wir haben das alle kommen sehen und trotzdem sind wir entsetzt. Die Bürger*innen eines kleinen Bundeslandes haben fast mehrheitlich eine rechtsextreme Partei gewählt. Sie haben sich für Autoritarismus statt Demokratie entschieden, für Repression statt Freiheit, für Reaktionäres statt Fortschrittlichkeit. Sie haben einfache Erzählungen gewählt und ignorieren sehenden Auges, dass es sich dabei um Verschwörungserzählungen, Fakes und völkisches Gedankengut handelt – und dass die versprochene Politik den allermeisten Bürger*innen eher schaden würde. NGOs, die in den Augen der Rechtsextremen „nicht produktiv” arbeiten, wollen sie die Finanzierung streichen.
In Berlin stehen die Wahlen am 20. September an. Eine Woche vorher, am Samstag, dem 12. September, laden wir alle ein, an der großen Demo unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ teilzunehmen. Die Demo wird von einem sehr breiten Bündnis aus der gesamten Zivilgesellschaft veranstaltet. Um 13 Uhr starten wir unseren Fahrradzubringer am Savignyplatz und werden ganz sicher nicht rechts abbiegen (Route hier). Wir demonstrieren für Empathie und zeigen unsere Bereitschaft, die begrenzten Ressourcen fair zu teilen. Vor allem diejenigen, die nicht ins rechtsextreme Weltbild passen, brauchen jetzt sichtbare Solidarität.
Seid dabei – wir stehen zusammen!
Solidarische Grüße
Andrea, Inge, Johanna, Milena, Pamela, und Ragnhild für das Team von Changing Cities |