städte unterschreiben, spiegelt dies einen tiefen Wunsch der Zivilgesellschaft nach einer gerechteren Verteilung des öffentlichen Raumes wider. 70 Jahre lang wurde das Auto dort immer bevorzugt behandelt und die Radentscheidbewegung sagt einfach: Jetzt sind wir, die Menschen, dran. Wir wollen eine echte Wahl haben, wie wir uns fortbewegen”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verkehrswende von unten entsteht, weil es in der Zivilgesellschaft vor Ort mächtig brodelt: Warum müssen wir als Radfahrende und zu Fuß Gehende immer zurückstecken, ausweichen und vor allem geduldig warten? Warum sind die Straßen so gefährlich für uns? Und warum ändert sich seit Jahrzehnten nichts daran? Bürger*innen wollen mit einem Radentscheid kundtun, dass es eine echte Mobilitätswahl erst gibt, wenn ein sicheres und komfortables Netz an Wegen für den Fuß- und Radverkehr und ein gutes ÖPNV-Angebot zur Verfügung stehen. Die Klimakrise hat dieser Forderung noch mehr Dringlichkeit verschafft, weil die CO2-Emissionen aus aktiver Mobilität per Fuß und Rad zu vernachlässigen sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-12838" width="768" height="431" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1024x575.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-300x168.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-768x431.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1536x863.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1280x719.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1400x786.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1600x899.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1-1800x1011.jpg 1800w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/02/1Million_Radentscheid_20220206-1.jpg 1946w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die kommunale Politik ist in den meisten Fällen von einem Radentscheid überrascht: Verkehrspolitik ist institutionalisiert und wird meistens im stillen Kämmerlein ausgehandelt. Es hat sich aber gezeigt, dass das Engagement von Bürger*innen eine Chance für die Kommunen darstellt, einerseits erforderliche Veränderungen umzusetzen und andererseits Zivilgesellschaft und Verwaltung in Einklang zu bringen. Als „ein Liebesbrief an die demokratische Stadt“ wurde ein Radentscheid mal beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auf der einen Seite stehen die Radentscheide: Ihnen dient das Fahrrad als politisches Vehikel, um andere, zukunftsfähige Gestaltungsmöglichkeiten für Stadt und öffentlichen Raum aufzuzeigen. Auf der anderen stehen die Kommunen: Für sie ist der bürgerorientierte Wandel nachhaltiger als ein Wandel, der rein administrativ geplant und durchgeführt wird. Diese Win-Win-Situation für Zivilgesellschaft und Kommunen ist der Hintergrund des Erfolges der Radentscheidbewegung“, so Sørensen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings wird in vielen Städten die Trägheit der Umsetzung bemängelt. Ein gerechterer Zugang zum öffentlichen Raum wird vielerorts nur in Trippelschritten von schwerfälligen Verwaltungen realisiert. Vollends schwierig wird es, wenn innerstädtische Straßen in der Zuständigkeit des Landes oder des Bundes liegen. Deswegen gründeten die Initiativen 2019 BundesRad, den Zusammenschluss der Radentscheide, der vor allem bundespolitische Stolpersteine einer Verkehrswendepolitik problematisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Im Verkehrssektor muss Deutschland bis 2030 die CO2-Emissionen in etwa halbieren. Es stehen also enorme Veränderungen an. Da diese Umstellungen erwartungsgemäß sehr langsam vor sich gehen, ist zu erwarten, dass die Radentscheidbewegung wächst. Oder anders gesagt: Wenn in ein bis zwei Jahren die zweite Million geknackt wird, wissen die Kommunen, dass sie den Bürger*innen zu wenig Transformation zugetraut haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><a href="https://changing-cities.org/radentscheide/" data-type="URL" data-id="https://changing-cities.org/radentscheide/">Übersicht Radentscheide in Deutschland</a><br><a href="https://changing-cities.org/wirsindkaarst-eine-kleinstadt-muckt-auf/" data-type="URL" data-id="https://changing-cities.org/wirsindkaarst-eine-kleinstadt-muckt-auf/">Pressemitteilung zum Radentscheid Kaarst vom 4. Februar 2022</a><a href="https://changing-cities.org"><br></a><a href="https://www.bundesrad.org/">Informationen zu BundesRad</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>#wirsindKaarst: Eine Kleinstadt muckt auf</title>
