<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Berlin &#8211; Changing Cities</title>
	<atom:link href="https://changing-cities.org/kategorie/berlin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://changing-cities.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2026 09:36:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>Bei diesen Spritpreisen braucht Berlin umso mehr gute Radwege</title>
		<link>https://changing-cities.org/bei-diesen-spritpreisen-braucht-berlin-radwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Senior Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltverbund]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=32267</guid>

					<description><![CDATA[3 Euro für einen Liter Benzin – das war gestern in Berlin der Spitzenpreis. Statt nun kurzfristig Milliarden in Tankrabatt oder Direktauszahlungen zu verbrennen, fordert die Senior Mass von Changing Cities Investitionen in sicheren Radverkehr: „Radfahren ist günstig und gesund, Menschen können so bis ins hohe Alter mobil bleiben und wir machen uns damit unabhängiger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>3 Euro für einen Liter Benzin – das war gestern in Berlin der Spitzenpreis. Statt nun kurzfristig Milliarden in Tankrabatt oder Direktauszahlungen zu verbrennen, fordert die Senior Mass von Changing Cities Investitionen in sicheren Radverkehr: „Radfahren ist günstig und gesund, Menschen können so bis ins hohe Alter mobil bleiben und wir machen uns damit unabhängiger von internationalen Wirtschaftskrisen.“&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stichwort heißt Resilienz. Berlin hat in den letzten Jahren die Chance verspielt, das Fuß- und Radnetz in der Hauptstadt massiv auszubauen. Stattdessen wurden sogar Rückbauten angeordnet (z. B. Kantstraße, Unter den Eichen). Senior*innen, die gerne mobil bleiben möchten und nur mit einer kleinen Rente auskommen müssen, können nun weder die Spritpreise zahlen, noch sicher das Rad benutzen. Die Verkehrsenatsverwaltung (CDU) hat die Bedürfnisse von einer Million Berliner*innen (60 Jahre und älter) einfach ignoriert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrradindustrie dagegen hat die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe erkannt und bietet passende Modelle wie Räder mit niedrigem Einstieg über E-Bikes bis hin zu Dreirädern und Tandems an. Auch die Berliner’innen haben es auf dem Schirm: 78 Prozent der Wege in Berlin werden <em>nicht</em> mit dem Auto zurückgelegt. All diese Bürger*innen, die jeden Tag zu einer resilienteren Stadt beitragen, werden absurderweise von diesem Senat kaum wahrgenommen, geschweige denn belohnt dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jetzt belastet der Spritpreis Berliner*innen, die wenig Geld haben, umso mehr, weil es keine günstigen und sicheren Alternativen gibt. Die CDU-geführte Senatsverwaltung fesselt mit ihrer Politik die Menschen ans Auto, das sich nun zur Preisfalle entwickelt. Der nächste Senat steht vor einem verkehrlichen Scherbenhaufen und muss dringend Fuß-, Rad-, Bus- und Tramverkehr in den Fokus der Mobilitätsplanung stellen. Mit resilienten Verkehrsformen kann er den Menschen die Freiheit zurückgeben, ihre Mobilität frei zu wählen“, kommentiert Antje Merschel von Senior Mass.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten 20 Jahren sind die ÖPNV-Preise fast doppelt so schnell wie die Kraftstoffpreise gestiegen; erst das Deutschlandticket hat den öffentlichen Verkehr etwas günstiger gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Senior Mass – eine Demo, die eigenständige und sichere Mobilität für Senior*innen fordert – findet&nbsp; am Samstag, den 26. September 2026, statt und beginnt um 11 Uhr an der S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://bkrtr.de/97gSF">Die Route</a><br><a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">Infos zu Senior Mass</a><br><a href="https://www.deutschlandfunk.de/statistiker-preise-fuer-auto-bus-und-bahn-sind-ueberdurchschnittlich-gestiegen-104.html">„Statistiker: Preise für Auto, Bus und Bahn sind überdurchschnittlich gestiegen“ vom 15. April 2026</a></p>



<figure class="wp-block-embed"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.deutschlandfunk.de/statistiker-preise-fuer-auto-bus-und-bahn-sind-ueberdurchschnittlich-gestiegen-104.html
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir biegen nicht rechts ab</title>
