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	<title>#Schulstraßen &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Kinder verlieren Selbständigkeit durch A100-Verkehr</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:17:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Kieze rund um die Ausfahrt des neuen 16. Bauabschnittes der A100 in Treptow leiden unter dem überbordenden Kfz-Verkehr. Vor allem Kinder sind betroffen, weil die Verkehrssicherheit so unter den Fahrzeugmassen leidet. Die Anwohner*innen protestieren jetzt vor zwei Schulen und am Wochenende mit einer Kidical Mass Kinderfahrraddemonstration. Changing Cities fordert den Senat auf, Mittel für [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kieze rund um die Ausfahrt des neuen 16. Bauabschnittes der A100 in Treptow leiden unter dem überbordenden Kfz-Verkehr. Vor allem Kinder sind betroffen, weil die Verkehrssicherheit so unter den Fahrzeugmassen leidet. Die Anwohner*innen protestieren jetzt vor zwei Schulen und am Wochenende mit einer Kidical Mass Kinderfahrraddemonstration. Changing Cities fordert den Senat auf, Mittel für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sofort freizugeben, um die Sicherheit wiederherzustellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Bouché-Schule und der Kiefholzgrundschule fordern Eltern und Kinder mit zwei Aktionen Schulstraßen – autofreie Straßen, die den Kindern ein sicheres Kommen und Gehen ermöglichen. Eine Kidical Mass fährt am Sonntag u.a. an der Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park vorbei, um hier gegen die Gefährdung von Kindern durch die Autokolonnen von der Autobahn zu protestieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seit der Eröffnung des letzten Bauabschnittes der A100 versinken die Kieze in Treptow und Kreuzberg im Verkehrschaos. Allein in der Bouchéstraße ist die Geschwindigkeit der Kfz um bis zu 50 Prozent langsamer geworden, weil sich hier ein Dauerstau etabliert hat. Es ist fatal, dass die Senatsverwaltung parallel zur Eröffnung der Autobahn die Gelder für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen komplett gestrichen hat. Ein fünfjähriges Kind wurde letzte Woche schwer verletzt, nicht zuletzt weil die Senatsverwaltung eine simple Anpassung einer Ampelschaltung Anfang des Jahres verweigert hat. Statt einer funktionierenden Stadt haben wir Chaos und Unsicherheit bekommen”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haushaltsentwurf 2026/27, der gestern im Mobilitätsausschuss vorgestellt wurde, sieht drastische Kürzungen des ohnehin schon viel zu niedrigen Budgets für den  nicht-motorisierten Individualverkehr vor: Der Etat für Radverkehr wird halbiert, bei Maßnahmen für Verkehrssicherheit sollen 25 Prozent gekürzt werden und das Leihradsystem Nextbike wird kurzerhand gestrichen. Der Preis für das Sozialticket wird verdreifacht. Das Einzige, was der Senat mit diesem Etat erhöht, ist das Chaos auf den Straßen Berlins.<br><br>Am 18. Oktober findet ab 14 Uhr eine große Rad- und Fußdemo mit einer Senior Mass auf der A100 statt. Der Protest richtet sich gegen den Weiterbau der A100. Startpunkt ist die Hatun-Sürücü-Brücke in Berlin-Neukölln am S-Bahnhof Sonnenallee, die Senior Mass beginnt um 13 Uhr am S+U Tempelhof.</p>
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		<title>Schulstraßen boomen in Deutschland</title>
		<link>https://changing-cities.org/schulstrassen-boomen-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[So viele Schulstraßen wie in diesem Jahr gab es noch nie: NRW geht nach einem Erlass aus 2024 auf die 50 zu, Schleswig-Holstein fördert seit Anfang 2025 die Umsetzung von Schulstraßen, Baden-Württemberg hat den Kommunen die Einrichtung von Schulstraßen enorm erleichtert und das niedersächsische Verkehrsministerium veröffentlichte im April 2025 ein Rundschreiben, das zu Schulstraßen in [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>So viele Schulstraßen wie in diesem Jahr gab es noch nie: NRW geht nach einem Erlass aus 2024 auf die 50 zu, Schleswig-Holstein fördert seit Anfang 2025 die Umsetzung von Schulstraßen, Baden-Württemberg hat den Kommunen die Einrichtung von Schulstraßen enorm erleichtert und das niedersächsische Verkehrsministerium veröffentlichte im April 2025 ein Rundschreiben, das zu Schulstraßen in Braunschweig, Hannover und Lüneburg geführt hat. Changing Cities führt seit 2022 die Kampagne für Schulstraßen an – und die bundesweiten Ergebnisse können sich sehen lassen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutschland kann Schulstraßen –&nbsp;weil allmählich allen klar wird, dass unsere Kinder sicher unterwegs sein sollten. 