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	<title>Fußverkehr &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>E-Scooter – Aus dem Weg!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:07:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rund 40 Organisationen fordern das Ende  des E-Scooter-Chaos auf Berlins Gehwegen. Schon in wenigen Monaten sollen Gehwege in Berlin ohne wild abgestellte E-Scooter und Leihräder sein – das fordert ein Bündnis von rund 40 Organisationen. Das Bündnis ist breit und bunt und zeigt, wie umfassend der Unmut über das vor sieben Jahren ausgebrochene Chaos ist. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Rund 40 Organisationen fordern das Ende  des E-Scooter-Chaos auf Berlins Gehwegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in wenigen Monaten sollen Gehwege in Berlin ohne wild abgestellte E-Scooter und Leihräder sein – das fordert ein Bündnis von rund 40 Organisationen. Das Bündnis ist breit und bunt und zeigt, wie umfassend der Unmut über das vor sieben Jahren ausgebrochene Chaos ist. Die Organisationen vertreten die Belange der Berliner Seniorinnen und Senioren, von Menschen mit Behinderungen und sozial Benachteiligten; hinzu kommen Verbände aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Stadtbild und Stadtkultur.<br>Das Bündnis verweist darauf, dass am 31. März 2027 die Sondernutzungs-Genehmigungen des Senats für den Verleih von derzeit 65.000 E-Scootern, Fahrrädern und E-Motorrollern auslaufen. Diese Genehmigungen erlauben grundsätzlich das Abstellen überall. Sie enthalten zwar Verbote, die aber nach Vor-Ort-Studien und Hochrechnungen täglich mindestens 20.000-fach durchbrochen werden.<br>„Der Senat hat die Probleme des Free-Floating-Systems erkannt und benannt. Jetzt müssen den Worten rasch Taten folgen. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist jeder weitere Tag mit unkontrolliert abgestellten E-Scootern ein Sicherheitsrisiko. Das Abstellchaos muss ein Ende haben und darf nicht bis 2035 oder länger andauern“, erklärt Dr. Thomas Krämer, Geschäftsführer des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin (ABSV).<br>Künftige Genehmigungen ab April 2027 soll es nur noch für das Abstellen in festen Stationen geben, fordert das Bündnis. Und es sollen nur so viele Fahrzeuge zugelassen werden, wie Platz an diesen Stationen ist.<br>„Es gäbe dann zunächst viel weniger Fahrzeuge als bisher. Aber das wäre kein Verlust, denn die Mobilitätsbedeutung von E-Scootern ist minimal“, sagt Roland Stimpel von der Fußgängerlobby FUSS e. V. Er verweist auf Studien im Auftrag des Berliner Senats, nach denen nur 0,1 Prozent aller Wege in Berlin mit E-Scootern zurückgelegt werden. „Nur 10 bis 15 Minuten täglich werden die Fahrzeuge benutzt, die meiste Zeit stehen oder liegen sie störend herum.“<br>Auch die kürzlich präsentierte Sharing-Strategie des Verkehrssenats strebt feste Stationen an, allerdings für das ganze Stadtgebiet erst in zehn Jahren. Zudem soll ein Teil dieser Stationen auf Gehwegen eingerichtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Initiatoren ABSV und Fuss e. V. fordert ein breites Bündnis, die E-Scooter rasch aus dem Weg zu schaffen:<br>Aspies e. V. – Menschen im Autismusspektrum<br>Behindertenbeirat Friedrichshain-Kreuzberg<br>Behindertenbeirat Lichtenberg<br>Behindertenbeirat Reinickendorf<br>Behindertenbeirat Spandau<br>Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e. V. (BBSV)<br>Berliner Historische Mitte e. V.<br>Berliner Netzwerk für Grünzüge<br>Blindenhilfswerk Berlin e. V.<br>Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) – Friends of the Earth Germany<br>Changing Cities e. V.<br>Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e. V.<br>Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV)<br>Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS), Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg<br>Gehörlosenverband Berlin e. V.<br>Gesellschaft Historisches Berlin e. V.<br>Kollegium der Johann-August-Zeune-Schule für Blinde und Berufsfachschule Dr. Silex<br>Konferenz der Landes- und Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung in Berlin<br>Landesseniorenbeirat<br>Landesseniorenvertretung<br>Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. (LV Selbsthilfe Berlin)<br>NABU e. V.<br>PRO RETINA Deutschland e. V., Regionalgruppe Berlin-Brandenburg<br>Bundesverband der Rehabilitationslehrer /-lehrerinnen für Blinde und Sehbehinderte e. V.<br>Seniorenvertretung Friedrichshain-Kreuzberg<br>Seniorenvertretung Lichtenberg<br>Seniorenvertretung Marzahn-Hellersdorf<br>Seniorenvertretung Neukölln<br>Seniorenvertretung Pankow<br>Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg<br>Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf<br>SFZ Förderzentrum gGmbH, Sehzentrum Berlin<br>Stadtbild Deutschland e. V.<br>Stiftung Mitte Berlin<br>Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e. V.<br><br>Das Bündnis fordert die demokratischen Parteien in Berlin auf, ihren Standpunkt klar zu machen: Wollen auch Sie das E-Scooter-Chaos 2027 beenden? Oder soll die Mehrheit der Menschen in Berlin noch unabsehbar lange von wild herumstehenden und liegenden Fahrzeugen belästigt, behindert und gefährdet werden?<br><br>Mehr Infos:  www.absv.de/e-scooter-aus-dem-weg</p>
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		<title>Friedrichstraße: Ein erster Schritt in die richtige Richtung</title>