		<link>https://changing-cities.org/wirsindkaarst-eine-kleinstadt-muckt-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 08:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Changing Cities Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaarst, eine Kleinstadt in NRW, betritt am 6. März bundespolitisches Neuland. Der Stadtrat in Kaarst hat Verhandlungen mit dem lokalen Radentscheid abgelehnt. Deswegen kommt es dort zur bundesweit ersten Radentscheid-Wahl. Offenbar glaubt der Stadtrat, Verkehrspolitik sei kein Thema, bei dem die Bürger*innen mitreden sollen. Fast eine Million Unterschriften für Radentscheide bundesweit sprechen eine andere Sprache. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kaarst, eine Kleinstadt in NRW, betritt am 6. März bundespolitisches Neuland. Der Stadtrat in Kaarst hat Verhandlungen mit dem lokalen Radentscheid abgelehnt. Deswegen kommt es dort zur bundesweit ersten Radentscheid-Wahl. Offenbar glaubt der Stadtrat, Verkehrspolitik sei kein Thema, bei dem die Bürger*innen mitreden sollen. Fast eine Million Unterschriften für Radentscheide bundesweit sprechen eine andere Sprache. Changing Cities ruft alle Kaarster*innen ab 16 Jahren auf, dem Stadtrat per Briefwahl oder an der Wahlurne zu signalisieren, dass über ihre Köpfe hinweg nicht entschieden werden kann.&nbsp;</strong></p>



<p class="fakten-box wp-block-paragraph"><strong><em>Hintergrund:</em></strong><em> Direkte Demokratie ermöglicht den Bürger*innen einer Kommune oder eines Landkreises, das politische Agenda-Setting mitzugestalten: Das geschieht in einer ersten Stufe mit einem Bürgerbegehren (Unterschriften sammeln) und in einer zweiten Stufe durch einen Bürgerentscheid (Abstimmung durch Wahlen). In beiden Fällen gibt es eine bestimmte Anzahl von gesammelten Unterschriften oder abgegebenen Stimmen, die erreicht werden müssen, ein sogenanntes Quorum. Bei den über 50 Radentscheiden in Deutschland reagierte die lokale Politik aber konsequent auf den mit den Unterschriften verbundenen Bürger*innenwillen und leitete Verhandlungen mit den Initiator*innen ein. Denn wenn es zur Abstimmung kommt, ist das Ergebnis, also die Forderungen des Radentscheids, für die Kommune bindend.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Millionen Deutsche leben in Gemeinden wie Kaarst und wollen ihren Lebensraum mitgestalten. „Vordergründig geht es um Radwege, tatsächlich kämpfen wir aber auch dafür, dass die Bürger*innen ernst genommen und nicht länger auf die Zuschauerränge verwiesen werden. Alle fünf Jahre den Rat zu wählen reicht uns nicht“, sagt Werner Kindsmüller vom Radentscheid Kaarst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit mehr als 2.600 Unterschriften haben die Kaarster*innen das geforderte Quorum erreicht – und damit die bisherige Politik des Stadtrats herausgefordert. Die Aktivist*innen haben die Zusammenarbeit mit der Ratsmehrheit angeboten. Aber statt ernstzunehmenden Verhandlungen mit der Zivilgesellschaft und verbindlicher Zusagen hat der Kaarster Rat als erster in Deutschland den Weg über die Wahlurne gewählt. Er zweifelt damit die lokale Rückendeckung des Radentscheids an. 35.000 wahlberechtigte Kaarster*innen haben es nun in der Hand, ob die Politik damit durchkommt und lebendige Demokratie ein Großstadt-Thema bleibt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesweit haben fast eine Million Menschen für regionale Radentscheide unterschrieben. Allein in NRW gibt es zehn Radentscheide und das erste Fahrradgesetz eines Flächenlandes mit dem Ziel, den Radverkehr von neun auf 25 Prozent zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der schwarz-grüne Stadtrat in Kaarst bestreitet auch nicht den Bedarf einer Neuausrichtung der Mobilität, aber er verweigert konsequent eine Kooperation mit der Zivilgesellschaft: Politik sei Sache des Rates und nicht der Bürger*innen, so ihr Selbstverständnis. Bürgerbeteiligung wird geradezu verhindert, denn nicht einmal bei den Informationsveranstaltungen der Stadt zur Wahl am 6. März dürfen die Initiator*innen des Radentscheids ihre Forderungen selbst vorstellen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir unterstützen ausdrücklich das zivilgesellschaftliche Engagement vor Ort und fordern alle Kaarster*innen auf, ein bundespolitisches Zeichen zu setzen. Es geht vordergründig um Verkehrspolitik, ja, aber verhandelt wird hier auch das Recht, als Bürger*in gehört und beteiligt zu werden.</p><cite>Ragnhild Sørensen, Changing Cities</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Von Berlin aus hat die Radentscheidbewegung in über 50 Städten und Gemeinden Gehör gefunden. Nur in Kaarst soll das nicht möglich sein? Wir unterstützen ausdrücklich das zivilgesellschaftliche Engagement vor Ort und fordern alle Kaarster*innen auf, ein bundespolitisches Zeichen zu setzen. Es geht vordergründig um Verkehrspolitik, ja, aber verhandelt wird hier auch das Recht, als Bürger*in gehört und beteiligt zu werden. Die Kaarster*innen können am 6. März mit ihrer Stimme selbstbewusst für lebendige Demokratie entscheiden”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34<br><br><strong>Ansprechpartner Radentscheid Kaarst:</strong><br>Werner Kindsmüller, <a href="mailto:kindsmueller@radentscheid-kaarst.de">kindsmueller@radentscheid-kaarst.de</a>, 0151 2880 4294</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br>Informationen zum Radentscheid Kaarst<br><a href="https://www.bundesrad.org/">Informationen zu BundesRad, das Bündnis der Radentscheide</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Herr des Fahrradringes</title>
