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	<title>Zivilgesellschaft und Demokratie &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Fünf Berliner Volksinitiativen prangern Aushöhlung der direkten Demokratie an</title>
		<link>https://changing-cities.org/berliner-volksinitiativen-fordern-direkte-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, Gesetze auszuhöhlen und damit das Vertrauen in politische Beteiligung zu beschädigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Unterzeichnenden gehören die Initiativen hinter dem Tempelhofer-Feld-Gesetz, dem Mobilitätsgesetz, Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen, dem BäumePlus Gesetz sowie dem Klimabürger*innenrat. Gemeinsam kritisieren sie, dass erfolgreich erkämpfte Gesetze und demokratische Beschlüsse von der aktuellen Landesregierung abgeschwächt, verzögert oder ignoriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung aufruft, muss ihre Entscheidungen auch respektieren. Andernfalls wächst Politikverdrossenheit genau dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Stadt übernehmen&#8220;, sagt Stefan Weisgerber von Klimaneustart Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem offenen Brief setzen die Initiativen zum Beginn des Straßenwahlkampfs ein gemeinsames Signal für die Stärkung der direkten Demokratie. Sie fordern den Senat auf, die Ergebnisse demokratischer Beteiligungsverfahren und Volksentscheide zu respektieren und bestehende Gesetze konsequent umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den vollständigen offenen Brief finden Sie <a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/260730_direkte_demokratie_offener_brief-final.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Vom VIP-Parkplatz zum Climate Shelter</title>
		<link>https://changing-cities.org/changing-cities-in-ljubljana/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern. Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „Wo ist es eigentlich am heißesten in [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vergangene Woche war Changing Cities zu Gast in Ljubljana. Gemeinsam mit den Stadtaktivist*innen von „Wir machen Wien“ trafen wir die lokalen Urbanist*innen von „Prostorož“, die seit Jahren mit kreativen Interventionen die Stadt verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Stadtführung zeigten sie uns eines ihrer Projekte, das mit einer einfachen Frage begann: „<em>Wo ist es eigentlich am heißesten in der Stadt?</em>“. Mit roten Punkten konnten die Anwohner*innen Ljubljanas auf einer Karte markieren, wo sie unangenehme Hitze empfinden. Es entstand eine Hitzekarte. Das Ergebnis war alarmierend. Besonders ein Bereich war von roten Punkten übersät: die Straßen rund um das große Universitätsklinikum der Stadt, das University Medical Centre Ljubljana.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="512" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg" alt="Drei Personen stehen auf einer Brücke. Eine Person hält ein Schild hoch, was viele rote Punkte auf einer Stadtkarte zeigt. Die meisten roten Punkte befinden sich in der Mitte der Stadt. Eine Person zeigt auf das Schild und erklärt den anderen etwas. Drumherum stehen Fahrräder." class="wp-image-30671" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1024x512.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-300x150.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-768x384.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1536x768.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-2048x1024.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1280x640.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1400x700.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1600x800.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_lecture_photo-Vesna-Skubic_cut-1800x900.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bereich voller <strong>Hitze-Hotspots</strong> befindet also genau an dem Ort, an dem sich besonders viele vulnerable Personen aufhalten: ältere Menschen, Schwangere, gesundheitlich angeschlagene Patient*innen sowie Angehörige, die besonders während der Corona-Pandemie lange Wartezeiten im Außenbereich überbrücken mussten. Hinzu kommt eine oft übersehene Gruppe: die Krankenhausmitarbeitenden selbst. Pflegekräfte und Ärzt*innen arbeiten unter hohem Druck und haben im Umfeld des Klinikums kaum Möglichkeiten, im Schatten kurz durchzuatmen und eine Pause zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prostorož entschied sich, selbst aktiv zu werden: Sie bauten einen <strong>Clima Shelter</strong> – einen überdachten Bereich mit Sitzbänken. Der kleine Bau bietet Schutz vor Sonne und Hitze. Besonders bemerkenswert: Der Standort des Shelters diente zuvor als exklusiver VIP-Parkplatz für das Krankenhaus-Management. Heute steht der Bereich allen offen – Patient*innen, Angehörigen, Beschäftigten und Passant*innen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="795" height="592" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg" alt="Auf dem Bild ist ein gebautes Straßenmobiliar zu sehen. Es besteht auf drei Bänken, darüber ein Dach mit Sonnen- oder Regenschutzfunktion. Hinter den Bänken ist eine Straße mit Autos zu sehen, sowie ein großes Gebäude. Das große Gebäude ist das Krankenhaus. Mehrere Personen laufen auf dem Gehweg. Die Sonne scheint." class="wp-image-30675" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter.jpg 795w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-300x223.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/Lju_climateshelter-768x572.jpg 768w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Berlin trifft Ljubljana</h2>



