Demo aller Autofreunde: Freie Fahrt im Wrangelkiez!

Die Autofreunde Friedrichshain-Kreuzberg fordern mit einer Demonstration am 23. März mehr und größere Parkplätze und den Umbau des Görlitzer Parks zu einem Großraumparkplatz, damit die wachsende Anzahl der immer größer werdenden Autos in der Stadt auch angemessenen Platz findet.

 

WO: Schlesische Straße Ecke Heckmannufer in 10997 Berlin-Kreuzberg

WANN: Samstag 23. März um 12 Uhr

 

„Bremsen sind überbewertet”, findet Stefan P. von den Autofreunden Friedrichshain-Kreuzberg. „Kinder und Omas sind immer im Weg! Ich muss hier mit meinem SUV ungehindert durchfahren können und kann nicht ständig Rücksicht nehmen!“ Die Autofreunde Friedrichshain-Kreuzberg demonstrieren daher im Berliner Wrangelkiez für eine Ausweitung des knappen Straßen- und Parkraums. Gehwege sollten deutlich schmaler werden oder ganz rückgebaut werden und begrünte Höfe, Grünflächen und einzelne Wohnhäuser in Parkplätze bzw. Parkhäuser umgewandelt werden. „Das Recht auf ein Parkplatz ist unantastbar”, so Stefan P.

Neben mehr und größeren Parkplätzen fordern die Autofreunde auch Tempo 70 in der Innenstadt. Denn wo schnell gefahren wird, passen alle Verkehrsteilnehmer*innen besser auf. Das schaffe Sicherheit für alle, argumentieren die Organisatoren, deutsche Autobahnen gehören bekanntlich zu den sichersten der Welt.

Die Satire-Demonstration „Freie Fahrt im Wrangelkiez!“ ist polizeilich angemeldet von Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg, der Initiative Autofreier Wrangelkiez und dem Künstler Martin Kaltwasser.

 

Weiterführende Links:

Webseite des Netzwerkes Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg

Webseite des Autofreier Wrangelkiezes

 

Über das Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg:

Das Netzwerk Fahrradfreundliches Friedrichshain-Kreuzberg (RadXhain) gründete sich im Frühjahr 2018, nachdem der bundesweit erste Radentscheid als Teil des Berliner Mobilitätsgesetzes im Juli 2018 verabschiedet wurde. Die Initiative ist ein Projekt des als gemeinnützig anerkannten Vereins Changing Cities e.V. RadXhain setzt sich für die Gestaltung eines fahrradfreundlichen und lebenswerten Bezirkes ein und versteht sich als kritische Stimme der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes auf Bezirksebene.

Über die Initiative Autofreier Wrangelkiez:

Die Anwohner*innen-Initiative „Autofreier Wrangelkiez“ hat ein autoarmes Verkehrskonzept entwickelt, das Wirtschaftsverkehr im Wrangelkiez verträglicher gestaltet und den privaten Autoverkehr verringert. Der Straßenraum wird gerechter aufgeteilt, was zur Reduktion belastender Faktoren wie Lärm, Luftschadstoffe und Unfallrisiken beiträgt. Sozial verträglichere, klimaschonende Verkehrsarten wie Fuß- und Radverkehr erhalten den meisten Raum. So entstehen Orte für nachbarschaftlichen Begegnungen im Straßenraum und auch sozial Schwächere, Kinder und Senior*innen werden ins Kiezleben integriert. Freiflächen werden begrünt und tragen dadurch zu einem besseren Bioklima bei.

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