		<link>https://changing-cities.org/herr-des-fahrradringes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 12:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in Leipzig traut sich etwas: einen Radstreifen auf einem Teilstück des Leipziger Stadtringes markieren zu lassen. Gegen diese Maßnahme wird jetzt Sturm gelaufen: Nicht nur der ADAC, die CDU, die AfD und der IHK sind erwartungsgemäß dagegen, auch der Pfarrer der Thomaskirche meldet sich zu Wort und bezeichnet das Vorhaben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in Leipzig traut sich etwas: einen Radstreifen auf einem Teilstück des Leipziger Stadtringes markieren zu lassen. Gegen diese Maßnahme wird jetzt Sturm gelaufen: Nicht nur der ADAC, die CDU, die AfD und der IHK sind erwartungsgemäß dagegen, auch der Pfarrer der Thomaskirche meldet sich zu Wort und bezeichnet das Vorhaben als einen „Irrweg”. Aus Sicht von Changing Cities wird die Debatte zunehmend ideologisch geführt, denn es kann ja nicht wahr sein, dass Radfahrende in einer jungen, dynamischen Stadt wie Leipzig ein größeres Problem als der überbordende Autoverkehr darstellen.<br></strong><br>Endlich nimmt jemand die Verkehrswende ernst. Statt wie in vielen anderen Städten nur viel zu versprechen, wird nun in Leipzig wirklich gehandelt. Der Promenadenring war ursprünglich eine autofreie Grünanlage, die vor 50 Jahren mehrspurig ausgebaut wurde. Bis April letztes Jahr war Radfahren auf dem Westteil sogar verboten. Auch in Leipzig steigt die Zahl der Radfahrenden, aber die Infrastruktur ist nach wie vor durch den Vorrang des Autos geprägt.&nbsp;<br><br>Das hat Folgen: In dem von der Verkehrsunfallkommission gestern vorgelegten Bericht wird eindeutig dargelegt, dass Radfahren in Leipzig zu gefährlich ist. Die Anzahl der Unfälle befindet sich seit 2013 auf konstant hohem Niveau, die Zahl der getöteten Radfahrenden ist sogar gestiegen. Es ist absolut an der Zeit, dass der Radverkehr in Leipzig mehr Aufmerksamkeit erhält, so der Bericht.&nbsp;<br><br>Angeschoben von den Grünen, LINKEN, Partei und Freibeutern (FDP und Piraten) sowie manchmal der eigenen SPD wagt Oberbürgermeister Jung&nbsp; nun die Verkehrswende. „An Leipzig sieht man deutlich, wie stereotyp der Widerstand auch gegen nur minimale Veränderungen der autogerechten Stadt verläuft: Es geht mehr um Aufrechterhaltung von Privilegien als um eine lebenswerte Stadt. Aber eine junge, wachsende Stadt wie Leipzig muss natürlich Privilegien anders verteilen, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Das hat der Oberbürgermeister offensichtlich verstanden: Mit neuen Problemen konfrontiert taugen die alten Lösungen nicht mehr“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;<br><br>Um die Verkehrssicherheit für Radfahrende zu erhöhen, wäre allerdings ein geschützter Radweg auf den Hauptverkehrsstraßen von entscheidender Bedeutung. Erst die bauliche Trennung der Verkehre, so der Stand der Radinfrastrukturplanung, ermöglicht sicheres und komfortables Radfahren für alle. Ebenso wichtig sind Optimierungen der Kreuzungen, z. B. nach niederländischem Vorbild, denn auf Kreuzungen geschehen die meisten Unfälle.<br><br><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?0--anlagenHeaderPanel-attachmentsList-0-attachment-link&amp;VOLFDNR=2000153">Verkehrsbericht der Polizeidirektion Leipzig 2020</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://verkehrswende-le.de/">Informationen zu Verkehrswende Leipzig</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><a href="https://changing-cities.org/"><br><br></a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn der Radweg mit Dir Schluss macht&#8230;</title>