<p class="wp-block-paragraph">International wird Ljubljana häufig für seine autofreie Innenstadt gelobt: breite Fußgängerzonen, lebendige Uferbereiche entlang der Ljubljanica und viel Raum für Menschen statt Autos. Wir konnten uns bei unserem Besuch selbst davon überzeugen. Doch verlässt man das Zentrum, wandelt sich das Bild. In Erinnerung bleiben uns vor allem die schlechten Fahrradwege: sehr schmal oder gar nicht vorhanden. Wer aus den Außenbezirken mit dem Fahrrad ins Zentrum fahren möchte, braucht Geduld – manchmal auch Mut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch deshalb war unser Besuch wichtig. Am Donnerstagabend stellten wir unsere Arbeit bei Changing Cities vor. 50 lokale Urbanist*innen und Stadtaktivist*innen erfuhren von unseren Kampagnen zu Radwegen und Kiezblocks. Vielleicht gründet sich vor den kommenden Regionalwahlen in Ljubljana dieses Jahr noch das erste Fahrrad-Referendum Sloweniens?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg" alt="Im Fokus des Bildes steht eine Person im &quot;Changing Cities&quot;-T-Shirt, die einen Vortrag hält. Hinter der Person ist eine Power-Point-Präsentation zu sehen. Im Vordergrund sieht man viele Personen auf Stühlen im Publikum sitzen." class="wp-image-30676" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1024x683.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-300x200.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-768x512.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1536x1024.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-2048x1365.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1280x853.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1400x933.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1600x1067.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-05_workshop-and-lecture_photo-Gregor-Gobec-32-1800x1200.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Gregor Gobec</figcaption></figure>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="215" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg" alt="" class="wp-image-30677 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1024x215.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-300x63.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-768x161.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1536x322.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-2048x430.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1280x269.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1400x294.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1600x336.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/03/EN-Co-funded-by-the-EU_BLACK-1800x378.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.</em></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir setzen Standards für Superblocks</title>
		<link>https://changing-cities.org/standards-fur-superblocks-kommentieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Superblocks bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Montag, den 12. Januar, läuft die öffentliche Kommentierungsphase für die zweite Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu). Monatelang haben Changing Cities Expert*innen sich über die ESu gebeugt, um alle relevanten Aspekte und Perspektiven bei der Entwicklung von Superblocks in unserem Leitfaden zu bündeln. die „Empfehlungen für Superblocks“ brauchen Deinen Kommentar! Nun ist Zeit für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Montag, den 12. Januar, läuft die öffentliche Kommentierungsphase für die zweite Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu). Monatelang haben Changing Cities Expert*innen sich über die ESu gebeugt, um alle relevanten Aspekte und Perspektiven bei der Entwicklung von Superblocks in unserem Leitfaden zu bündeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>die „Empfehlungen für Superblocks“ brauchen Deinen Kommentar!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist Zeit für Feedback: Sechs Wochen lang laden wir alle Interessierten ein, sich mit Kommentaren und Verbesserungsvorschläge zu beteiligen. Am 27. Januar stellen wir die neue ESu in zwei Online-Veranstaltungen vor.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="#jetzt-beteiligen">jetzt beteiligen</a></div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vorgeschichte</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2023 veröffentlichten Aktive von Changing Cities die erste 14-seitige Version der ESu. „Bei der Umsetzung [von Kiezblocks] zeigen sich starke Beharrungskräfte der autozentrierten Verkehrsplanung. Die Idee des Kiezblocks droht zu einer leeren Worthülse zu werden”, erklärten die Autor*innen. Mit der Idee der drei Standards – von der einfachen Begrenzung des Durchgangsverkehrs bis hin zu einem klimaresilienten Wohnviertel – sollte Kommunen und Praktiker*innen ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, das ihnen eine beschleunigte Umsetzung ermöglichen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kollaborativer Prozess&nbsp;</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise werden solche Regelwerke von der FGSV, der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, verfasst und erhalten dann bundesweite Relevanz. In der FGSV entwickeln vorwiegend Ingenieur*innen in Abstimmung mit Ministerien die Standards für die Verkehrsplanung in Deutschland. Eine Beteiligung der Zivilgesellschaft findet kaum statt. Als Ergänzung bildete sich deswegen bei Changing Cities die Gruppe FGSM, die „Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende“, deren Mitglieder aus ingenieur-, sozial- und naturwissenschaftlichen, gestalterischen und weiteren Fachrichtungen ihre Expertise zusammentragen – kurz: Hier werden vielfältige Perspektiven berücksichtigt, damit die Mobilität und die Städte der Zukunft sicherer, klimaneutral und gerechter werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESu wurde in den vergangenen Jahren vielerorts beachtet und wertgeschätzt. Sie ist eine wichtige Referenz und Argumentationshilfe für Praktiker*innen. Die vorliegende Version soll im Sommer 2026 veröffentlicht werden – aber erst, wenn wir Deine Meinung dazu gehört und eingearbeitet haben!</p>