13,9 Prozent der Bevölkerung sind unter 14 Jahren (2024) – eine klare Minderheit, aber eine Minderheit, die uns allen am Herzen liegt. Diese Menschen haben keinen Führerschein und können nur indirekt die Autoinfrastruktur nutzen, sie sind vor allem auf gute Fuß- und Radwege angewiesen. Vor allem bestätigen alle neueren Untersuchungen, dass eigenständige, aktive Mobilität Kinder gesünder aufwachsen lässt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine autofreie Schulstraße – temporär oder noch besser permanent – vor einer Bildungseinrichtung löst natürlich nicht das Problem der sicheren Schulwege auf einem Mal. Aber sie setzt an einem entscheidenden Punkt an: Dort, wo sich morgens die Elterntaxis stapeln. Und sie ist ein klares Signal: Uns ist die Sicherheit der Kinder wichtig. Oft sind die Kommunen überfordert von der Aufgabe, sichere Schulwege zu schaffen und wissen kaum, wo am besten anfangen. Die Schulstraßenkampagne von Changing Cities und dem Kidical Mass-Bündnis setzt genau dort an und erhöht den Druck auf Politiker*innen und Verwaltung, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Denn sichere Straßen für Kinder heißt sichere Straßen überall und für alle. Das ist ein Riesenprojekt, das Jahrzehnte braucht, um realisiert zu werden. Eine Schulstraße ist ein guter Anfang.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Herbst ist die Zeit der Kindermobilität, vor allem der Schulanfang setzt das Thema ganz oben auf die Agenda der Eltern. „In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Familien und der Kinder zurückgegangen, so dass sie heute keine wichtige politische Zielgruppe mehr darstellen. Familien sind viel diverser als früher und viele von ihnen haben kein Wahlrecht. Für alle gilt: Sie haben wenig Zeit für politisches Engagement. Deswegen sind gezielte Kampagnen wie die für Schulstraßen so wichtig“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die StvO-Novelle, die im Oktober 2024 in Kraft getreten ist, zeigt Wirkung: Es ist für die Kommunen tatsächlich leichter geworden, Verkehrsberuhigung anzuordnen – sei es Tempo 30, Flächen für den Fuß- und Radverkehr oder Verkehrsversuche wie Superblocks oder Schulstraßen. Am wichtigsten ist dabei, dass die Behörden den Kfz-Verkehr nun auch aus Gründen der Gesundheit, des Klima- und Umweltschutzes sowie zur Unterstützung der städtebaulichen Entwicklung einschränken dürfen – und nicht mehr warten müssen, bis sie nachweisen können, dass Menschen zu Schaden kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schulstraßenbewegung hat Fahrt aufgenommen, aber es gibt noch viel zu tun, bis alle Kinder selbst und sicher zur Schule gehen können. In Bad Endorf, Berlin, Freiburg, Hamburg, Jena, Köln, Laatzen, Leipzig und Werne demonstrieren Eltern und Kinder im September und Oktober für mehr Schulstraßen. <br><br><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/schulstrassen-neue-chancen-fuer-sichere-schulwege-und-die-mobilitaetswende-vor-ort/">Der Schulstraßen-Leitfaden</a><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/">Informationen zur Schulstraßenkampagne</a></p>
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		<title>Neue temporäre Schulstraße in Marzahn-Hellersdorf</title>
		<link>https://changing-cities.org/neue-temporaere-schulstrasse-in-marzahn-hellersdorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 08:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Marzahn-Hellersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Marzahn-Hellersdorf hat gestern Abend dem CDU-Antrag für eine Schulstraße zugestimmt. Der Verkehrsversuch im Umfeld der Mahlsdorfer Grundschule soll für ein halbes Jahr gelten und wissenschaftlich begleitet werden. Changing Cities schickt herzliche Glückwünsche an die Elternschaft, die sich seit 2023 für die Schulstraße engagiert. Sowohl der Schul- als auch der Verkehrsausschuss hatten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Marzahn-Hellersdorf hat gestern Abend dem CDU-Antrag für eine Schulstraße zugestimmt. Der Verkehrsversuch im Umfeld der Mahlsdorfer Grundschule soll für ein halbes Jahr gelten und wissenschaftlich begleitet werden. Changing Cities schickt herzliche Glückwünsche an die Elternschaft, die sich seit 2023 für die Schulstraße engagiert</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl der Schul- als auch der Verkehrsausschuss hatten einstimmig dem Verkehrsversuch zugestimmt und die BVV um Beschluss gebeten. Erprobt werden soll ein Schulumfeld mit eingeschränktem motorisierten Individualverkehr zwischen 7 und 8:30 Uhr jeden Morgen. So sollen Kinder und Eltern motiviert werden, den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen.<br><br>Bisher waren Elterntaxis vor dem Schuleingang ein Riesenproblem für die Sicherheit der Kinder und Tempoüberschreitungen an der Tagesordnung. Letztes Jahr wurde sogar ein Kind von einem ausparkenden Auto angefahren, zum Glück kam es mit dem Schrecken davon. Kinder, Eltern und Schulleitung haben gemeinsam Schulstraßen-Aktionen für mehr Verkehrsberuhigung organisiert und erfolgreich um die Zustimmung der Anwohnerschaft geworben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es macht einfach große Freude zu sehen, dass sich der Aktivismus lohnt. Natürlich braucht es Ausdauer und Hartnäckigkeit, aber wenn ich an die ersten Schulstraßen-Workshops in 2023 mit diesen Eltern zurückdenke und sehe, was sie bis heute erreicht haben, fühlt man sich bestätigt, dass diese Demokratie funktioniert. Es geht zwar alles viel zu langsam, aber wir sehen hier deutlich, dass Verkehrssicherheit ein politisches Gewinnerthema sein kann”, sagt Girina Holland, Leiterin der Schulstraßenkampagne von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für andere Elterninitiativen empfiehlt Changing Cities den Leitfaden zur Einrichtung von Schulstraßen. In der neuen aktualisierten Fassung werden vor allem die neuen rechtlichen Möglichkeiten nach der StVO-Novelle aufgegriffen und deren Verwendung beispielhaft gezeigt.<br> <br><strong>Weiterführende Links:</strong><a href="https://changing-cities.org/schulstrassen-neue-chancen-fuer-sichere-schulwege-und-die-mobilitaetswende-vor-ort/"><br>Der Schulstraßen-Leitfaden</a><br><a href="https://changing-cities.org/kampagnen/schulstrassen/">Informationen zur Schulstraßenkampagne</a><br><a href="https://bvv-marzahn-hellersdorf.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=12383">Beschlussvorlage</a></p>
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		<title>Tempo 30 auf Schulwegen</title>
		<link>https://changing-cities.org/tempo-30-auf-schulwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 09:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Schulwegsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden, die Folgen von Unfällen abzumildern und das Sicherheitsgefühl auf Schulwegen zu stärken. Wo in Berlin muss auf Schulwegen dringend Tempo 30 eingeführt werden? Gemeinsam mit dem Landeselternausschuss Schule ermitteln wir die Bedarfe und werden sie an die zuständige Senatsverwaltung übergeben. Einführung von [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h trägt dazu bei, Unfälle zu vermeiden, die Folgen von Unfällen abzumildern und das Sicherheitsgefühl auf Schulwegen zu stärken. Wo in Berlin muss auf Schulwegen dringend Tempo 30 eingeführt werden? Gemeinsam mit dem <a href="https://leaberlin.de/aktuelles/">Landeselternausschuss Schule</a> ermitteln wir die Bedarfe und werden sie an die zuständige Senatsverwaltung übergeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einführung von Tempo 30 jetzt einfacher</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung vom 30.10.2024 können Verwaltungen nun noch einfacher Tempo 30 auf Schulwegen anordnen. Ein wichtiger Schritt für mehr Schulwegsicherheit an Hauptverkehrsstraßen. Vom Berliner Senat blieb die Neuerung bisher weitgehend unbeachtet. Gemeinsam mit dem Berliner Landeselternausschuss Schule informieren wir über die neuen Möglichkeiten und sammeln Eure Bedarfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier haben wir alle Informationen dazu zusammengestellt.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://leaberlin.de/267-aktuelles/4088-infoschreiben-und-umfrage-zur-erweiterung-von-tempo30-bereichen">Infos zu Tempo 30 auf Schulwegen</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schulstraßen – Neue Chancen für sichere Schulwege und die Mobilitätswende vor Ort</title>