		<link>https://changing-cities.org/wir-biegen-nicht-rechts-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 07:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=32191</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem entsetzlichen Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt die Berliner Zivilgesellschaft mit der Hand-in-Hand-Demo am Samstag, den 12. September, dass es Alternativen zur braunen AfD-Politik gibt: Empathie, Solidarität und Bereitschaft, begrenzte Ressourcen gerecht zu teilen. Die Fahrraddemo von Changing Cities bekennt sich zur pluralistischen Gesellschaft und erklärt: „Zeit, dass sich was dreht!“.&#160; Wann: Samstag, den 12. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem entsetzlichen Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt die Berliner Zivilgesellschaft mit der Hand-in-Hand-Demo am Samstag, den 12. September, dass es Alternativen zur braunen AfD-Politik gibt: Empathie, Solidarität und Bereitschaft, begrenzte Ressourcen gerecht zu teilen. Die Fahrraddemo von Changing Cities bekennt sich zur pluralistischen Gesellschaft und erklärt: „Zeit, dass sich was dreht!“.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann</strong>: Samstag, den 12. September, 13 Uhr<br><strong>Start</strong>: Savignyplatz<br><strong>Zwischenziel</strong>: Großer Stern<br><strong>Ziel</strong>: Rotes Rathaus</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fahrradzubringer fährt über die Kantstraße, wo der CDU-SPD-Senat, wie an unzähligen anderen Orten in der Hauptstadt, einseitig autofreundliche Lösungen auf Hauptverkehrsstraßen durchgesetzt hat – entgegen der geltenden Gesetzgebung. Aber auch in den Nebenstraßen, für die die Bezirke eigentlich zuständig sind, hat die Senatsverwaltung Verkehrsberuhigungs- und Kiezblockmaßnahmen blockiert und die Finanzierung gestoppt. Der Senat hat acht von neun Planungen zu Radschnellverbindungen ausgebremst – das Pendeln mit dem Rad ins Zentrum soll beschwerlich und gefährlich bleiben. Nahezu alle Radprojekte wurden gestoppt, die Verkehrssicherheit der Radfahrenden und der Fußgänger*innen leidet immens darunter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir machen uns Sorgen um unsere Stadt. Wir leben hier, weil wir eine offene, solidarische Stadt möchten, in der die Straßen fair verteilt sind. In den letzten Jahren hat die CDU die Stadt unsozialer, ungerechter und unsicherer gemacht. Sie ignoriert selbst in diesem rekordwarmen Jahr die Klimakrise – die CDU kennt keine Zukunft. Wir, die Zivilgesellschaft, sagen: Zeit, dass sich was dreht!“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://sterndemo.de/">Informationen über die Demo</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trump und Bonde sind sich einig: Radwege sind Mist</title>
		<link>https://changing-cities.org/trump-und-bonde-finden-radwege-mist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=32126</guid>

					<description><![CDATA[Wie Senatorin Bonde (CDU) tut auch Trump alles dafür, Radwege abzubauen. Die New York Times berichtet, dass mehrere Programme zum Radwegebau von der Trump-Administration gestoppt werden. Erste Radwege werden auch in den USA zurückgebaut, um die Städte „zu revitalisieren“. Die Trump-Administration und die Bonde-Verwaltung nutzen fast identische Behauptungen: Radwege erzeugen längere Fahrwege und mehr Staus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie Senatorin Bonde (CDU) tut auch Trump alles dafür, Radwege abzubauen. Die New York Times berichtet, dass mehrere Programme zum Radwegebau von der Trump-Administration gestoppt werden. Erste Radwege werden auch in den USA zurückgebaut, um die Städte „zu revitalisieren“. Die Trump-Administration und die Bonde-Verwaltung nutzen fast identische Behauptungen: Radwege erzeugen längere Fahrwege und mehr Staus (für Autos).&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Washington, Nashville und Fairfield (Alabama) wurden bundesweite Programme zum Radwegebau ohne Begründung gestoppt. Verkehrsminister Sean Duffy rüstet rhetorisch auf und versucht Radwege als links oder woke abzustempeln: Linke wollen, „… dass bitte schön jeder mit dem Rad zu seiner winzigen Schuhkarton-Wohnung fahren und dort Insekten fressen soll, nur um eine verlogene Klimaschutz-Agenda durchzudrücken.“ Dabei zeigte eine YouGov-Umfrage aus 2025, dass 76 Prozent der Amerikaner*innen den Radwegebau im Umfeld ihres Wohnorts unterstützen – selbst unter Republikaner*innen sind es 66 Prozent!</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Berliner Radverkehr hat sich von 2013 bis 2026 mehr als verdoppelt. Die Zahl der Wege mit dem Auto ist im selben Zeitraum von 30 Prozent auf unter 20 Prozent gesunken. Statt dieses Verhalten der Bevölkerung als Auftrag zu sehen, mehr Menschen eine gesunde und aktive Mobilität zu ermöglichen, ideologisieren CDU und Frau Bonde – wie Trump in den USA – den Verkehr. Damit versuchen sie, das Thema Verkehr emotional aufzuladen, statt sich mit den Fakten auseinanderzusetzen –&nbsp;denn diese sind mit der eigenen Politik nicht vereinbar. Trump wütet gegen „queere Radwege“, Bonde und die CDU agieren mit rechten Kampfbegriffen wie „Poller-Irrsinn“ und „Autoverbot“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities. „Und beide haben unfassbar schlechte Umfragewerte!“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Identitätspolitik und Kulturkampf die Maßstäbe der Verkehrspolitik sind, verlieren alle Menschen – und der Klimaschutz. Denn dann wird Verkehrsinfrastruktur nicht mehr nach ihrem Nutzen für die Verkehrsteilnehmer*innen bewertet, sondern nach ihrer populistischen Schlagkraft. Völlig realitätsfern werden Fortbewegungsarten politischen Lagern zugeordnet. Diese Polarisierung nützt niemandem.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://www.nytimes.com/2026/08/31/us/politics/trump-bike-lanes-funding-dei.html?smid=nytcore-ios-share">N.Y.Times-Artikel vom 31. August, „Do D.E.I. Bike Paths Exist? The Trump Administration Says Yes.“</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berlins Senior*innen wählen – sichere Radwege!</title>