<div class="wp-block-group has-cc-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center has-cc-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-2" id="jetzt-beteiligen"><strong>Wie kann ich mich beteiligen?</strong></h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Direkt Kommentieren:</strong> Unter <a href="https://esu.changing-cities.org">https://esu.changing-cities.org</a> haben wir eine öffentliche Kommentierungsplattform eingerichtet. Jeder Absatz der neuen ESu kann ergänzt, verbessert oder korrigiert werden. Die Fachgruppe wird jeden Kommentar sichten und nach fachlicher Abwägung entweder einarbeiten oder begründet ablehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Dein Kommentar im weiteren Entwurf berücksichtigt wurde, kannst Du im Anschluss in einer Tabelle mit unseren Stellungnahmen einsehen.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://esu.changing-cities.org/">direkt reinschauen und kommentieren</a></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Zur Live-Präsentation der neuen ESu kommen: </strong>Am Dienstag, den 27. Januar, präsentieren wir in gleich zwei Online-Veranstaltungen die neuen Empfehlungen, beantworten Fragen und laden zum Kommentieren ein. Wähle die Uhrzeit, die Dir besser passt:</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Lunchtime Lecture am 27. Januar um 13 Uhr: </p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026-lunchtime-praesentation/">anmelden</a></div>
</div>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Abendveranstaltung am 27. Januar um 19 Uhr:</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-63375db1 wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-cc-blue-background-color has-background wp-element-button" href="https://changing-cities.org/empfehlungen-fuer-superblocks-2026-abendpraesentation/">anmelden</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Du hast Fragen zu den &#8222;Empfehlungen für Superblocks&#8220;?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ESu-Team freuen wir uns über Eure Fragen: fgsm@changing-cities.org.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Volksentscheid Fahrrad wird zehn Jahre alt</title>
		<link>https://changing-cities.org/volksentscheid-fahrrad-wird-zehn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 08:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 21. November 2015 begann eine Bewegung für fahrradfreundliche Städte, die in Berlin in das Mobilitätsgesetz und bundesweit in 53 weitere Radentscheide mündete. Sie war das Sprungbrett für Changing Cities, den Verein, der seitdem mit Kiez- und Superblocks, mit Schulstraßen und Verkehrswendeklagen mit der Zivilgesellschaft viele nachhaltige Konzepte für lebenswerte Städte entworfen hat. „Zehn Jahre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 21. November 2015 begann eine Bewegung für fahrradfreundliche Städte, die in Berlin in das Mobilitätsgesetz und bundesweit in 53 weitere Radentscheide mündete. Sie war das Sprungbrett für Changing Cities, den Verein, der seitdem mit Kiez- und Superblocks, mit Schulstraßen und Verkehrswendeklagen mit der Zivilgesellschaft viele nachhaltige Konzepte für lebenswerte Städte entworfen hat.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Zehn Jahre nach der Gründung der Initiative zum Volksentscheid Fahrrad zeigt sich, wie stark bürgerschaftlicher Druck eine Stadt mit guten Radwegen verändern kann. Der damalige Aufbruch hat Berlin wachgerüttelt und den Anspruch auf wirklich sichere, moderne Mobilität überhaupt erst sichtbar gemacht. Vieles ist erreicht, noch mehr liegt vor uns. Wir arbeiten weiter an einem Berlin, das für alle gleichermaßen offen, sicher und gesund ist. Der Mut und die Entschlossenheit von damals tragen uns bis heute“, sagt Boris Hekele, Vorstand bei Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Volksentscheid Fahrrad Berlin (VEF) war der erste von 53 weiteren Radentscheiden in Deutschland, die die Verkehrswende maßgeblich auch bundesweit vorangetrieben haben. Die Zivilgesellschaft bot damit den Kommunen an, eine nachhaltige Gestaltung der Städte mit direkter Beteiligung der Bürger*innen zu ermöglichen. Für Politiker*innen ergaben sich Profilierungsmöglichkeiten und für Kommunalverwaltungen spannende und vielversprechende Handlungsoptionen, die vorher mangels Legitimität kaum umsetzbar waren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erwartungen an das mit der Berliner Senatsverwaltung ausgehandelte Mobilitätsgesetz waren von Anfang an groß. Die Umsetzung eines Gesetzes benötigt jedoch genau so viel politischen Willen wie die Verhandlung und das Erlassen zuvor, haben die Aktivist*innen erfahren müssen. Das Engagement für lebenswerte Städte bleibt aber unvermindert hoch in der Hauptstadt; die Wahlen im Herbst 2026 werden zeigen, ob Berlin Mobilitätswende kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demokratie lebt von Debatten, Verantwortung und Vertrauen</title>