		<link>https://changing-cities.org/schulstrassen-neue-chancen-fuer-sichere-schulwege-und-die-mobilitaetswende-vor-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Schulstraßen jetzt! Rechtssichere Möglichkeiten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr anhand von neuem Rechtsgutachten mit aktualisiertem Schulstraßen-Leitfaden für Kommunen. Schulstraßen können mehr! Sie bringen nicht nur ein paar Minuten Entlastung vor dem Schultor – sondern sind ein Schlüssel für sichere Schulwege und eine Mobilitätswende, die bei den Jüngsten beginnt. Die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) hat rechtliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schulstraßen jetzt! Rechtssichere Möglichkeiten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr anhand von neuem Rechtsgutachten mit aktualisiertem Schulstraßen-Leitfaden für Kommunen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schulstraßen können mehr! Sie bringen nicht nur ein paar Minuten Entlastung vor dem Schultor – sondern sind ein Schlüssel für sichere Schulwege und eine Mobilitätswende, die bei den Jüngsten beginnt. Die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) hat rechtliche Hürden abgebaut und neue Spielräume geschaffen. Ein neu veröffentlichtes Rechtsgutachten sowie ein praxisorientierter Leitfaden zeigen, wie Kommunen Schulstraßen rechtssicher und dauerhaft umsetzen können und warum sie damit weit mehr erreichen als reine Verkehrssicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim heutigen Online-Fachgespräch mit rund 300 Teilnehmenden aus Verwaltung, Ministerien, Straßenverkehrsbehörden, Politik, Planungsbüros, Organisationen und Zivilgesellschaft betonte Steffen Brückner, Sprecher des Kidical Mass Aktionsbündnisses: „Schulstraßen sind mehr als sichere Schulwege – sie sind Verkehrsberuhigung und ein Baustein für sichere Straßen und lebenswerte Orte für alle Generationen.“<br><br> Schulstraßen rechtssicher umsetzen – Kommunen haben jetzt alle Werkzeuge in der Hand<br>Das Kidical Mass Aktionsbündnis hat in Kooperation mit re|Rechtsanwälte und bundesweiten Partner:innen eine aktualisierte Fassung des Rechtsgutachtens und einen Leitfaden zur praktischen Umsetzung veröffentlicht. Beide Dokumente greifen die neue Rechtslage auf, benennen kommunale Handlungsspielräume und machen deutlich: Es gibt keine rechtlichen Ausreden mehr! Es braucht nur den politischen Willen und das entschlossene Handeln der Verwaltungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Pilot zur Struktur: Städte können handeln<br>Beispiele aus Köln, Berlin, Hennef und Leipzig zeigen: Schulstraßen funktionieren. Auch auf Landesebene gibt es Fortschritte: Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein haben bereits Handlungsempfehlungen bzw. Erlasse veröffentlicht. Das Aktionsbündnis fordert daher: <br>• Eine Stadtplanung, die Schulmobilität konsequent mitdenkt<br>• Schulstraßen als Ausgangspunkt für ein sicheres, flächendeckendes Schulwegenetz<br>• Tempo 30 auf allen Schulwegen – auch auf Landes- und Hauptstraßen<br>• Verbindliche Zielvorgaben für Bund, Länder und Kommunen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobilität aus Kinderperspektive denken – für alle Generationen<br>„Schulstraßen zeigen, wie sichere Mobilität vor Ort gelingen kann – konkret, sichtbar, wirksam. Wer Straßen sicher für Kinder macht, macht sie besser für alle“, so Simone Kraus, Sprecherin des Kidical Mass Aktionsbündnisses. Das Bündnis fordert einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung: weg vom autozentrierten Verkehrs- hin zu einer kindgerechten Mobilitätsplanung. Denn: Was Kindern nützt, nützt auch Eltern, Senior:innen, dem Klima – und der Zukunft unserer Städte.<br><br><a href="https://kinderaufsrad.org/download/10557/?tmstv=1750606257">Schulstraßen Gutachten</a> (PDF)<br><a href="https://kinderaufsrad.org/download/10558/?tmstv=1750606257">Schulstraßen Leitfaden</a> (PDF)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verkehrsberuhigung setzt sich durch</title>
		<link>https://changing-cities.org/verkehrsberuhigung-setzt-sich-durch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 08:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen des Reuterkiezes dürfen bleiben. Wieder wurde eine Klage gegen einen Kiezblock abgelehnt. Zahlreich sind die Klageversuche, die Erfolge bleiben jedoch weitgehend aus. Oft wird gegen einzelne Poller oder Durchgangssperren geklagt, und dabei wird nicht berücksichtigt, dass hinter den Beschränkungen des Durchgangsverkehrs ein städtebauliches Konzept steht, das die Wohnkieze lebenswerter, klimaresilienter und sicherer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen des Reuterkiezes dürfen bleiben. Wieder wurde eine Klage gegen einen Kiezblock abgelehnt. Zahlreich sind die Klageversuche, die Erfolge bleiben jedoch weitgehend aus. Oft wird gegen einzelne Poller oder Durchgangssperren geklagt, und dabei wird nicht berücksichtigt, dass hinter den Beschränkungen des Durchgangsverkehrs ein städtebauliches Konzept steht, das die Wohnkieze lebenswerter, klimaresilienter und sicherer macht.