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	<title>Treptow-Köpenick &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Macht den Verkehrsraum Ostkreuz zum Modell für Mitbestimmung!</title>
		<link>https://changing-cities.org/ostkreuz-modell-fur-mitbestimmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 12:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach einer Aufforderung von einer partei- und lagerübergreifenden Initiative aus der Zivilgesellschaft namens Ostkreuz-Allianz haben sich erstmals drei Berliner Bezirke – Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick – zusammengetan. Auf Basis gleichlautender BVV-Beschlüsse fordern sie vom Senat einen gemeinsamen Gestaltungsprozess für ein abgestimmtes Verkehrskonzept für das Ostkreuz. Changing Cities unterstützt das Vorhaben und nimmt es in seinen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach einer Aufforderung von einer partei- und lagerübergreifenden Initiative aus der Zivilgesellschaft namens Ostkreuz-Allianz haben sich erstmals drei Berliner Bezirke – Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick – zusammengetan. Auf Basis gleichlautender BVV-Beschlüsse fordern sie vom Senat einen gemeinsamen Gestaltungsprozess für ein abgestimmtes Verkehrskonzept für das Ostkreuz. Changing Cities unterstützt das Vorhaben und nimmt es in seinen Forderungskatalog für die Wahl 2026 mit auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 200.000 Menschen leben im Großraum Ostkreuz. Täglich quälen sich etwa 80.000 Autos durch enge Straßen und Unterführungen. Diese Nadelöhre wurden aber nie für so ein hohes Aufkommen ausgelegt. Wer aus den wachsenden Außenbezirken im Osten pendelt, fährt mitten durch dicht besiedelte, hoch belastete Kieze. Zuständig sind die drei genannten Bezirke, Senat, Bund, Bahn und BVG – also am Ende doch niemand. Bahndämme, Spree, Rummelsburger Bucht und Kanäle durchschneiden den Raum – Brücken gibt es zu wenige. So ist das Ostkreuz einer der kompliziertesten Verkehrsräume Berlins. Das Ergebnis sind vernachlässigte Hauptstraßen, verschleppte Tramprojekte, Dauerstreit um die A100 und ein Klima, in dem sich Wut und Frust aufstauen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ziel ist, dass das Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufgenommen wird. Es wäre ein Novum in der Verkehrsplanung und eine große Chance für den neuen Senat, sich mit innovativen Beteiligungsformaten zu profilieren. Niemand soll mehr sagen können, er oder sie habe nichts mitbekommen. Dafür brauchen wir aber einen mutigen Senat, der ernsthaft etwas bewegen möchte“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Bezirke, mehrere Parteien und eine breit aufgestellte Zivilgesellschaft ziehen am Ostkreuz an einem Strang und stärken so das Vertrauen in die Demokratie. Wo sich jahrzehntelang nichts bewegt, missbrauchen Rechtspopulist*innen gerne Verkehrskonflikte zur Polarisierung. Besonders spürbar ist das am Ostkreuz, an der Grenze zwischen Innenstadtring und Außenbezirken und rund um den 16. und 17. Bauabschnitt der A100.&nbsp;<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/07/Positionspapier-Changing-Cities-zur-Ostkreuz-Allianz-1.pdf">Forderungspapier zur Ostkreuz-Allianz</a><br><a href="https://www.ostkreuz-allianz.de/">Info zur Ostkreuz-Allianz</a></p>
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		<title>Drei Bezirke fordern Verkehrswende am Ostkreuz</title>
		<link>https://changing-cities.org/drei-bezirke-fordern-verkehrswende-am-ostkreuz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 08:49:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So geht zeitgemäße Demokratie: Drei Ostberliner Bezirke fordern gemeinsam vom Senat, einen Gestaltungsprozess für den Verkehrsraum Ostkreuz einzuleiten. Ende April beschlossen die Bezirksverordnetenversammlungen in Lichtenberg und Treptow-Köpenick, was Friedrichshain-Kreuzberg bereits einen Monat zuvor verabschiedet hatte. Die bezirksübergreifende Ostkreuz-Allianz, die von der Zivilgesellschaft ursprünglich initiiert wurde, setzt damit ein wichtiges Signal: Sowohl für die Verkehrswende als [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>So geht zeitgemäße Demokratie: Drei Ostberliner Bezirke fordern gemeinsam vom Senat, einen Gestaltungsprozess für den Verkehrsraum Ostkreuz einzuleiten. Ende April beschlossen die Bezirksverordnetenversammlungen in Lichtenberg und Treptow-Köpenick, was Friedrichshain-Kreuzberg bereits einen Monat zuvor verabschiedet hatte. Die bezirksübergreifende Ostkreuz-Allianz, die von der Zivilgesellschaft ursprünglich initiiert wurde, setzt damit ein wichtiges Signal: Sowohl für die Verkehrswende als auch für die Demokratie müssen wir über unseren Schatten springen – und viel mehr zusammenarbeiten!