		<link>https://changing-cities.org/demokratie-lebt-von-debatten-verantwortung-und-vertrauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 08:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Offener Brief von 200 Organisation und Einzelpersonen an die Unionsfraktion erinnert an Zivilgesellschaft als wesentlichen Bestandteil von Demokratie. In einem Offenen Brief an die Unionsfraktion weisen mehr als 200 unterzeichnende Organisationen und Einzelpersonen die mit der parlamentarischen Anfrage der Unionsfraktion zur „politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ erhobenen Vorwürfe zurück und mahnen: „Kritik und Debatte zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Offener Brief von 200 Organisation und Einzelpersonen an die Unionsfraktion erinnert an Zivilgesellschaft als wesentlichen Bestandteil von Demokratie</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem <a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/03/Offener-Brief-Neutralitaet.pdf">Offenen Brief an die Unionsfraktion</a> weisen mehr als 200 unterzeichnende Organisationen und Einzelpersonen die mit der parlamentarischen Anfrage der Unionsfraktion zur „politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen“ erhobenen Vorwürfe zurück und mahnen: „Kritik und Debatte zu politischen Plänen gehören zur Demokratie dazu, sie machen sie stabil und lebendig“. Eine kritische und engagierte Bürgerschaft sei „dabei kein Störfaktor, sondern stärkt unser Land und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen wünschen sich Unterstützung statt Misstrauen: Sie arbeiten – bundesweit und vor Ort –&nbsp;in Wohlfahrtsverbänden, Wissenschaft und im Kulturbereich, engagieren sich ehrenamtlich in parteiübergreifenden Bündnissen, Initiativen wie den „Omas gegen Rechts“ oder hauptamtlich in kirchlichen Institutionen, leiten Mahn- und Gedenkstätten, vertreten als Dachverbände mehrere Dutzend Frauenorganisationen oder die Rechte von behinderten Menschen, helfen als Fachorganisationen, als Beratungsstellen oder in der Jugendhilfe. Alle eint die Erfahrung, dass bürgerschaftliches, zivilgesellschaftliches Engagement seit Jahren angegriffen und diskreditiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Wahlkampf ist vorbei, die Gesellschaft ist unter Druck und viele Engagierte erleben Anfeindungen von Rechtsaußen. Wir wollen wieder ins Gespräch kommen und gemeinsam mit der Union darüber diskutieren, was unsere Gesellschaft zusammenhält: konstruktive Debatte, Grundrechte und Solidarität,“ heißt es in dem Offenen Brief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unterzeichnenden teilen die Sorge und Irritationen mit vielen gesellschaftlichen Akteuren, die in den letzten Tagen eigene Stellungnahmen herausgegeben haben, beispielsweise:</p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tafel Deutschland:&nbsp;<a href="https://blog.tafel.de/2025/02/unverstandnis-uber-cdu-csu-anfrage-bundestag/">„Unverständnis über CDU/CSU-Anfragen im Bundestag“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bundesausschuss politische Bildung (bap) und Deutscher Vereinigung für politische Bildung (DVPB):&nbsp;<a href="https://www.bap-politischebildung.de/demokratie-braucht-demokratie-staerkerinnen-anfrage-verunsichert-traeger-der-politischen-bildung/">„Demokratie braucht Demokratie-Stärker*innen – Anfrage verunsichert Träger der politischen Bildung“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Deutscher Gewerkschaftsbund:&nbsp;<a href="https://www.dgb.de/aktuelles/news/keine-einschuechterung-der-zivilgesellschaft-durch-politische-manoever/">„Keine Einschüchterung der Zivilgesellschaft durch politische Manöver!“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bundesverband Deutscher Stiftungen:&nbsp;<a href="https://www.stiftungen.org/fileadmin/stiftungen_org/Presse/PM2025/2025_02_27_Stellungnahme_Kleine_Anfrage_politische_Neutralitaet_final.pdf">„Stellungnahme zur Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ‚Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen‘“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Maecenata Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung und Schöpflin Stiftung:&nbsp;<a href="https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/documents/2025-02/Offener%20Brief%20vom%2028.02.2025%20zur%20Kleinen%20Anfrage%20Politische%20Neutralita%CC%88t%20staatlich%20gefo%CC%88rderter%20Organisationen.pdf">„Offener Brief zur Kleinen Anfrage ‚Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen‘“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Europäische Bewegung Deutschland:&nbsp;<a href="https://netzwerk-ebd.de/aktuelles/nachrichten/stellungnahme-ebd-praesidentin-zur-kleinen-anfrage/">„Stellungnahme der EBD-Präsidentin zur Kleinen Anfrage ‚Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen‘“</a>&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Deutscher Journalisten Verband (DJV):&nbsp;<a href="https://www.djv.de/news/blog/blog-detail/551-messerstiche-ins-herz-der-demokratie/">„551 Messerstiche ins Herz der Demokratie“</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wir lassen uns nicht einschüchtern!</title>
		<link>https://changing-cities.org/wir-lassen-uns-nicht-einschuechtern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 08:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Empörung ist zu Recht groß! Mit 551 Fragen greifen Merz und seine Fraktion mit einer kleinen Anfrage zivilgesellschaftliche und gemeinnützige Initiativen an und unterstellen, dass es einen „Deep State“ gibt: „Gibt es direkte Verbindungen zwischen dem Verein Omas gegen Rechts Deutschland e. V. und bestimmten Parteien oder politischen Akteuren?“. Sie hinterfragen wie Putin die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Empörung ist zu Recht groß! Mit 551 Fragen greifen Merz und seine Fraktion mit einer <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/20/150/2015035.pdf">kleinen Anfrage</a> zivilgesellschaftliche und gemeinnützige Initiativen an und unterstellen, dass es einen „Deep State“ gibt: „Gibt es direkte Verbindungen zwischen dem Verein Omas gegen Rechts Deutschland e. V. und bestimmten Parteien oder politischen Akteuren?“. Sie hinterfragen wie Putin die Existenzberechtigung von NGO’s: „Unterstützt die Deutsche Umwelthilfe e. V. politische Demonstrationen oder Proteste mit ihren finanziellen Mitteln?