		<link>https://changing-cities.org/berlins-seniorinnen-waehlen-sichere-radwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Senior Mass]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=32115</guid>

					<description><![CDATA[In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In Berlin sind eine Million Menschen 60 Jahre und älter. Gleichzeitig sind Senior*innen heute aktiver als je zuvor. Viele wollen bis ins hohe Alter ihre Mobilität bewahren, trotz Einschränkungen selbstbestimmt unterwegs sein. Kurz nach der Wahl zum Berliner AGH zeigen sie daher Präsenz auf dem Ku’damm – und zwar mit einer bunten Palette unterschiedlicher Fahrräder, Dreiräder, Tandems, Handbikes und Rikschas.<br><br>Es ist schon etwas länger her: Auf dem Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg winken zwei Seniorinnen müde ab, als sie merken, dass es an dem Infostand ums Radfahren geht. Radfahren? Nein, das sei nichts für sie, der Verkehr wäre viel zu gefährlich und ihre Räder stünden doch schon seit Jahren unbenutzt im Keller</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schlüsselmoment war das für die ehrenamtlich Aktiven des Netzwerks Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg und damit quasi die Geburtsstunde der SENIOR MASS. Denn so viel ist klar: So wie der Straßenverkehr derzeit organisiert ist, schließen wir tatsächlich Menschen aus. Wenn wir Berlin inklusiv denken wollen, brauchen wir ein durchgängiges Netz geschützter Radwege, die breit genug sind für die ganze Vielfalt an Fahrrädern, Radelnden, Mitfahrenden: Radwege, auf denen sich Menschen aller Altersgruppen sicher bewegen und fühlen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl-Heinz Wanke vom Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB), einem Dachverband des Berliner Behindertensports, der die SENIOR MASS nun bereits zum zweiten Mal unterstützt, hebt die Bedeutung eines durchgängigen Netzes noch einmal aus anderer Perspektive hervor: „<em>Eine Sportstätte kann noch so barrierefrei sein. Wenn der Weg dorthin nicht sicher und barrierearm zurückgelegt werden kann, hilft das den Menschen nur begrenzt. Deshalb gehört für uns zur Inklusion auch eine barrierearme und sichere Mobilität in der Stadt. Und dabei spielt das Fahrrad eine wichtige Rolle. (…) Es ist für viele Menschen ein Verkehrsmittel, das Selbstständigkeit ermöglicht. Und das gilt auch für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung</em>.“<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten, in denen die ersten, über Jahre hart erkämpften Radwege wieder zurückgebaut werden sollen, ruft Changing Cities daher gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin, dem VCD, adfc Tempelhof, adfc Schöneberg, Radeln ohne Alter, fLotte Sozial, den Verkehrsschulen des Team Wendepunkt sowie weiteren Unterstützenden auf zur SENIOR MASS.<br><br><strong>Datum</strong>: Samstag, 26. September 2026<br><strong>Treffpunkt und gemeinsame Abfahrt:</strong> 11 Uhr S/U Yorckstraße (Ecke Katzlerstraße)<br><strong>Rückkehr und Ende</strong>: ca. 13 Uhr S/U Yorckstraße<br><strong>Gesamtlänge der Strecke</strong>: etwa 10 km<br><strong>Pause</strong>: inkl. Möglichkeit zum Austausch und mit Kurzbeiträgen zum Thema<br><strong>Voraussichtliche Route</strong>: <a href="https://bkrtr.de/97gSF">https://bkrtr.de/97gSF</a><br><strong>Schirmherrin</strong>: Dota Kehr<br><strong>Weitere Infos</strong>: <a href="https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/">https://www.rad-ts.de/seniormass-20-06-2026/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmenden radeln in langsamem Tempo, frei vom KFZ-Verkehr und durch die Polizei geschützt über den Ku&#8217;damm und durch den Kiez wieder zurück zur Yorckstraße. Mit ihrem bunten Tross zeigen sie: Auf sicheren, barrierefreien Radwegen fahren zu können, bedeutet für viele Menschen Erhalt (oder Gewinn) eigenständiger Mobilität und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch künftige Senior*innen sind herzlich eingeladen! Gemeinsam drehen wir Berlin!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senatorin Bonde fordert umfassende Poller-Kontrolle</title>
		<link>https://changing-cities.org/bonde-fordert-umfassende-poller-kontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=32029</guid>