		<link>https://changing-cities.org/wenn-der-radweg-mit-dir-schluss-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 06:20:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Überall hören Radwege&#8230; ja, einfach auf. BundesRad, das Bündnis der Radentscheide, hat bundesweit Beispiele für schlechte und gefährliche Radinfrastruktur gesammelt. Überall ist es dasselbe Bild. Halbherzig werden Radwege angelegt, sinnlos hören sie wieder auf. Als Radfahrer*innen kennen wir das, aber weiß es auch die Ampelkoalition, die gerade über die Eckdaten der zukünftigen Klima- und Verkehrspolitik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><a href="https://changing-cities.org/wenn-der-radweg-mit-dir-schluss-macht/"><img decoding="async" src="https://changing-cities.org/wp-content/plugins/wp-youtube-lyte/lyteCache.php?origThumbUrl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2FS1ZMiSuASsU%2Fhqdefault.jpg" alt="YouTube Video"></a><br /><br /><figcaption></figcaption></figure>


<p class="wp-block-paragraph">Überall hören Radwege&#8230; ja, einfach auf. <a href="http://www.bundesrad.org">BundesRad</a>, das Bündnis der Radentscheide, hat bundesweit Beispiele für schlechte und gefährliche Radinfrastruktur gesammelt. Überall ist es dasselbe Bild. Halbherzig werden Radwege angelegt, sinnlos hören sie wieder auf. Als Radfahrer*innen kennen wir das, aber weiß es auch die Ampelkoalition, die gerade über die Eckdaten der zukünftigen Klima- und Verkehrspolitik verhandeln? Wissen die Planer*innen im ganzen Land, was für einen gefährlichen Mist sie Radinfrastruktur nennen? Und bauen?<br>50 Radentschiede engagieren sich für die Verkehrswende von unten und wollen einfach nur sicher und komfortabel Rad fahren. So schwer kann es doch nicht sein!?!<br><br>Passende Sticker gibt es ab sofort <a href="http://www.changing-cities.org/shop">hier</a>. <a href="https://www.instagram.com/radentscheid2020erfurt/"><br><br>Radentscheid Erfurt</a> hat das Material gesammelt und geschnitten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>#ichbinschwerin: Verkehrswende und Bürgerbeteiligung nur bei vollen Kassen?</title>
		<link>https://changing-cities.org/ichbinschwerin-verkehrswende-und-buergerbeteiligung-nur-bei-vollen-kassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2021 01:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerin]]></category>
		<category><![CDATA[Changing Cities Bewegung]]></category>
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					<description><![CDATA[<b>Update:</b> Danke für Eure Unterstützung – das Spendenziel wurde erreicht!<br>
Helft dem Radentscheid Schwerin, die nötigen 6.000 Euro für ein Rechtsgutachten zu sammeln.
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										<content:encoded><![CDATA[<div aria-label="Fortschrittsbalken zeigt 6000 Euro, 100% erreicht. 161 Unterstützer*innen" class="progress-bar" style="--progress: 100%;">
<strong class="progress-bar__info progress-bar__info--amount progress-bar__info--left">6000 Euro</strong>
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<div class="progress-bar__info progress-bar__info--supporters progress-bar__info--left">161 Unterstützer*innen</div>
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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link no-border-radius" href="https://changing-cities.org/civicrm/?civiwp=CiviCRM&amp;q=civicrm%2Fcontribute%2Ftransact&amp;reset=1&amp;id=29"><span class='arrow-link'>Für den Radentscheid Schwerin spenden&nbsp;<svg aria-hidden='true' xmlns='http://www.w3.org/2000/svg' xmlns:xlink='http://www.w3.org/1999/xlink' width='20' height='20' viewBox='0 0 1792 1792'>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Radentscheid Schwerin sammelte 6.325 Unterschriften, damit die Bürger*innen einfach und sicher durch die Stadt fahren können. Nun müssen sie sich sich zur Wehr setzen und brauchen dafür Geld: 6.000 Euro für ein Rechtsgutachten im Eilverfahren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Landeshauptstadt sollten die Wähler*innen am 26. September 2021 über den bundesweit ersten Radentscheid abstimmen. Es gibt zwar 46 sogenannte Radentscheide in Deutschland – aber bisher hat die schiere Anzahl der Unterschriften die Kommunalpolitik so unter Druck gesetzt, dass es zu Verhandlungsprozessen gekommen ist. In Schwerin dagegen entschied sich der Stadtrat für das Wählervotum, also für den vorgesehenen Weg eines Bürgerbegehrens. Aber das CDU-geführte Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern hat die Rechtmäßigkeit des genehmigten Bürgerbegehrens angefochten. Rechtliche Bedenken und kommunale Sparzwänge sind die Gründe, die das Land anführt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities ruft zum Spenden für unser Vereinsprojekt Radentscheid Schwerin auf. Dieser ficht im Moment einen zweifachen Kampf aus, der uns alle langfristig betrifft: Wir müssen sie dabei unterstützen,<br>1) dass Bürgerbeteiligung nicht im labyrinthischen Verwaltungshandeln bagatellisiert werden kann, <br>2) dass ärmere Kommunen bei der Verkehrswende nicht abgehängt werden bzw. dass der Fokus auf die kurzfristigen Kosten die Vorteile der Verkehrswende nicht ausbremst.<br><br>46 Radentscheide mit knapp 1 Mio. Unterstützer*innen gibt es in Deutschland. Bisher hat sich bei keinem das jeweilige Bundesland eingemischt. Deshalb: Eine Spende für Schwerin ist eine Spende für alle Radentscheide.</p>