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kiezblocks kann man nicht mit Pollern gleichsetzen. Poller sind zwar oft die ersten sichtbaren Maßnahmen, aber deren Funktion wird offensichtlich nicht gut genug kommuniziert. Sie sind ja nicht in erster Linie da, um Autofahrer*innen zu ärgern, sondern sorgen zusammen mit weiteren Maßnahmen dafür, dass die Kieze ruhiger und sicherer werden. Zahlreiche Studien belegen, dass Verkehrsberuhigung der lokalen Wirtschaft nicht schadet, sondern diese oft fördert, weil die höhere Aufenthaltsqualität positiv auf das Einkaufserlebnis abfärbt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurden Klagen für folgende Straßen / Kiezblocks abgelehnt: Tucholskystraße, Reuterkiez, Samariterkiez. Auch in der Singerstraße in Berlin-Mitte wurde mittels Pollern eine autofreie Schulstraße angeordnet; die Klage dagegen wurde abgewiesen. Nur im Nesselweg in Pankow wurde Anfang 2024 eine Klage stattgegeben: Hier wurden Poller aufgestellt, ein Gesamtkonzept gab es jedoch nicht. Im Kaskelkiez hat die CDU, unterstützt von AfD und BSW, nun zum dritten Mal einen Antrag gestellt, den Kiezblock in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg zu beenden – zum dritten Mal ohne Erfolg.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Berliner Oberverwaltungsgericht schreibt richtungsweisend: „Nicht für jede Straße oder jeden Straßenabschnitt, in dem verkehrsrechtliche Maßnahmen angeordnet werden, muss eine besondere Gefahrenlage festgestellt werden“. Damit verweist das Gericht auf das Gesamtkonzept, das die Maßnahmen begründet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verkehrsberuhigung hat eine lange Geschichte, die bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts zurückgeht. Vor etwa 100 Jahren war der öffentliche Raum noch dicht bevölkert mit kreuz und quer laufenden Passant*innen und spielenden Kindern. Hier wurde Handel betrieben. Es war kein Verkehrsraum, wie wir ihn heute kennen. Mit dem Kfz-Verkehr änderte sich dies. 1910 wurde deshalb geregelt, dass Automobile innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h haben durften. Ab den 1930er Jahren bekam der Autoverkehr erstmals Vorrang vor Fußverkehr, Radverkehr und anderen Nutzungen. 1970 kamen noch 21.332 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Anschließend wurde u. a. deshalb die Blinkerpflicht beim Abbiegen und das rot-weiße, achteckige Stoppschild eingeführt. Heute sterben immer noch mehr als 2.500 Menschen jährlich, weil die Straßen nicht sicher genug sind. Die Poller reihen sich in diesen Kontext ein – sie sind der Versuch, die Städte sicherer und lebenswerter zu machen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Statt über Poller zu reden, braucht Berlin eine Debatte über die Zukunft der Stadt: Wie schaffen wir sichere Wege für alle und Hitzeschutz im Sommer, während wir gleichzeitig mobil sein wollen? Wo sind wir bereit, Kompromisse einzugehen, und welche Maßnahmen bringen am meisten für die große Mehrheit der Berliner*innen? Mit einem breiten Blick auf die ganze Stadtgemeinschaft kämen wir viel schneller zu Lösungen, als wenn wir nur über Poller reden. Sie bremsen sinnvollerweise den Durchgangsverkehr aus, aber sie stehen inzwischen auch in manchen Köpfen im Weg, wenn es darum geht, Lösungen für Berlin zu finden,” kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue StVO erleichtert Einführung von Schulstraßen – Workshop</title>
		<link>https://changing-cities.org/neue-stvo-erleichtert-einfuehrung-von-schulstrassen-workshop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 10:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
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					<description><![CDATA[Schulstraßen sind Leuchttürme zur Förderung der aktiven und sicheren Kindermobilität. Der Autoverkehr ist dort ganz oder zeitweise eingeschränkt. Schulstraßen haben deswegen enormes Potenzial für die Mobilitätswende: Über 1.000 wurden in den letzten Jahren europaweit eingeführt. In Deutschland besteht mit erst 73 Schulstraßenprojekten großer Nachholbedarf. Das Kidical Mass Aktionsbündnis macht das Konzept „Schulstraße“ seit 2021 zum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schulstraßen sind Leuchttürme zur Förderung der aktiven und sicheren Kindermobilität. Der Autoverkehr ist dort ganz oder zeitweise eingeschränkt. Schulstraßen haben deswegen enormes Potenzial für die Mobilitätswende: Über 1.000 wurden in den letzten Jahren europaweit eingeführt. In Deutschland besteht mit erst 73 Schulstraßenprojekten großer Nachholbedarf.