“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zivilgesellschaft braucht Solidarität, um dem Angriff trotzen zu können&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Angriff ist unerhört und zielt auf Einschüchterung. Wir finden: Eine kritische Zivilgesellschaft ist zentral für unsere Demokratie. Es muss uns erlaubt sein, politische Entscheidungen kritisch zu kommentieren und uns an Demonstrationen zu beteiligen – ohne Angst vor staatlichen Sanktionen. Deswegen kann unsere Antwort auf diesen Angriff nur Solidarität heißen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anfrage der Union bezieht sich konkret auf Organisationen, mit denen wir oft zusammenarbeiten und demonstrieren, wie BUND, DUH und Greenpeace. Von anderen haben wir uns beraten lassen, wie der Amadeu Antonio Stiftung. Auch wir könnten auf dieser Liste stehen. Auch wir haben zu Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit <a href="https://changing-cities.org/kommt-zur-demo-aufstand-der-anstaendigen/">aufgerufen</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Changing Cities bekommt kaum staatliche Förderung, da wir unabhängig und kritisch bleiben wollen. Umso mehr sind wir jetzt auf Eure Unterstützung angewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind Teil der <a href="https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de/die-allianz/">Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“</a>, die sich mit der CDU-Anfrage auseinandersetzt.</p>
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		<title>Wir sind die Brandmauer &#8211; Gemeinsam für die Demokratie</title>
		<link>https://changing-cities.org/20685-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 13:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben gemeinsam mit mehr als 1000 anderen Organistionen den Aufruf #WirSindDieBrandmauer unterschrieben. Denn es ist an der Zeit, aktiv zu werden gegen rechte Hetze und für unsere Demokratie. Also sprecht eure Nachbar*innen an, fragt alte Bekannte, ob sie mit euch zur Kundgebung kommen und zeigt, dass ihr für eine solidarische Gesellschaft und gegen Ausgrenzung einsteht.&#160; Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><span class="break-words
      "><span><span dir="ltr">Wir haben gemeinsam mit mehr als 1000 anderen Organistionen den Aufruf <a href="https://gemeinsam-hand-in-hand.org/">#WirSindDieBrandmauer</a> unterschrieben. Denn es ist an der Zeit, aktiv zu werden gegen rechte Hetze und für unsere Demokratie.</span></span></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="break-words
      "><span><span dir="ltr">Also  sprecht eure Nachbar*innen an, fragt alte Bekannte, ob sie mit euch zur  Kundgebung kommen und zeigt, dass ihr für eine solidarische  Gesellschaft und gegen Ausgrenzung einsteht.&nbsp;</span></span></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="break-words
      "><span><span dir="ltr">Es  wird am Aktionstag 3.2. nicht nur in Berlin, sondern auch in vielen  weiteren Städten, Kundgebungen geben. </span></span></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="break-words
      "><span><span dir="ltr">Aus dem Aufruf:</span></span></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="break-words
      "><span><span dir="ltr">&#8222;In  Deutschland entwickelt sich die politische Landschaft alarmierend:  Rechte und rechtsextreme Ansichten bekommen öffentlichen Rückhalt.  Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener  Menschenfeindlichkeit nehmen zu. Menschen werden etwa aufgrund von  Armut, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit herabgesetzt und sozial  ausgegrenzt. Gleichzeitig werden zwingende Aufgaben wie Klimaschutz und  soziale Gerechtigkeit zu lästigen Zumutungen abgewertet.  Respektlosigkeit, Anfeindungen und das Leugnen von Fakten dominieren  Teile der gesellschaftlichen Stimmung. Die Abgrenzung gegenüber  Verächtern der Demokratie wie der AfD schwindet. Für Menschenrechte  einzustehen, wird in Frage gestellt. Geflüchtete werden massiv  entrechtet, sie und Menschen, die sie unterstützen, werden zunehmend  kriminalisiert. Unser gesellschaftliches Zusammenleben, die Vielfalt und  Fairness: Ja, unsere Demokratie ist in Gefahr.Doch wir sind  entschlossen, laut und aktiv zu werden: für eine offene, demokratische,  plurale und solidarische Gesellschaft, gemeinsam gegen den Rechtsruck in  Deutschland und Europa! Schweigen ist keine Option!&#8220;</span></span></span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den gesamten Aufruf und alle unterzeichnenden Organisationen findet ihr hier: <a href="https://gemeinsam-hand-in-hand.org/">https://gemeinsam-hand-in-hand.org/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Samariterkiez: so sieht Verkehrsberuhigung aus</title>
		<link>https://changing-cities.org/samariterkiez-so-sieht-verkehrsberuhigung-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 15:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit vielen Jahren setzt sich die Initiative Verkehrsberuhigter Samariterkiez für Veränderungen ein. Wir zeigen Dir, wie sie ihr Viertel verändert hat. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat vor Kurzem angekündigt, mit Hilfe der gezeigten und weiterer Maßnahmen „flächendeckende Verkehrsberuhigung“ umzusetzen. Das ist ein großer Erfolg für alle, die sich für lebenswerte Städte engagieren. Denn die Entscheider*innen benennen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren setzt sich die Initiative Verkehrsberuhigter Samariterkiez für Veränderungen ein. Wir zeigen Dir, wie sie ihr Viertel verändert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat vor Kurzem angekündigt, mit Hilfe der gezeigten und weiterer Maßnahmen „flächendeckende Verkehrsberuhigung“ umzusetzen. Das ist ein großer Erfolg für alle, die sich für lebenswerte Städte engagieren. Denn die Entscheider*innen benennen klar den großen Einfluss der zahlreichen Initiativen und des langjährigen Engagements der Einwohner*innen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="701" data-id="14705" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1024x701.jpg" alt="" class="wp-image-14705" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1024x701.