<p class="wp-block-paragraph">#ichbinschwerin #ichbinschweriner #ichbinschwerinerin</p>
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		<title>Schweriner Bürgerbegehren durch Innenministerium ausgebremst</title>
		<link>https://changing-cities.org/schweriner-buergerbegehren-durch-innenministerium-ausgebremst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 07:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerin]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist ein Bürgerbegehren wie der Schweriner Radentscheid Sache der lokalen Behörden. Nach der sehr erfolgreichen Unterschriftensammlung entschied die Stadt, dass die Wähler*innen am 26. September 2021 über den bundesweit ersten Radentscheid abstimmen sollen. Jetzt ficht jedoch das CDU-geführte Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern die Rechtmäßigkeit des vom Stadtrat genehmigten Bürgerbegehrens an. Changing Cities kritisiert den Vorgang: [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eigentlich ist ein Bürgerbegehren wie der Schweriner Radentscheid Sache der lokalen Behörden. Nach der sehr erfolgreichen Unterschriftensammlung entschied die Stadt, dass die Wähler*innen am 26. September 2021 über den bundesweit ersten Radentscheid abstimmen sollen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jetzt ficht jedoch das CDU-geführte Innenministerium in Mecklenburg-Vorpommern die Rechtmäßigkeit des vom Stadtrat genehmigten Bürgerbegehrens an. Changing Cities kritisiert den Vorgang: Welchen Wert hat kommunale Bürgerbeteiligung, wenn das Land seine eigenen Bürger*innen ausbremst?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">6.325 Schweriner*innen haben mit ihrer Unterschrift für eine radverkehrsfreundliche Politik in der Landeshauptstadt votiert. Das sind 14 Prozent der Wähler*innen, die an der letzten Wahl teilgenommen haben. Die Stadtvertretung wollte den Forderungen nicht sofort zustimmen, erklärte jedoch das Bürgerbegehren für zulässig. Das sollte eigentlich bedeuten, dass es am 26. September zum bundesweiten ersten Radentscheid kommt. Die Entscheidung läge dann bei den Bürger*innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch nun hat sich das CDU-geführte Innenministerium eingemischt: Es „liegt dem Innenministerium fern, den weiteren Radwegeausbau in der Stadt Schwerin zu verhindern“, aber „[w]as die Stadt sich zusätzlich leisten möchte, muss am Ende auch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln bezahlt werden können. Die bereits bestehende, sehr hohe Verschuldung der Stadt Schwerin erfordert hier zwingend eine Prioritätensetzung.“ Eine Formulierung, die eher nach Verhinderung als nach Unterstützung klingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter heißt es, dass „dieses Bürgerbegehren nach Auffassung des Ministeriums rechtswidrig ist sowohl in Bezug auf die fehlende Bestimmtheit als auch mit Blick auf den städtischen Haushalt, der keine Freiräume für eine Finanzierung des Vorhabens und der damit verbundenen Folgekosten zulässt.“<br><br>„Welchen Wert hat kommunale Selbstverwaltung, wenn das Land kommunalpolitische Entscheidungen blockieren kann? Es kommt der Verdacht auf, dass die Einmischung in Wahrheit politischer Natur ist und dass die CDU damit klimafreundliche Mobilität ausbremsen will. Es ist Wahlkampf und sowohl der Schweriner Bürgermeister als auch die Ministerpräsidentin kommt aus der SPD&#8230; Zum Vergleich: 46 Radentscheide mit knapp 1 Mio. Unterstützer*innen gibt es in Deutschland. Bisher hat sich bei keinem das jeweilige Bundesland eingemischt. Es stellt eine nicht zeitgemäße Entmündigung der Schweriner Bürger*innen dar. Die Frage ist: Will die Landesregierung wirklich an der Bürgerschaft vorbei regieren?“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadtverwaltung jedoch ist der Meinung, diese Aufgabe finanziell stemmen zu können – und die Zahlen geben ihr Recht: Auf 1,14 bis 1,9 Mio. Euro werden die Radinfrastrukturkosten geschätzt. Im Vergleich dazu beteiligt sich die Stadt beim Ausbau der B321 mit 4 Mio. Euro. Soviel zur vom Innenministerium beschworenen „Prioritätensetzung“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Hauptamtsleiter Wollenteit ist die Botschaft des Ministeriums eindeutig: „Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie darf es offenbar nur geben, wenn es der Haushalt auch zulässt.