		<link>https://changing-cities.org/friedrichstrasse-in-die-richtige-richtung/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Senatorin Ute Bonde (CDU) stellten gestern Nachmittag ihr neues Verkehrskonzept für die Friedrichstraße vor. Changing Cities begrüßt das Verlegen der Parkplätze in die umliegenden, weitgehend leerstehenden Parkhäuser und die Verbreiterung der Fußwege. Dies entspricht exakt einem Teil der damaligen Planung. Erst letzte Woche stellte eine Studie fest, dass [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Senatorin Ute Bonde (CDU) stellten gestern Nachmittag ihr neues Verkehrskonzept für die Friedrichstraße vor. Changing Cities begrüßt das Verlegen der Parkplätze in die umliegenden, weitgehend leerstehenden Parkhäuser und die Verbreiterung der Fußwege. Dies entspricht exakt einem Teil der damaligen Planung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst letzte Woche stellte eine Studie fest, dass die Friedrichstraße die gefährlichste Straße Berlins sei – mit 49 Unfällen im Jahr 2024. Die kränkelnde Einkaufsstraße in Berlin-Mitte wurde 2022 verkehrsberuhigt, aber die CDU-Verwaltung entschied sich nach ihrem Amtsantritt 2023 sofort dagegen und ließ alle eingeleiteten Maßnahmen zurückbauen. Seitdem hat sich der Autoverkehr auf der Friedrichstraße zum gefährlichsten in ganz Berlin entwickelt. Insofern sieht Changing Cities die „neuen“ Maßnahmen der Senatsverwaltung als ersten Schritt, dem weitere folgen müssen.<br><br>Senatorin Bonde erklärte, dass die Friedrichstraße nicht relevant für den Lieferverkehr sei. Also ist der Kfz-Verkehr hier hauptsächlich Durchgangsverkehr – ein Problem, für das die vorliegende, schnurgerade sieben Meter breite Asphaltfahrbahn ohne Markierungen keine Lösung darstellt. Sieben Meter breite Fahrbahnen entsprechen auch nicht dem Charakter einer Tempo 20-Zone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächster Schritt soll eine interne Gruppe eine Machbarkeitsstudie erstellen. Im Anschluss folgen dann die Umsetzungsplanung und schließlich die Ausschreibungen. Eine Umsetzung in dieser Legislatur ist also nicht gerade sehr wahrscheinlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für die Friedrichstraße ist dieser Vorschlag deutlich besser als der jetzige Zustand. Wir warten jedoch noch auf eine Lösung zur Schaffung von Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Die schweren Verletzungen finden ja schließlich nicht auf den Gehwegen statt!”, kommentiert Stefan Lehmkühler von Changing Cities.<br><br><strong>Weiterführende Links:</strong><a href="https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/gefaehrlichste-bundeslaender-unfallstatistik/"><br>Studie der Allianz Direct „Verkehrsunfall­statistik in Deutschland: So sicher sind unsere Straßen“</a></p>
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		<title>Tür und Tor für Autos in der Torstraße geöffnet</title>
		<link>https://changing-cities.org/tuer-und-tor-fuer-autos-in-der-torstrasse-geoeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 09:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat gestern neue Pläne für die Torstraße vorgestellt. Dort sind jetzt je Richtung zwei Spuren für den Autoverkehr vorgesehen. Dies wäre erforderlich, wenn die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke mehr als 30.000 Kfz beträgt. In der Torstraße lag diese Zahl 2023 aber bei 16.339 Kfz – laut den eigenen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die </strong><strong>Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat gestern neue Pläne für die Torstraße vorgestellt. Dort sind jetzt je Richtung zwei Spuren für den Autoverkehr vorgesehen. Dies wäre erforderlich, wenn die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke mehr als 30.000 Kfz beträgt. In der Torstraße lag diese Zahl 2023 aber bei 16.339 Kfz – laut den eigenen Zahlen der Senatsverwaltung. Nach welchen Kriterien wird hier Verkehrspolitik gemacht, fragt Changing Cities: Gelten die Regelwerke nicht mehr, wenn sie der eigenen Ideologie widersprechen? Soll hier durch unnötige Verbreiterung von Straßen neuer KfZ-Verkehr angezogen werden?</strong></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-bottom"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/10/Planungen-Torstrasse_Strassenquerschnitt.png"><img decoding="async" width="744" height="498" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/10/Planungen-Torstrasse_Strassenquerschnitt.png" alt="Darstellung der Torstraße in Berlin: Jeweils 2 Spuren pro Fahrtrichtung für den Autoverkehr, ein Radstreifen und ein Radweg auf dem Fußweg." class="wp-image-28821 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/10/Planungen-Torstrasse_Strassenquerschnitt.png 744w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2025/10/Planungen-Torstrasse_Strassenquerschnitt-300x201.png 300w" sizes="(max-width: 744px) 100vw, 744px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:11px"><em>Erstellt von Changing Cities e.V. mit Streetmix. Darf verwendet werden unter der Creative Commons Namensnennung &#8211; Share Alike 4.0 international (CC BY-SA 4.0)‎ Linzenz.</em></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um Platz für zwei Kfz-Fahrspuren zur Verfügung zu stellen, müssen Fußgänger*innen und Radfahrende den Platz auf dem südlichen Gehweg teilen. An der Brunnenstraße hört der Rad-Schutzstreifen Richtung Osten plötzlich vor der Kreuzung auf; in einer Hauptstraße wie der Torstraße muss laut Mobilitätsgesetz ein geschützter Radweg angeordnet werden – und natürlich soll er nicht im Nichts aufhören! An der Gartenstraße kreuzen Fahrradstraße und Schulweg die Torstraße und zwar ohne Ampel. Kein Regelwerk schlägt solche tödlichen „Lösungen“ vor.