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-300x205.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-768x526.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1536x1052.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-2048x1403.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1280x877.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1400x959.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1600x1096.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/poller-sperren-1-1800x1233.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Poller filtern den Autoverkehr raus und lassen Fußgänger*innen und Fahrradfahrende an der Pettenkoferstraße/Bänschstraße durch</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="701" data-id="14709" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1024x701.jpg" alt="" class="wp-image-14709" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1024x701.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-300x205.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-768x526.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1536x1052.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-2048x1403.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1280x877.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1400x959.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1600x1096.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/spielstrasse-1800x1233.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>In der Spielstraße nebenan haben die Kids aus dem Kiez jeden Sonntag mehrere Stunden lang Platz zum Toben</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="653" data-id="14708" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1024x653.jpg" alt="" class="wp-image-14708" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1024x653.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-300x191.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-768x489.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1536x979.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2048x1305.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1280x816.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1400x892.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1600x1020.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-1800x1147.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Am Schleidenplatz wurde eine Straße komplett gestrichen. Schöner und sicherer, da hier ein Spielplatz angrenzt</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" data-id="14706" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-14706" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1024x681.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-300x199.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-768x510.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1536x1021.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-2048x1361.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1280x851.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1400x930.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1600x1063.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/geschlossene-strasse-mehr-gehweg-mehr-gruen-2-1800x1196.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>So viel Platz gewinnt man, wenn die Autos den Menschen weichen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="710" data-id="14704" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1024x710.jpg" alt="" class="wp-image-14704" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1024x710.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-300x208.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-768x532.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1536x1064.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-2048x1419.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1280x887.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1400x970.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1600x1109.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/fahrraeder-statt-parkplatz-1800x1247.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wo früher zwei Autos standen, können nun zahlreiche Fahrräder angeschlossen werden.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" data-id="14710" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-14710" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1024x684.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-300x200.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-768x513.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1536x1025.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-2048x1367.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1280x854.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1400x935.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1600x1068.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/tempo-10-zone-1800x1202.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Gehwegvorstreckungen sorgen für bessere Sicht. Ein Höchsttempo von 10 km/h erhöht die Verkehrssicherheit.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="666" data-id="14707" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1024x666.jpg" alt="" class="wp-image-14707" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1024x666.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-300x195.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-768x499.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1536x999.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-2048x1331.