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist beeindruckend und in der Berliner Stadtplanung einzigartig, dass es drei Bezirken gelungen ist, gemeinsam ein solch deutliches Signal an den Berliner Senat zu senden. Denn die Entwicklung am Ostkreuz schleppt sich schon seit Jahrzehnten ohne nennenswerte Fortschritte dahin – und dies, obwohl die Probleme jenseits des sehr gut ausgebauten ÖPNV-Knotenpunktes mehr als offensichtlich sind“, betont Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ilka Sommer von den Initiator*innen der Ostkreuz-Allianz sagt: „Wir, die Kiezblocks-Initiativen und die sogenannten Poller-Gegeninitiativen am Ostkreuz, haben viel mehr gemeinsam, als in Politik und Öffentlichkeit wahrgenommen wird: zum Beispiel den Wunsch, dass auf den Hauptstraßen der Verkehr für alle sicher fließt. Außerdem wollen wir besser beteiligt werden und den öffentlichen Raum mitgestalten.”&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns zwar, dass es gelungen ist, dieses deutliche politische Signal an den Senat zu senden. Wir erwarten aber, dass dieses Zeichen in Politik und Verwaltung auch gehört und verstanden wird und dass endlich ein professioneller Gestaltungsprozess unter Beteiligung erfahrener Beratungsgesellschaften auf den Weg gebracht wird“, ergänzt Eckhard Gauterin von der Ostkreuz-Allianz-Initiative.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Hintergrund</strong><br>Das Ostkreuz ist einer der wichtigsten Verkehrsknoten Berlins – auch für den Kfz-Verkehr mit rund 80.000 Kfz pro Tag, die sich durch die wenigen Nadelöhre in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs bewegen [1]. Doch anders als andere große Verkehrskreuze der Hauptstadt, liegen die Verkehrsachsen des Ostkreuzes in dicht besiedelten Nachbarschaften. Rund 200.000 Menschen leben im Großraum Ostkreuz [2]. Daraus ergibt sich die Herausforderung, Verkehrsfluss und städtisches Leben zusammendenken zu müssen. Seit Jahrzehnten gehen die verantwortlichen Akteur*innen der Bezirke, des Senates, des Bundes oder der Deutschen Bahn diese Herausforderung nur stückchenweise an. Ein Gesamtkonzept oder gar eine Steuerungsgruppe Ostkreuz gibt es nicht. Wegen der erheblichen Bedeutung dieses Verkehrsraums – gerade für den stark wachsenden Ostteil Berlins – ist ein gemeinsames und abgestimmtes Handeln von Politik und Verwaltungen auf Bezirks- und Senatsebene überfällig. Dies soll mit der durch die Zivilgesellschaft angestoßenen Ostkreuz-Allianz nun angegangen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[1] Summe des durchschnittlichen Werktags-Kfz-Verkehrs im Jahr 2023; alleine entlang der drei “Nadelöhre” Elsenbrücke, Hauptstraße / Markgrafendamm und Boxhagener Straße (Quelle: Verkehrsmengenkarte DTVw Kfz / Lkw 2023 des Berliner Senates)</p>



<p class="wp-block-paragraph">[2] Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Lebensweltlich orientierte Räume (LOR-Daten), Stichtag 31.12.2025; Summe der Einwohner*innen in den Planungsräumen zwischen Warschauer Straße und Treskowallee sowie Frankfurter Allee und Neuköllner Schiffahrtskanal.</p>
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		<title>Poller alleine lösen das Problem nicht</title>
		<link>https://changing-cities.org/poller-alleine-loesen-das-problem-nicht/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:24:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit der Ostkreuz-Allianz betreten drei Bezirke Neuland – mitten in Berlin. In Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick werden Ende April Anträge auf ein Gesamtkonzept für die Verkehrsräume rund um den Knotenpunkt Ostkreuz gestellt, das Fuß-, Rad- und Autoverkehr gleichermaßen in den Blick nimmt. Angestoßen wurde die Kooperation durch Kiezblock-Initiativen. Getragen wird sie inzwischen auch von Bezirksverordneten [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Ostkreuz-Allianz betreten drei Bezirke Neuland – mitten in Berlin. In Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick werden Ende April Anträge auf ein Gesamtkonzept für die Verkehrsräume rund um den Knotenpunkt Ostkreuz gestellt, das Fuß-, Rad- und Autoverkehr gleichermaßen in den Blick nimmt. Angestoßen wurde die Kooperation durch Kiezblock-Initiativen. Getragen wird sie inzwischen auch von Bezirksverordneten und weiteren Initiativen, wie dem Bündnis gegen die A100 und Initiativen, die Kiezblocks kritisieren.