<br><br>„Egal was die Regelwerke vorschreiben, Senatorin Bonde (CDU) und ihre Verwaltung setzen das Wahlversprechen der CDU um: Für den Autoverkehr alles, für alle anderen nichts. Diese Planungen widersprechen dem Gesetz, sie widersprechen den gängigen Regelwerken, sie widersprechen der wissenschaftlichen Mobilitätsforschung und der erforderlichen sachgerechten Abwägung. Berlin – und seine Bürger*innen ohne Kfz – rutschen so weiter ins Abseits – sachliche Planung, Innovationen und Zukunftsvisionen finden woanders statt!”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlins Verkehrsverwaltung plant keine Radwege, keine Trams, keine Radschnellverbindungen, keine Busspuren, keine Verkehrsberuhigung und keine Kiezblocks. Wenn sie sich die Sanierung einer Hauptverkehrsstraße wie der Torstraße in Mitte vornimmt, dann findet die Verwaltung vor allem wichtig:Fußverkehrsanlagen (was wir begrüßen), die Leistungsfähigkeit für den Kfz-Verkehr (was anachronistisch ist), das&nbsp; Fortkommen der Rettungskräfte (selbstverständlich) und den Erhalt der Parkplätze (was die autogerechte Stadt zementiert).</p>
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		<title>2024 bereits drei getötete Fußgänger*innen – CDU will mehr Tempo 50</title>
		<link>https://changing-cities.org/2024-bereits-drei-getoetete-fussgaengerinnen-cdu-will-mehr-tempo-50/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 13:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
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		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[In den ersten neun Tagen von 2024 wurden in Berlin bereits drei Fußgänger*innen durch Kfz getötet. Die Berliner CDU-Fraktion schlägt trotzdem eine Ausweitung von Tempo 50 auf Berliner Hauptstraßen vor. Sie hat dabei eine Minderheit im Blick: etwa 25 Prozent der Berliner*innen, die ihre täglichen Wege mit dem Kfz zurücklegen. Changing Cities spricht sich für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den ersten neun Tagen von 2024 wurden in Berlin bereits drei Fußgänger*innen durch Kfz getötet. Die Berliner CDU-Fraktion schlägt trotzdem eine Ausweitung von Tempo 50 auf Berliner Hauptstraßen vor.</strong> <strong>Sie hat dabei eine Minderheit im Blick: etwa 25 Prozent der Berliner*innen, die ihre täglichen Wege mit dem Kfz zurücklegen. Changing Cities spricht sich für eine Ausweitung von Tempo 30 aus: „Wir brauchen dringend mehr Verkehrssicherheit für die Mehrheit der Berliner*innen“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 78-Jährige, ein 85-Jähriger und eine 89-Jährige – drei Berliner*innen, die von zwei Pkw-Fahrern und einem Lkw-Fahrer überfahren und getötet wurden. Alle drei Kollisionen ereigneten sich auf Hauptverkehrsstraßen mit Tempo 50.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist zynisch, wenn die CDU-Fraktion eine Ausweitung von Tempo 50 auf Hauptstraßen vorschlägt. Die CDU und ihr Fraktionschef Dirk Stettner nehmen entweder gar nicht wahr, dass innerhalb weniger Tage drei Menschen auf Hauptverkehrsstraßen getötet wurden. Oder sie wissen das und offenbaren so, dass ihnen die Sicherheit der Berliner*innen egal ist“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir nehmen jetzt wieder alle in den Blick, auch den Autofahrer“, wird Dirk Stettner (CDU) zitiert. „Alle“ umfasst offensichtlich nicht Fußgänger*innen und Radfahrende, denn sie werden nachweislich durch Tempo 50 gefährdet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auto ist man durch den Unterschied zwischen Tempo 30 und 50 kaum mehr gefährdet. Aus dieser Perspektive definiert die CDU offensichtlich ihre Verkehrspolitik. Bei einer Kollision mit Fußgänger*innen oder Radfahrenden ist er allerdings gravierend: Lebensgefährliche oder sogar tödliche Verletzungen sind bei 50 km/h sehr viel wahrscheinlicher als bei 30 km/h. Der Aufprall bei Tempo 50 ist fast dreimal so stark wie bei Tempo 30. Neben der Sicherheit bietet Tempo 30 auf Hauptstraßen viele weitere Vorteile: bessere Luft, weniger Lärm, besserer Verkehrsfluss und höhere Aufenthaltsqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong><br>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-tempo-50-statt-30-cdu-will-wieder-schnellere-autos-auf-berliner-hauptstrassen-11021344.html">Bericht im Tagesspiegel vom 9. Januar</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1402261.php">Polizeimeldung vom 8. Januar</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1403023.php">Polizeimeldung vom 9. Januar</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1403111.php">Polizeimeldung vom 9. Januar</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Temporäre Fuß- und Fahrradbrücke simuliert Kiezblock-Maßnahme</title>