<br><br>Das Kidical Mass Aktionsbündnis macht das Konzept „Schulstraße“ seit 2021 zum Thema und hat bundesweit 400 Aktionstage durchgeführt, um die Einrichtung in den Kommunen anzuregen; 2023 veröffentlichte es ein Rechtsgutachten und 2024 einen Leitfaden, um das Konzept in Deutschland zu etablieren. Seitdem hat das Land NRW einen Schulstraßen-Erlass veröffentlicht, weitere Bundesländer folgten diesem positiven Beispiel.<br><br><strong>StVO-Novelle mischt die Karten neu</strong>! Mit der Novelle des Straßenverkehrsrechts im Oktober vergangenen Jahres haben sich die Bedingungen für die Einrichtung von Schulstraßen weiter verbessert –Kommunen haben nun andere Möglichkeiten an der Hand. Das Kidical Mass Bündnis hat deshalb ein neues Rechtsgutachten erstellt und den Leitfaden den neuen Bedingungen angepasst. Aber: Was hat sich verändert?<br><br>Einladung zum Online-Termin: Gutachten und Leitfaden stellen wir Ihnen im Rahmen eines Online-Fachgesprächs vor. Dazu laden wir Sie herzlich ein: <strong>Am Dienstag, den 24. Juni 2025, von 10 bis 11 Uhr</strong>. Gutachten und Leitfaden mit den aktuellen Änderungen wird zu Beginn der Veranstaltung vorgestellt (ca. 30 Min). <br><br>Am Fachgespräch nehmen teil:<br><strong>Steffen Brückner</strong>, Co-Initiator Kidical Mass Aktionsbündnis<br><strong>Dr. Olaf Dilling</strong>, re|Rechtsanwälte und verantwortlich für die Inhalte des Gutachtens &amp; Leitfadens<br><strong>Claudia Neumann</strong>, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendbeteiligung / Referentin Spiel und Bewegung, Deutsches Kinderhilfswerk<br><strong>Anika Meenken</strong>, VCD-Sprecherin für Radverkehr und Mobilitätsbildung<br><strong>Girina Holland,</strong> Changing Cities, Kampagnenkoordination<br>Moderation: Jan Langehein, VCD</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet über Zoom* statt. Eine Anmeldung ist <a href="https://form.jotform.com/251621936164356">hier</a> erforderlich. Nach Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten rechtzeitig vorher per E-Mail.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schüler*innendemo für sichere Radwege</title>
		<link>https://changing-cities.org/schuelerinnendemo-fuer-sichere-radwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg-Wilmersdorf]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Freitag, den 13. Juni, ab 9:30 – 13 Uhr demonstrieren die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Charlottenburg für sichere Schulwege. Demoroute: Pfalzburger Str. 30 – Pfalzburger Str. – Hohenzollerndamm – Uhlandstr. – Steinplatz – Hardenbergstr. – Ernst-Reuter-Platz – Straße des 17. Juni – Großer Stern – Straße des 17. Juni – Platz des 18. März [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>Freitag, den 13. Juni, ab 9:30 – 13 Uhr</strong> demonstrieren die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Charlottenburg für sichere Schulwege.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Demoroute: </strong>Pfalzburger Str. 30 – Pfalzburger Str. – Hohenzollerndamm – Uhlandstr. – Steinplatz – Hardenbergstr. – Ernst-Reuter-Platz – Straße des 17. Juni – Großer Stern – Straße des 17. Juni – Platz des 18. März (Zwischenkundgebung) – Ebertstr. – Potsdamer Platz – Potsdamer Str. – Pallasstr. – Pallasstr. 15 (Zwischenkundgebung) – Pallasstr. – Hohenstaufenstr. – Nachodstr. – Hohenszollerndamm – Pfalzburger Str. – Pfalzburger Str. 23.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schüler*innen fordern sichere Fahrradwege, den Ausbau des Radwegenetzes in Berlin und mehr Respekt und Sensibilität für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad: Es ist leise, effizient, schnell, klimaschonend, emissionsfrei, vielseitig und hält gesund.</p>
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		<title>Lasst die Kinder raus!</title>
		<link>https://changing-cities.org/lasst-die-kinder-raus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 07:33:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermobilität]]></category>
		<category><![CDATA[StVO]]></category>