</strong><br><br>Debatten über Verkehr sind oft emotional aufgeladen und polarisieren stark. Die Ostkreuz-Allianz ist der Versuch, Parteien, Nachbarschaften, Wirtschaft und Verwaltungen an einen Tisch zu bringen, um gemeinsame Lösungen für einen zentralen, aber komplexen städtischen Raum zu entwickeln. Nicht gegeneinander, sondern gemeinsam sowie bezirks-, partei- und legislaturübergreifend. Zu diesem Zweck haben sich verschiedenste Akteur*innen aus den drei Bezirken zusammengeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für die Ostkreuz-Allianz gibt es kein Vorbild, aber angesichts der vielfältigen Verkehrsprobleme am Ostkreuz ist es notwendig, endlich gemeinsam aktiv zu werden. Wir merken als Initiative „Ostkreuz – Kiez für alle“, dass wir uns mit den Kiezblock-Gegner*innen um einzelne Poller in Nebenstraßen streiten, während das eigentliche Problem ein fehlendes Gesamtkonzept ist, das gemeinsame Ziele über die Bezirksgrenzen hinaus entwickelt. Wir freuen uns natürlich darüber, wenn der Durchgangsverkehr in unserem Wohnviertel unterbunden wird, aber es braucht weit mehr für eine lebenswerte und für alle gerechte Stadt. Wir müssen größer denken. Niemand ist ja nur Fußgänger*in oder Radfahrer*in oder Autofahrer*in. Fast niemand bewegt sich nur in einem Bezirk. Wir wünschen uns, dass wir mit der Ostkreuz-Allianz Lösungen entwickeln können, die allen gerecht werden”, sagt die Mit-Initiatorin Inge Lechner.<br><br>„Wir freuen uns, dass es mit dieser Initiative gelungen ist, relevante politische und zivilgesellschaftliche Akteur*innen frühzeitig zusammenzubringen, auch über Parteigrenzen und Interessenkonflikte hinweg. Damit setzt die Allianz ein ermutigendes Zeichen, dass unsere Demokratie handlungsfähig gegen populistische Meinungsmache ist“, ergänzt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verkehrsraum rund um den Bahnhof Ostkreuz ist ein komplexer Berliner Kosmos. Hier überlagern sich auf engstem Raum die Zuständigkeiten von drei Bezirken: dem Berliner Senat, der Bundesebene, der Deutschen Bahn und der BVG. Für Autofahrende sind die Hauptstraßen rund um den Bahnhof Ostkreuz schon seit Jahrzehnten ein Nadelöhr – und für Zu Fuß Gehende und Radfahrende ist die Gegend hochgradig unsicher und unattraktiv. Im Osten der Stadt gelegen ist dieser wichtige Knotenpunkt Berlins strukturell schlechter gestellt als viele Knoten in den Westbezirken. Gleichzeitig wird ein weiterer Bevölkerungszuwachs im Osten Berlins erwartet, der zu noch mehr Mobilität zwischen den Außenbezirken und dem Innenstadtring führen wird – vorbei am Ostkreuz. Um das strukturelle Defizit auszugleichen, bemühen sich die drei betroffenen Bezirke mit dem Antrag beim Senat um Unterstützung, um einen integrierten Planungsprozess für den Großraum Ostkreuz zu initiieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <br>Die Abstimmungen fanden bzw. finden wie folgt ab 17 Uhr statt:<br>BVV Friedrichshain-Kreuzberg: 25. März (<a href="https://bvv-friedrichshain-kreuzberg.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=12375">Antrag</a>)<br>BVV Lichtenberg: 30. April (Antrag)<br>BVV Treptow-Köpenick: 30. April (<a href="https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=8246">Antrag</a>)</p>
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		<title>Radfahrer von Autofahrerin getötet / Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/radfahrer-von-autofahrerin-getoetet-mahnwache/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Autofahrerin bog laut Polizei am 3. November morgens in den Müggelheimer Damm ein und fuhr dabei einen vorfahrtsberechtigten Radfahrer an. Der 86-Jährige ist nun an den Verletzungen gestorben. Es ist bereits die dritte radfahrende Person, die in den letzten Jahren im Müggelheimer Damm getötet wurde. Changing Cities e.V. spricht allen Angehörigen sein tiefes Mitgefühl [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>Eine Autofahrerin bog laut Polizei am 3. November morgens in den Müggelheimer Damm ein und fuhr dabei einen vorfahrtsberechtigten Radfahrer an. Der 86-Jährige ist nun an den Verletzungen gestorben. Es ist bereits die dritte radfahrende Person, die in den letzten Jahren im Müggelheimer Damm getötet wurde. Changing Cities e.V. spricht allen Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache auf.</strong><br><br><strong>WANN: </strong>Sonntag, den 9. November, 16 Uhr<br><strong>WO:</strong> Müggelheimer Damm / Straße zum Müggelhort in 12559 Berlin-Treptow-Köpenick<br><br>Das Verkehrsgeschehen wurde in den Medien wieder falsch bzw. ungenau wiedergegeben. Der Tagesspiegel spricht von einem „Fahrradunfall“, obwohl der Senior Vorfahrt hatte und überfahren wurde. Berlin Doku und der Polizeireport Berlin-Brandenburg meinten beide im Kontext von lebensbedrohlichen inneren Verletzungen anmerken zu müssen, dass der Senior keinen Helm trug – als wäre er selber Schuld an den Verletzungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wünschen den Verwandten und Bekannten des Verstorbenen viel Kraft. Mit der Mahnwache wollen wir eine Minute innehalten und ihm gedenken. Denn der Müggelheimer Damm ist für Radfahrende an vielen Stellen extrem gefährlich: 2020 wurde ein Radfahrer von einem abbiegenden Lkw-Fahrer getötet, 2023 starb eine Radfahrerin nach einer ähnlichen Kollision mit einem Lkw. 2025 ein weiterer. Alle drei waren vermeidbar. Wann bekommen wir endlich gleichberechtigte, sichere Infrastruktur für Radfahrende? Wann hört die regierende Mehrheit damit auf, die Innenbezirke gegen die Außenbezirke auszuspielen, um endlich damit anzufangen, für alle eine sichere Infrastruktur zu schaffen?”, fragt Christian Roux von Changing Cities.