		<link>https://changing-cities.org/temporaere-fuss-und-fahrradbruecke-simuliert-kiezblock-massnahme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 15:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Brücken(-sanierung)]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Die normalerweise stark befahrene Modersohnbrücke in Friedrichshain – beliebt als Aussichts- und Treffpunkt bei Sonnenuntergang – ist derzeit für den Autoverkehr gesperrt. Seit es am Himmelfahrts-Wochenende unter der Brücke gebrannt hat, muss die Statik geprüft werden: eine besondere Gelegenheit, sich die Modersohnstraße als Rad- und Fußverkehrsverbindung vorstellen bzw. ansehen zu können. Die umliegenden Wohnviertel verzeichnen deutlich weniger Verkehr, mitten auf der Brücke tummeln sich die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, die umliegenden Einrichtungen und Anwohnende genießen die ungewohnte Ruhe. Wir erleben quasi einen ungeplanten Verkehrsversuch mit einem deutlichen Gewinn an Lebensqualität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einwohner*innenantrag braucht Unterstützung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die normalerweise stark befahrene Modersohnbrücke in Friedrichshain – beliebt als Aussichts- und Treffpunkt bei Sonnenuntergang – ist derzeit für den Autoverkehr gesperrt. Seit es am Himmelfahrts-Wochenende unter der Brücke gebrannt hat, muss die Statik geprüft werden: eine besondere Gelegenheit, sich die Modersohnstraße als Rad- und Fußverkehrsverbindung vorstellen bzw. ansehen zu können. Die umliegenden Wohnviertel verzeichnen deutlich weniger Verkehr, mitten auf der Brücke tummeln sich die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, die umliegenden Einrichtungen und Anwohnende genießen die ungewohnte Ruhe. Wir erleben quasi einen ungeplanten Verkehrsversuch mit einem deutlichen Gewinn an Lebensqualität.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-17522 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1024x768.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-300x225.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-768x576.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1536x1152.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-2048x1536.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1280x960.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1400x1050.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1600x1200.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Modersohnkiez-1800x1350.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon vor geraumer Zeit hatte der Bezirk beschlossen, die Modersohn- und die sich anschließende Gärtnerstraße in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Anwohner*innen sowie Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge könnten natürlich weiterhin passieren, was jetzt aufgrund der Sperrung nicht möglich ist.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Ploetzlich-Verkehrsberuhigt-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-17523 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Ploetzlich-Verkehrsberuhigt-768x1024.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Ploetzlich-Verkehrsberuhigt-225x300.jpg 225w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Ploetzlich-Verkehrsberuhigt-1152x1536.jpg 1152w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Ploetzlich-Verkehrsberuhigt.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Antrag von Peggy Hochstätter (Vorsitzende im bezirklichen Verkehrsausschuss, SPD) beschloss die BVV, eine Messung der nun veränderten Verkehrsströme zu beauftragen. Als Initiative “Ostkreuz – Kiez für Alle” versuchen wir ebenfalls mit Messungen nachzuvollziehen, was die Sperrung der Brücke für den Verkehr bedeutet und wohin die Verkehrsströme fließen – oder ob sie versickern oder “verpuffen”, wie es bei verkehrsberuhigenden Maßnahmen oft der Fall ist.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-17524 size-full" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1024x768.jpg 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-300x225.jpg 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-768x576.jpg 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1536x1152.jpg 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-2048x1536.jpg 2048w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1280x960.jpg 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1400x1050.jpg 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1600x1200.jpg 1600w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2023/06/Baustelle-wird-Verkehrsexperiment-1800x1350.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Januar sammelt der Kiezblock Modersohnkiez Unterschriften für einen Einwohner*innenantrag (EwA), der u. a. die Umwandlung der Modersohnstraße (mit Brücke) in eine Fahrradstraße fordert – also die Umsetzung der Zusage des Bezirksamts plus einer Maßnahme, für die der Senat zuständig wäre. Weitere Punkte sind die Unterbindung von Durchfahrtsverkehr (vor allem durch die gerne als Abkürzung genutzte Persiusstraße) und die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Schulzone rund um die Emanuel-Lasker-Schule. Knapp 800 Einwohner*innen haben den EwA bereits unterschrieben, 200 Unterschriften werden noch benötigt, um ihn bei der BVV einzureichen. Alle, die in Friedrichshain oder Kreuzberg wohnen und mindestens 16 Jahre alt sind, dürfen unterschreiben. Mehr Infos und den Link zum Antrag gibt es hier:</p>



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		<title>Ab 1. Januar: Wenn Parken, dann für alle</title>