					<description><![CDATA[Niemand kennt ihre genaue Anzahl, aber eine Zählung kam bereits 2014 auf 344.600 Poller in Berlin. Heute sind es vermutlich wesentlich mehr – und jeder einzelne soll regelmäßig überprüft werden. Auch das Aufstellen neuer Poller soll erst nach aufwändigen Prüfungen erfolgen. Changing Cities fragt sich, ob Frau Bonde (CDU) sich mit ihrem vermeintlichen Wahlgeschenk „keine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Niemand kennt ihre genaue Anzahl, aber eine Zählung kam bereits 2014 auf 344.600 Poller in Berlin. Heute sind es vermutlich wesentlich mehr – und jeder einzelne soll regelmäßig überprüft werden. Auch das Aufstellen neuer Poller soll erst nach aufwändigen Prüfungen erfolgen. Changing Cities fragt sich, ob Frau Bonde (CDU) sich mit ihrem vermeintlichen Wahlgeschenk „keine Durchfahrtsverbote“ vielleicht verschätzt hat. Denn eine neue Studie, die Verkehrsberuhigung in vier Berliner Kiezen untersucht hat, stellt eine Zustimmung von 61 bis 88 Prozent fest.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Probleme zu kontrollieren, die die Berliner*innen tatsächlich belasten, wie Löcher in Gehwegen, Falschparker*innen und Geschwindigkeitsverstöße, sollen die Auswirkungen von Pollern auf Anwohnende, den Wirtschaftsverkehr, das angrenzende Gewerbe und insbesondere auf Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste „belastbar ermittelt“ werden. Mit einer Verwaltungsvorschrift will die Senatorin noch vor der Wahl in die Arbeit der Bezirke eingreifen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Studie, in der 1.480 Personen befragt wurden, zeigt sehr hohe Zustimmungswerte zu Kiezblockmaßnahmen (61 bis 88 Prozent). Maßnahmen wie mehr Bäume, Verkehrsberuhigung und Schulstraßen sind mit bis zu 88 Prozent Zustimmung am populärsten. Poller finden 75 Prozent der Befragten gut. Selbst Maßnahmen wie Rückbau und Umnutzung von Parkplätzen zu Lieferzonen, Gastronomiebetrieb und Parkplätze für Sharingfahrzeuge bewerten mehr als 61 Prozent positiv.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Narrativ über die Ablehnung von Pollern und verkehrsberuhigende Maßnahmen wird oft einfach übernommen und muss dringend korrigiert werden. Diese Studie zeigt wiederholt, dass Gegner*innen keine Mehrheitsmeinung vertreten. Sie sind nur lauter als die Befürworter*innen und werden von rechten Medien und Parteien tatkräftig unterstützt. Die Menschen vor Ort aber freuen sich mehrheitlich über die Verbesserung der Situation. Und das sind Wähler*innen, Frau Bonde!“, kommentiert Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verkehrsberuhigung ja, aber ohne Poller – so stellt sich Senatorin Bonde (CDU) effiziente Verkehrslenkung vor. Wie das umgesetzt werden soll, verrät sie allerdings nicht. Im Mai 2025 führte sie einen Finanzierungsstopp von Kiezblocks ein. Ihre damalige Begründung: „Poller gefährden Menschenleben”. Auch in diesem Fall war die Senatorin auf dem Holzweg: Eine weitere Berliner Studie belegt, dass die Unfallzahlen durch Verkehrsberuhigung drastisch zurückgehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1024x774.png" alt="Gestapeltes Balkendiagramm mit 13 Superblock-Maßnahmen, meist überwiegend positiv bewertet; Legende in Grün bis Rot" class="wp-image-32030" srcset="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1024x774.png 1024w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-300x227.png 300w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-768x581.png 768w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1536x1162.png 1536w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1280x968.png 1280w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen-1400x1059.png 1400w, https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Grafik-Untertsuetzung-Kiezblockmassnahmen.png 1576w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://findingspress.org/article/164948-public-support-for-limiting-through-traffic-and-reallocating-public-space-in-four-residential-neighborhoods-in-berlin-and-its-correlates-results-from">Studie zu Kiezblockmaßnahmen</a><br><a href="https://github.com/ulid000/berlin-bollards">Poller-Zählung aus 2014</a><br><a href="https://publish.fid-move.qucosa.de/api/qucosa%3A101409/attachment/ATT-0/">STRATMO-Studie</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waldseeviertel: Wer darf für Verkehrsberuhigung klagen?</title>
		<link>https://changing-cities.org/waldseeviertel-wer-darf-fuer-verkehrsberuhigung-klagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#Kiezblocks]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Klagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reinickendorf]]></category>
		<category><![CDATA[Waldseeviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsberuhigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=31935</guid>