		<category><![CDATA[Tempo 30]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutsche Städte sind nicht auf Kinder eingestellt und tun sich schwer damit, Kindern sichere Alltagswege zu schaffen – das zeigt eine neue Studie des Clean Cities Netzwerks. Im Vergleich mit anderen europäischen Städten hinkt Deutschland deutlich hinterher. In den letzten Wochen haben deshalb Kinder und ihre Eltern mit 40 Aktionen an 14 Orten für Schulstraßen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsche Städte sind nicht auf Kinder eingestellt und tun sich schwer damit, Kindern sichere Alltagswege zu schaffen – das zeigt eine neue Studie des Clean Cities Netzwerks. Im Vergleich mit anderen europäischen Städten hinkt Deutschland deutlich hinterher. In den letzten Wochen haben deshalb Kinder und ihre Eltern mit 40 Aktionen an 14 Orten für Schulstraßen demonstriert.  In insgesamt 550 Orten europaweit gingen hunderttausende für kindgerechte Mobilität auf die Straße. Changing Cities fordert gemeinsam mit ihnen eine Neuordnung des öffentlichen Raumes: Platz für Kinder, Platz für Begegnung, Platz für Abkühlung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nürnberg und Fürth haben vorgelegt. Nach Aktionen an 11 Schulen für Schulstraßen und einer Podiumsdiskussion mit den fünf demokratischen Parteien des Stadtrates gibt es jetzt ein Versprechen: Schulstraßen werden für alle 11 Schulen als Modellversuch beantragt!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kinder brauchen Übersichtlichkeit und eine Infrastruktur, die Fehler verzeiht &#8211; von beidem profitieren nicht nur sie. Die Lösungen gibt es. Wir – die Erwachsenen – müssen sie umsetzen: Ein bisschen langsamer fahren (Tempo 30), mehr Aufmerksamkeit füreinander und Straßen, die Platz, Sichtbarkeit und Klarheit für alle Verkehrsteilnehmenden schaffen. Kompliziert ist es eigentlich nicht, mehr eine Frage der Prioritäten. Sind wir endlich so weit?”, fragt Girina Holland von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bologna, Brüssel, Oslo und Helsinki gab es keine Verkehrstoten mehr seit Tempo 30 gilt. Sichere Radwege und autofreie Schulstraßen verleihen London und Paris ein Höchstranking in der Studie zur kindgerechten Mobilität. Wo ist also das Problem in Deutschland? Die StVO-Novelle ermöglicht den Kommunen, viel mehr Verkehrssicherheit zu schaffen – und trotzdem zögern viele noch. Changing Cities fordert alle Kommunen dazu auf, die aktualisierten Möglichkeiten zu nutzen: Verkehrsberuhigung besonders auf hochfrequentierten Schulwegen, Unterbindung des Durchgangsverkehrs oder Anordnung von Fußgängerüberwegen. Nicht die Gesetze sind heute noch das Problem, es sind die Köpfe.<br><br>Die Berliner Senatsverwaltung musste zugeben, dass „keine auswertbare lückenlose Übersicht aller Standorte von sensiblen Einrichtungen wie Kitas oder Spielplätzen“ existiert, und fordert laut Tagesspiegel Schulen und Kitas deshalb auf, sich „direkt an die Zentrale Straßenverkehrsbehörde [zu] wenden, falls ihre Zugänge noch keine ausreichenden Sicherungen aufweisen“. Diesen Aufruf teilen wir gerne.<br><br><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.duh.de/informieren/natur-und-umwelt-vor-ort/pop-up-mobilitaetswende/">Hintergründe zur StVO-Novelle und VwV-StVO (Präsentationen)</a><br><a href="https://nl.tagesspiegel.de/form.action?agnCI=875&amp;agnFN=fullview&amp;agnUID=F.hqJfY80Da6JfbAGiX23OABQPY6Jfcs4ACpYCol9zzmgz50CiX3XOAo9ycQ.4QPPxHUBonvANcl1NydmbmQO9kwHSjYNU5LhaVecEuTPm-MKY2EgJnbtG5ZgFaol02aZXqGOI0fAy6a955_sWQ&amp;bezuggrd=CHP&amp;utm_referrer=newsletter&amp;utm_source=cp-vollversion">Tagesspiegel Checkpoint vom 26. Mai</a><br><a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-22492.pdf">Parlamentarische Anfrage vom 15. Mai</a></p>
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		<title>125.000 demonstrieren für sichere Schulwege – wie lange schaut die Politik noch zu?</title>
		<link>https://changing-cities.org/125-000-demonstrieren-fuer-sichere-schulwege-wie-lange-schaut-die-politik-noch-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 18:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesweit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Kidical Mass]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 125.000 Menschen europaweit – über 50.000 davon allein in Deutschland – haben sich im Rahmen der Aktionswochen „Straßen sind für alle da“ stark gemacht. Mit bunten Kidical Mass Fahrraddemos, temporären Schulstraßen, Fahrradbussen und kreativen Schulweg-Aktionen waren Familien, Kinder und Engagierte vom 5. bis 25. Mai in über 550 Orten und rund 20 Ländern – [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 125.000 Menschen europaweit – über 50.000 davon allein in Deutschland – haben sich im Rahmen der Aktionswochen „Straßen sind für alle da“ stark gemacht. Mit bunten Kidical Mass Fahrraddemos, temporären Schulstraßen, Fahrradbussen und kreativen Schulweg-Aktionen waren Familien, Kinder und Engagierte vom 5. bis 25. Mai in über 550 Orten und rund 20 Ländern – vom ländlichen Raum bis zur Großstadt – unterwegs, um ihre Forderung sichtbar zu machen: Straßen müssen sich endlich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren – für sichere Schulwege, lebenswerte Orte und eine Mobilität, von der alle Generationen profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Forderung klar: Jetzt handeln!