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1280x832.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1400x910.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1600x1040.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/Platz-Samariterkirche-1800x1170.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>An der Samariterkirche ist der Großteil der Straße für die Erholung der Anwohner*innen reserviert</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="740" data-id="14703" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-14703" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1024x740.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-300x217.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-768x555.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1536x1110.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-2048x1480.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1280x925.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1400x1011.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1600x1156.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2022/07/peggy-hochstaedter-1800x1300.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Peggy und ihre Poller &#8211; Veränderungen sind möglich!</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das macht Hoffnung für die Initiativen, die sich in vielen weiteren Kiezen und Städten für Veränderungen einsetzen. Dabei sind sie auf Deine Unterstützung angewiesen. Websites, Infomaterial, Verkehrszählungen: All das kostet Geld. Leiste als Fördermitglied oder mit einer Spende Deinen Beitrag für zivilgesellschaftlichen Aktivismus!</p>



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		<title>Die Redezeit ist abgelaufen</title>
		<link>https://changing-cities.org/die-redezeit-ist-abgelaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 08:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Berliner Mobilitätsgesetz wird vier Jahre alt Vier Jahre nach Verabschiedung des Berliner Mobilitätsgesetzes zieht Changing Cities Bilanz: Ein Drittel der Zeit bis zur finalen Umsetzung hat die Senatsverwaltung weitgehend ergebnislos verstreichen lassen. Es bleiben also nur noch acht Jahre für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben. Dies ist aber weder im Finanziellen noch im Strukturellen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Berliner Mobilitätsgesetz wird vier Jahre alt</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Jahre nach Verabschiedung des Berliner Mobilitätsgesetzes zieht Changing Cities Bilanz: Ein Drittel der Zeit bis zur finalen Umsetzung hat die Senatsverwaltung weitgehend ergebnislos verstreichen lassen. Es bleiben also nur noch acht Jahre für die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben. Dies ist aber weder im Finanziellen noch im Strukturellen der Senatsverwaltung durchgedrungen. Die Verkehrswende ist in Berlin noch nicht angekommen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Brandenburg austrocknet, weltweit Rekordhitze zu verzeichnen ist und die Regionalzüge dem Andrang der Passagiere kaum gerecht werden, verabschiedet das Berliner Abgeordnetenhaus einen Doppelhaushalt, der den Zielen des Mobilitätsgesetzes nicht genügt. Das Abgeordnetenhaus hat den Haushalt für den Radverkehr leicht erhöht und versucht sich damit pro Forma an der Korrektur. Unter dem Strich bleibt aber klar: Die Landespolitik hat die Zeichen der Zeit und die Größe der Aufgabe noch immer nicht verstanden. Verkehrswende ist bereits Klimafolgenanpassung, eine Vernachlässigung der Ziele bedeutet steigende Risiken und massive Kosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Koalitionsvereinbarung in Berlin sieht immerhin die Umsetzung geltenden Rechts beim Radwegebau vor. Die benötigten Mittel dafür werden aber in diesem und dem kommenden Jahr um viele Millionen Euro unterschritten. Die dringend benötigten Planer*innenstellen werden nicht geschaffen, so dass absehbar auch in den folgenden Jahren nicht im erforderlichen Maß gebaut werden kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Das Vorrangnetz, dessen Länge laut Radverkehrsplan 850 km beträgt, muss –&nbsp;auch laut Radverkehrsplan – bis 2027 fertiggestellt sein. Geschätztes Budget: 670 Mio Euro. Vorgesehen ist, dass jeweils 40 und 60 km in 2022 und 2023 gebaut werden; dies wird in etwa 80 Mio. Euro kosten. Im Haushalt sind aber nur etwa 60 Mio. Euro – für sämtliche Radverkehrsmaßnahmen! – vorgesehen. Hinzu kommt, dass die Plan- und Baukapazitäten in den Folgejahren laut Radverkehrsplan enorm steigen müssen: 100 km (2024), 150 km (2025) und 250 km (jeweils 2026 und 2027). Um dies zu realisieren, bräuchte es heute Vorplanungen im großen Stil. Diese sind aber gar nicht im Haushalt eingeplant. Ebenso ist kein Geld für die Planung des Ergänzungsnetzes (Baubeginn 2025), die Planung und Bauausführung der Radschnellverbindungen, für Fahrradparkhäuser, Fahrradbügel und alle sonstigen Maßnahmen des Mobilitätsgesetzes.</p>



