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	<title>Senior Mass &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Berlins Senior*innen wählen – sichere Radwege!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:39:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, Dreiräder, Tandems, Handbikes und Rikschas.<br><br>Es ist schon etwas länger her: Auf dem Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg winken zwei Seniorinnen müde ab, als sie merken, dass es an dem Infostand ums Radfahren geht. Radfahren? Nein, das sei nichts für sie, der Verkehr wäre viel zu gefährlich und ihre Räder stünden doch schon seit Jahren unbenutzt im Keller</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schlüsselmoment war das für die ehrenamtlich Aktiven des Netzwerks Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und damit quasi die Geburtsstunde der SENIOR MASS. Denn so viel ist klar: So wie der Straßenverkehr derzeit organisiert ist, schließen wir tatsächlich Menschen aus. Wenn wir Berlin inklusiv denken wollen, brauchen wir ein durchgängiges Netz geschützter Radwege, die breit genug sind für die ganze Vielfalt an Fahrrädern, Radelnden, Mitfahrenden: Radwege, auf denen sich Menschen aller Altersgruppen sicher bewegen und fühlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl-Heinz Wanke vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB), einem Dachverband des Berliner Behindertensports, der die SENIOR MASS nun bereits zum zweiten Mal unterstützt, hebt die Bedeutung eines durchgängigen Netzes noch einmal aus anderer Perspektive hervor: „<em>Eine Sportstätte kann noch so barrierefrei sein. Wenn der Weg dorthin nicht sicher und barrierearm zurückgelegt werden kann, hilft das den Menschen nur begrenzt. Deshalb gehört für uns zur Inklusion auch eine barrierearme und sichere Mobilität in der Stadt. Und dabei spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle. (…) Es ist für viele Menschen ein Verkehrsmittel, das Selbstständigkeit ermöglicht. Und das gilt auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung</em>.“<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten, in denen die ersten, über Jahre hart erkämpften Radwege wieder zurückgebaut werden sollen, ruft Changing Cities daher gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, dem VCD, adfc Tempelhof, adfc Schöneberg, Radeln ohne Alter, fLotte Sozial, den Verkehrsschulen des Team Wendepunkt sowie weiteren Unterstützenden auf zur SENIOR MASS.<br><br><strong>Datum</strong>: Samstag, 26. September 2026<br><strong>Treffpunkt und gemeinsame Abfahrt:</strong> 11 Uhr S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße)<br><strong>Rückkehr und Ende</strong>: ca. 13 Uhr S/U Yorckstraße<br><strong>Gesamtlänge der Strecke</strong>: etwa 10 km<br><strong>Pause</strong>: inkl. Möglichkeit zum Austausch und mit Kurzbeiträgen zum Thema<br><strong>Voraussichtliche Route</strong>: <a href="https://bkrtr.de/97gSF">https://bkrtr.de/97gSF</a><br><strong>Schirmherrin</strong>: Dota Kehr<br><strong>Weitere Infos</strong>: <a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden radeln in langsamem Tempo, frei vom KFZ-Verkehr und durch die Polizei geschützt über den Ku&#8217;damm und durch den Kiez wieder zurück zur Yorckstraße. Mit ihrem bunten Tross zeigen sie: Auf sicheren, barrierefreien Radwegen fahren zu können, bedeutet für viele Menschen Erhalt (oder Gewinn) eigenständiger Mobilität und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch künftige Senior*innen sind herzlich eingeladen! Gemeinsam drehen wir Berlin!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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