		<link>https://changing-cities.org/ab-1-januar-wenn-parken-dann-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 17:02:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Senatsverwaltung hat heute Nachmittag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Stellplätze für den ruhenden Autoverkehr ab Januar 2023 explizit für Fahrräder, Lastenräder, Leichtkrafträder und Motorräder kostenbefreit benutzt werden dürfen. Changing Cities begrüßt die Maßnahme und freut sich auf viel mehr Platz für den Fußverkehr. Neben einer Parkgebührenerhöhung von jeweils ein, zwei oder drei Euro auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Senatsverwaltung hat heute Nachmittag in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Stellplätze für den ruhenden Autoverkehr ab Januar 2023 explizit für Fahrräder, Lastenräder, Leichtkrafträder und Motorräder kostenbefreit benutzt werden dürfen. Changing Cities begrüßt die Maßnahme und freut sich auf viel mehr Platz für den Fußverkehr. </strong><strong><br></strong><br>Neben einer Parkgebührenerhöhung von jeweils ein, zwei oder drei Euro auf zwei, drei oder vier Euro pro Stunde für Pkw-Parken sollen ab 1. Januar die oben genannten Fahrzeuge auch auf Kfz-Stellplätze abgestellt werden dürfen. Diese waren bisher dem “ruhenden Autoverkehr” vorbehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir reden hier von einem soliden Schritt hin zu mehr Flächengerechtigkeit. Die Initiative ParkplatzTransform, ein Projekt von Changing Cities, hatte allein innerhalb des S-Bahn-Ringes 229.249 Kfz-Parkplätze gezählt. Diese Zahl mal jeweils 12 m<sup>2</sup> sind nun kostenlose Parkflächen für Fahrräder und Motorräder, die bisher den Geh- und Aufenthaltsraum für Nicht-Motorisierte – oft unrechtmäßig – verkleinert haben. Endlich bekommen die Fußgänger*innen das, was ihnen vielerorts am allermeisten fehlt: mehr Platz und mehr Sicherheit“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Senatsverwaltung begründet die Maßnahme mit der erhöhten Verkehrssicherheit auf Fußwegen, wenn diese von parkenden Fahrzeugen frei gehalten werden. Es wird zukünftig deutlich einfacher, Fahrräder und Lastenräder zu parken, und in der Folge wird die oft unüberwindbare Kfz-Barriere durchlässiger für den Fußverkehr. Aber auch in anderer Hinsicht ist die Platzfrage essenziell: In weit über der Hälfte der Kieze innerhalb des S-Bahn-Ringes stellte ParkplatzTransform fest, dass pro Auto mehr Parkfläche zur Verfügung steht als Grünfläche pro Einwohner*in. Die Umverteilung ist also auch aus ökologischer Sicht dringend erforderlich. Nun wartet die Berliner Fußgängerschaft nur noch auf eine klare Regelung für E-Tretroller.&nbsp;<br><br><strong>Ansprechpartnerin Changing Cities e.V.:<br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:<br></strong><a href="https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2022/pressemitteilung.1269946.php">Die Pressemitteilung der SenUVMK vom 29. November 2022</a><br><a href="https://www.xtransform.org/">Informationen zu Parkplatz transform</a><a href="https://changing-cities.org"><br></a><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>
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		<item>
		<title>Mahnwache für getötete Fußgängerin, die es statistisch nicht gibt</title>
		<link>https://changing-cities.org/mahnwache-fuer-getoetete-fussgaengerin-die-es-statistisch-nicht-gibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 14:19:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marzahn-Hellersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Ort: Märkische Allee 155, in 12681 Berlin-MarzahnZeit: Sonntag, 27. Februar, 16 Uhr&#160; Am 29. Dezember 2021 wurde eine 81-jährige Frau beim Queren der Märkischen Allee von einem Pkw-Fahrer gerammt. Am 14. Februar ist sie an den Unfallfolgen gestorben. Da sie aber nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall gestorben ist, wird sie nicht in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort</strong>: Märkische Allee 155, in 12681<strong> </strong>Berlin-Marzahn<br><strong>Zeit</strong>: Sonntag, 27. Februar, 16 Uhr&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 29. Dezember 2021 wurde eine 81-jährige Frau beim Queren der Märkischen Allee von einem Pkw-Fahrer gerammt. Am 14. Februar ist sie an den Unfallfolgen gestorben. Da sie aber nicht innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall gestorben ist, wird sie nicht in die Statistik der Verkehrstoten eingehen – sie wird statistisch unsichtbar. Changing Cities, ADFC Berlin, VCD Nordost und Fuss e.V. möchten den Angehörigen ihre tief empfundene Anteilnahme ausdrücken und rufen zur Mahnwache auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Hausnummern weiter in der Märkischen Allee wurde vor drei Jahren ein 88-jähriger Fußgänger auf dieselbe Art und Weise getötet: Beim Queren der Straße. Die Märkische Allee ist mit ihren sechs Fahrstreifen ein menschenfeindlicher Ort und Sinnbild der autogerechten Stadt: Obwohl sie mitten durch die Stadt führt, ist dort Tempo 60 freigegeben. Ihr schnellstraßen-ähnlicher Ausbau verführt zu noch schnellerem Fahren. Die nächste Querungsmöglichkeit für Fußgänger*innen ist erst 300 m vom Unfallort entfernt an einer Ampel gegeben (Höhe Poelchaustr.) – 600 m Umweg sind besonders für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen eine Zumutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie viele Menschen müssen sterben, bis der Senat eingreift und diesen Ort sicherer macht? Reichen zwei? Oder wollen Sie doch einen dritten abwarten? Für ungeschützte Verkehrsteilnehmende und besonders für Ältere ist der Autoverkehr viel zu schnell und eine allgegenwärtige Gefahr. So simple Maßnahmen wie ein Zebrastreifen, eine Ampel und Tempo 30 würden hier Menschenleben retten”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Straßen sollen verbinden und nicht trennen. Breite Asphaltschneisen wie die Märkische Allee stellen für querenden Fußverkehr eine fast unüberwindliche Barriere dar und kosten immer wieder Todesopfer. Das wollen wir nicht weiter hinnehmen,“ ergänzt Heiner von Marschall, Landesvorsitzender des VCD Nordost. „Solche Straßen müssen auf ein menschenverträgliches Maß zurückgebaut werden und über sichere Querungsmöglichkeiten in ausreichend engen Abständen verfügen.