<br><br>Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Der ADFC Berlin wird an der Unfallstelle ein weißes Geisterrad aufstellen. Eine Fahrraddemo mit Abfahrt um 14 Uhr in der Möckernstr 47 bringt die Teilnehmenden zum Unfallort. Im Anschluss der Mahnwache fahren alle gemeinsam zum Roten Rathaus.<br>Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2025/pressemitteilung.1613036.php"><br>Meldung der Polizei</a><br><a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/autofahrerin-nahm-ihm-die-vorfahrt-86-jahriger-stirbt-nach-fahrradunfall-in-berlin-im-krankenhaus-14775047.html">Meldung im Tagesspiegel</a><br><a href="https://berlin-doku.de/2025/11/radfahrer-in-mueggelheim-lebensbedrohlich-verletzt-rettungshubschrauber-im-einsatz/">Meldung im Berlin Doku</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kinder verlieren Selbständigkeit durch A100-Verkehr</title>
		<link>https://changing-cities.org/kinder-verlieren-selbstaendigkeit-durch-a100-verkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2025 08:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[#Schulstraßen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
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		<category><![CDATA[Demo]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindermobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kieze rund um die Ausfahrt des neuen 16. Bauabschnittes der A100 in Treptow leiden unter dem überbordenden Kfz-Verkehr. Vor allem Kinder sind betroffen, weil die Verkehrssicherheit so unter den Fahrzeugmassen leidet. Die Anwohner*innen protestieren jetzt vor zwei Schulen und am Wochenende mit einer Kidical Mass Kinderfahrraddemonstration. Changing Cities fordert den Senat auf, Mittel für [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kieze rund um die Ausfahrt des neuen 16. Bauabschnittes der A100 in Treptow leiden unter dem überbordenden Kfz-Verkehr. Vor allem Kinder sind betroffen, weil die Verkehrssicherheit so unter den Fahrzeugmassen leidet. Die Anwohner*innen protestieren jetzt vor zwei Schulen und am Wochenende mit einer Kidical Mass Kinderfahrraddemonstration. Changing Cities fordert den Senat auf, Mittel für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sofort freizugeben, um die Sicherheit wiederherzustellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Bouché-Schule und der Kiefholzgrundschule fordern Eltern und Kinder mit zwei Aktionen Schulstraßen – autofreie Straßen, die den Kindern ein sicheres Kommen und Gehen ermöglichen. Eine Kidical Mass fährt am Sonntag u.a. an der Kreuzung Elsenstraße / Am Treptower Park vorbei, um hier gegen die Gefährdung von Kindern durch die Autokolonnen von der Autobahn zu protestieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seit der Eröffnung des letzten Bauabschnittes der A100 versinken die Kieze in Treptow und Kreuzberg im Verkehrschaos. Allein in der Bouchéstraße ist die Geschwindigkeit der Kfz um bis zu 50 Prozent langsamer geworden, weil sich hier ein Dauerstau etabliert hat. Es ist fatal, dass die Senatsverwaltung parallel zur Eröffnung der Autobahn die Gelder für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen komplett gestrichen hat. Ein fünfjähriges Kind wurde letzte Woche schwer verletzt, nicht zuletzt weil die Senatsverwaltung eine simple Anpassung einer Ampelschaltung Anfang des Jahres verweigert hat. Statt einer funktionierenden Stadt haben wir Chaos und Unsicherheit bekommen”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Haushaltsentwurf 2026/27, der gestern im Mobilitätsausschuss vorgestellt wurde, sieht drastische Kürzungen des ohnehin schon viel zu niedrigen Budgets für den  nicht-motorisierten Individualverkehr vor: Der Etat für Radverkehr wird halbiert, bei Maßnahmen für Verkehrssicherheit sollen 25 Prozent gekürzt werden und das Leihradsystem Nextbike wird kurzerhand gestrichen. Der Preis für das Sozialticket wird verdreifacht. Das Einzige, was der Senat mit diesem Etat erhöht, ist das Chaos auf den Straßen Berlins.<br><br>Am 18. Oktober findet ab 14 Uhr eine große Rad- und Fußdemo mit einer Senior Mass auf der A100 statt. Der Protest richtet sich gegen den Weiterbau der A100. Startpunkt ist die Hatun-Sürücü-Brücke in Berlin-Neukölln am S-Bahnhof Sonnenallee, die Senior Mass beginnt um 13 Uhr am S+U Tempelhof.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wieder ein Radweg weniger in Berlin</title>
