, Berlin

Verantwortung zeigen und dem Sterben im Straßenverkehr ein Ende setzen! – Mahnwache von Changing Cities und FUSS e.V. für getötete Fußgängerin // Sonntag, 22. April 2018, 15 Uhr // Bucher Chaussee - Ecke Achillesstraße in 13125 Berlin-K

Die Berliner Polizei meldet, dass die 88-jährige am gestrigen Vormittag bei grüner Fußgängerampel die Bucher Chaussee überquerte. Dabei wurde sie von einem 67-jährigen Autofahrer, der aus der Achillesstraße nach links abbiegen wollte, überfahren. Sie verstarb am Nachmittag an ihren schweren Verletzungen. Erst am 12. März wurde ein Fußgänger in Bohnsdorf beim Überqueren eines Zebrastreifens von einem Autofahrer überfahren und getötet.

„Wir sind fassungslos. Ohnmächtig erleben wir, wie immer wieder ungeschützte Verkehrsteilnehmer, die auf die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Autofahrer vertrauen müssen, getötet werden. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Freundinnen und Freunden des Getöteten. Ihnen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus“, so Stefan Gammelien von Changing Cities.

Die Mahnwache ist als Demonstration angemeldet.

 

Ansprechpartner für die Presse im Team von Changing Cities e.V.:

Peter Feldkamp, E-Mail: peter.feldkamp@changing-cities.org, Telefon: 0176 2345 7014

 

Ansprechpartner für die Presse im Team von FUSS e.V.:

Stefan Lieb, Email: stefan.lieb@fuss-ev.de, Telefon: 030 492 7473

 

Ansprechpartner vor Ort:

Annabelle Wolfsturm, Fuss e.V., 0179 491 4815

Stefan Gammelien, Changing Cities e.V., 0152 2204-7379



Weiterführende Links:

Pressemeldung der Berliner Polizei zum tödlichen Unfall vom 18. April 2018

Pressemitteilung von Changing Cities zur Mahnwache für den getöteten Fußgänger in Bohnsdorf vom 13. März 2018

Kurzzusammenfassung der Auswirkungen von Tempo 30 auf die Verkehrssicherheit

Radgesetz der Initiative Volksentscheid Fahrrad Berlin, Referentenentwurf und Stellungnahme zum Mobilitätsgesetz von Changing Cities e.V.:

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Über Changing Cities e.V.: Changing Cities e.V. ist am 23. Mai 2017 aus Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V. umbenannt worden. Das bislang größte Projekt des Vereins ist der Volksentscheid Fahrrad in Berlin, mit dem es gelang, die Berliner Verkehrspolitik zu drehen und das bundesweit erste Mobilitätsgesetz anzustoßen. Changing Cities e.V. unterstützt landes- und bundesweit Bürgerinitiativen, die sich im Bereich nachhaltige Verkehrswende und lebenswerte Städte einsetzen mit Kampagnenwissen oder stößt solche Initiativen an. Changing Cities ist als gemeinnützig anerkannt.


Über die Initiative Volksentscheid Fahrrad: Hinter dem Volksentscheid stehen Engagierte, Mobilitätsexpert*innen, Demokratie-Retter*innen und Fahrrad-Enthusiast*innen. Viele Verbände, Unternehmen und Wissenschaftler*innen unterstützten das Anliegen, das Radverkehrsgesetz (RadG) schnell in Kraft zu setzen. Ziel ist, dass wir Berlinerinnen und Berliner sicher und entspannt radfahren können; dafür hat die Initiative das Berliner RadG erarbeitet. Nur mit dem RadG kann der Senat dauerhaft verpflichtet werden, schnell und aktiv eine gute Radinfrastruktur zu schaffen. Der 10-Punkte-Plan des geplanten Gesetzes benennt konkrete Maßnahmen, jährliche Zielsetzungen und eine Umsetzungsverpflichtung innerhalb von acht Jahren. Der Volksentscheid Fahrrad ist Berlins schnellster Volksentscheid: Der Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens wurde innerhalb von nur dreieinhalb Wochen von 105.425 Berlinern unterschrieben – sieben Prozent der Wählerstimmen. Die neue Koalition hatte zugesagt, alle Ziele und Forderungen zu übernehmen, ein Mobilitätsgesetz auf Basis des RadGs bis Frühjahr 2017 in Kraft zu setzen und ab 2018 jährlich mehr als 50 Mio. Euro in die Radwege zu investieren. Über 100 aktive Mitstreiter*innen organisieren sich selbst durch Online-Projekttools und durch schnelle, handlungsorientierte Entscheidungsfindung.

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