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Polizei veröffentlichte vor zwei Tagen ihre Statistik zum Verkehrsgeschehen in Berlin 2021. 14 Fußgänger*innen wurden letztes Jahr getötet, steht dort zu lesen. Die 15. getötete Fußgänger*in wäre die 81-Jährige aus Marzahn. Da sie allerdings nach mehr als 30 Tagen an den Spätfolgen des Unfalles gestorben ist, wird sie nicht mitgezählt. Damit ist sie statistisch unsichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist eine unsägliche Verhöhnung der Opfer und ein weiteres Zeichen dafür, wie autozentriert unser Verkehr ist. Es ist vollkommen fehl am Platz, dass die Polizei nun behauptet, 2021 sei seit 30 Jahren das sicherste Jahr mit den wenigsten im Straßenverkehr Verunglückten. Wer 40 Verkehrstote und Hunderte Schwerverletzte als Erfolg betrachtet, hat die Vision Zero, das Ziel von null Verkehrstoten und Schwerverletzten, überhaupt nicht verstanden“, sagt SuSanne Grittner, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die statistische Verfälschung betrifft besonders alte Leute”, ergänzt FUSS-Vorstand Roland Stimpel. „Ihre häufigste Unfallverletzung ist ein Hüftgelenkbruch. Den überleben die meisten mehr als einen Monat, aber 40 Prozent sterben an den Folgen binnen eines Jahres. Alte Menschen sind schon nach der Statistik die häufigsten Unfallopfer. Dazu kommt diese riesige Dunkelziffer.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten Maskenpflicht sowie die üblichen Abstandsregeln.<br><br>Ansprechpartner*innen vor Ort bei der Mahnwache:<br>SuSanne Grittner, ADFC Berlin<br><br><br><strong>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, <strong>ragnhild.soerensen@changing-cities.org</strong>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ansprechpartner für die Presse bei VCD Nordost e.V.:</strong><strong><br></strong>Heiner von Marschall, <strong>heiner.v.marschall@vcd-nordost.de</strong>, 0174 465 65 23</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1162408.php">Pressemitteilung der Polizei vom 15.02.2022</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen">Pressemitteilung der Polizei vom 03.02.2019</a><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2022/pressemitteilung.1178821.php">Bilanz der Polizei zur Unfallstatistik 2021 vom 21.02.2022</a><br><a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Vier Mahnwachen für getötete Fußgänger*innen am 30.10.</title>
		<link>https://changing-cities.org/vier-mahnwachen-fuer-getoetete-fussgaengerinnen-am-30-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 09:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
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					<description><![CDATA[Vier Menschen sind in den letzten Wochen im Berliner Straßenverkehr durch eine Tram, eine*n Lkw-Fahrer*in und zwei Motorradfahrer*innen in Berlin getötet worden. Changing Cities ruft gemeinsam mit FUSS e.V., ADFC Berlin und VCD Nordost zu&#160; Mahnwachen in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und zweimal in Spandau auf. Die Organisationen möchten den Angehörigen ihre tief empfundene Anteilnahme ausdrücken. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vier Menschen sind in den letzten Wochen im Berliner Straßenverkehr durch eine Tram, eine*n Lkw-Fahrer*in und zwei Motorradfahrer*innen in Berlin getötet worden. Changing Cities ruft gemeinsam mit FUSS e.V., ADFC Berlin und VCD Nordost zu&nbsp; Mahnwachen in Friedrichshain, Prenzlauer Berg und zweimal in Spandau auf. </strong><strong>Die Organisationen möchten den Angehörigen ihre tief empfundene Anteilnahme ausdrücken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei allen vier Kollisionen mit motorisierten Fahrzeugen bezahlten zu Fuß Gehende mit ihrem Leben. Ungeachtet der zu klärenden Schuldfragen bleibt es für ungeschützte Verkehrsteilnehmer*innen ungemein gefährlich in Berlin. Während die Anzahl der Verkehrstoten stagniert, steigt die Zahl der getöteten, ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein Mensch hat eben keinen Panzer, der sie oder ihn schützt. Das Risiko bei einer Kollision zu sterben reduziert sich um etwa 75 Prozent, wenn nicht 50 km/h, sondern 30 km/h gefahren wird. Die gängigen Gesetze, also in erster Linie die Straßenverkehrsordnung (StVO), priorisieren den motorisierten Verkehr auf Kosten aller anderen. Wir erwarten, dass die kommende Bundesregierung dieser strukturellen Gewalt auf den Straßen ein Ende setzt und flächendeckend Tempo 30 in den Städten einführt“, sagt Inge Lechner von Changing Cities.