		<link>https://changing-cities.org/wieder-ein-radweg-weniger-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 14:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain-Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[A100]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverbund]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Senatsverwaltung will den Radweg Richtung Treptow auf der Elsenbrücke dem Autoverkehr zur Verfügung stellen, damit dieser besser fließt. Dies wurde heute im Mobilitätsausschuss mitgeteilt. Der Senat hat sich geweigert, ein Verkehrskonzept für die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 zu erstellen – und&#160; jetzt muss der Radverkehr dran glauben. „Damit der Autoverkehr rollt, muss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Senatsverwaltung will den Radweg Richtung Treptow auf der Elsenbrücke dem Autoverkehr zur Verfügung stellen, damit dieser besser fließt. Dies wurde heute im Mobilitätsausschuss mitgeteilt. Der Senat hat sich geweigert, ein Verkehrskonzept für die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 zu erstellen – und&nbsp; jetzt muss der Radverkehr dran glauben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Damit der Autoverkehr rollt, muss der Radverkehr wieder Fläche abgeben. Der zusätzliche Autoverkehr, der durch die Autobahn in die Innenstadt rollt, verdrängt physisch andere Verkehrsarten, wie wir das vorhergesagt haben: Der Busverkehr leidet darunter, der Fußverkehr ist vor allem an den Kreuzungen lebensgefährlich geworden, und jetzt muss auch der Radverkehr zurückstecken. Es wurden mit der Autobahn mehr Autos in die Stadt gelockt – und jetzt müssen alle anderen dran glauben. Wir erinnern: In Berlin wird nur ein Viertel der Wege mit dem Auto zurückgelegt – dieser Senat macht autozentrierte Minderheitenpolitik auf Kosten der Mehrheit”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.<br><br>Auf der alten Elsenbrücke gab es dem Mobilitätsgesetz entsprechend zwei Radwege. Auf der Ersatzbrücke gab es zwei Radwege. Zukünftig wird es nur einen Zweirichtungsradweg geben und lange Wartezeiten für Radfahrende. Wegen ihrer unzureichenden Planung bei der Eröffnung der A100 stört es Frau Senatorin Bonde (CDU) offensichtlich nicht, das Gesetz zu missachten. Im Mobilitätsgesetz ist der Vorrang des Umweltverbundes (Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehrs) festgeschrieben, nicht der des Autoverkehrs. Aber Hauptsache, die Autofahrer*innen, ihr Wähler*innenklientel, werden ruhiggestellt!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch Treptow-Köpenick plant weiter mit Kiezblocks</title>
		<link>https://changing-cities.org/treptow-kopenick-plant-kiezblock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 13:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick hat beschlossen, die Planung und Umsetzung des Kunger-Kiezblocks fortzuführen und widersetzt sich damit dem Senat. Auf Landesebene will dieser mit einem Finanzierungsstopp verhindern, dass die Wohnviertel endlich wieder verkehrssicher werden. Cathrin Graff wohnt im Kungerkiez: „Wir setzen uns hier seit fünf Jahren für Verkehrsberuhigung ein. Heute sind wir einen Schritt weiter: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick hat beschlossen, die Planung und Umsetzung des Kunger-Kiezblocks fortzuführen und widersetzt sich damit dem Senat. Auf Landesebene will dieser mit einem Finanzierungsstopp verhindern, dass die Wohnviertel endlich wieder verkehrssicher werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Cathrin Graff wohnt im Kungerkiez: „Wir setzen uns hier seit fünf Jahren für Verkehrsberuhigung ein. Heute sind wir einen Schritt weiter: Der Kiezblock soll kommen – trotz Finanzierungsstopp durch den Senat! Das ist gut für die Anwohner*innen und auch für die Demokratie. Wenn Projekte, die durch alle Gremien bewilligt wurden, kurz vor der Umsetzung durch den Senat ausgebremst werden, verlieren die Menschen ihr Vertrauen in Politik und Verwaltung. Das ist gefährlich!