</strong><br>Die europaweite Bewegung Kidical Mass erhält zusätzlich Rückenwind durch das aktuelle Clean Cities Städteranking 2025 zur kinderfreundlichen Mobilität. Die Ergebnisse der Studie belegen: deutsche Städte hinken hinterher. Geschützte Radwege sind Mangelware, Tempo 30 ist eher Ausnahme als Regel und sichere Schulwege und Schulstraßen bleiben oft symbolisch – oder fehlen ganz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simone Kraus, Sprecherin des Kidical Mass Aktionsbündnisses: „Wir haben nicht nur Zahlen und Studien – wir haben Menschen. 125.000 Menschen waren in diesen Wochen auf den Straßen unterwegs, viele davon Kinder. Die Botschaft ist eindeutig: Die Städte müssen jetzt handeln – mit Schulstraßen, Tempo 30 und sicherer Infrastruktur. Die Verkehrswende mit dem Maßstab Kind ist kein Nischenthema – sie ist der Schlüssel zu mehr Lebensqualität für alle Generationen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Werkzeuge liegen längst auf dem Tisch</strong><br>Mit der StVO-Novelle 2024 haben Städte und Gemeinden mehr Handlungsspielraum – und gleichzeitig die Verantwortung, diesen zu nutzen. Auch Bund und Länder sind in der Pflicht: Es braucht klare, überprüfbare Zielvorgaben, verbindliche Förderprogramme und ein Straßenverkehrsrecht, das den Menschen ins Zentrum stellt – nicht den Autoverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jens Müller, stellvertretender Direktor des Netzwerks Clean Cities: „Kinder, die sich viel bewegen, sind glücklicher, gesünder und lernen leichter in der Schule. Sichere Schulwege sollten daher in jeder Stadt Normalität sein. Unsere Nachbarländer zeigen, wie das geht. Wer heute zum Beispiel durch Paris läuft, erkennt die Stadt kaum wieder. Vor allem dank Schulstraßen, sicheren Tempolimits und geschützten Radwegen, die sich auch andernorts schnell und ohne große Kosten umsetzen lassen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Ranking: Kinderfreundlichkeit im Vergleich</strong><br>Das Clean Cities Städteranking 2025 vergleicht 36 europäische Städte anhand von drei kinderrelevanten Indikatoren – basierend auf Empfehlungen der EU-Kommission und UNICEF:<br>• Anteil der Grundschulen mit Schulstraßen<br>• Anteil des Straßennetzes mit Tempo 30 oder weniger<br>• Anteil geschützter Radinfrastruktur<br>Deutschland kommt im Vergleich nicht gut weg:  Köln (Platz 17), Berlin (15), Hamburg (18) und München (12) landen nur im Mittelfeld. Spitzenreiter wie Paris, London und Helsinki zeigen dagegen: Mit politischem Willen sind schnelle Fortschritte möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Straßen für Kinder. Städte für alle.</strong><br>Die Forschung zeigt: Wer für Kinder plant, plant für die Zukunft. Kinderfreundliche Städte sind gesünder, sicherer und lebenswerter – für alle Generationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das Kidical Mass Aktionsbündnis:  Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Mit Aktionen wie Fahrraddemos, Schulstraßen und Fahrradbussen setzt sich das Aktionsbündnis für sichere und lebenswerte Straßen ein – für Kinder und alle Generationen. Allein im Frühjahr und Herbst 2024 beteiligten sich über 200.000 Menschen an mehr als 1.100 Aktionen im Rahmen der Aktionswochen. Herzstück der Bewegung sind über 700 lokale Organisationen und Initiativen – dezentral, selbstorganisiert und gemeinsam stark. Unterstützt wird das Bündnis von überregionalen Partnern wie ADFC, Campact, Changing Cities, Clean Cities Campaign, Deutsches Kinderhilfswerk, Greenpeace, Parents For Future, Pro Velo Schweiz, VCD und Zukunft Fahrrad.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Netzwerk Clean Cities bringt europaweit mehr als 120 zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, die sich für eine sichere, gesunde und bezahlbare Mobilität in Städten einsetzen. Das Netzwerk veröffentlicht dazu unter anderem themenbezogene Städtevergleiche. Der aktuelle Vergleich zu kinderfreundlicher Mobilität ist die dritte Ausgabe seit 2021.<br><br><strong>Weiterführende Links</strong>:<br><a href="https://kinderaufsrad.org/">Infos zum Aktionsbündnis</a><br><a href="https://cloud.kinderaufsrad.org/s/2pZpgqCtEfbFBP2">Zur Clean Cities Studie zu kinderfreundlicher Mobilität</a></p>



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