					<description><![CDATA[Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.Das Verwaltungsgericht urteilte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Rechtsstreit um die Verkehrsberuhigung im Waldseeviertel geht in die nächste Runde: Die Kläger*innen beantragen mit Unterstützung von Changing Cities die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin. Sie wenden sich damit gegen die Auffassung des Gerichts, nicht klagebefugt zu sein. Changing Cities fordert Rechtssicherheit darüber, wer Verkehrsberuhigung gerichtlich durchsetzen kann.<br></strong><br>Das Verwaltungsgericht urteilte Mitte Juni: Motorisierter Durchgangsverkehr mag lästig sein, es gibt aber für Einzelpersonen kein Recht, die Verwaltung auf Unterbindung des Durchgangsverkehrs zu verklagen. Damit  hat das Gericht <em>nicht</em> entschieden, dass Modalfilter, also Durchgangssperren für den motorisierten Verkehr, im Waldseeviertel unrechtmäßig wären. Der Vorsitzende Richter machte unmissverständlich deutlich, dass die beantragte Maßnahme, nämlich den motorisierten Durchgangsverkehr umzuleiten, mit Bezug zum Berliner Straßen- und Berliner Mobilitätsgesetz ohne Zweifel möglich wäre. Es bleibt also dem Bezirksamt unbenommen, endlich Schritte zum Schutz der Anwohner*innen einzuleiten.<br><br>„Statt sich der gerichtlichen Prüfung zu stellen, bestreitet das Bezirksamt Reinickendorf die Klagebefugnis der Betroffenen. So kann die Verwaltung handeln, ohne dass ihre Entscheidung in der Sache überprüft wird. Selbst der Konsensbeschluss der Bezirksverordnetenversammlung zur Erprobung von Modalfiltern ließ es ins Leere laufen . Das alles ist ein alarmierendes Signal für den Rechtsstaat. Wer Gesetze und demokratische Beschlüsse der gerichtlichen Kontrolle entzieht, schwächt das Vertrauen in unsere Demokratie. Wir wünschen uns, dass unser Antrag auf Umleitung des Durchgangsverkehrs vom Oberverwaltungsgericht Berlin geprüft und entschieden wird“, sagt Dr. Michael Ortmann von der Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung, ein Projekt von Changing Cities e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kfz-Fahrerinnen und -Fahrer gegen jedes Verkehrsschild klagen können, eine Klage <em>für</em> Verkehrslenkung jedoch nicht einmal zugelassen wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Machterhalt ist CDU wichtiger als eine funktionierende Stadt</title>
		<link>https://changing-cities.org/machterhalt-ist-cdu-wichtiger-als-eine-funktionierende-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 10:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=31931</guid>

					<description><![CDATA[Mit der Entscheidung, mehr Platz für den Autoverkehr in der Kantstraße, in der Torstraße, in der Ollenhauer Straße und Unter den Eichen zu schaffen, versucht die CDU kurz vor der Wahl verzweifelt, von ihrer verheerenden verkehrspolitischen Bilanz abzulenken. Eine extra Spur klingt für den Laien nach weniger Stau. Diese Schlussfolgerung ist jedoch seit etwa einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Entscheidung, mehr Platz für den Autoverkehr in der Kantstraße, in der Torstraße, in der Ollenhauer Straße und Unter den Eichen zu schaffen, versucht die CDU kurz vor der Wahl verzweifelt, von ihrer verheerenden verkehrspolitischen Bilanz abzulenken. Eine extra Spur klingt für den Laien nach weniger Stau. Diese Schlussfolgerung ist jedoch seit etwa einem halben Jahrhundert in der Forschung widerlegt: „Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten“. Changing Cities kritisiert die wissenschaftsignorierende Täuschung der Berliner*innen von Seiten der Verkehrsverwaltung: Wir haben gutes und fundiertes Wissen, und damit könnten wir unsere Stadt optimal gestalten.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Spruch aus den 1970er Jahren stammt von Daniel Goeudevert, einem früheren Manager der Automobilindustrie (u. a. Chef bei Citroën und VW-Vorstand). In der Verkehrsplanung spricht man von induziertem Verkehr und meint damit, dass eine für Pkw ausgebaute Straße eine schnellere Reisezeit als zuvor verspricht. Wer bis dahin vielleicht mit Bus oder Bahn unterwegs war, steigt nun um, weil das Auto als Verkehrsmittel plötzlich attraktiver erscheint. Langfristig steigt so das Verkehrsaufkommen im Straßenabschnitt – und somit kehrt der Stau zurück. Was nach Problemlösung aussieht, verschlimmert die Situation, die man ursprünglich beheben wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wissen die Planer*innen in der Senatsverwaltung natürlich – es sind ja weitestgehend ausgebildete Ingenieur*innen, Geograph*innen etc. Trotzdem handeln sie wider besseres Wissen wenige Wochen vor der Wahl – denn sie wissen auch, dass die Bürger*innen den verkehrsplanerischen Kontext nicht kennen. Für den Machterhalt kann man in der aktuellen Politik schon mal die Wissenschaft leugnen. Respekt und Achtung gegenüber der eigenen Wählerschaft hat die CDU offensichtlich nicht. Die CDU nutzt Wissenslücken in der Wählerschaft gezielt aus, um Stimmung zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was Senatorin Bonde (CDU) sich im Endspurt vor der Wahl erlaubt, ist dreister als alles bisher. Man mag alles für die Autofahrenden tun wollen. Konsequent wäre dann allerdings, Alternativen mit allen Kräften auszubauen und sie so attraktiv zu gestalten, dass ein Großteil der Autofahrenden zum Umsteigen quasi verführt würde. Erst dann werden die Straßen leerer – und nebenbei auch sicherer – und alle, die wirklich auf ihr Auto angewiesen sind, hätten freie Fahrt. Stattdessen setzt die CDU auf Populismus