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai stoppte die Berliner Senatsverwaltung die Finanzierung von Kiezblocks-Projekten in ganz Berlin. Im Visier hatte der Senat dabei insbesondere das umfassende Bürgerbeteiligungsverfahren im Bezirk Mitte, in dem sich eine große Zahl der beteiligten Bürger*innen für Verkehrsberuhigung aussprachen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Sitzung vergangenen Donnerstag, den 10. Juli, beschloss die BVV Treptow-Köpenick mit den Stimmen von SPD, Grünen, der Linken und der Tierschutzpartei, die Planung und Umsetzung des Kunger-Kiezblocks aus bezirkseigenen Mitteln fortzuführen. CDU, AfD und die FDP stimmten dagegen. Mit diesen Mitteln sind einfache Maßnahmen wie Einbahnstraßen und Beschränkung des Durchgangsverkehrs möglich. Für die Einrichtung neuer Begegnungsplätze, für Entsiegelung und Begrünung fehlt aber das Geld. Der Bezirk wird sich bei den zuständigen Senatsstellen weiter dafür einsetzen, dass diese finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um mit dem Kiezblock nicht nur die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sondern auch eine ansprechende Gestaltung zu ermöglichen. Die Positionierung der Mehrheit in der BVV für Verkehrssicherheit und Lebensqualität der vom Durchgangsverkehr belasteten Menschen ist ein wichtiger Erfolg für die vielen Menschen im Kiez, die den Vorschlag der Kungerkiez-Initiative mit ihren Unterschriften und in vielen persönlichen Gesprächen unterstützt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Politik des Senats geht mal wieder völlig an der Lebensrealität der Menschen vorbei. Die Anwohnenden im Kungerkiez haben selbst nachgemessen: Die Telraam-Sensoren bestätigen wiederholt eine Überschreitung von Tempo 30. Schon jetzt vor der Eröffnung des A100-Anschlusses herrscht Chaos auf den Straßen rund um den Treptower Park. Und was macht Ute Bonde? Sie entzieht den Bezirken die Gelder für Verkehrsberuhigung und Klimaanpassung. Keine schattenspendenden Bäume mehr, keine sicheren Fußwege, dafür Verkehrslärm und Hitzetote. Damit gefährdet sie wissentlich die Sicherheit und Gesundheit von uns Berliner*innen. Es bleibt zu hoffen, dass auch die übrigen Bezirke einen kühlen Kopf bewahren und dem Beispiel aus Treptow-Köpenick folgen. Kiezblocks werden kommen – wie sonst sollen wir in unseren dicht bebauten Kiezen auf die Hitzesommer reagieren?”, kommentiert Valentina Haas von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kiezblock im Kungerkiez wurde 2021 von Nachbar*innen angestoßen. Die Initiative sammelte über 1.000 Unterschriften für einen Einwohner*innenantrag, mit dem vor allem der starke Durchgangsverkehr beschränkt werden sollte. Im Mai 2022 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick die Einführung des Kiezblocks. 2024 erfolgte eine umfassende Bürgerbeteiligung durch die Bezirksverwaltung, an der sich viele weitere Anwohnende beteiligten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Treptow setzen sich neben der Kungerkiez-Initiative auch Anwohnende im Puderkiez und Plänterwald für einen Kiezblock ein. Stadtweit gibt es über 70 Kiezblocks-Initiativen, die sich für Verkehrsberuhigung, Verkehrssicherheit und Begrünung in ihren Kiezen einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.kiezblocks.de/">Informationen zu Kiezblocks</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">BVV-Beschluss vom 10.07.2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere BVV-Beschlüsse zum Kunger-Kiezblock:</p>



<p class="wp-block-paragraph">https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=6798</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=7055">https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=7055</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=7140">https://bvv-treptow-koepenick.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=7140</a></p>
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		<title>Radfahrer tödlich verletzt // Fahrerflucht // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/radfahrer-toedlich-verletzt-fahrerflucht-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 07:13:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Freitag, 2. August, 17:30 UhrWo: Müggelheimer Damm / Ecke Waldnesselweg, 12557 Berlin-Köpenick  Ein 45-jähriger Radfahrer ist gestorben, fast einen Monat, nachdem er von einem Pkw-Fahrer angefahren wurde. Der 25-jähriger Mann verließ den Unfallort stadtauswärts mit hoher Geschwindigkeit und wurde erst gestern ermittelt. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus und [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: </strong>Freitag, 2. August, 17:30 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Müggelheimer Damm / Ecke Waldnesselweg, 12557 Berlin-Köpenick</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> Ein 45-jähriger Radfahrer ist gestorben, fast einen Monat, nachdem er von einem Pkw-Fahrer angefahren wurde. Der 25-jähriger Mann verließ den Unfallort stadtauswärts mit hoher Geschwindigkeit und wurde erst gestern ermittelt. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freund*innen sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wünschen den Angehörigen und Freund*innen viel Kraft. Fahrerflucht ist eine Straftat. Selbst wer nur an einem Unfall beteiligt sein <em>könnte</em>, muss sofort anhalten. Man darf die Unfallstelle erst verlassen, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Doch das Problem geht weit über das Verhalten des Fahrers hinaus: Wenn die Infrastruktur sicher für alle wäre, – an dieser Stelle fehlt z.B. eine sichere Querung – könnten die meisten Unfälle vermieden werden“, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Müggelheimer Damm ist eine bekannte Raserstrecke. Doch leider wird diese Bedrohung selbst unter Journalist*innen bagatellisiert: „Denn, ganz ehrlich, wer hält sich schon an die vorgeschriebenen Tempo 50, vor allem nächtens auf leerer Straße?“, fragte der Müggelheimer Bote im Mai 2023. Der Rest des Artikels beschäftigte sich mit Bußgeldfragen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es ist bekannt, dass der Bußgeldkatalog keineswegs abschreckend wirkt. Trotz einer Verschärfung im November 2021 gaben laut einer Umfrage der Unfallforschung der Versicherer mehr als die Hälfte der befragten Autofahrer*innen zu, dass sie sich trotzdem nicht häufiger an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten als zuvor. Wenn der Ahndungsdruck nicht gleichzeitig erhöht wird, sind erhöhte Bußgelder nur bedingt wirksam. Es sei denn, sie sind wirklich hoch: In Dänemark z. B. ist das niedrigste Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung 160 Euro. Diese Summe wird in Deutschland erst bei einer Überschreitung von 16-20 km innerorts fällig. In der Schweiz werden nicht nur Fahrerlaubnisse eingezogen, sondern je nach Delikt die Tatfahrzeuge langfristig konfisziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Der ADFC Berlin stellt am Unfallort ein Geisterrad auf. Eine #VisionZero-Demo fährt ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 16 Uhr zum Unfallort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1461216.php">Polizeimeldung vom 27.07.2024</a><br><a href="https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/toedlich-verunglueckter-radfahrer-in-berlin-koepenick-fluechtiger-fahrer-nach-vier-wochen-ermittelt-li.2239689">Bericht der Berliner Zeitung vom 29.07.2024</a><br><a href="https://www.mueggelheimer-bote.de/23/05/polizei-gegen-raser.html">Artikel im Müggelheimer Bote vom Mai 2023</a><br><a href="https://www.welt.de/wirtschaft/article242800055/Bussgelder-Hoehere-Strafen-fuer-Raser-beeindrucken-laut-Umfrage-nur-wenige-Fahrer.html">Bericht der Welt zu Bußgelderhöhung und Rasern vom 20.12.2022</a><br><a href="https://changing-cities.org"><br></a><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Zwölfte Radfahrende in Berliner gestorben 2023 // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/zwoelfte-radfahrende-in-berliner-gestorben-2023-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 11:28:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann: Freitag, 27. Oktober, 17:30 UhrWo: Müggelseedamm, Ecke Emrichstraße in 12587 Berlin-Treptow-Köpenick Gerade eine Woche ist es her, dass Changing Cities und ADFC Berlin die letzte Mahnwache für eine*n gestorbene*n Radfahrer*in organisierten. Changing Cities spricht den Angehörigen und Freunden sein tiefes Mitgefühl aus und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.&#160;&#160; Auch diesmal sind die Unfallursachen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann: </strong>Freitag, 27. Oktober, 17:30 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Müggelseedamm, Ecke Emrichstraße in 12587 Berlin-Treptow-Köpenick</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gerade eine Woche ist es her, dass Changing Cities und ADFC Berlin die letzte Mahnwache für eine*n gestorbene*n Radfahrer*in organisierten. Changing Cities spricht </strong><strong>den Angehörigen und Freunden sein tiefes Mitgefühl aus</strong><strong> und ruft zur Mahnwache am Unfallort auf.