“ Haushaltssicherung werde hier über die Grundlagen der Demokratie gestellt. Doch viel dagegen tun könne die Landeshauptstadt nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerinnen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph">Madleen Kröner, mkr@radentscheid-schwerin.de, 0385-39576633 und 01522-6328563</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108531/4917375">Pressemitteilung des M-V Innenministeriums vom 18.05.2021</a><br><br><a href="https://www.radentscheid-schwerin.de/presse/">Offener Brief des Radentscheids Schwerin vom 14.05.2021</a><br><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>KonRad21 – mit Leeze und Radl zur Verkehrswende</title>
		<link>https://changing-cities.org/konrad21-mit-leeze-und-radl-zur-verkehrswende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 11:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn nur 20 Prozent der Stadtbewohner*innen vom Auto auf das Rad umstiegen, könnte man laut einer aktuellen Studie der Universität Oxford die CO2-Emissionen europaweit um 8 Prozent reduzieren. Auf der Konferenz der Radentscheide vom 16.–17. April setzt sich die Zivilgesellschaft u. a. damit auseinander, wie sich dies zügig umsetzen lässt. Mit fast 1 Million bundesweiten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn nur 20 Prozent der Stadtbewohner*innen vom Auto auf das Rad umstiegen, könnte man laut einer aktuellen Studie der Universität Oxford die CO2-Emissionen europaweit um 8 Prozent reduzieren. Auf der Konferenz der Radentscheide vom 16.–17. April setzt sich die Zivilgesellschaft u. a. damit auseinander, wie sich dies zügig umsetzen lässt. Mit fast 1 Million bundesweiten Unterstützer*innen der insgesamt 45 Radentscheide können enorme Verbesserungen der Lebensqualität in den Städten erreicht werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Tage lang treffen sich Radaktivist*innen aus ganz Deutschland, um im Wahljahr 2021 ihre Forderungen und Aktionen zu koordinieren. Radentscheide von Rostock bis Freiburg waren an der Organisation beteiligt. Das Programm ist vielfältig und international: Hier treffen sich Wissenschaftler*innen, engagierte Bürger*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen und diskutieren neue Ansätze für lebenswerte Städte. Nach dem Motto „Es ist erst vorbei, wenn wir gewonnen haben“ berichten Initiativen über ihre Erfahrungen mit Politik und Verwaltung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von vielen Menschen jetzt erkannte Trägheit der Verwaltung, die seit Jahrzehnten die Verkehrswende ausbremst, kommentiert Julian Helfferich vom vom Fuß- und Radentscheid Freiburg: „Es gibt überall eine Art unsichtbare Mauer: Gutachten müssen nachweisen, dass eine vielbefahrene Straße für Fußgänger*innen und Radfahrende gefährlich ist. Mit einer Verkehrszählung muss der Bedarf an Radinfrastruktur im Stadtzentrum nachgewiesen werden. Ein möglicher Zebrastreifen vor einer Schule wird erst jahrelang geprüft, um sicher zu stellen, dass er den Kfz-Verkehr nicht beeinträchtigt. Das allerheiligste, nämlich die Parkplätze, werden erst gar nicht angefasst. Währenddessen werden Klimakiller weiterhin subventioniert: Diesel mit rund 9 Mrd. Euro, die Kerosinsteuerbefreiung kostet rund 7 Mrd. Euro, die Pendlerpauschale unterstützt den Ressourcenverbrauch mit 5 Mrd. Euro. Deutschland verrennt sich mit rückständiger Politik in einem Labyrinth fossiler Brennstoffe.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Speaker*innen auf der KonRad21 suchen gemeinsam einen Weg aus der Misere: „Im Grunde ist es sehr einfach, Städte lebenswert zu gestalten: Baut Radwege, und die Menschen werden umsteigen! Viele Menschen haben das verstanden. Das merken wir bei den Radentscheiden: 2021 war das Jahr der Radentscheide – noch nie wurden so viele Initiativen gestartet!“, freut sich Robert Gather, Mit-Organisator der Konferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sichere Kreuzungen, die Beseitigung von Umsetzungsdefiziten in der Verwaltung, Kiezblocks, Mahnwachen und Unterschriftensammlungen in Pandemiezeiten sind einige der Themen. Diskutieren werden rund 150 angemeldete Teilnehmer*innen. Die Konferenz wird von BundesRad organisiert, einem wachsenden Bündnis aus über 45 Radentscheiden und Initiativen für die Verkehrswende aus ganz Deutschland. BundesRad wird von Changing Cities e. V. koordiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner*innen KonRad 21:</strong><br>Marie Heidenreich, <a href="mailto:marie.heidenreich@radioq.de">marie.heidenreich@radioq.de</a><br>Fabian Kern, <a href="mailto:fabian.kern@vcd-suedbaden.de">fabian.kern@vcd-suedbaden.