und Betrug der Wählerinnen und Wähler – weil ihnen der Machterhalt wichtiger ist als eine funktionierende Stadt”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ideologisch aufgeladene Verkehrspolitik der CDU produziert auf diskursiver Ebene falsche Beschreibungen von Verkehrsflüssen und ein unnötiges Gegeneinander. Die Verkehrssenatorin möchte es vor der Wahl noch möglichst konkret machen und produziert auch ganz real auf den Straßen gefährliche Situationen. Damit ist wirklich niemandem geholfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:<br></strong><a href="https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ivs/voeko/die-professur/news/neue-studie-analysiert-induzierten-verkehrs-und-klimawirkungen-von-fernstrassenprojekten-in-deutschland">Studie der TU Dresden vom Januar 2026, „Mehr induzierter Verkehr und CO2-Emissionen bei Fernstraßenbau – Studie für Hessischen Klimabeirat“</a><br>FGSV, „Hinweise zum im induzierten Verkehr“, 2025: <a href="https://www.fgsv-verlag.de/h-induzierter-verkehr">https://www.fgsv-verlag.de/h-induzierter-verkehr<br></a>Forschungsprojekt „Analyse der verkehrsprognostischen Instrumente der Bundesverkehrswegeplanung“, Juni 2010, im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums, S. 39 ff.: <a href="https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-2015-verkehrsprognostische-instrumente-endbericht.pdf?__blob=publicationFile">https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Anlage/G/BVWP/bvwp-2015-verkehrsprognostische-instrumente-endbericht.pdf?__blob=publicationFile<br></a><a href="https://www.entwicklungsstadt.de/mehr-platz-fuers-auto-weniger-platz-fuers-fahrrad-der-berliner-sonderweg/">Artikel der Entwicklungsstadt vom 4. August</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Berliner Volksinitiativen prangern Aushöhlung der direkten Demokratie an</title>
		<link>https://changing-cities.org/berliner-volksinitiativen-fordern-direkte-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:21:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft und Demokratie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=31914</guid>

					<description><![CDATA[Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl wenden sich fünf Initiativen, die mit Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheiden die Stadtpolitik in den letzten Jahren maßgeblich geprägt haben, in einem gemeinsamen offenen Brief an den Berliner Senat sowie die Fraktionen von CDU und SPD. Sie werfen der Landesregierung vor, demokratische Entscheidungen der Berlinerinnen und Berliner systematisch zu missachten, Gesetze auszuhöhlen und damit das Vertrauen in politische Beteiligung zu beschädigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den Unterzeichnenden gehören die Initiativen hinter dem Tempelhofer-Feld-Gesetz, dem Mobilitätsgesetz, Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen, dem BäumePlus Gesetz sowie dem Klimabürger*innenrat. Gemeinsam kritisieren sie, dass erfolgreich erkämpfte Gesetze und demokratische Beschlüsse von der aktuellen Landesregierung abgeschwächt, verzögert oder ignoriert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung aufruft, muss ihre Entscheidungen auch respektieren. Andernfalls wächst Politikverdrossenheit genau dort, wo Menschen Verantwortung für ihre Stadt übernehmen&#8220;, sagt Stefan Weisgerber von Klimaneustart Berlin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem offenen Brief setzen die Initiativen zum Beginn des Straßenwahlkampfs ein gemeinsames Signal für die Stärkung der direkten Demokratie. Sie fordern den Senat auf, die Ergebnisse demokratischer Beteiligungsverfahren und Volksentscheide zu respektieren und bestehende Gesetze konsequent umzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den vollständigen offenen Brief finden Sie <a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/260730_direkte_demokratie_offener_brief-final.pdf">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kantstraße: Erstes Opfer des entkernten Mobilitätsgesetzes</title>
		<link>https://changing-cities.org/kantstrasse-opfer-des-entkernten-mobilitatsgesetzes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:54:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Charlottenburg-Wilmersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=31848</guid>