<blockquote class="wp-block-quote quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Statt beherzt anzugehen, was in den vergangenen Jahren liegen geblieben ist, wird weiter mit Kleingeld gekleckert und das wenige Personal allein gelassen.</p><cite>Denis Petri, Changing Cities</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Senatorin hat einen Haushalt vorgelegt, der weder mit dem Mobilitätsgesetz noch mit dem Koalitionsvertrag zu vereinbaren ist. Statt beherzt anzugehen, was in den vergangenen Jahren liegen geblieben ist, wird weiter mit Kleingeld gekleckert und das wenige Personal allein gelassen. Statt die strukturellen Problem endlich einer Lösung zuzuführen, wird weiter gewurschtelt. Frau Jarasch sendet damit ein verheerendes Signal: Radverkehr bleibt Gedöns!“, so Denis Petri von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Lichtblick der parlamentarischen Beratungen des Haushalts ist die Bereitstellung von 30 Millionen Euro für die Bezirke durch das Abgeordnetenhaus. Sie sind für Entsiegelung, Verkehrswendemaßnahmen und Klimakrisennpassung angesetzt, also letztlich für die Gestaltung von Kiezblocks, die der Senat nicht vorgesehen hatte. Der Verein Changing Cities wertet dies als Erfolg&nbsp; seiner Ende 2019 angestoßenen Kiezblocks-Kampagne, die inzwischen fast 60 lokale Kiezblock-Initiativen in Berlin vernetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1220210.php">PM der SenUMVK vom 24. Juni 2022</a><br><a href="https://youtu.be/N1BC8oLz-3Y" data-type="URL" data-id="https://youtu.be/N1BC8oLz-3Y">Aufzeichnung der Präsentation (YouTube)</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>„Verkehrswende jetzt – kein Weiterbau der A100!“</title>
		<link>https://changing-cities.org/verkehrswende-jetzt-kein-weiterbau-der-a100/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 07:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[A100]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Breites Bündnis ruft zur Demonstration entlang des 17. Bauabschnitts der Stadtautobahn auf. Am Sonnabend, dem 18. Juni 2022, ruft ein breites Berliner Bündnis von Initiativen und Verbänden zum Protest gegen den Weiterbau der A100 auf. Das Netzwerk fordert den sofortigen Stopp der Planungen für den zukünftigen 17. Bauabschnitt und die Streichung des Projekts aus dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Breites Bündnis ruft zur Demonstration entlang des 17. Bauabschnitts der Stadtautobahn auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Sonnabend, dem 18. Juni 2022, ruft ein breites Berliner Bündnis von Initiativen und Verbänden zum Protest gegen den Weiterbau der A100 auf. Das Netzwerk fordert den sofortigen Stopp der Planungen für den zukünftigen 17. Bauabschnitt und die Streichung des Projekts aus dem Bundesverkehrswegeplan.</strong> <strong>Gegen den Willen der Berliner Landesregierung hat das Bundesverkehrsministerium die Planungen für den 17. Bauabschnitt ausgeschrieben. Die Demonstration wird zu Fuß die Strecke des geplanten Bauabschnitts entlanggehen. Start ist um 13:30 Uhr an der Elsenstraße vorm S-Bahnhof Treptower Park. Die Abschlusskundgebung wird auf der Kreuzung Frankfurter Allee/Gürtelstraße abgehalten.<br></strong><br>Zur Demonstration, die im Rahmen der bundesweiten dezentralen Aktionstage „Sozial- und klimagerechte Mobilitätswende jetzt! 2022“ stattfindet, rufen auf: Bürger*innenInitiative A100 (BI A100), BUND Berlin, Changing Cities, Fuß e.V., Volksentscheid Berlin autofrei, VCD Nordost, ADFC Berlin, Grüne Jugend Berlin, Berliner Klublandschaft und viele mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Bundesregierung hält am jahrzehntelangen Stil fest und baut Autobahnen nach Plan. Dabei stammen die Planungen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Klimaschutz war damals kein Thema und wird auch nicht auf aktuelle Bauprojekte angewendet. Für die Stadt bedeutet der Weiterbau der A100 eine Katastrophe für Stadtraum, Kultur und Lebensqualität. Stadträume werden verschandelt und zu Unorten, an denen sich Menschen nicht gern aufhalten. Wir wollen ein Berlin, in dem die Menschen sich wohlfühlen! Wir wollen keine Stadt, durch die die Menschen möglichst schnell fahren“, sagt Briti Beneke von der Bürger*innenInitiative A100.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dass der Bundesverkehrsminister immer noch den Weiterbau der A100 vorantreiben will, ist absurd. In 20 Jahren brauchen wir definitiv keine zusätzlichen Autobahnkilometer mehr, wenn wir Klimaschutz und Mobilitätswende aktiv vorantreiben. Um die Klimaziele zu erreichen und Berlin als Zukunftsstadt zu gestalten, müssen wir alle Kräfte bündeln statt weiterhin knappe Steuergelder und Arbeitskapazitäten mit Planung und Diskussion eines Dinosaurierprojektes zu verschwenden“, so Tilmann Heuser, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin.</p>



<blockquote class="wp-block-quote quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Man muss es einfach so sagen: Der Weiterbau der A100 macht Berlin kaputt. Wir brauchen Visionen für die Zukunft, nicht Vorbilder der Vergangenheit.“</p><cite>Ragnhild Sørensen, Changing Cities</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir brauchen Visionen für die Zukunft, nicht Vorbilder der Vergangenheit. In einer lebenswerten und klimaresilienten Stadt hat eine Stadtautobahn keinen Platz – in der Zukunft wird man zurückschauen und sich wundern, dass wir täglich stundenlang isoliert in einer Blechkiste saßen, unfähig andere Tätigkeiten nachzugehen, quasi monotasking, und das ungeheuerlich energieineffizient!“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Berichterstattung am 18. Juni laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ablauf der Demonstration:</strong><br>13.30 Uhr Auftaktkundgebung Elsenstraße vorm S-Bahnhof Treptower Park<br>Zwischenkundgebungen:<br>14:30 Uhr – ://about blank (Markgrafendamm)<br>15:00 Uhr – Neue Bahnhofsstraße<br>15:30 Uhr – Wartenbergstraße 22<br>16:00 Uhr – Frankfurter Allee/Gürtelstraße/Möllendorffstraße</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:</strong><br>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartnerin Bürger*innenInitiative A100:&nbsp;</strong><br>Briti Beneke, <a href="mailto:info@bi-a100.de">info@bi-a100.de</a>, Tel. +49 177 742 89 65</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.aktionskarten.org/#/de/maps/41cd4e12ef444696b17f230e733c7ed8/map">Die Route</a><br><a href="https://changing-cities.org">Informationen zu Changing Cities e.V.</a><br>Informationen zu Bürger*inneninitiative A100<br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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