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner BundesRad:</strong><br>Thijs Lucas, <a href="mailto:bundesrad@changing-cities.org">bundesrad@changing-cities.org</a>, 0176 41 62 33 82</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.bundesrad.org/konrad21">Das Programm der KonRad21</a><br><a href="https://pretix.eu/vcdrvsb/konrad21/">Anmeldung</a><br><a href="https://bundesrad.org">Informationen zu BundesRad</a><br><a href="https://www.downtoearth.org.in/blog/pollution/cycling-is-ten-times-more-important-than-electric-cars-for-reaching-net-zero-cities-76185">Bericht zur Studie der Oxford University vom 30.03.2021</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Blabla oder Verkehrswende? Ein Fraktionencheck des Bündnisses BundesRad</title>
		<link>https://changing-cities.org/blabla-oder-verkehrswende-ein-fraktionencheck-des-buendnisses-bundesrad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 15:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den Ergebnissen eines Fraktionenchecks zur nachhaltigen Mobilitätswende stellt sich das Bündnis der Radentscheide und Verkehrswende-Initiativen, BundesRad, der Öffentlichkeit vor. Alle angefragten Bundestagsfraktionen waren sich in ihren Antworten einig: Es muss mehr passieren, um Fuß- und Radverkehr voranzubringen. In Anbetracht des bisherigen Schneckentempos bei der Mobilitätswende zweifelt BundesRad an der Glaubwürdigkeit vor allem der Regierungsfraktionen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit den Ergebnissen eines Fraktionenchecks zur nachhaltigen Mobilitätswende stellt sich das Bündnis der Radentscheide und Verkehrswende-Initiativen, BundesRad, der Öffentlichkeit vor. Alle angefragten Bundestagsfraktionen waren sich in ihren Antworten einig: Es muss mehr passieren, um Fuß- und Radverkehr voranzubringen. In Anbetracht des bisherigen Schneckentempos bei der Mobilitätswende zweifelt BundesRad an der Glaubwürdigkeit vor allem der Regierungsfraktionen und empfiehlt Nachbesserungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">BundesRad veröffentlicht ab Donnerstag, dem 18. Februar, über die nächsten drei Wochen jeweils zwei Kernaussagen jeder Fraktion außer der AfD, die nicht angefragt wurde, auf Facebook, Twitter und Instagram.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle angefragten Bundestagsfraktionen sind sich offensichtlich im Klaren darüber, dass noch viel getan werden muss, um Rad- und Fußverkehr attraktiver und sicherer zu machen. In ihren Antworten auf den Fragenkatalog des BundesRad befürworten sie kurze Wege, hohe Aufenthaltsqualität, Zugang zum öffentlichen Raum und Mobilität für alle Gesellschaftsgruppen gleichermaßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch: „Es ist komplett unglaubwürdig, wenn die Regierungsfraktion solche Positionen vertritt. Seit über zehn Jahren haben CDU/CSU das Verkehrsministerium inne und die Bilanz zur Mobilitätswende ist ernüchternd. Nichts ist passiert, im Gegenteil: Die dringend benötigte StVO-Reform wurde zum Fiasko, die Opferzahlen im Radverkehr steigen, ebenso die Zulassungszahlen für Kfz. Die CO2-Emissionen im Verkehrssektor wurden seit 1990 um keine einzige Tonne reduziert. Es herrscht Politik von vorgestern“, kommentiert Thijs Lucas von BundesRad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Antworten zum Fragenkatalog gibt es den Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen sowie von Die Linke, innerorts Tempo 30 durchzusetzen. Auch bezahlbarer ÖPNV findet breite Zustimmung bei den Fraktionen. Aber das große Thema Parkraum bekommt nur minimale Aufmerksamkeit. Dabei liegt gerade darin ein wirksames Steuerungsinstrument, um die Bevorzugung des Autos zu reduzieren. Die Linke nennt als einzige einen konkreten Investitionsbetrag von 15 Euro pro Kopf für den Radverkehr. Einen konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur sehen die Radentscheide jedoch mit diesem Betrag nicht gewährleistet. Die CDU/CSU zaubert einen wirklich alten Hut hervor: Kfz-Fahrer*innen würden einen Beitrag für die Allgemeinheit zahlen! Dass es genau umgekehrt ist und die immensen Kosten des Autoverkehrs (Instandhaltung, Überwachung und Flächenverbrauch des Verkehrsnetzes sowie gesundheitliche Folgekosten) nicht einmal zur Hälfte von den Autofahrer*innen getragen werden, ist dort entweder unbekannt oder soll nicht öffentlich thematisiert werden. Die FDP ist vor allem ganz allgemein für Freiheit und gegen eine Belastung der Autofahrer*innen. Die SPD findet immerhin, dass Autofahrer*innen stärker an den durch sie verursachten Kosten beteiligt werden sollten. Für die Verpflichtung zu Abbiegeassistenten sind erstaunlicherweise alle – warum gibt es die dann noch nicht?