					<description><![CDATA[Verkehrssenatorin Bonde (CDU) erklärt am Montag in einem Interview, dass sie die Kantstraße ohne Radwege plant. Am Dienstag wird der Abbau der vorhandenen Radverkehrsanlagen ausgeschrieben. Ende September wird die kilometerlange Hauptverkehrsachse voraussichtlich das erste Opfer des novellierten Mobilitätsgesetzes: Keine Radwege an Hauptstraßen. Changing Cities ruft zum Protest auf: „Sie können uns das Radfahren nicht verbieten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verkehrssenatorin Bonde (CDU) erklärt am Montag in einem Interview, dass sie die Kantstraße ohne Radwege plant. Am Dienstag wird der Abbau der vorhandenen Radverkehrsanlagen ausgeschrieben. Ende September wird die kilometerlange Hauptverkehrsachse voraussichtlich das erste Opfer des novellierten Mobilitätsgesetzes: Keine Radwege an Hauptstraßen. Changing Cities ruft zum Protest auf: „Sie können uns das Radfahren nicht verbieten, Sie machen es nur gefährlicher“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die wesentliche Aufgabe im Rahmen des Straßenbaus besteht darin, die vorhandenen Radverkehrsanlagen und Verkehrszeichen zu entfernen und entsprechend der angeordneten Verkehrszeichenpläne eine Busspur (Radverkehr frei) neu herzustellen“ –&nbsp;so lautet der erste Satz der Ausschreibung. Schluss mit sicheren Radwegen in der Kantstraße.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine gemeinsame Bus- und Radspur ist nur sicher, wenn sie Überbreite hat, damit die Busse die Radfahrenden in dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand überholen können (1,5 Meter innerorts). Dies wird in der Kantstraße nicht der Fall sein. Würden Sie ihren 10-jährigen Sohn auf einer Busspur in der Kantstraße radeln lassen? Das ist der Maßstab, der für das Mobilitätsgesetz verwendet wurde. Dieses Prinzip ist Frau Bonde offensichtlich fremd. Wir vermuten vielmehr, dass die Ausschreibung jetzt das Ziel verfolgt, eine Rückabwicklung nach der Wahl zu verunmöglichen, da die Verträge dann nur gegen Vertragsstrafzahlungen rückgängig gemacht werden können. Das hat nichts mit zukunftsorientierter Stadtplanung zu tun. Hier wird Kulturkampf zu Wahlkampfzwecken auf die Straße getragen, bei dem ungeschützte Verkehrsteilnehmerin gefährdet und verdrängt werden. Das ist absolut verantwortungslos!”, sagt Ragnhild Sørensen von Changing Cities.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 250 Einzelhandelsgeschäfte in der Kantstraße sollen also zukünftig nicht von radfahrenden Kunden profitieren dürfen. Das ehemalige Strafgericht Charlottenburg und das Amtsgericht Charlottenburg können von Radfahrenden nicht mehr erreicht werden. Die Schüler*innen der Peter-Ustinov-Oberschule und der Rackow-Schulen dürfen voraussichtlich nicht mehr mit dem Rad zur Schule fahren, weil es einfach zu gefährlich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Frau Bonde vorgeschlagene Alternative bedeutet, dass der Radverkehr durch die parallele Pestalozzistraße geführt werden soll. Hier allerdings gibt es einige Hürden: 1) Am Karl August Platz findet mittwochs und samstags ein sehr beliebter und sehr gut besuchter Markt statt. An diesen beiden Tagen ist die Straße für die Durchfahrt gesperrt – auch für Radfahrende; 2) die Fußgängerzone in der Wilmersdorfer Straße würde von der Fahrradstraße durchkreuzt werden – das ist mit der Sicherheit des Fußverkehrs nicht vereinbar und schließlich 3) an mehreren Stellen gibt es noch Kopfsteinpflaster, das mit dem Anlegen einer Fahrradstraße gesetzlich nicht vereinbar ist. Diese Probleme ließen sich womöglich lösen, aber es liegt bis dato nicht mal eine Planung vor. D.h., es wird Jahre dauern, bis diese alternative Route fertiggestellt wird. Die Radspur in der Kantstraße soll aber im September entfernt werden. Es wird also von Radfahrenden erwartet, dass sie sich in Gefahr begeben, ins Auto steigen, große Umwege in Kauf nehmen – oder ein paar Jahre warten. Für Autofahrende sind keinerlei Einschränkungen zumutbar. Finde das Miteinander.<br><br>Dieselbe Problematik gilt für die Torstraße: Auch hier wurde die Planung ausgeschrieben und soll möglichst vor der Wahl eingetütet werden. Heute findet dort eine Kundgebung von 17 &#8211; 18 Uhr statt: “Für eine lebendige Torstraße! Luft zum Atmen statt Verkehrspolitik von Gestern!” (von der Einmündung Tucholskystraße / Torstraße auf der Fahrbahn bis zum Rosenthaler Platz).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://meinauftrag.rib.de/public/publications/603277">Ausschreibung Kantstraße</a><br><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/08/Kantsrasse_initiativen.pdf">Lokale Initiativen, die sich gegen den Rückbau des Radstreifens aussprechen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Jahre CDU-Verkehrspolitik: Mehr Stau, weniger Sicherheit, gebrochene Versprechen und Gesetze</title>
		<link>https://changing-cities.org/drei-jahre-cdu-verkehrspolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:34:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswende]]></category>
		<category><![CDATA[Vision Zero]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://changing-cities.org/?p=31844</guid>

