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	<title>Senior Mass &#8211; Changing Cities</title>
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		<title>Bei diesen Spritpreisen braucht Berlin umso mehr gute Radwege</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[3 Euro für einen Liter Benzin – das war gestern in Berlin der Spitzenpreis. Statt nun kurzfristig Milliarden in Tankrabatt oder Direktauszahlungen zu verbrennen, fordert die Senior Mass von Changing Cities Investitionen in sicheren Radverkehr: „Radfahren ist günstig und gesund, Menschen können so bis ins hohe Alter mobil bleiben und wir machen uns damit unabhängiger [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Euro für einen Liter Benzin – das war gestern in Berlin der Spitzenpreis. Statt nun kurzfristig Milliarden in Tankrabatt oder Direktauszahlungen zu verbrennen, fordert die Senior Mass von Changing Cities Investitionen in sicheren Radverkehr: „Radfahren ist günstig und gesund, Menschen können so bis ins hohe Alter mobil bleiben und wir machen uns damit unabhängiger von internationalen Wirtschaftskrisen.“&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stichwort heißt Resilienz. Berlin hat in den letzten Jahren die Chance verspielt, das Fuß- und Radnetz in der Hauptstadt massiv auszubauen. Stattdessen wurden sogar Rückbauten angeordnet (z. B. Kantstraße, Unter den Eichen). Senior*innen, die gerne mobil bleiben möchten und nur mit einer kleinen Rente auskommen müssen, können nun weder die Spritpreise zahlen, noch sicher das Rad benutzen. Die Verkehrsenatsverwaltung (CDU) hat die Bedürfnisse von einer Million Berliner*innen (60 Jahre und älter) einfach ignoriert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrradindustrie dagegen hat die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe erkannt und bietet passende Modelle wie Räder mit niedrigem Einstieg über E-Bikes bis hin zu Dreirädern und Tandems an. Auch die Berliner’innen haben es auf dem Schirm: 78 Prozent der Wege in Berlin werden <em>nicht</em> mit dem Auto zurückgelegt. All diese Bürger*innen, die jeden Tag zu einer resilienteren Stadt beitragen, werden absurderweise von diesem Senat kaum wahrgenommen, geschweige denn belohnt dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jetzt belastet der Spritpreis Berliner*innen, die wenig Geld haben, umso mehr, weil es keine günstigen und sicheren Alternativen gibt. Die CDU-geführte Senatsverwaltung fesselt mit ihrer Politik die Menschen ans Auto, das sich nun zur Preisfalle entwickelt. Der nächste Senat steht vor einem verkehrlichen Scherbenhaufen und muss dringend Fuß-, Rad-, Bus- und Tramverkehr in den Fokus der Mobilitätsplanung stellen. Mit resilienten Verkehrsformen kann er den Menschen die Freiheit zurückgeben, ihre Mobilität frei zu wählen“, kommentiert Antje Merschel von Senior Mass.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten 20 Jahren sind die ÖPNV-Preise fast doppelt so schnell wie die Kraftstoffpreise gestiegen; erst das Deutschlandticket hat den öffentlichen Verkehr etwas günstiger gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Senior Mass – eine Demo, die eigenständige und sichere Mobilität für Senior*innen fordert – findet&nbsp; am Samstag, den 26. September 2026, statt und beginnt um 11 Uhr an der S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://bkrtr.de/97gSF">Die Route</a><br><a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">Infos zu Senior Mass</a><br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/statistiker-preise-fuer-auto-bus-und-bahn-sind-ueberdurchschnittlich-gestiegen-104.html">„Statistiker: Preise für Auto, Bus und Bahn sind überdurchschnittlich gestiegen“ vom 15. April 2026</a></p>



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https://www.deutschlandfunk.de/statistiker-preise-fuer-auto-bus-und-bahn-sind-ueberdurchschnittlich-gestiegen-104.html
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Berlins Senior*innen wählen – sichere Radwege!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Senior Mass]]></category>
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					<description><![CDATA[In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, Dreiräder, Tandems, Handbikes und Rikschas.<br><br>Es ist schon etwas länger her: Auf dem Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg winken zwei Seniorinnen müde ab, als sie merken, dass es an dem Infostand ums Radfahren geht. Radfahren? Nein, das sei nichts für sie, der Verkehr wäre viel zu gefährlich und ihre Räder stünden doch schon seit Jahren unbenutzt im Keller</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schlüsselmoment war das für die ehrenamtlich Aktiven des Netzwerks Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und damit quasi die Geburtsstunde der SENIOR MASS. Denn so viel ist klar: So wie der Straßenverkehr derzeit organisiert ist, schließen wir tatsächlich Menschen aus. Wenn wir Berlin inklusiv denken wollen, brauchen wir ein durchgängiges Netz geschützter Radwege, die breit genug sind für die ganze Vielfalt an Fahrrädern, Radelnden, Mitfahrenden: Radwege, auf denen sich Menschen aller Altersgruppen sicher bewegen und fühlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl-Heinz Wanke vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB), einem Dachverband des Berliner Behindertensports, der die SENIOR MASS nun bereits zum zweiten Mal unterstützt, hebt die Bedeutung eines durchgängigen Netzes noch einmal aus anderer Perspektive hervor: „<em>Eine Sportstätte kann noch so barrierefrei sein. Wenn der Weg dorthin nicht sicher und barrierearm zurückgelegt werden kann, hilft das den Menschen nur begrenzt. Deshalb gehört für uns zur Inklusion auch eine barrierearme und sichere Mobilität in der Stadt. Und dabei spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle. (…) Es ist für viele Menschen ein Verkehrsmittel, das Selbstständigkeit ermöglicht. Und das gilt auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung</em>.“<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten, in denen die ersten, über Jahre hart erkämpften Radwege wieder zurückgebaut werden sollen, ruft Changing Cities daher gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, dem VCD, adfc Tempelhof, adfc Schöneberg, Radeln ohne Alter, fLotte Sozial, den Verkehrsschulen des Team Wendepunkt sowie weiteren Unterstützenden auf zur SENIOR MASS.<br><br><strong>Datum</strong>: Samstag, 26. September 2026<br><strong>Treffpunkt und gemeinsame Abfahrt:</strong> 11 Uhr S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße)<br><strong>Rückkehr und Ende</strong>: ca. 13 Uhr S/U Yorckstraße<br><strong>Gesamtlänge der Strecke</strong>: etwa 10 km<br><strong>Pause</strong>: inkl. Möglichkeit zum Austausch und mit Kurzbeiträgen zum Thema<br><strong>Voraussichtliche Route</strong>: <a href="https://bkrtr.de/97gSF">https://bkrtr.de/97gSF</a><br><strong>Schirmherrin</strong>: Dota Kehr<br><strong>Weitere Infos</strong>: <a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden radeln in langsamem Tempo, frei vom KFZ-Verkehr und durch die Polizei geschützt über den Ku&#8217;damm und durch den Kiez wieder zurück zur Yorckstraße. Mit ihrem bunten Tross zeigen sie: Auf sicheren, barrierefreien Radwegen fahren zu können, bedeutet für viele Menschen Erhalt (oder Gewinn) eigenständiger Mobilität und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch künftige Senior*innen sind herzlich eingeladen! Gemeinsam drehen wir Berlin!</p>



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