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Alle Fraktionen sind der Meinung, dass es mehr Radwege geben muss. Die Diskrepanz zwischen Realität und Anspruch ist enorm. Hier müssen alle Fraktionen für die Bundestagswahl ordentlich nachlegen – sonst verlieren sie die Stimmen der Radfahrenden!“, fordert Girina Holland von BundesRad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">BundesRad ist ein wachsendes Bündnis aus über 40 Radentscheiden und Verkehrswende-Initiativen aus ganz Deutschland, das knapp 700.000 Bürger*innen vertritt, die mit ihrer Stimme die Radentscheide bisher unterstützten. BundesRad wird von Changing Cities e. V. koordiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner BundesRad:</strong><br>Thijs Lucas, <a href="mailto:bundesrad@changing-cities.org">bundesrad@changing-cities.org</a>, 0176 41 62 33 82</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bundesrad.org/fraktionencheck/">Fraktionencheck zur Mobilitätswende</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bundesrad.org">Informationen zu BundesRad</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Konferenz für Fuß- und Radentscheide – Dein Input ist gefragt</title>
		<link>https://changing-cities.org/konferenz-fuer-fuss-und-radentscheide-dein-input-ist-gefragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Verkehrswende von unten begeistert Dich? Du bist ungeduldig, weil es nicht richtig vorangeht? Dann merke Dir KonRad21, die Konferenz für (Fuß- und) Radentscheide am 16./17. April 2021: Wir – eine Handvoll Fuß- und Radverkehrs-Aktivist*innen – organisieren eine Onlinekonferenz für zivilgesellschaftlichen Initiativen für die Verkehrswende auf kommunaler Ebene. Egal, ob sich die Gruppen in der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Verkehrswende von unten begeistert Dich? Du bist ungeduldig, weil es nicht richtig vorangeht? Dann merke Dir <strong>KonRad21, die Konferenz für (Fuß- und) Radentscheide am 16./17. April 2021</strong>: Wir – eine Handvoll Fuß- und Radverkehrs-Aktivist*innen – organisieren eine Onlinekonferenz für zivilgesellschaftlichen Initiativen für die Verkehrswende auf kommunaler Ebene. Egal, ob sich die Gruppen in der Gründungsphase befinden oder schon jahrelange Erfahrung mitbringen, Hauptsache, der Fokus liegt auf Fuß- und Radverkehr. Wir wollen eine Austauschplattform für alle bieten, voneinander lernen, uns kennenlernen und vernetzen. Wir wollen die Verkehrswende endlich ins Rollen bringen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu brauchen wir Dich. Über welche Erfahrungen kannst Du berichten? In welchen Bereichen benötigst Du Austausch? Welche politische Themen sind für Dich die wichtigsten, auch in Hinblick auf das Superwahljahr 2021? </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlag bis 15. Februar</strong> <strong>Beiträge, Workshopideen, Diskussionsthemen vor: <a href="https://nx1433.your-storageshare.de/apps/forms/adt95o77QjookkXk">https://nx1433.your-storageshare.de/apps/forms/adt95o77QjookkXk</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns über Vorschläge aus den Bereichen Aktionsformen, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Verkehrsrecht, Mobilitätsforschung, Stadtplanung, Flächengerechtigkeit, Verwaltung, Gender Studies, Demokratie-/Protest- und Bewegungsforschung, Radkultur sowie Software- und Hardware-Lösungen für die kommunale Verkehrswende. Thematisch sind alle Vorschläge willkommen, die für die kommunalpolitische Verkehrswende und Radentscheide wichtig sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschlandweit haben 42 (Fuß- und) Radentscheide mittlerweile 906.216 Unterschriften gesammelt, die allermeisten davon auf kommunaler Ebene. Viele weitere Initiativen werden derzeit gegründet. Überall in Deutschland sind Menschen nicht mehr bereit, die Blockade der Verkehrswende hinzunehmen. Sie nehmen die Wende selbst in die Hand. Damit erreichen sie enorme Verbesserungen der Lebensqualität in ihren Städten, müssen aber auch vielfältige Hürden und Fallen überwinden. Das gelingt gemeinsam am besten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bieten Dir eine thematisch maßgeschneiderte Konferenz und ein wissbegieriges Publikum – außerdem die Aufzeichnung und Veröffentlichung der Sessions und natürlich viele spannende Begegnungen im deutschlandweiten Netzwerk der (Fuß-) und Radentscheide. Rückfragen kannst Du uns per Mail an <a href="mailto:konrad@bundesrad.org">konrad@bundesrad.org</a> schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard, Robert, Marie, Julian, Fabian, Thijs und David vom BundesRad, dem Bündnis der Radentscheide</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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