&nbsp;&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diesmal sind die Unfallursachen unklar – die Polizei nennt es dann gerne „Einzelunfall“. An der Auffahrt zu einem Supermarkt ist die 85-Jährige mit ihrem Fahrrad gestürzt und hat sich zahlreiche Verletzungen zugezogen. Zwei Tage später starb sie im Krankenhaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Gesellschaft altert. In den nächsten Jahrzehnten wird es noch mehr ältere Menschen geben, und wir sind viel aktiver im Alter als früher. Darauf muss die Infrastruktur reagieren und sich an die Wahrnehmung und Geschwindigkeit von älteren Menschen anpassen. Ich habe großen Respekt für diese 85-jährige Frau, dass sie noch mit dem Fahrrad gefahren ist. Für sie war das Fahrrad ganz sicher eine Mobilitätsgarantie und eine Möglichkeit, beweglich und gesund zu bleiben im Alter. Das wünschen wir allen Menschen!”, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angezeigt. Der ADFC Berlin stellt am Unfallort ein Geisterrad auf. Eine #VisionZero-Demo fährt ab dem Velokiez in der Möckernstraße 47 um 15:30 Uhr zum Unfallort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt Changing Cities:</strong><strong><br></strong>Ragnhild Sørensen, ragnhild.soerensen@changing-cities.org, +49 171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2023/pressemitteilung.1377768.php">Polizeimeldung vom 22. Oktober</a><br><a href="https://www.picdrop.de/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.</strong>: Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt lande#- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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		<title>Siebter getöteter Radfahrer in Berlin // Mahnwache</title>
		<link>https://changing-cities.org/siebter-getoeteter-radfahrer-in-berlin-mahnwache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 06:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Treptow-Köpenick]]></category>
		<category><![CDATA[Mahnwache]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=11040</guid>

					<description><![CDATA[Ort: Baumschulenweg: Auf dem Radweg zwischen dem Teltowkanal und der BAB 113 von der Johannisthaler Chaussee kommend in Richtung StubenrauchstraßeZeit: Montag, 6. September, 17:30 Uhr  Das Jahr 2021 ist ein gnädiges Radfahrer*innen-Jahr: Obwohl viel mehr Menschen auf Zweirädern unterwegs sind, ist die Zahl der Getöteten relativ niedrig geblieben. Das ist die gute Nachricht. Nun ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong> Baumschulenweg: Auf dem Radweg zwischen dem Teltowkanal und der BAB 113 von der Johannisthaler Chaussee kommend in Richtung Stubenrauchstraße<br><strong>Zeit:</strong> Montag, 6. September, 17:30 Uhr </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Jahr 2021 ist ein gnädiges Radfahrer*innen-Jahr: Obwohl viel mehr Menschen auf Zweirädern unterwegs sind, ist die Zahl der Getöteten relativ niedrig geblieben. Das ist die gute Nachricht. Nun ist ein 52-Jähriger in der Nacht zu Samstag von einem gemeinsamen Rad- und Fußweg kommend auf eine Sitzbank gestürzt und an seinen schweren Verletzungen gestorben. Changing Cities möchte den Angehörigen seine tief empfundene Anteilnahme ausdrücken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die genauen Umstände des Unfalls in Treptow-Köpenick sind nach wie vor unklar. Klar ist: Niemand sollte auf der Straße sterben müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Berliner*innen fahren gerne Rad. Etwa 20 Prozent nehmen trotz nicht vorhandener Radinfrastruktur das Rad. Aber es passieren immer wieder Unfälle. Vielleicht war hier ein menschlicher Fehler ausschlaggebend, wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen: Städte wie Oslo und Helsinki haben bewiesen, dass es möglich ist, die Zahl der Verkehrstoten auf Null zu reduzieren, Vision Zero Wirklichkeit werden zu lassen. Für dieses Ziel stehen wir. In 20 Tagen wird in Berlin gewählt – wählen Sie Parteien, die Verkehrssicherheit und damit auch Klimaschutz priorisieren: Tempo 30, besseren Fuß- und Radverkehr, weniger Autoverkehr“, so Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mahnwache ist als Demonstration bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Während der Veranstaltung gelten Maskenpflicht sowie das Einhalten der Abstandsregeln. Politiker*innen aus Senat, Abgeordnetenhaus und Bezirk wurden zur Teilnahme eingeladen.<strong><br><br>Ansprechpartnerin für die Presse bei Changing Cities e.V.:<br></strong>Ragnhild Sørensen, <a href="mailto:ragnhild.soerensen@changing-cities.org">ragnhild.soerensen@changing-cities.org</a>, 0171 535 77 34</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2021/pressemitteilung.1122772.php">PM der Polizei vom 04.09.2021</a><br><a href="https://www.picdrop.com/volksentscheidfahrrad/presse">Bilder zur kostenlosen Nutzung für die Presseberichterstattung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Changing Cities e.V.:</strong> Wir fördern zivilgesellschaftliches Engagement für lebenswertere Städte. Das bislang größte Projekt von Changing Cities e.V. ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es 2016 gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürger*inneninitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen, oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.</p>
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