					<description><![CDATA[Berliner Umwelt- und Verkehrsverbände bilanzieren die CDU-Verkehrspolitik. Mit „Berlin, lass dir das Auto nicht verbieten“ versprach die CDU 2023 Verbesserungen für Autofahrer*innen. Drei Jahre später sind die Staus länger, der ÖPNV-Ausbau stagniert, die Verkehrssicherheit sinkt und zentrale Zusagen sowie gesetzliche Pflichten bleiben unerfüllt. Die Verbände fordern ein Ende faktenfreier Symbolpolitik und eine Verkehrspolitik des Miteinanders, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berliner Umwelt- und Verkehrsverbände bilanzieren die CDU-Verkehrspolitik. Mit „Berlin, lass dir das Auto nicht verbieten“ versprach die CDU 2023 Verbesserungen für Autofahrer*innen. Drei Jahre später sind die Staus länger, der ÖPNV-Ausbau stagniert, die Verkehrssicherheit sinkt und zentrale Zusagen sowie gesetzliche Pflichten bleiben unerfüllt. Die Verbände fordern ein Ende faktenfreier Symbolpolitik und eine Verkehrspolitik des Miteinanders, die gesetzliche Klima-, Sicherheits- und Umweltziele einhält.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ADFC Berlin, BaumEntscheid, Changing Cities, VCD Nordost und Verkehrsentscheid haben heute in Berlin eine gemeinsame Bilanz zum Scheitern der ideologischen CDU-Verkehrspolitik veröffentlicht: Das Factsheet dokumentiert zehn Beispiele der verfehlten CDU-Verkehrspolitik anhand überprüfbarer Daten. Maßstab der Bewertung sind die Versprechen des Koalitionsvertrags sowie gesetzliche Verpflichtungen des Mobilitätsgesetzes und der Straßenverkehrsordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kritik richtet sich ausdrücklich nicht nur aus Sicht von Fuß-, Rad- oder ÖPNV-Nutzenden. Gerade die Gruppe, für die die CDU Politik machen wollte, profitiere heute nicht. Seit dem Amtsantritt der CDU stieg die Staulänge in Berlin um 48 Prozent, die Staustunden wuchsen um 26 Prozent. Gleichzeitig blieb der versprochene Ausbau leistungsfähiger Alternativen weitgehend aus. Busse und Straßenbahnen wurden teilweise langsamer, Busspuren entstehen kaum und der Ausbau von U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahn wird durch Machbarkeitsstudien, Vorplanungen und verschobene Verfahren ersetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heinrich Strößenreuther, Verkehrsexperte, Mit-Initiator Volksentscheid Fahrrad und Volksentscheid Baum:</strong> „Die CDU ist mit dem Versprechen angetreten, Autofahrern das Leben leichter zu machen. Tatsächlich stehen sie heute länger im Stau als vor drei Jahren. Wer den ÖPNV ausbremst, sichere Kreuzungen verschiebt und wissenschaftlich belegte Radverkehrslösungen streicht, produziert genau das Gegenteil dessen, was angekündigt wurde, nämlich mehr Stau.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei den eigenen politischen Zusagen sieht das Bündnis erhebliche Defizite. Maßnahmen zur Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs, sichere Schulwege oder die angekündigte Ausbauoffensive für den ÖPNV seien weit hinter den Versprechen des Koalitionsvertrags zurückgeblieben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gregor Altmann, Vorstandsmitglied des VCD Nordost:</strong> „Wir haben die offiziellen Unterlagen des Verkehrssenats systematisch ausgewertet. Nur zwei von 43 Schienenprojekten zeigen deutliche Fortschritte, während der überwiegende Teil stagniert oder eingestellt wurde. Wer eine Offensive verspricht, muss nach drei Jahren mehr vorweisen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wirft das Bündnis der CDU und dem CDU-geführten Verkehrssenat vor, gesetzliche Pflichten des Berliner Mobilitätsgesetzes nicht einzuhalten und diese systematisch gesetzlich abzuschwächen statt umzusetzen. So wurde die Vorgabe, jährlich mindestens 30 gefährliche Kreuzungen sicher umzubauen, nach deutlicher Zielverfehlung aus dem Gesetz einfach gestrichen. Gleichzeitig wurden Fristen für den Ausbau des Berliner Radnetzes und von Bike-and-Ride-Anlagen um fünf bis zehn Jahre in die Zukunft verschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ragnhild Sørensen, Pressesprecherin Changing Cities:</strong> „Wer gesetzliche Ziele verfehlt und anschließend die Gesetze an die eigene Untätigkeit anpasst, löst keine Probleme. Berlin braucht eine Verkehrspolitik, die Verpflichtungen erfüllt, statt sie abzuschaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kritisch bewertet das Bündnis den Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Obwohl Berliner Untersuchungen zeigen, dass Verkehrsberuhigung Unfälle, Verletzungen und Sachschäden deutlich reduziert, kürzte der Senat die Mittel für entsprechende Maßnahmen erheblich. Gleichzeitig hält er an Straßenplanungen mit umfangreichen Baumfällungen fest, obwohl der Anteil des Autoverkehrs in Berlin seit Jahren schrumpft und fast jeder zweite Haushalt inzwischen kein Auto besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Einschätzung des Bündnisses zieht sich durch die Verkehrspolitik des Senats ein roter Faden: Wahlkampfversprechen werden nicht eingelöst, verkehrspolitische Ziele des Koalitionsvertrags bleiben unerfüllt, gesetzliche Verpflichtungen werden aufgeweicht und wissenschaftliche Erkenntnisse zugunsten ideologischer Symbolpolitik ignoriert. Die zehn Beispiele des Factsheets belegen dieses Muster anhand öffentlich zugänglicher Daten und parlamentarischer Dokumente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Links:</strong><br><a href="https://changing-cities.org/wp-content/uploads/2026/07/260721-Factsheet-Bilanz-CDU-Verkehrspolitik.pdf">Factsheet inkl. ausführlicher Quellensammlung</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