<br><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://lh6.googleusercontent.com/_fWGoXyJb2-vsYK_aWLgoGpQwtZxGGYH2Gv6F27o4q6e8pXKfyefoHMzmVyjl1oWKUQs6MWEgQrb6jatw5mOSbyhErUtDU0YMa-1ISPeUYpv_uUoOlm3OYsqW31Q4ZTKPstPAI-S" width="450" height="360"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Quelle: https://www.vcoe.at/publikationen/infografiken/luftqualitaet-verkehrslaerm-bewegung)<br><br>Die Mahnwachen finden am Samstag, den 30. Oktober 2021 jeweils am Unfallort statt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Mahnwache um 14.00 Uhr in Friedrichshain</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openstreetmap.org/#map=16/52.5276/13.4522">Ort</a>: Landsberger Allee, Höhe Fritz-Riedel-Straße und Hausburgstraße<br>für einen 56-Jährigen, der am 14. September sein Fahrrad über den Mittelstreifen der Landsberger Allee schob und dort von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Mahnwache um 15.00 Uhr in Prenzlauer Berg</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openstreetmap.org/#map=16/52.5290/13.4247">Ort</a>: Greifswalder Straße, Höhe Hausnummer 4 an der Tramhaltestelle „Am Friedrichshain“<br>für einen Fußgänger, der am 19. Oktober beim Queren der Greifswalder Straße von einem Motorradfahrer erfasst und durch die Luft geschleudert wurde und noch am Unfallort verstarb.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Mahnwache um 16.30 Uhr in Spandau/Siemensstadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openstreetmap.org/#map=16/52.5367/13.2671">Ort</a>: Nonnendammallee, Höhe Grammestraße<br>für einen 56-jährigen Fußgänger, der am 21. Oktober bei der Querung der Nonnendammallee von einem*r Sattelzugfahrer*in überrollt wurde und an seinen Verletzungen noch am Unfallort verstarb.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Mahnwache um 17.30 Uhr in Spandau/Falkenhagener Feld</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openstreetmap.org/#map=16/52.5479/13.1829">Ort</a>: Falkenseer Chaussee, Höhe Hausnummer 257<br>für eine 77-jährige Fußgängerin, die am 8. Oktober auf der Fahrbahn der Falkenseer Chaussee von einem Motorradfahrer überrollt wurde und am 13. Oktober im Krankenhaus verstarb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwachen sind als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten die Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Die Strecken zwischen den Mahnwachen werden von den Teilnehmenden mit dem Fahrrad zurückgelegt, aber nicht als Demo, sondern als private Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt für Rückfragen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1126418.php">Pressemitteilung der Polizei vom 15. September</a> (Friedrichshain)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1134208.php">Pressemitteilung der Polizei vom 14.Oktober</a> (Spandau/Falkenhagener Feld)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1137945.php">Pressemitteilung der Polizei vom 20.Oktober</a> (Pankow)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1138591.php">Pressemitteilung der Polizei vom 26.Oktober</a> (Spandau/Siemensstadt)<br><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Klimastraße Hagenauer als Modellprojekt ausgewählt</title>
		<link>https://changing-cities.org/klimastrasse-hagenauer-als-modellprojekt-ausgewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 07:34:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Changing Cities Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat den Vorschlag der Anwohner*inneninitiative für eine „Klimastraße Hagenauer“ als Modellprojekt Fußverkehr ausgewählt und stellt nun finanzielle Mittel für die Umsetzung bereit. Changing Cities, die das Projekt unterstützt, sieht Klimastraßen als eine wichtige Ergänzung zur Kiezblock-Bewegung, um die Hauptstadt autoärmer umzugestalten.&#160; „Die Auswahl als Modellprojekt zeigt, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat den Vorschlag der Anwohner*inneninitiative für eine „Klimastraße Hagenauer“ als Modellprojekt Fußverkehr ausgewählt und stellt nun finanzielle Mittel für die Umsetzung bereit. Changing Cities, die das Projekt unterstützt, sieht Klimastraßen als eine wichtige Ergänzung zur Kiezblock-Bewegung, um die Hauptstadt autoärmer umzugestalten.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Auswahl als Modellprojekt zeigt, dass die Zeit reif ist für lebenswerte, kühle und grüne Straßen mit Bäumen: für die Ideen, die in vielen Häusern unserer Straße und auch in anderen Straßen gereift sind. Nun geht es darum, die Ideen umzusetzen und die&nbsp; Hagenauer Straße zu einer grünen und lebenswerten Klimastraße zu machen. Wir freuen uns riesig! Als Anwohnerinitiative wollen wir in die Umsetzungsschritte der Machbarkeitsstudie und des Umbaus einbezogen werden“, sagt Julia Gerometta, Sprecherin der Anwohner*inneninitiative Klimastraße Hagenauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative fordert, dass Straßen zu einem lebenswerten Stadtraum umgebaut werden. Es müssen Bäume gepflanzt werden, so dass Wasser unter der Straße und im Boden gespeichert wird, das im Sommer die überhitzte Straße und ihre Häuser kühlen kann. Die Hagenauer Straße ist die einzige baumlose Straße im Pankower Kollwitzkiez. In der kleinen Straße ist Platz für 100 parkende Autos, aber für keinen Baum. Sie ist nicht sicher für Kinder und ältere Menschen und bietet keine Aufenthaltsqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser großer Dank gilt dem wachsenden Netzwerk der Initiativen und Akteur*innen für lebenswerte und klimafreundliche Straßen, ohne die weder das neue Fußverkehrsgesetz des Berliner Senats noch die Auswahl der Berliner Modellprojekte möglich gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen als Anwohner*inneninitiative Klimastraße Hagenauer einen Leitfaden erstellen für weitere Initiativen, damit weitere Straßen, wie zum Beispiel die Schonensche Straße, ebenfalls umgestaltet werden können“ , so Delia Baum, Sprecherin der Initiative.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Initiative fordert, dass die Straße von einem Raum für Autos zu einem Raum mit Aufenthaltsqualität wird, für Jung und Alt, für Singvögel und Natur, für ein gutes Klima in der Nachbarschaft. Die Anwohner*innen wünschen sich eine klimafreundliche Verkehrsgestaltung. Die Straße soll einladen, zu Fuß zu gehen und ohne schädlichen CO2-Ausstoß unterwegs zu sein. Eine Begrünung der Hausfassaden sowie Regenwasserbewirtschaftung sind weitere Elemente der Klimastraße.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus setzt sich die Initiative für ein grünes Netz ein, in dem die zukünftige “Klimastraße Hagenauer” Teil eines sicheren grünen Wegenetzes im Prenzlauer Berg wird und die knappen Grünflächen im Kiez verbindet.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klimastraße Hagenauer ist ein Projekt von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt für Rückfragen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Julia Gerometta, Tel. 01522 570 5097, julia@klimastrasseberlin.de<br>Delia Baum, delia@klimastrasseberlin.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/fussverkehr/fussverkehrsprojekte/modellprojekte/">Auswahl als Modellprojekt Fußverkehr von SenUVK</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://www.klimastrasseberlin.de">Informationen zur Anwohner*inneninitiative Klimastraße Hagenauer</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Konferenz für Fuß- und Radentscheide – Dein Input ist gefragt</title>
		<link>https://changing-cities.org/konferenz-fuer-fuss-und-radentscheide-dein-input-ist-gefragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#BundesRad]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Fußverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Verkehrswende von unten begeistert Dich? Du bist ungeduldig, weil es nicht richtig vorangeht? Dann merke Dir KonRad21, die Konferenz für (Fuß- und) Radentscheide am 16./17. April 2021: Wir – eine Handvoll Fuß- und Radverkehrs-Aktivist*innen – organisieren eine Onlinekonferenz für zivilgesellschaftlichen Initiativen für die Verkehrswende auf kommunaler Ebene. Egal, ob sich die Gruppen in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Verkehrswende von unten begeistert Dich? Du bist ungeduldig, weil es nicht richtig vorangeht? Dann merke Dir <strong>KonRad21, die Konferenz für (Fuß- und) Radentscheide am 16./17. April 2021</strong>: Wir – eine Handvoll Fuß- und Radverkehrs-Aktivist*innen – organisieren eine Onlinekonferenz für zivilgesellschaftlichen Initiativen für die Verkehrswende auf kommunaler Ebene. Egal, ob sich die Gruppen in der Gründungsphase befinden oder schon jahrelange Erfahrung mitbringen, Hauptsache, der Fokus liegt auf Fuß- und Radverkehr. Wir wollen eine Austauschplattform für alle bieten, voneinander lernen, uns kennenlernen und vernetzen. Wir wollen die Verkehrswende endlich ins Rollen bringen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu brauchen wir Dich. Über welche Erfahrungen kannst Du berichten? In welchen Bereichen benötigst Du Austausch? Welche politische Themen sind für Dich die wichtigsten, auch in Hinblick auf das Superwahljahr 2021? </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlag bis 15. Februar</strong> <strong>Beiträge, Workshopideen, Diskussionsthemen vor: <a href="https://nx1433.your-storageshare.de/apps/forms/adt95o77QjookkXk">https://nx1433.your-storageshare.de/apps/forms/adt95o77QjookkXk</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns über Vorschläge aus den Bereichen Aktionsformen, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Verkehrsrecht, Mobilitätsforschung, Stadtplanung, Flächengerechtigkeit, Verwaltung, Gender Studies, Demokratie-/Protest- und Bewegungsforschung, Radkultur sowie Software- und Hardware-Lösungen für die kommunale Verkehrswende. Thematisch sind alle Vorschläge willkommen, die für die kommunalpolitische Verkehrswende und Radentscheide wichtig sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschlandweit haben 42 (Fuß- und) Radentscheide mittlerweile 906.216 Unterschriften gesammelt, die allermeisten davon auf kommunaler Ebene. Viele weitere Initiativen werden derzeit gegründet. Überall in Deutschland sind Menschen nicht mehr bereit, die Blockade der Verkehrswende hinzunehmen. Sie nehmen die Wende selbst in die Hand. Damit erreichen sie enorme Verbesserungen der Lebensqualität in ihren Städten, müssen aber auch vielfältige Hürden und Fallen überwinden. Das gelingt gemeinsam am besten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bieten Dir eine thematisch maßgeschneiderte Konferenz und ein wissbegieriges Publikum – außerdem die Aufzeichnung und Veröffentlichung der Sessions und natürlich viele spannende Begegnungen im deutschlandweiten Netzwerk der (Fuß-) und Radentscheide. Rückfragen kannst Du uns per Mail an <a href="mailto:konrad@bundesrad.org">konrad@bundesrad.org</a> schicken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernhard, Robert, Marie, Julian, Fabian, Thijs und David vom BundesRad, dem Bündnis der Radentscheide</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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	</channel>
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